Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Stinkezeh – Teil 2 Viele Zweibeiner lieben es, nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Behausung sowie Gerätschaften des Alltags mit diversem Geruchsunfug einzunebeln. Ich sage nur: Würferl, die den Ozean ins Klo zaubern … Es gibt Geschirrspülmaschinendeo, Mistkübeldeo, Polstermöbeldeo, Raumdeo, Staubsaugerdeo, Waschmaschinendeo. Nicht zu vergessen: Duftbäumchen fürs Auto, Geruchsfressereinlagen fürs … Weiterlesen

80 Jahre Bücherverbrennung – Literaturquiz Teil 18

Einschließlich dem aktuellen Quiz weiter unten auf der Seite, haben Sie heuer noch sechs Mal die Möglichkeit, auf der Site des „Duftenden Doppelpunktes“ ein literarisches Rätsel zu lösen und Bücher / CDs zu gewinnen.

Ihre Meinung ist uns wichtig:

  • Wie hat Ihnen das Quiz bisher gefallen?
  • Welches Rätsel war für Sie besonders interessant?
  • Wurde eine Ihnen am Herzen liegende Autorin bzw. ein Autor bisher nicht vorgestellt?

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar hier auf der Seite oder ein Mail.
Nehmen Sie bitte auch die Möglichkeit wahr und teilen Sie den Beitrag via Facebook, Google+ oder Twitter.

Einen Gesamtüberblick über alle bisher veröffentlichten literarischen Rätsel können sie sich auf der Seite „Literaturquiz zur Bücherverbrennung 1933“ verschaffen.

Die Quizfragen

Ein kleiner Tipp: Die Beantwortung der drei Fragen ist spätestens nach dem Lesen des folgenden literarischen Rätsels keine große Angelegenheit.

  • Wie heißt der Autor?
  • Wieviele Hefte umfasst sein Tagebuch?
  • Welche Zeitung veröffentlichte seine „Unpolitischen Erinnerungen“?

Antworten bitte bis zum 08. Oktober 2013 um 12:00 Uhr an: Literaturblog Duftender Doppelpunkt oder über das Kontaktformular.

Erinnerung: Wenn Sie an die jeweils aktuelle Quizrunde erinnert werden möchten, senden Sie bitte einfach ein leeres Mail mit dem Betreff „Literaturquiz Erinnerung“ an das Literaturblog Duftenden Doppelpunkt. oder via Kontaktformular.

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Das literarische Rätsel

„Fang das Wort auf und fülle dein ganzes Herz damit an, und dann gib es weiter an die Menschen. Das Wort heißt Freiheit!“

Über seine Kindheit und Jugend beziehungsweise deren Auswirkung auf sein späteres Leben vermerkt der Publizist, Schriftsteller und politische Aktivist lakonisch:
„Geboren 6. April 1878 in Berlin; Kindheit, Jugend, Gymnasialbesuch in Lübeck; unverständige Lehrer, niemand, der die Besonderheit des Kindes erkannt hätte, infolgedessen: Widerspenstigkeit, Faulheit, Beschäftigung mit fremden Dingen. Frühzeitige Dichtversuche, die weder in der Schule noch im Elternhause Förderung finden, im Gegenteil als Ablenkung von der Pflicht betrachtet werden und deshalb im geheimen geübt werden müssen. (…) Mein Werdegang und meine Lebenstätigkeit wurden bestimmt von dem Widerstand, den ich von Kindheit an den Einflüssen entgegensetzte, die sich mir in Erziehung und Entwicklung im privaten und gesellschaftlichen Leben aufzudrängen suchten. Die Abwehr dieser Einflüsse war von jeher der Inhalt meiner Arbeit und meiner Bestrebungen.“

Sein Vater ist Apotheker und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. An ihn erinnert er sich folgendermaßen: „Es steigt etwas wie Haß in mir auf, wenn ich daran zurückdenke, wenn ich mir die unsagbaren Prügel vergegenwärtige, mit denen alles, was an natürlichen Regungen in mir war, herausgeprügelt werden sollte.“

Über den Direktor des von ihm besuchten Gymnasiums, dem berühmten „Katharineum“, veröffentlicht er 1896 im „Lübecker Volksboten“ eine Glosse. Dies führt zu seinem Schulverweis wegen „sozialistischer Umtriebe“. – Wenige Jahre später legen auch Heinrich und Thomas Mann in ihren Romanen „Professor Unrat“ bzw. „Buddenbrooks“ ein beredtes Zeugnis über den Ungeist dieser Lehranstalt ab. – Er beendet das Gymnasium mit der Untersekunda (10. Klasse) im von Lübeck über 150 Kilometer entfernten Parchim. Anschließend absolviert er auf Wunsch des Vaters eine Apothekerlehre.

Als er erfährt, dass das älteste mittelalterliche Haus Lübecks mit der darin befindlichen „Löwen-Apotheke“ aus Spekulationsgründen abgerissen werden soll, initiiert er eine erfolgreiche Kampagne zur Rettung dieses noch heute zu besichtigenden architektonischen Kleinods. Der Aktion folgt die Strafversetzung durch den Vater nach Berlin. Dort arbeitet der aufmüpfige Sohn vorerst als Apothekengehilfe.

Ab 1901 wirkt er in der Hauptstadt des Deutschen Reiches als freier Schriftsteller. 1904 erscheint unter dem Titel „Die Wüste“ sein erster Gedichtband. Er tritt mit seinen Liedern im Kabarett der „11 Scharfrichter“ auf und schreibt für den „Simplicissimus“.

1908 siedelt er sich dauerhaft in Schwabing an und wird Teil der Münchner Bohème, jenes Kreises von BürgerInnen (KünstlerInnen und LiteratInnen), die, der Doppelmoral ihrer Klasse überdrüssig, keine BürgerInnen mehr sein wollen.

„Die Mitmenschen, die mit lachendem Munde und weinendem Herzen die Kaschemmen und Bordelle bevölkern, die Herbergen der Landstraße und die Wärmehallen der Großstadt, der Mob, von dem selbst die patentierte Vertretung des so genannten Proletariats weit abrückt: Verbrecher, Landstreicher, Huren und Künstler – das ist die Bohème, die einer neuen Kultur die Wege weist.“

Nachdem er in München das Sub- bzw. „Lumpenproletariat“ revolutionär zu organisieren versucht, landet er 1910 erstmalig im Gefängnis.

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Rahel Sanzara und Ernst Weiß

Im 17. Teil unseres Literaturquizes wurde nach Rahel Sanzara und Ernst Weiß gesucht. Im Rahmen dieses literarischen Rätsels finden Sie ausführliche Infos über die beiden AutorInnen. Die Fragen und Antworten Wie heißt die Autorin? Rahel Sanzara Wie lautet der Titel ihres Debütromans? „Das verlorene Kind“. Wie heißt der Autor, der ihr langjähriger Freund und Förderer … Weiterlesen

Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Stinkezeh – Teil 1 „Sie kommt! Sie kommt!“ Ich nehme Witterung auf. „Igitt!“ Zwetschke hält sich die Nase zu. Mir wird ganz blümerant. Dann biegt sie um die Ecke. Die Meeresbrisenaromafrau. Apart gekleidet wie immer stampft sie an uns vorbei. Dabei wirft sie den Hauskaspars einen Blick zu – ich möchte … Weiterlesen

Einladung zum Kunstgespräch mit Reinhold Sturm

AUSSTELLUNG Jürgen Messensee im Kunstforum Bank Austria Am 25.09.2013 Treffpunkt im Eingangsbereich um 15:00 Uhr. Kosten: Gruppeneintrittskarte (EUR 7,50), verbilligter Katalog falls gewünscht. Zu dem Bild „Der 24. Mai“ wurde im Katalog ein Text von Reinhold Sturm veröffentlicht. Jürgen Messensee ist angefragt. Reinhold Sturm ersucht um Anmeldung per E-Mail: sturm.reinhold@gmail.com Text im Katalog von Jürgen … Weiterlesen

Größter Bücherflohmarkt im Bregenzerwald

Auch heuer veranstalten die umtriebigen MitarbeiterInnen der Bücherei Krumbach wieder ihren legendären „Größten Bücherflohmarkt im Bregenzerwald“. Freitag, 4. Oktober 2013 von 18 – 24 Uhr Samstag, 5. Oktober 2013 von 09 – 16 Uhr Es werden über 10.000 Bücher, Spiele, CDs, DVDs und antiquarische Bücher übersichtlich sortiert angeboten. In der gemütlichen Kaffee-Ecke gibt es Kaffee … Weiterlesen

Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Rumstiefeln – Teil 3 „Sats scho so weid gaunga, dass jetzat so miad sats?“ Eine Brummstimme schlich sich in meinen Traum von Germgugelhupf und Mini-Käse-Kabbernossi. „Eigentlich wollten wir nach F.“, antwortete Hauskaspar II schlaftrunken. Da seien wir aber ganz schön vom Weg abgekommen, meinte die Brummstimme. „Do hättats durt geh miassn.“ … Weiterlesen

Schnipsel aus Literatur, Wissenschaft und Politik – Teil 2

Kurze Infos aus den Bereichen der Literatur, Wissensschaft und Politik, die von den „Duftenden Doppelpunkten“ bisher ausschließlich auf Facebook, Google+ und Twitter veröffentlicht wurden, sind nun auch direkt im Literaturblog nachzulesen. Sibylle Berg über den Deutschen Buchpreis: S.P.O.N. – Fragen Sie Frau Sibylle: It’s a book! Eine Kolumne von Sibylle Berg. Ein Wirbel wie um … Weiterlesen