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Vor den 7 Bergen

21. August 2017 von eag

Wenn die Obsternte eine Reise verhindert

Es waren einmal 7 Äpfel: Erzherzog Anton, Åkerö, Kanzi, Süßfranke, Hasenkopf, Elstar, Hausmütterchen. Es waren einmal 7 Kinder: die Zwillinge Ali & Uli, Lola, Baby, Paula, Hanno, Fritzi. Es war einmal ein Winter, in dem es immerzu regnete. Die 7 Kinder aber wollten Schnee. Da half nur eines: ins Gebirge zur Oma fahren, denn da lag Schnee. Immer! Und Apfelkuchen gab es auch.

Los geht‘s! Aber halt! Der Untertitel des Bilderbuches – „Davon, wie Schneewittchens Enkel in die Berge wollen und ALLES schiefgeht“ – deutet bereits an, dass die Fahrt nicht einfach werden wird. Wie im Märchen von Schneewittchen haben auch die alleinerziehende Mama und die 7 Kinder inklusive Hund Lotti 3 Aufgaben übers Jahr zu bewältigen. Statt zu eng geschnürtem Korsett, einem giftigen Kamm und einem vergifteten Apfel gilt es Windpocken, eine unerwartete Apfelernte sowie einen Motorschaden zu überwinden. Schließlich gelingt es ihnen jedoch mit einem Eiswagen die Reise zu Oma, die schon einen Apfelkuchen gebacken hat, erfolgreich zu absolvieren.

Überhaupt die Äpfel. Die Illustratorin Mareike Engelke hat auf fast jeder Seite mehrere davon platziert. Auf einem Bild sogar zusammen mit einem Kamm und einem BH … Und die auf der Titelseite abgebildeten Äpfel glitzern. Der Stil ihrer Illustrationen erinnert an farbenfrohe Kinderzeichnungen mit verzerrter Perspektive und allerlei witzigen Details. Auch Kennzeichen des modernen Lebens sind zu erkennen. Die Kinder kommunizieren mit ihrer Oma via Internet (Tablet mit W-LAN Symbol). Die alleinerziehende Mama arbeitet an einem Marktstand, die unerwartete Apfelernte beschert ihr unvorhergesehene Arbeitszeiten.
Es ist erstaunlich, was alles in ein Auto rein muss: Zum Beispiel 16 warme Stiefel, 1 Kamm, 14 Spielzeugautos und 5 Kilogramm Äpfel1. Wer schon einmal mit Kind(ern) im Auto gereist ist, wird das Jammern und Klagen während der Fahrt (Eisverkäufer Bo schleppt mit seinem Eiswagen den kaputten Wagen über die 7 schneebedeckten Berge) wiedererkennen: „Ist es noch weit?“ „Ich muss mal.“ „Mir ist schlecht.“

Die Journalistin, Texterin und Autorin des Jugendromanes „Nichts erzählen“, Annette Feldmann, erzählt mit klarer, einfacher Sprache, ohne banal zu sein, und sie lässt die Mama auch schon mal fluchen und zetern (siehe das hin und wieder auftauchende im handschriftlichen Stil gestaltete Wörtchen „Mist“). Diese sprachliche Schnörkellosigkeit eignet sich vorzüglich zum Vorlesen; eventuell mit zwei, drei Äpfeln zur Stärkung …

Petra Öllinger

Mareike Engelke (Illustrationen, Cover- und Buchgestaltung) & Annette Feldmann (Text): Vor den 7 Bergen. Davon, wie Schneewittchens Enkel in die Berge wollen und ALLES schiefgeht
kunstanst!fter, Mannheim 2017
Gebunden, 32 Seiten, € 22,70 (Ö)
Ab 4 Jahren

Über Annette Feldmann
Über Mareike Engelke

© Cover: kunstanst!fter / Mareike Engelke

1: Übrigens sind es nicht nur die eingangs erwähnten 7 Apfelsorten. Es gibt noch viel mehr davon zu entdecken auf dem liebevoll gestalteten Vor- und Nachsatzpapier, dessen Motiv kann man bei Mareike Engelke auch als Geschenkpapier ordern.

Jasper braucht einen Job

14. August 2017 von eag

Wenn Hunde sich amortisieren

500 (in Worten: fünfhundert) Euro. Das sind die ungefähren Kosten im Jahr für einen mittelgroßen Wuff für das Notwendigste wie Futter, Hundesteuer, Versicherung und jährliche Impfkosten. Nicht inkludiert sind: Leine, Halsband, Maulkorb, Extra-Besuche in der Tierarztpraxis, Extra-Medikamente, Krallenschneiden, Hundefriseur, Leckerlis, Spielsachen, Hundebett etc. pp.

Welcher Hundemensch hegt da nicht das eine oder andere Mal den Wunsch, der Vierbeiner möge sein Brot doch selbst verdienen. Welcher Hundemensch schlägt nicht das eine oder andere Mal die Hände über den Kopf zusammen mit den Worten: „Der Hund kostet uns ein Vermögen!“ – mit jenen Worten, mit denen Mr. Cletus die Geschichte von Jasper eröffnet. Und dieser kostet laut Mr. Cletus 900 (in Worten: neunhundert) Dollar was ungefähr einem Betrag von 750 Euro1 entspricht. Jasper ist ein Dobermann, die Kosten halten sich für seine Größe im Grunde genommen in Grenzen. Trotzdem stellen sich Mrs. und Mr. Cletus die Frage: Jasper oder das Schulgeld für die Kinder. Die Lösung für das Dilemma folgt prompt: Jasper erhält das Angebot, in George Bernard Shaws „Cäsar und Cleopatra“ mitzuspielen. Dank seiner Ähnlichkeit mit dem ägyptischen Gott Anubis und ausgeklügelter Tricks des Regisseurs und der SchülerInnen – Spielsachen und Trockenfutter! – bewältigt Jasper souverän seine Rolle als Cleopatras Hund. Und obwohl er eines Abends in die innige Liebesszene furzt („… Schauspieler, Schauspielerinnen und Bühnenarbeiter brachten ihm köstliche kleine Steaks und von Knoblauch triefende Stampfkartoffeln.“ – kein Wunder, dass seine Verdauung außer Rand und Band gerät), landet das Stück einen großen Erfolg und Jasper wird in der Schülerzeitung „ausführlicher gelobt … als die Königin selbst“. Nach der letzten Aufführung endet sein Künstlerkarriere. Der Hund kostet aber weiterhin ein Vermögen. Er braucht also einen Job. Die Lösung findet Mr. Cletus in einer Illustrierten beim Zahnarzt: „Ich werde die Zollabteilung beim Flughafen anrufen.“ Die haben da nämlich ein Hundeschulungsprogramm …

Ein Durchschnittsfamilienhund macht Karriere als Schauspieler, und die Zweibeiner grübeln darüber nach, ob das seriös genug für ihn sei … – das ist nur ein Beispiel für den (Sprach-)Witz des kanadischen Autors Michael Ondtaatje in dieser grotesken Geschichte. Dessen lakonische Formulierungen steigern die Skurrilität der ganz und gar nicht durchschnittlichen Mensch-Hund-Beziehung.
Bunt-schrill, technisch vielfältig, humorvoll, federleicht bringt der französischen Künstler und Illustrator Serge Bloch (er zeichnet u. a. für die New York Times und die die Süddeutsche Zeitung) die Ereignisse um Jasper und Co. aufs Papier. Er illustrierte das Heft (Fadenknotenheftung und Schutzumschlag) mit Original Flachdruck-Grafiken. Und ein Poster gibt es auch dazu!

Summa summarum: Der Erwerb von „Jasper braucht einen Job“ amortisiert sich ganz schnell sowohl bei text- als auch bildbegeisterten Zweibeinern.

Petra Öllinger. Für Brilli und Zwetschke, ihr bleibt unvergessen!

Michael Ondaatje (Text), Serge Bloch (Illustrationen): Jasper braucht einen Job
Nummer 47 Aus der Reihe „Die Tollen Hefte“, herausgegeben von Rotraut Susanne Berner
Aus dem Englischen von Anna Leube
Edition Büchergilde, Frankfurt/Main 2017
32 Seiten, € 17,50 (Ö)
Über Michael Ondaatje
Über Serge Bloch

© Cover: Edition Büchergilde / Serge Bloch

1: Umgerechnet in US-Dollar, in Kanadischen Dollar wären es ca. 600.- Euro – kostet also auch nicht die Welt …

Wolfsbrot

8. August 2017 von eag

Wurst gegen die Angst

Es gibt Winterbilder, die durch Heiterkeit in ihren Bann ziehen: hell, fröhlich, geschäftig; tanzende Schneeflocken, beschwingte Menschen – wie jenes von Luckas von Valckenborch aus dem 16. Jahrhundert.
Es gibt Bilder vom Winter, die durch Bedrohlickeit den Blick auf und in sich hinein ziehen: dunkel, kalt, still; beunruhigende Silhouetten, … – wie jene von Ulrike Möltgen. Sie illustriert die Geschichte des Ich-Erzählers, eines achtjährigen namenlosen Buben, der sich in der klirrend kalten Morgendämmerung im Nachkriegswinter auf den Weg zur Schule macht. Der Weg ist weit und die Hälfte davon führt durch einen dunklen Wald. Das Gute an diesem Morgen: Die Mutter gibt ihm ein dickes Wurstbrot mit. „Wurst war zu dieser Zeit selten.“ Das Schlechte: Er muss alleine gehen, weil die beiden Nachbarkinder krank sind.
Als er im Wald den Fragebaum erreicht, nähert sich ihm ein großer grauer Schatten, der schwere Atem eines anderen: eines Soldaten „Einer von denen, die nach dem langen Krieg nach Hause schlichen …“ Der Bub hat Angst vor dem Soldaten, ist jedoch gleichzeitig fasziniert von ihm. Diesem gibt er schließlich – nicht ganz freiwillig – die Hälfte seines Wurstbrotes ab. „Wenn du dein Brot mit mir teilst, beschütze ich dich vor den Wölfen.“ Er setzt seinen Weg fort, weiterer grauer Schatten schleicht sich an ihn heran. Dieses Mal ist es ein ein Wolf. Ihm wirft er die andere Hälfte des Wurstbrotes hin. „Der Wolf packte das Brot und flog über mich hinweg.“ Der Bub rennt bis zum Ende des Waldes, wo sich bereits die ersten Sonnenstrahlen zeigen. „Die Nacht war vorbei.“ Trotzdem er an diesem Tag „verdammt hungrig“ nach Hause kommt, teilt er seiner Mutter mit, dass er am nächsten Tag kein Wurstbrot mehr haben wolle. Mit einer überraschenden Begründung …

Beklemmung, Alleinsein, Erschöpfung, Kälte, das Gefühl, sich der Angst, dem Unbekannten stellen zu müssen – das schildert der Autor Kilian Leypold in klarem, lapidarem Stil. Es gibt kein eindeutiges Gut und Böse. Parallelen zwischen dem Soldaten und dem Wolf zeigen, dass eine einfache Unterteilung nicht möglich ist: Zwar sind der Soldat und der Wolf gefährlich, gleichzeitig auch müde, hungrig, scheu – vielleicht auch traurig? – und dem Buben somit nicht unähnlich. Bei diesen für ihn lebensbedrohlichen Begegnungen (der Soldat zielt mit dem Gewehr auf ihn, der Wolf droht ihn anzufallen), muss er (rasch) reagieren und entscheiden. Dabei ist er kein strahlender Held, der dem Gegner mit kühner Entschlossenheit gegenübertritt. Im Gegenteil: Der Bub empfindet Mitgefühl. Sogar mit dem Wolf. Es ist nicht Kalkül, das ihn dazu veranlasst, dem Tier die zweite Wurstbrothälfte hinzuwerfen, er weiß einfach nicht, was sonst zu tun ist. Beide Herausforderungen sind gemeistert, erleichtert ist der Bub trotzdem nicht; er rennt die letzte Strecke zum Waldrand.

Ulrike Möltgens collagenartige Illustrationen locken tief in die Geschichte hinein. Wer genau hinschaut, wird erfasst von Farben und Gestaltungsaspekten, die die Kälte, Stille, das Abwarten und gegenseitige Belauern, körperlich spürbar machen. Wie einsam und gleichzeitig bedächtig sich der Bub anhand einer fahlen Schneise im Wald orientiert, wird durch eine textlose Szene intensiviert. Der Bub verschwindet dabei in der Ferne zwischen den Bäumen und erinnert an das Bild des einsamen Cowboys, der in den Sonnenuntergang reitet. Wer genau hinschaut, entdeckt viele Details: den blauen Stoffmantel des Buben (hier genau schauen!), Rehe hinter Bäumen, diffuse Schatten, die sich als Wolf entpuppen. Neben kräftigem Rot und Weiß dominieren gedämpfte, dunkle Farben, die Ulrike Möltgen symbolkräftig einsetzt: Als der Bub dem Soldaten die Brothälfte gibt, zeichnen sich deren schwarzen Silhouetten gegen einen weißen Hintergrund ab, lauert der Wolf bereits vor blutroter Farbe; gegen Ende des Buches, am Ende der Nacht, zeichnet sich zartes Lila hinter der Bergkette ab.

Empfohlen wird das Buch ab 8 Jahren, es schadet nicht, wenn eine erwachsene Person die jungen Menschen beim Anschauen und Lesen begleitet.

Petra Öllinger

Ulrike Möltgen (Illustrationen) & Kilian Leypold (Text): Wolfsbrot
Sonja Müller-Späth (Buchgestaltung)
kunstanst!fter, Mannheim 2017
Gebunden, mit Halbleinen und Metallicprägung, 32 Seiten, € 24,70 (Ö)
Ab 8 Jahren und für Erwachsene

Das Bild von Lucas van Valckenborch hängt im Kunsthistorischen Museum im Wien. Wer es nicht realiter anschauen kann, dem bietet sich hier ein Blick darauf.

© Cover: kunstanst!fter / Illustratorin / Buchgestalterin

Wien spielt Mariahilf – Sommerferienspiel

28. Juni 2017 von eag

Der „Wiener Bücherschmaus“ heißt den Sommer willkommenm auch im Rahmen von „Wien spielt Mariahilf“.Die Duftenden Doppelpunkte freuen sich, auf zwei spannende Veranstaltungen für junge Menschen hinzuweisen.

Vorsicht, unbekanntes Flugobjekt!

Gemeinsam falten wir aus Papier wandelbare Sterne mit Überraschungseffekt. Im Handumdrehen könnt ihr euer Kunstwerk in einen Ring verwandeln und es für ein Ringelspiel verwenden. Welcher Stern fliegt am weitesten? Das probieren wir anschließend im Minna-Lachs-Park aus.
Alter: 8-12 Jahre
Datum: Mittwoch, 5. Juli 2017
Uhrzeit: pünktlich, 10:00 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten

Wunderpferde und Zauberregen

Eine Eine musikalische Geschichten-Reise um die Welt
Im „Wiener Bücherschmaus“ heißt’s „Einsteigen, bitte!“ Schon geht’s los nach China, Australien, Südamerika … Bei dieser spannenden Fahrt durch die Welt lernen wir wundersame Menschen und Tiere kennen.
Alter: 6-12 Jahre
Datum: Montag, 10. Juli 2017
Uhrzeit: pünktlich, 15:30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten

Veranstaltungsort ist jeweils: „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse 13 – Eingang Oskar-Werner-Platz
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich (begrenztes Platzangebot):
E-Mail
Tel.: 0677/612 659 11
Preis: 2,00 Euro / Kind / Veranstaltung

25 Jahre VGT

27. Juni 2017 von eag

Der Verein gegen Tierfabriken VGT wird 25.

VGT Obmann Martin Balluch Der VGT lud vergangenen Samstag zur Feier seines 25. Geburtstages ins Albert-Schweitzer-Haus. Ein wunderbarer Abend, der neben veganen Köstlichkeiten, einem einleitenden Vortrag des VGT-Obmanns Martin Balluch, in dem dieser 21 Meilensteine der Entwicklung des VGT rekapitulierte, gute Musik, interessante Gespräche und vieles mehr bot.

Seit 1992 ist der VGT „unbequem“ und setzt sich konsequent für den Tierschutz ein. Damals machte sich noch kam jemand über das Leben und Sterben von sogenannten Nutztieren Gedanken. Legebatterien waren den KonsumentInnen weitgehen unbekannt, und es gab über vierzig Pelzfarmen in Österreich.
Seither ist viel geschehen! Aktivismus gepaart mit Konsequenz und fundierten Fakten konnten im Interesse von Tier und Mensch viele Erfolge erreichen:

  • Legebatterieverbot
  • Pelzfarmverbot
  • Verbot von Wildtieren im Zirkus
  • Alle Supermärkte und Diskonter in Österreich verzichten auf den Verkauf von Käfigeiern
  • Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen
  • Verbot der Käfighaltung für Kaninchen zur Fleischgewinnung
  • Einrichtung von Tierschutzombudsstellen
  • Aufnahme von Tierschutz in die österr. Verfassung
  • Beendigung der Gatterjagd

25 Jahre VGT im Albert Schweitzer Haus Durch seine konsequente und fundierte Arbeit wurde der VGT auch von der Politik als ernsthafter Gesprächspartner wahrgenommen. „Leider stieg damit auch die Repression massiv an, welche ihren Höhepunkt im großen Polizeischlag gegen den Tierschutz 2008 und dem folgenden Tierschutzprozess hatte. Auch wenn dies für den Tierschutz gut ausging, ist der VGT seither einer ständigen Unterdrückung und Bedrohung ausgesetzt. Nichtsdestotrotz widmete sich der Verein weiterhin der Sensibilisierung der Bevölkerung für Tierschutzanliegen. Diese erfolgreichen Bewusstseinskampagnen mündeten vielfach in gesetzliche Änderungen, …“

Alles Gute zum Geburtstag und viel Erfolg für die weitere Arbeit!

Infos gibt es beim VGT und beispielsweise in der Buchhandlung des Wiener Bücherschmaus.

Literatur am Montag im Wiener Bücherschmaus

27. Juni 2017 von eag

Er landete in einem Sportwetten-Café. Betrachtete die misslungenen Menschen um sich, aus dem Orient oder Favoriten mit einem One-Way-Ticket angeschwemmt. Wie erbärmlich es wäre, hier zu enden. Dann schon lieber Kärntner, Ecke Ring … Nach dem ersten Mal war er angewidert weggerannt, durch die Opernpassage in Richtung Karlsplatz.

Wie sieht es aus, das Wien der Träume eines 60-Jährigen, der plant, das hässlichste Gebäude der Stadt in die Luft zu jagen? Und was passiert, wenn sich zu diesem Coup ein komplexes Beziehungsdreieck gesellt?

Paul Auer, Jahrgang 1980, präsentiert seinen im Septime Verlag erschienen Debütroman im Rahmen von „Literatur am Montag“.

Wann: Montag, 3. Juli 2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Buchhandlung Wiener Bücherschmaus, Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für die Bücherschmaus Leseförderprojekte erbeten.

Wegen des begrenzten Platzangebotes wird um Reservierung gebeten:
Tel.: 0677/612 659 11
E-Mail: Wiener Bücherschmaus
© Foto Paul Auer – Fotostudio Bichler/Septime Verlag
© Buchcover – Septime Verlag

3. Todestag von Brilli

11. Juni 2017 von eag

„Auf Wiedersehen, mein Freund. Ich sage Ihnen nicht, leben Sie wohl. Das habe ich Ihnen gesagt, als es etwas bedeutete. Als es ein trauriges, einsames und endgültiges Wort war.“
Philip Marlowe in „Der lange Abschied“ von Raymond Chandler.

Liebe Brilli, Du wirst immer in unseren Herzen und Gedanken lebendig bleiben.
Deine Hauskaspars und das Zwetschkerl, das auch schon vorausgegangen ist.

Beiträge vor einem Jahr:
Wertigkeit der Bildung - Miniworkshop und Diskussion

Märchennachmittag für junge Menschen von 6-10 Jahren

2. Juni 2017 von eag

„Vor langer, langer Zeit …“

Alice Wang und Irmi Schentz öffnen für euch die bunte Märchentruhe. Sie verzaubern mit Musik aus Feenhaar und erzählen vielerlei Wundersames. Sie kennen Geschichten von gewitzten Schäfern und geheimnisvollen Pflanzen, von pfiffigen Bäuerinnen und von Gastfreundschaft, von Großherzigkeit und von seidenen Gewändern. Kommt vorbei, bringt eure Ohren mit, sperrt die Augen auf – und staunt!

Datum: Montag, 12. Juni 2017
Uhrzeit: 16.00-17.00 Uhr
Ort: „Wiener Bücherschmaus“ – Leseförderung & Buchhandlung, Garbergasse 13 – Ecke Millergasse/Oskar-Werner-Platz
Kosten: Euro 2,00/ Kind
Anmeldung unbedingt erforderlich!
T: 0677/612 659 11
E-Mail