Archiv für September 2009

ALFRED HIRSCHENBERGER

Mittwoch, 30. September 2009

Buchpräsentation: Die Welt, ein System von Annahmen
Mittwoch, 21. Oktober, 18.30 Uhr – Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK), Berggasse 17, 1090 Wien

Der präsentierte Band „Die Welt, ein System von Annahmen“ ist bereits das dritte Buch von Alfred Hirschenberger, der seine politische Sozialisation noch durch die Arbeiterbewegung der Zwischenkriegszeit erfahren hat.
Im ersten Teil setzt Hirschenberger sein Augenmerk auf die Schöpfungskraft der Sprache. Sie ist es, die mythisch verklärt und scheinbar Selbstverständliches schafft. Der Autor zieht uns in ein lustvolles Hinterfragen des etablierten Weltbildes und des mit ihm verbundenen Wirtschaftsgeschehens hinein. Alle Welt verteufelt den Turbokapitalismus, dem guten alten Kapitalismus nachtrauernd. Es gehört nicht zum guten Ton, dessen Entwicklung nachzuspüren.
Im zweiten Teil des Textes wird das System Kapitalismus in seine Bauteile zerlegt. Der Versuch, „sezierend zu erklären“, bietet weder Lösungsmodelle noch politische Strategien und erst recht keine einfachen Erklärungsmuster an. Und dennoch ist daraus ein parteiischer Essay geworden, in dem Alfred Hirschenberger die Konsequenzen kapitalistischer Logik aufzeigt.

Heimo Gruber:
Alfred Hirschenbergers Weg zur Literatur – Grundlagen und Bedingungen seines Schreibens

Peter Fleissner:
Präsentation und Besprechung des Buches „Die Welt, ein System von Annahmen. Eine lustvolle Hinterfragung des Systems ‚Kapitalismus‘“

Im Anschluss daran liest der Schauspieler und Regisseur Alfred Rupprecht aus den Werken Alfred Hirschenbergers.

Diskussion mit Alfred Hirschenberger

Alfred Hirschenberger: Die Welt, ein System von Annahmen. Eine lustvolle Hinterfragung des Systems „Kapitalismus“. Berlin: trafo Wissenschaftsverlag 2008 (edition wortmeldung Band 4)

ReferentInnen:
Fleissner, Peter: Vorstandsmitglied von transform.at; bis 2006 Pro­fessor am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der TU Wien.
Gruber, Heimo: Bibliothekar in den Wiener Städtischen Büchereien, Koordinator des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare.
Hirschenberger, Alfred: Schriftsteller, ehemaliger Werkzeugmacher und Betriebsleiter.
Rupprecht, Alfred: Schauspieler und Regisseur

LEBENSGESCHICHTLICHE ERINNERUNGSTEXTE

Mittwoch, 30. September 2009

Schreibaufruf zum Wandel der Arbeitswelten seit 1945

ARBEIT IST DAS HALBE LEBEN

Ein Kooperationsprojekt der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien mit dem Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte, AK-Archiv, an der Arbeiterkammer Wien.

Die Projekt- InitiatorInnen schreiben unter anderem: „Arbeit ist das halbe Leben – wahrscheinlich sogar mehr als das. Und dennoch nimmt der Bereich der regelmäßigen Erwerbsarbeit und andere Arbeitsroutinen meist keinen allzu großen Raum ein, wenn Menschen im Alter ihr Leben Revue passieren lassen. Offenbar misst man Eindrücken und Erfahrungen aus anderen Lebensbereichen heute einen höheren Stellenwert bei, hält sie für bedeutender und erzählenswerter als die Lebenszeit, die man auf diesem oder jenem Arbeitsplatz verbracht hat. Weiterlesen »

Literaturlexikon online

Freitag, 25. September 2009

ist ein elektronisches Nachschlagewerk für Leser, Literaturwissenschaftler, Schüler und Studenten. Es bietet Figuren-, Orts- oder Sachlexika zu literarischen Werken vorwiegend deutschsprachiger Autoren. Die Verfasser der Lexika sind Literaturwissenschaftler.

Literaturlexikon online befindet sich noch in der Aufbauphase. Die einzelnen Lexika entstehen sukzessive und nach dem Baukastenprinzip. Über die Konzeption dieses Portals erfahren Sie mehr bei Projekt. Über derzeit in Vorbereitung befindliche Lexika gibt die Seite Lexika Auskunft.

Bisher verfügbare Lexika:
Thomas Mann-Figurenlexikon
Lexikon zu Thomas Manns ›Joseph und seine Brüder‹ (Arbeitsversion)
Figurenlexikon zu Robert Musils ›Der Mann ohne Eigenschaften‹

Von Schreibstuben und Schreibschulen II

Freitag, 25. September 2009

Vortrag – Podiumsgespräch – Diskussion im Literaturhaus Wien

Von der Kunst, schreiben zu lehren – Möglichkeiten und Grenzen des literarischen Schreibunterrichts

Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2009 von 17 – 22 Uhr
Wo: Seindengasse 13, 1070 Wien

17 Uhr 15: Vortrag MARLEN SCHACHINGER

ca. 18 Uhr: Podium / Vorstellung verschiedener Lehrmodelle von und mit PETRA GANGLBAUER (Lehrgang Wiener Schreibpädagogik und diverse Werkstätten), GUSTAV ERNST (Leondinger Akademie für Literatur), CHRISTIAN IDE HINTZE (Schule für Dichtung), GÜNTER VALLASTER (Mitherausgeber des Buches „Das literarische Sprachlabor“), Vertreter des Lehrgangs Sprachkunst an der Univ. für angewandte Kunst. Moderation GERHARD RUISS

Vor und während der Veranstaltung gibt es im Foyer die Möglichkeit, sich über Lehrangebote zu informieren.

ca. 20 Uhr 30: Diskussion / Kooperation mit der Ö1-Sendung „Ex libris“ über Möglichkeiten und Perspektiven des literarischen Schreibunterrichts. Mit JOSEF HASLINGER, UWE HELDT, MICHAEL KRÜGER. Gesprächsleitung: PETER ZIMMERMANN. (In Zusammenarbeit mit Ö1)

Literaturhaus Wien

T A G E B U C H T A G 2009

Mittwoch, 23. September 2009

Vierte Duftende-Doppelpunkt-Schreibnacht im Rahmen des Tagebuchtages mit Petra Öllinger.

Schwerpunkt dieser vierten Schreibnacht sind die Rauhnächte. Diesen Nächten um den Jahreswechsel werden besondere Bedeutungen zugemessen wird. Die Rauhnächte sind eine Zeit der Geisterbeschwörung, Menschen und Tiere stehen in besonderem Kontakt zueinander, die Percht zieht mit ihrer Wilden Jagd durch die winterliche Nacht … Wir tauchen ein in die Mythen der Rauhnächte, erkunden, welche Bedeutung sie für die Menschen haben und schreiben unsere eigenen Rauhnacht-Geschichten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Wie immer gibt es auch dieses Mal wieder eine nächtliche kulinarische Verköstigung.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 7. November, 18.30 bis 23.00 Uhr
Preis: Euro 27.-
Anmeldung und Veranstaltungsort: Petra Öllinger, 1060 Wien, Garbergasse 18
Tel.: 01/597 75 54
E-Mail

TAGEBUCHTAG 2009

Digitale Literaturvermittlung

Dienstag, 22. September 2009

Praxis – Forschung – Archivierung

Vom 23. bis 24. Oktober 2009 findet eine Tagung im Rahmen des DILIMAG-Projekts an der Universität Innsbruck statt: „Digitale Literaturvermittlung: Praxis – Forschung – Archivierung“.

Das literarische Rahmenprogramm „Andere (digitale) Welten: Literaturblogs und Blogs über Literatur“ im „Literaturhaus am Inn“ wird in Zusammenarbeit mit dem Blogportal litblogs.net organisiert. Es lesen und präsentieren: Hartmut Abendschein, Alban Nikolai Herbst, Andreas Louis Seyerlein und Christiane Zintzen.
Um eine informelle Anmeldung wird ersucht.

Die sinnlich-kreative Schreibwerkstatt

Montag, 21. September 2009

Humor ist, wenn man trotzdem schreibt.

Mit Petra Öllinger

Das Schräge und Spaßhafte, das Skurrile, Humoristische und Bizarre – abseits von Kalauer und Brachialhumor – sind Mittelpunkt dieser Schreibwerkstatt. Wir besprechen und probieren unterschiedliche Formen des „komischen Schreibens“ wie Persiflage, Satire, Glosse, Groteske aus. Wir jonglieren mit Silben, Wörtern und Reimen. Wir lassen uns von Texten unter anderem von Robert Gernhardt, Fanny Müller oder Joachim Ringelnatz zu eigenen Arbeiten inspirieren. Zu den Themen im Rahmen der Werkstatt gehören beispielsweise: Meine persönlichen Alltagskatastrophen. Skurrile Dialoge. Im Keller lachen ja die Hühner – Sprichwörter als Ideenfundus. Feedback und Überarbeitung der Texte sind möglich, aber nicht verpflichtend. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Datum und Uhrzeit:
Freitag, 16. Oktober 2009: 18.00-21.00 Uhr
Samstag, 17. Oktober 2009: 09.00-17.00 Uhr
Preis: Euro 90.-
Anmeldung und Veranstaltungsort: VHS Landstraße, 1030 Wien, Hainburger Straße 29
Tel.: 01 / 715 08 00
Fax: 01/ 715 08 00 – 12
E-Mail
MindestteilnehmerInnenzahl: 6 Personen
Maximale TeilnehmerInnenzahl: 12 Personen

AK BIBLIOTHEK WIEN FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Montag, 21. September 2009

Der geheime Garten oder Eine grüne Augenweide im Lesesaal der AK Bibliothek Wien

Mitten im Häusermeer, das das AK-Gebäude umgibt, liegt ein grünes Juwel, quasi ein geheimer Garten. War vor dem Umbau der AK nur ein Blick aus dem Lesesaal der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften möglich, kann nun nach dem Umbau das Grün auch genutzt werden – und zwar auf der „Terrasse“. Auf einer etwa 50 m² großen Fläche laden Tische und gemütliche bunte Sessel ein zum Lesen, Arbeiten, Entspannen. Die bibliothekarische Stille wird nur „durchbrochen“ von Amselgezwitscher oder dem Blätterrauschen im wunderschönen alten Baumbestand. Sollte das Wetter einen Aufenhalt draußen verunmöglichen, können die BesucherInnen den Blick durch die großen Fensterscheiben über diese grüne Augenweide schweifen lassen, um alsdann wieder entspannt und gestärkt zu arbeiten, zu lesen, zu studieren, zu recherchieren …

Georg Schober

Terrasse in der Bibliothek der AK Wien

Terrasse in der Bibliothek der AK Wien

AK-Bibliothek Terrasse Blick in den Garten

AK-Bibliothek Terrasse Blick in den Garten

AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften
Prinz Eugen-Strasse 20-22, 1040 Wien
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-19.30 Uhr

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