Der Untergang des Römischen Reiches

Inauguralvorlesung durch Dr. Reinhard Pitsch im Rahmen der Volksakademie „Der Untergang des römischen Reiches – marxistische Analysen“ Ort: Hägelingasse 7, 1140 Wien (Garteneingang), U3 Hütteldorferstr. Ausgang Feilplatz, S45 Breitensee Zeit: 23.6.2015; Beginn: 19 Uhr c.t. In letzter Zeit häufen sich zumeist konservative Publikationen, in denen Parallelen, sowohl von der „Krise der römischen Republik“ vor Cäsar … Weiterlesen

Ich bin ein Kind und ich habe Rechte

„Seit nunmehr 25 Jahren wird jedes Kind mit umfassenden Rechten geboren. All diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben – einem Vertrag, den alle Staaten der Welt ratifiziert haben – mit Ausnahme der USA und Südsudan. Durch die Ratifizierung haben sich die Staaten verpflichtet, die Rechte von Kindern zu achten und für ihre Einhaltung zu … Weiterlesen

Ich bin eine kämpferische Sprachfeministin

Herzlichen Dank an Michael Karjalainen-Dräger, der dem „Duftenden Doppelpunkt“ den Beitrag „Ich bin eine kämpferische Sprachfeministin“ aus seinem Blog „MEIN SENF ZU ALLEM“ zur Verfügung gestellt hat. Die Minister sollen, so die Forderung, „dem Wildwuchs durch das sprachliche ,Gendern‘“ Einhalt gebieten. „Ein minimaler Prozentsatz kämpferischer Sprachfeministinnen darf nicht länger der nahezu 90-prozentigen Mehrheit der Staatsbürger … Weiterlesen

Arbeiter-Kind.at und die SozialMarie

Die SozialMarie wird seit 2005 jährlich vergeben. Der Preis soll die Vernetzung von Sozialprojekten fördern und die Diskussion zum Thema soziale Innovation vorantreiben. Jährlich werden 15 Projekte ausgewählt. Insgesamt wird ein Preisgeld von 42.000 Euro vergeben. In den vergangenen 8 Jahren wurden 120 Projekte ausgezeichnet. Zur Teilnahme eingeladen sind Initiativen aus ganz Österreich, ganz Ungarn … Weiterlesen

Richard Zach 1919-1943

Ein kurzes Leben, ein Leben im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, beendet durch das Fallbeil in Berlin-Brandenburg. Er wäre fast vergessen worden, der Lehrer und Dichter aus der Steiermark, Richard Zach. Aber nur fast, denn die AutorInnen der TARANTEL wollen 2013 anlässlich seines siebzigsten Todestages das schmale Werk Richard Zachs dem Vergessen entreißen. Den Beginn der … Weiterlesen

Kinderarbeit

Warum kommt mir nach dem Konsum des Videos „Lasst Kinder arbeiten!“ von Michael Hart, einem Absolventen der London School of Economics und der Columbia-Universität, der Begriff „intellektuelle Verkommenheit“ in den Sinn? Ob dies etwas damit zu tun hat, dass der Autor unverblümt die „Erwerbstätigkeit von Minderjährigen“ fordert und uns so die Fratze des Neoliberalismus auf … Weiterlesen

ANTIRASSISMUS – SOS MITMENSCH

Wie der „Mohr im Hemd“ zum Kalauer mutiert oder über den Sinn einen „Lumumba“ zu trinken

Zahlreiche Menschen leisten, manche bereits über viele Jahre und in aller Stille Großartiges in der Antirassismusarbeit und bei der Unterstützung von MigrantInnen. Sie arbeiten dabei oft in bzw. mit Interessengruppen zusammen.

SOS Mitmensch ist ein solche Gruppe, die sich für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Menschen einsetzt. Erst kürzlich hat sie die Bezeichnung „Mohr im Hemd“ für einen Schokokuchen mit Schlagobers als rassistisch kritisiert. Leider wollen Herr und Frau Österreicher mehrheitlich von der rassistischen Konnotation des „Mohr im Hemd“ nach wie vor nichts wissen. Für sie ist er vor allem ein Stück Tradition, dass sie in dieser Form nicht missen möchten. Die Diskussion ist allerdings nicht ganz neu. In leicht abgewandelter Form wogte sie bereits im Sommer 2009 durch Printmedien und Blogs. Es ging damals um eine Eiskreation der Firma Eskimo unter dem Namen „Cremissimo à la Mohr im Hemd“.

Der „Duftende Doppelpunkt“ beschäftigte sich damals mit dem Thema unter dem Titel „Wird der Mohr im Hemd zum Gurkerl im Knie?“

Ohne Wenn und Aber

Erfolgreiche Antirassismusarbeit wird immer ohne Wenn und Aber an der Seite der von Rassismus Betroffenen stehen und gleichzeitig möglichst alle Menschen im Sinne einer antirassistischen Haltung sensibilisieren. Dazu muss man am jeweiligen Wissens- und Bewusstseinsstand der einzelnen Personen andocken und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Wer meint, es sei dabei nicht erforderlich, auf die Probleme und Ängsten der Mehrheitsbevölkerung einzugehen und sie mit jenen von Rassismus Betroffenen zusammenzudenken, spielt letztlich den Kräften in die Hände, die unsere Gesellschaft nach dem Prinzip „teile und herrsche“ organisieren.

Damit eine antirassistische Grundhaltung ihren Weg in die Herzen und Köpfe möglichst vieler Menschen findet, müssen wir die Probleme im Zusammenleben umfassend ansprechen; ihre politischen und sozialen Wurzeln verdeutlichen, Lösungsansätze erarbeiten und uns auf einen Gedankenaustausch einlassen. Ob dies mit der Kritik an der Bezeichnung „Mohr im Hemd“ bisher gelungen ist, darf bezweifelt werden: So selbstverständlich die Forderung von SOS Mitmensch nach Umbenennung des „Mohr im Hemd“ für die einen ist, so sehr stößt sie bei anderen auf Widerspruch und viele, auch aufgeschlossene Menschen fragen sich „Haben die keine anderen Sorgen?“.

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Weltwoche – Rassismus

oder „Die Roma kommen“

Die Titelseite der aktuellen „Weltwoche“ vor Augen, blicken Sie in den Lauf einer Pistole. Eine Pistole, die ein kleiner Roma-Bub auf Sie richtet. Das Foto wurde von Livio Mancini 2008 auf einer Mülldeponie im Kosovo „geschossen“. Der Titel des dazugehörigen Artikels in der „Weltwoche“: „Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz. Familienbetriebe des Verbrechens“.

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