Archiv für April 2014

DIXI Kinderliteraturpreis 2014

Dienstag, 29. April 2014

Seit 2001 findet und fördert der Dixi Kinderliteraturpreis Nachwuchstalente im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur: KünstlerInnen, die Texte für Kinder bzw. Jugendliche schreiben oder illustrieren.

Einreichen können in Österreich lebende AutorInnen und IllustratorInnen, die zwischen 16 und 40 Jahre alt sind.

Einsendeschluss: 13. Juni 2014 Weiterlesen »

Brillis Wort zum Montag

Montag, 28. April 2014

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brill mit rosa Halstuch

Mops

Unsere Hauskaspars fühlen sich wie Möpse. Obwohl sie nicht unter Atemnot leiden, ihnen ihr Fell nicht zu groß ist und sie auch nicht über Speckröllchen verfügen. Im Gegenteil: Sie haben lange Nasen, einen exakt sitzenden Pelz und sind schlank. Zugegeben, hin und wieder geraten sie doch außer Atem, zum Beispiel dann, wenn sie uns hinterherhechten müssen, damit wir auf den herzhaften Biss in Schmuddeliges verzichten oder wenn wir in Schlammfluten unterzugehen drohen. Zugegeben, hin und wieder passt ihnen ihr Pelz nicht, zum Beispiel dann, wenn sie „Das ist ja zum Aus-der-Haut-Fahren!“ rufen. Zugegeben, hin und wieder tauchen an ihnen Fettwülstchen auf, zum Beispiel dann, wenn sie die Hose nicht zubekommen und diesen Umstand mit den Worten „Ich bin zu dick.“ kommentieren.
Zugegeben, hin und wieder zeigen sie tatsächlich erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Mopshund, zum Beispiel dann, wenn sich Sorgenfalten auf ihrer Stirn zeigen, weil Zwetschke plötzlich ihr Frühstück verweigert, weil ich zur Abwechslung meine Klappe halte, auf ein strenges „Hier!“ folge, oder wir beide gleichzeitig durch den Wind oder von der Rolle sind. Das sind jene Momente, in denen sie sich wie Möpse fühlen. Und ich weiß jetzt auch warum. Darum: „Möpse sind wie Philosophen unter den Hunden, sie blicken ein wenig sorgenvoll, aber auch mit viel Humor in die Welt.“ Ich weiß nicht, wer das gesagt hat, jedenfalls ist dieser Aussage nichts hinzuzufügen.

Vielleicht doch noch eine kleine Ergänzung. Wie wusste Loriot bereits: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“
Ich ersetze jetzt einmal Mops durch Hauskaspars …

Ja. Das ergibt Sinn.

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

KRITISCHE LITERATURTAGE

Sonntag, 27. April 2014

KriLit 2014

Wann: 16. – 18. Mai 2014
Wo: KunstSozialRaum Brunnenpassage, Brunnengasse 71 / Yppenplatz, 1160 Wien

Die Buchpräsentationen, Lesungen, AutorInnengespräche finden im CAFÉ AU, Brunnengasse 76 statt.

Eine kleine Auswahl aus dem reichhaltigen Programm der KriLit:

Freitag 16. Mai:
14:00 Eleonore Weber „Die letzte Fahrt der Beagle“ (VIZA Edit).
Doris Nußbaumer „Programm Pandora“ (PROverbis) Andi Luf i.Sixpack“ (VIZA Edit).

Samstag 17. Mai:
13:00 Tarantel: Hommage an Lutz Holzinger
“Ein kurzer Sommer der Literatur – in Memoriam Lutz Holzinger” mit dem WERKL-Lesetheater . Ausgewählte Essays und Reportagen

14:00 Edition moKKa: Traude Korosa liest aus Maria Leitner „Hotel Amerika“.

16:00 Promedia Verlag, Michael Pröbsting „Der große Raub im Süden. Ausbeutung im Zeitalter der Globalisierung.“

Sonntag 18. Mai

12:00 Unrast Verlag, Kathrin Glösel, Natascha Strobl und Julian Bruns „Die ldentitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“.

Wir lesen uns die Münder wund

Freitag, 25. April 2014

Nicht etablierte, nicht kommerziell publizierte Autor/innen aller Länder vereinigt und peinigt euch gegenseitig. 10 Minuten Lesezeit, 10 Teilnehmer/innen, es gewinnt, was gefällt – das Publikum entscheidet. Seit mittlerweile sechs Jahren veranstaltet das MARK.freizeit.kultur in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Salzburg, erostepost und Kultur und Jugend Land Salzburg den Lesewettbewerb Wir lesen uns die Münder wund. Nicht kommerziell publizierte Jungautor/innen erhalten die Chance, ihre literarischen Werke jeglicher Textformen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Der/dem Sieger/in winkt als Preis eine Publikation seiner/ihrer Texte im Eigenverlag des MARK.freizeit.kultur.

Anmeldung: office@marksalzburg.at +43-(0)650-743 17 99
Vorrunden: 07.,14. & 28. Mai.2014, jew. 19:00 Uhr. Eintritt frei.
Finale: Fr 06. Juni 2014, 20:00 Uhr, Literaturhaus Salzburg. Eintritt erm. 4,- / 6,-

Unnützes WienWissen …

Dienstag, 22. April 2014

Buchpräsentation / Buchverlosung

Cover des Buches Unnützes WienWissen

Unnützes WienWissen aus dem Holzbaum Verlag

… kann es so etwas geben? Nicht nur die Schönheit, sondern auch die Antwort auf diese Frage liegt letztlich im Auge des Betrachters. Jedenfalls macht der Holzbaum Verlag mit dem Buch „Unnützes WienWissen“ ein inspirierendes Angebot an alle FreundInnen Wiens, um in der auf Effizienz getrimmten Wissensgesellschaft die Geschichte und Gegenwart dieser Stadt von einer wenig bekannten Seite aus kennenzulernen.

Oder wussten Sie, dass Casanova an Allerheiligen 1753 aus der Kommode einer Wiener Nonne deren gesamten Vorrat an Präservativen entwendete und dafür ein kleines Gedicht hinterlegte?

So unterschiedlich die Nützlichkeit der Beiträge gesehen werden kann, so sicher üben sich die AutorInnen des Buches „Unnützes WienWissen“ zumindest gelegentlich in der Kunst des Understatements. So zum Beispiel, wenn sie schreiben, dass die Schönbrunner Elefanten täglich dreißig Kübel Mist produzieren. Mist, der das Herz eines jeden Gartenfreundes höher schlagen lässt und der als Dünger unter dem Namen „Elefantenglück“, ein Kübel ab 3,50 Euro, abgegeben wird.

Useless Facts Vienna

Damit „Unnützes WienWissen“ der englischsprachigen Weltbevölkerung nicht länger vorenthalten wird, kommt ab 25. April eine weitere Ausgabe unter dem Titel Useless Facts Vienna in die Buchhandlungen.

Cover des Buches Useless Facts Vienna

Useless Facts Vienna aus dem Holzbaum Verlag

Wie wir aus gewöhnlich gut informierten Kreisen erfahren, gibt es bereits Anfragen „Unnützes WienWissen“ auch in Ewenisch, Arikara und Gurrgoni anzubieten. 😉

Buchpräsentation

Zuvor wird „Useless Facts Vienna“ am 25. April um 19 Uhr im Club der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) im Rahmen der Useless Viennese Bingo Reading vorgestellt. Der FM4 Morningshow-Moderator Stuart Freeman wird aus dem Buch vorlesen …

Stadtbekannt.at, Useless Facts Vienna. Holzbaum Verlag, 128 Seiten, EUR 9,99
Stadtbekannt.at, Unnützes WienWissen. Holzbaum Verlag, 128 Seiten, EUR 9,99

Verlosung

Wir freuen uns sehr, ein vom Holzbaum Verlag zur Verfügung gestelltes Exemplar des Buches „Useless Facts Vienna“ unter den BesucherInnen des „Duftenden Doppelpunktes“ verlosen zu können. Wenn Sie beispielsweise erfahren möchten, was die WienerInnen Anno Domini 1456 mit Wein anrührten, schreiben Sie einfach einen Kommentar unterhalb dieses Beitrags oder senden Sie uns ein Mail. Mit ein wenig Glück sind Sie der / die glückliche Gewinner/in des Buches. Die Verlosung findet am 1. Mai um 19 Uhr statt.

Brillis Wort zum Montag

Montag, 21. April 2014

Brilli befindet sich zurzeit noch auf Osternestsuche und wird am kommenden Montag wieder zur Stelle sein.

Ostergedichte

Donnerstag, 17. April 2014

Österliche Wiese mit Henderln und Hasen Die Duftenden Doppelpunkte wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

In diesem Sinne finden Sie hier eine kleine Auswahl humorvoller Ostergedichte von Paula Dehmel, Friedrich Güll, Heinrich Hoffmann, Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Christian Morgenstern, Eduard Mörike, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky.

In vielen dieser Gedichte spielt der Osterhase eine tragende Rolle. Erstmals erwähnt wurde er übrigens 1682 von dem Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau in der Abhandlung „De ovis paschalibus – von Oster-Eyern“ .

Osterlied

Paula Dehmel (1863 – 1920)

Has, Has, Osterhas,
Wir möchten nicht mehr warten!
Der Krokus und das Tausendschön,
Vergissmeinnicht und Tulpe stehn
Schon lang in unserm Garten.

Has, Has, Osterhas
Mit deinen bunten Eiern!
Der Star lugt aus dem Kasten raus,
Blühkätzchen sitzen um sein Haus;
Wann kommst du Frühling feiern?

Has, Has, Osterhas,
Ich wünsche mir das Beste!
Ein großes Ei, ein kleines Ei
Und ein lustiges Dideldumdei,
Alles in einem Neste!

Osterhas

Friedrich Güll (1812 – 1879)

Schaut, wer sitzt denn dort im Gras?
Das ist ja der Osterhas`!
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor,
hüpft mit seinem schnellen Bein
über Stock und über Stein.
Kommt, ihr Kinder, kommt und schaut,
schon hat er das Nest gebaut!
Ei so fein von Gras und Heu
und so lind von Moos und Spreu.
Lasst uns schauen, was liegt im Nest
so rund und glatt und fest:
Eier, blau und grün und scheckig,
Eier, rot und gelb und fleckig!
Häslein in dem grünen Wald,
ich hab` dich lieb und dank dir halt,
Häslein mit den langen Ohr,
dank dir tausendmal davor!
Häslein mit dem schnellen Bein,
sollst recht schön bedanket sein!
Nächste Ostern bringt die Mutter
wieder dir ein gutes Futter,
dass du möchtest unsertwegen
wieder soviel Eier legen.

Der erste Ostertag

Heinrich Hoffmann (1885 – 1957)

Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht,
Es macht ein jeder ein traurig Gesicht.
Sie jammern und weinen:
Die Sonn‘ will nicht scheinen!
Bei so vielem Regen
Wie kann man da legen
Den Kindern das Ei?
O weih, o weih!
Da sagte der König:
So schweigt doch ein wenig!
Lasst weinen und Sorgen
Wir legen sie morgen!

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100 Jahre Erster Weltkrieg

Montag, 14. April 2014

Im vergangenen Jahr haben wir uns im Duftenden Doppelpunkt intensiv mit dem Thema Bücherverbrennung und Exil im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Unter anderem begleiteten wir das Gedenken an 80 Jahre Bücherverbrennung mit einem dreiundzwanzigteiligen, von über 60 Verlagen unterstützten, Literaturquiz.

Heuer werden wir uns dem Schwerpunkt 100 Jahre Erster Weltkrieg, insbesondere der literarischen Auseinandersetzung mit dem Thema widmen. Bisher haben wir folgende drei Beiträge veröffentlicht:

DER ERSTE WELTKRIEG IN DER LITERATUR. Romane, Novellen und Essays über den Ersten Weltkrieg.

100 JAHRE ERSTER WELTKRIEG: Ausstellungen, Gedenkprojekte und Veranstaltungen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und im Internet.

DER ERSTE WELTKRIEG IM INTERNET. Eine Zusammenstellung von online zugänglichen Themenportalen und Sites.

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