Archiv für November 2009

Lili Grün – Abend

Montag, 30. November 2009

„Alles ist Jazz“ – Buchpräsentation mit Anke Heimberg.

Lhotzkys Literaturbuffet ist umtriebig wie immer. Dieses Mal geht es in den Festsaal der Bezirksvorstehung Leopoldstadt (2. Wiener Gemeindebezirk), Karmelitergasse 9, 1020 Wien.

Am 1. Dezember um 19.30 wird das Buch „Alles ist Jazz“ (ursprünglicher Titel „Herz über Bord“) von Lili Grün präsentiert.

Nicht nur die Buchpräsentation unter anderem mit Kurt Lhotzky, der auch als Organisator der Veranstaltung agiert, und Anke Heimberg, Herausgeberin des Buches, verspricht eine spannende zu werden. Auch die historische Verbundenheit von Lili Grün mit dem zweiten Wiener Bezirk wird zu einem anregenden Abend beitragen.

„Am 14. Mai 2009 wurde der Lili-Grün-Platz (Ecke Heinestraße/Ecke Klanggasse) der Öffentlichkeit übergeben. Er soll an Leben und Werk der im Mai 1942 in der Nähe von Minsk ermordeten Schriftstellerin Lili Grün (geboren 1904) erinnern. Ihre Romane sind lange Jahrzehnte nicht neu herausgebracht worden. Nun hat Anke Heimberg im Berliner Aviva-Verlag den Roman „Herz über Bord“ unter dem neuen Titel ‚Alles ist Jazz‘ herausgegeben. Gleichzeitig hat Anke Heimberg neues biographisches Material über Lili Grün ausfindig gemacht.“

Lhotzkys Literaturbuffet
AvivA-Verlag

Das VÖBBLOG feiert Geburtstag

Montag, 30. November 2009

Das Weblog der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare feiert heute seinen 1. Geburtstag.

Herzlichen Glückwünsch!

Bereits ein Jahr lang wurde vor allem dank Herrn Pauser, dem Administrator des VÖBBLOG, ein Füllhorn interessanter Beiträge über uns ausgeschüttet.

1 Jahr VÖBBLOG

HEUTE IST BLUE BEANIE DAY

Montag, 30. November 2009

Fünf feine Links zum Thema Barrierefreiheit

Wir sind bemüht, unseren LeserInnen mit dem „Duftenden Doppelpunkt“ einen barrierefreien Informationszugang für den Bereich Literatur zu bieten.

Das Selbstverständliche, Internetseiten auf denen sich möglichst keine Stolpersteine und „Fallen“ verstecken, ist leider nach wie vor ein Minderheitenprogramm. Der BLUE BEANIE DAY ist ein kleiner Beitrag, um mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken.

Und hier wie versprochen fünf interessante Sites, die sich mit dem Thema Webstandards bzw. Barrierefreiheit auseinandersetzen.

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt – lebendige und interessante Berichte. Bei der Gestaltung der Site bemüht man sich sehr um Webstandards und wurde 2005 mit einer Biene ausgezeichnet. Barrierefreiheit.

Barrierefreie Informationstechnik / Annekathrin Genest … Hrsg. Berufsverband Information Bibliothek / Kommission für One-Person Librarians. – 1. Aufl. – 2008. (Checklisten ; 25). Das thema „Barrierefreiheit hat schon längst die Bibliotheken erreicht. In dieser Checkliste finden Sie viele praktische Tipps. Nicht nur für BibliothekarInnen interessant.

Das eLogbuch accessibility als PDF zum Herunterladen (PDF 8,5 MB). Es versammelt ausgewählte Beiträge der Accessibility Blog Parade, an der sich im Herbst 2007 zahlreiche Weblogs im deutschsprachigen Raum beteiligten. Darin zu finden ist unter anderem auch der Beitrag „Arm dran …“ über den nicht immer einfachen Weg des „Duftenden Doppelpunktes“ zur Barrierefreiheit. (leider nicht mehr online)

Auf der Site Barrierefreies Webdesign Stellt Jan Eric Hellbusch eine Fülle von Infos zum Thema Barrieerefreiheit zur Verfügung.

Zu guter Letzt möchte ich auf die Site von Robert Lender verweisen. Er ist die treibende Kraft für den BLUE BEANIE DAY im deutschsprachigen Raum und bietet auf seiner Site alles von Interesse rund um den BLUE BEANIE DAY.

Werner Lang – Stramms letzte Liebe

Mittwoch, 25. November 2009

Werner Lang, Arbeiterliterat und Obmann des Wiener Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, liest im Rotpunkt seine Erzählung „Stramms letzte Liebe“, die über einen Arbeiter handelt, der im Traum sein Leben sucht und lebendiger sein möchte, als man ihn lässt.

Lesung

Wann: 2. Dezember 2009, 19 Uhr
Wo: ROTPUNKT: 1050, Reinprechtsdorfer Straße 6

In der „Literatur aus der Arbeitswelt“ haben Romanhelden Berufe. Aber ist der Protagonist einer Erzählung überhaupt ein Held, wenn er einen Beruf ausübt, der ihn klein macht, zu einem Ersatzteil einer Fabrik, wenn er ein Leben führt, das nirgends geschrieben steht? Stramm, der Antiheld in Werner Langs Erzählung, weiß, dass es für sein unscheinbares Leben keine Worte gibt: Einzig in dem Buch „Maschinenelemente, Baugruppen und ihre Montage“, das ich einmal in der Berufsschule lesen musste, habe ich mich wieder gefunden. Aber darin komme ich nur als „man“ vor. Die Katastrophe ist, dass dieses Leben als „man“ wirklich ist, dass viele nur soweit leben, wie von ihnen verlangt wird. Stramm bleibt unbemerkt, wenigstens darauf kann er sich verlassen auf dem Weg der Selbstschädigung, den er eingeschlagen hat und den er – endlich überflüssig – nach einem Arbeitsunfall vielleicht zu verlassen schafft. Dafür braucht es nicht nur Hoffnung, sondern auch eine Idee von einem Leben jenseits der automatisierten Arbeitsabläufe.

Der islamische Religionsunterricht in Österreich

Dienstag, 24. November 2009

Österreichischer Integrationsfonds – Dossieres

In den Dossiers des Österreichischen Integrationsfonds untersuchen Wissenschafter aktuelle Themen der Integration und Migration. Die Dossiers können online nachgelesen werden und stehen zum Download zur Verfügung.

Mouhanad Khorchide: Der islamische Religionsunterricht in Österreich. ÖIF Dossier 5, 2009. Weiterlesen »

BLUE BEANIE DAY

Montag, 23. November 2009

Setzen Sie ein Zeichen für Webstandards und Barrierefreiheit im Web

Am 30. November ist es wieder soweit. Der Blue Beanie Day jährt sich zum 3. Mal. Wenn Sie an diesem Tag überdurchschnittlich viele Menschen mit einer blauen Haube am Kopf sehen, wundern Sie sich nicht. 😉 Die „Blauhauben“ setzen damit ein Zeichen für Webstandards und Barrierefreiheit im Web. Im deutschsprachigen Raum ist Robert Lender die treibende Kraft des Blue Beanie Day.

Infos zum „Blue Beanie Day“ gibt es reichlich auf Robert Lenders Seite „Blue Beanie Day 2009″

Robert Lender Andreas Hafenscher und Beate Firlinger hatten die Idee, heuer mehr zu tun als symbolisch mit blauen Hauben für Web Standards und Web Accessibility (Barrierefreiheit) zu demonstrieren.

Daher gibt es eine Einladung über das Tragen der blauen Hauben hinaus ein weiteres Zeichen zu setzen:

5 Tipps für Blogger/innen, ihr Blog barrierefreier zu machen
5 Wünsche an Webdesigner/innen, was sie in Angeboten berücksichtigen sollten
5 Links, die jeder Web Accessibility Interessierte kennen sollte
5 Leitgedanken, die Auftraggeber/innen von Websites beherzigen sollten
5 wichtige Punkte aus den WCAG 2.0, die noch immer zu wenig beachtet werden
5 Verbesserungsvorschläge für die Website eurer Gemeinde.
5 …

Sie haben (noch) keine blaue Haube? Hier gibt es zumindest eine kleine Auswahl an virtuellen blauen Kopfbedeckungen!

Abschließend noch ein Hinweis auf den Beitrag „Können Hauben die Welt retten?“ von Robert Lender auf bizeps info.

15 Jahre Literaturhaus Mattersburg

Freitag, 20. November 2009

Sechs Wege führen ins Literaturhaus Mattersburg. Jeder dieser Wege besteht aus mehreren Schildern, die der Reihenfolge nach gelesen ein literarisches Zitat ergeben, das sich mit der Thematik des Gehens beschäftigt. Die Schilder sind Teil eines Kunstprojektes, das die beiden burgenländischen Künstlerinnen Julia Grandegger und Brigitte Kovacs anlässlich des 15-Jahre Jubiläums des Literaturhauses konzipiert und verwirklicht haben.

Anschließend an die Präsentation der „Literarischen Wege“ liest um 19 Uhr Geert Mak, Träger des Leipziger Buchpreises zur europäischen Verständigung und einer der bekanntesten Publizisten der Niederlande, aus seinem Buch „In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert“. An historischen Erinnerungsorten macht der Autor sichtbar, in welcher Weise die Vergangenheit unser modernes Bild von Europa prägt. „Wir haben einander noch ziemlich viel zu erzählen…“ So lautet eines seiner Resümees nach der Reise durch Europa. Das Literaturhaus Mattersburg freut sich darüber, dass es seit mittlerweile 15 Jahren ein kleiner Baustein in diesem europäischen Vorhaben sein kann.

Feier 15 Jahre Literaturhaus Mattersburg
Mittwoch, den 25. November, 2009
18 Uhr Präsentation der Wegschilder von Julia Grandegger und Brigitte Kovacs
19 Uhr Lesung mit Geert Mak

Die „Duftenden Doppelpunkte“ Petra Öllinger und Georg Schober gratulieren!

Lichtblick-Lesung-Sommerlöcherstopfen

Donnerstag, 19. November 2009

Die Autorinnen und Autoren der Schreibwerkstatt „Kampf dem Sommerloch“ mit Ruth Reuter haben wieder ihre Texte gesammelt und präsentieren nun ihre Anthologie „Lichtblicke“.

Der Sommer ist bei diesen Temperaturen ja auch noch nicht obsolet und Lichtblicke schaden ebenfalls nie …

Mit einem Teil des duftenden Doppelpunktes Petra Öllinger sowie Peter Mitmasser, Franziska Mally, Daniela Stockinger, Joe Trajber, Franziska Scherz, Elfriede Hocher und Karin Bottke.

Es gibt Buffet und Lesefutter – der Eintritt ist frei.

Zeit und Datum: Dienstag, 24. November 2009, 19.00 Uhr
Ort: Bücherei Pappenheimgasse, Pappenheimgasse 10 – 16, 1200 Wien

Weitere Infos bei der Schreiblöwin Ruth Reuter.

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