Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Stadt-Land – Teil 3 Stadt-Land – Teil 1 Stadt-Land – Teil 2 Einmal habe ein Bauer mit ihm und seinen Zweibeinern geschimpft, weil Fred am Feldrain seine Nase in ein Mauseloch steckte und darin zu graben begann. Ob der Landwirt auch die Mäuse verbal attackierte? Diese Frage konnte uns Fred nicht … Weiterlesen

Schnipsel aus Literatur, Wissenschaft und Politik – Teil 8

Kurze Infos aus den Bereichen der Literatur, Wissensschaft und Politik, die von den „Duftenden Doppelpunkten“ bisher ausschließlich auf Facebook, Google+ und Twitter veröffentlicht wurden, sind nun auch direkt im Literaturblog nachzulesen. Wo Weltenbummler in der Buchhandlung wohnen. 1951 eröffnete der Amerikaner George Whitman nicht nur eine englischsprachige Buchhandlung im Herzen von Paris, sondern auch einen … Weiterlesen

Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Stadt-Land – Teil 2 Stadt-Land – Teil 1 Aber worüber wollte ich jetzt eigentlich schreiben? Ah ja, erstens darüber, dass wir die Hauskaspars in ihrem Rechtfertigungsdrang bremsen wollen, und zweitens, dass Zwetschke und ich längst um die Wunderbarkeiten des Stadtlebens wissen. Woher und warum also unsere Skepsis gegenüber dem von vielen … Weiterlesen

Frühlingsgedichte – Frühjahrsgedichte

Ein Frühlingsbote: schneeumgebenes Schneeglöckchen, Blüten noch ungeöffnet Anlässlich des heutigen Frühlingsbeginns können Sie in diesem Beitrag eine kleine Auswahl von Frühlingsgedichten folgender Autoren nachlesen:

Theodor Fontane, Kurt Tucholsky, Christian Morgenstern, Percy Shelley, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl, Hoffmann von Fallersleben, Wilhelm Busch, Eduard Mörike, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine.

Das Team des „Duftenden Doppelpunktes“ freut sich gemeinsam mit Ihnen auf ein sonniges Frühjahr und hofft, dass sich die folgenden Zeilen aus Erich Mühsams Gedicht „Wollte nicht der Frühling kommen?“ heuer nicht bewahrheiten.

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!

FRÜHLING

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh.
„Er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh‘,
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du!

Theodor Fontane (1819 – 1898)

DER LENZ

Das Lenzsymptom zeigt sich zuerst beim Hunde,
dann im Kalender und dann in der Luft,
und endlich hüllt auch Fräulein Adelgunde
sich in die frischgewaschene Frühlingskluft.

Ach ja, der Mensch! Was will er nur vom Lenze?
Ist er denn nicht das ganze Jahr in Brunst?
Doch seine Triebe kennen keine Grenze –
dies Uhrwerk hat der liebe Gott verhunzt.

Der Vorgang ist in jedem Jahr derselbe:
man schwelgt, wo man nur züchtig beten sollt,
und man zerdrückt dem Heiligtum das gelbe
geblümte Kleid – ja, hat das Gott gewollt?

Die ganze Fauna treibt es immer wieder:
Da ist ein Spitz und eine Pudelmaid
die feine Dame senkt die Augenlider,
der Arbeitsmann hingegen scheint voll Neid.

Durch rauh Gebrüll läßt sich das Paar nicht stören,
ein Fußtritt trifft den armen Romeo
mich deucht, hier sollten zwei sich nicht gehören…
Und das geht alle, alle Jahre so.

Komm, Mutter, reich mir meine Mandoline,
stell mir den Kaffee auf den Küchentritt.
Schon dröhnt mein Baß: Sabine, bine, bine …
Was will man tun? Man macht es schließlich mit.

Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

FRÜHLINGSAHNUNG

Rosa Wölkchen überm Wald
Wissen noch vom Abendrot dahinter –
Überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Unterm Monde silberweiß,
Zwischen Wipfeln schwarz und kraus
Flügelt eine Fledermaus
Ihren ersten Kreis …

Rosa Wölkchen überm Wald
Wissen noch vom Abendrot dahinter –
Überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Christian Morgenstern (1871 – 1914)

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„Schlüsselqualifikation Schreiben“ – Qualitätsstandards wissenschaftlicher Arbeiten an Fachhochschulen

WISSENSCHAFTLICHES SCHREIBEN UND ARBEITEN Termin: 27. März 2014, 09:00 – 18:30 Uhr Ort: FHWien der WKW, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien Wissenschaftliche Abschlussarbeiten sollen einen hohen Qualitätsstandard erfüllen – an Universitäten wie an Fachhochschulen. Aber nicht nur mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten sollen die Studierenden überzeugen, auch berufsbezogene Texte gewinnen an Bedeutung. Beruflicher Aufstieg ist zunehmend … Weiterlesen

exil-literaturpreise 2014

„schreiben zwischen den kulturen“ 2014

ein wettbewerb zur förderung der literatur von autorInnen, die aus einer anderen muttersprache kommen und in deutscher sprache schreiben.

seit 1997 gibt es, auf initiative des vereins exil die exil-literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“, ein projekt aus dem heute so prominente autorInnen wie julya rabinowich und dimitré dinev hervorgegangen sind.

die literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ sollen vor allem autorInnen, die aus einer anderen muttersprache kommen und in deutscher sprache schreiben ermutigen, sich mit ihrer lebenssituation literarisch auseinander zu setzen. ziel des projektes ist es, neue literarische talente in österreich zu entdecken, die auf grund ihres neuen, oft unverstellten blickes auf die deutsche sprache imstande sind, dieser neue impulse zu geben.

preisgelder in höhe von insgesamt euro 13.000,- (dreizehntausend euro) werden vergeben.

die einzelnen preise sind wie folgt dotiert:
1. preis (prosatext) : € 3.000,-
2. preis (prosatext): € 2.000,-
3. preis (prosatext): € 1.500,-
lyrikpreis: € 1.500,-
preis für autorInnen mit deutsch als erstsprache: € 1.000,-
preis für texte von teams und schulklassen: € 1.000,-
exil-jugend-literaturpreis (bis zum vollendeten 20. lj.) € 1.000,-
exil-dramatikerInnenpreis: € 2.000,- (finanziert von den wiener wortstaetten)

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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Die Hauskaspars meinten, wenn schon Jubiläum (siehe Beitrag von letzter Woche), dann auch mit neuem Konterfei. Bitte sehr … Stadt-Land – Teil 1 Wenn unsere Hauskaspars anderen Zweibeinern erzählen, dass wir in einer großen Stadt wohnen, ernten zuerst wir und anschließend die Hauskaspars teils bedauernde, teils verständnislose Blicke. Dann folgen Mitleidsbekundungen … Weiterlesen

Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist eröffnet! Bis zum Sonntag präsentieren sich über 2000 AusstellerInnen aus 43 Ländern. An über 400 Leseorten findet parallel zur Messe das Lesefest „Leipzig liest“ mit insgesamt 3200 Veranstaltungen statt. Mangas & Comics Erstmalig findet in Leipzig die Manga-Comic Convention statt: Die Halle 1 ist für die Dauer der Messe zur Gänze … Weiterlesen