Opfer der Produktion

Sprechtext eines Arbeiterdichters

Die Sprache ist für mich, als Arbeiter, etwas Vorgegebenes, Fertiges, steht in Büchern, zum Lesen. Selber schreiben kommt mir, in der Rolle des Arbeiters, nicht in den Sinn. Bleibt mir nur das Sprechen. Auch gegen oder über das geschriebene Wort. Das gesprochene Wort, eines Arbeiters, ohne Verstärker über Rundfunk und Fernsehanstalten, geht verloren, wird sofort vergessen, nicht wichtig genommen. Darum der Sprechtext: Mit Hilfe des geschrieben Wortes gegen das herrschende Wort, als „gegensprech Anlage“. Das einmal schon Gesprochene (im Gasthaus, „am Stammtisch“, auf die Frage: Siehst du dich als Opfer?) zum Nachlesen, Festhalten, noch einmal Gebrauchen, davon verwenden, was jeder gerade braucht.

Ein Versuch / mich / als Opfer der Produktion / zu verallgemeinern.

Verwunderlich, seltsam und viel / sprechen jene /die vom Sprechen leben müssen / fremd / so wie von einem anderen Stern / hört sich das für die Opfer der Produktion an / man spricht von Gewinn und Verlust / als wären Gewinn und Verlust Lebewesen / die man füttert mit Zahlen und Daten / ihr einziges Bedürfnis heißt / Kostenreduzierung.

Ich habe auch einmal / in meiner Jugend / am Fließband / arbeiten müssen / schrecklich / aber jetzt wird alles automatisiert / sagen sie / die angelernten, hoch gebildeten, wohlerzogenen Sprachexperten und Ideologen / für die Wirtschaft.

Das heißt übersetzt / morgen bist du weg / Kollege.

Das Wir / ist schon längst verloren gegangen / hat sich monopolisiert / personalisiert / und installiert in Institutionen und Vereinen / nennt sich Interessenvertreter / ist Einsager der Opfer / und gab sich den Namen / Sozialpartner / schon vor einiger Zeit.

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Bildung auf einen Blick

OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Bildung auf einen Blick ist eine jährlich erscheinende Sammlung mit grundlegenden Daten zu den Bildungssystemen der OECD-Länder. Der Bericht erfasst alle Aspekte der Bildungspolitik, wie zum Beispiel Abschlussquoten, Beteiligung an Weiterbildung sowie Finanzausstattung und Ressourcenverteilung in den Bildungssystemen. Bildung auf einen Blick

buchbinderia eröffnet die Weihnachspforten

Oder: Wenn die Begeisterung fürs Schreiben und für Bücher in der buchbinderia mündet. Die künstlerisch vielseitig begabte Margot Fink – unter anderem auch Jurymitglied im 2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ – entwirft und gestaltet Bücher, die Raum bieten für das eigene Schreiben: Reisebücher, Traumbücher, Gedankensammlungen, Kinderbücher … Für den Winter hat sie eine eigene … Weiterlesen

Advent(s)kalender 2011

Heute ist es soweit! Die „Duftenden Doppelpunkte“ öffnen das erste Türchen des Adventskalenders.

Wie jedes Jahr wartet auf Sie weihnachtliche Lyrik von Rainer Maria Rilke, Wladimir Majakowski, Paula Dehmel, Heinrich Heine, Francisca Stoecklin, Christian Morgenstern, Klabund …
Manche der gemeinfreien Texte werden Sie nicht nur nachlesen, sondern auch nachhören können.

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5. Blue Beanie Day

Für Webstandards und Barrierefreiheit

Am 30. November posten weltweit Menschen Profilfotos, auf denen sie blaue Mützen tragen. Diese Kopfbedeckungen (englisch “blue beanies”) sind ein Symbol dafür, dass deren TrägerInnen sich für Webstandards und Barrierefreiheit (Accessibility) im Web einsetzen.

Herr Zwerg und Herr Zwerg mit einer blauen Mütze anlässlich des Blue Beanie Day.

Der Name „Blue Beanie Day“ ist eine Anspielung auf das Buch von Jeffrey Zeldman „Designing with Webstandards“. Auf dem Coverbild des Buches ist der Autor mit einer blauen Mütze abgebildet. Erfunden hat den Blue Beanie Day Doug Vos, Gründer der Facebook Gruppe „Designing With Web Standards“.

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ARIADNE

Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte

Die aktuelle Ausgabe der Ariadne : Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel setzt sich mit dem Thema „Gedenken und Erinnern : Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus“ (Nr. 59) auseinander.

Die Vorstellung einer homogenen Kategorie ›Frau‹, der vorschnell das Etikett des Unpolitischen angeheftet wurde, verstellte lange Zeit den Blick auf die komplexe Verstrickung und Mittäterinnenschaft von Frauen in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie behinderte aber auch lange eine angemessene Würdigung der weiblichen Opfer der nationalsozialistischen Politik.

Folgende Beiträge finden Sie in „Gedenken und Erinnern. Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus“

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Tag der Wünsche

Alle, die mit materiellen Wünschen – speziell in der Vorweihnachtszeit – nichts (mehr) am Hut und im Sinn haben, werden beim Tag der Wünsche ihre Erfüllung finden.
Zum Beispiel durch Wunschzettel-Schreiben im Rahmen eines kreativen Schreibworkshops oder mittels Wunschbilder malen.

Das Coaching Atelier „Die lila Couch“ von Beatrice Floh verwandelt sich in einen Ort, an dem aus Möglichkeiten Wirklichkeiten werden können.

Wann: Samstag, 3. Dezember 2011
Uhrzeit: 10.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Coaching Atelier „Die lila Couch“, Gersthoferstraße 103, 1180 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen für einzelne Module sind möglich.
Eine Anmeldung per E-Mail ist unbedingt erforderlich.

Das Detailprogramm von 10.00 – 20:00 Uhr:

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