Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Amortisieren Zwölfeinhalb Kilo Spezial-Trockenfutter für den älteren Hund. Die wollen bezahlt werden. Die müssen vorher verdient werden, von Hauskaspar 1 und 2. Die koppeln die Zahlungsanweisung an leidvoll geseufzte Worte: „Du amortisierst dich nie.“ Ich bleibe davon unberührt. Selber schuld sind sie. Wer verweigerte das Angebot eines älteren Herrn, mir ein … Weiterlesen

Literarisches Gewinnspiel

Der Schreibsalon der „Duftenden Doppelpunkte“ macht im April eine Exkursion auf den Wiener Westbahnhof und Sie können eine „Fahrkarte“ für diese Exkursion gewinnen.

Sie haben Freude am Schreiben? Sie wollen Ihre literarische Kreativität entdecken oder weiterentwickeln?

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Kreatives Schreiben

Eine literarische Hommage an den (West-)Bahnhof

Der Schreibsalon der „Duftenden Doppelpunkte“ geht auf Exkursion
Thema dieses Abends: „Vorsicht Bahnsteig 8. Zug fährt ab!“

Wann: Mittwoch, 18. April um 18.00 Uhr
Wo: am Bahnsteig 8 am Westbahnhof

Wir fühlen die Atmosphäre des neu gestalteten Bahnhofs, nehmen seine Gerüche wahr, sehen die unterschiedlichsten Menschen und hören ihr geschäftiges Treiben. Wir erinnern uns an die Bahnhöfe unserer Kindheit, vielleicht an die ehemals im Glaskasten ausgestellte Modelleisenbahn, oder an die Einsamen und manchmal wohl auch Alkoholisierten in der „Bahnhofsschwemme“…

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Wissenschaftliches Publizieren mit Open Access

Vor wenigen Tagen haben wir uns mit dem Thema Creative Commons in Zusammenhang mit schöngeistiger Literatur bzw. Lyrik beschäftigt. Da der Name „‚Duftender Doppelpunkt‘ – Infos aus Literatur und Wissenschaft“ verpflichtet, möchten wir heute das Thema Open Access ansprechen bzw. in Erinnerung rufen.

Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet.
Insbesondere durch die Preisgestaltung im Bereich der wissenschaftlichen Zeitschriften erhielt Open Access einen kräftigen Entwicklungsschub. Aufgrund exorbitant steigender Kosten sind viele Bibliotheken nach wie vor gezwungen, Abonnements zu kündigen und dadurch die Literaturversorgung einzuschränken. Wenig Freude bereitet WissenschafterInnen und BibliothekarInnen auch die Tatsache, dass Forschungsergebnisse, die mit Steuergeldern finanziert wurden, nach ihrer Veröffentlichung durch einen Verlag – nochmals, teilweise wiederum mit Geld aus dem Steuertopf – gekauft werden müssen.

Open-Access-Zeitschriften ermöglichen im Rahmen des „goldenen Weges“/der „goldenen Strategie“ über das Internet weltweit einen kostenfreien Zugang zu ihren Inhalten. Die Texte durchlaufen einen Qualitätssicherungsprozess und die AutorInnen bzw. die Institution oder Fördereinrichtung kommen für die Publikationskosten auf. Beiträge dürfen unter Angabe des Urhebers/der Urheberin frei heruntergeladen, genutzt, kopiert, gedruckt oder verteilt werden.
Selbstverständlich werden neben den Beiträgen in Zeitschriften auch Monografien und Sammelbände via Open Access veröffentlicht

Auch immer mehr Verlage lassen im Rahmen des sogenannten „grünen Weges“/der „grünen Strategie“ (Self-Archiving) die zeitgleiche oder nachträgliche Archivierung digitaler Inhalte zu. Diese kann auf privaten Sites, einem institutionellen oder disziplinären Open-Access-Dokumentenserver erfolgen

Nähere Infos über die Bedeutung von „Gold“ und „Grün“ im Bereich „Open Access.

Der Beitrag „Open Acces“ im „Duftende Doppelpunkt“ bietet eine Reihe weiterführender Links.

Im Zusammenhang mit Open Access ist auch der Boykott des Elsevier Verlages von Interesse. In diesem Zusammenhang bietet Klaus Graf auf seinem Blog „Archivalia“ eine Reihe informativer Beiträge.

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Creative Commons und Literatur

Kostenlose Literatur im Netz

Was haben Paulo Coelho, Cory Doctorow und Martin Dragosits gemeinsam?

Nicht nur international bekannte Schriftsteller wie der Brasilianer Paulo Coelho und der kanadische Science-Fiction Autor Cory Doctorow tun es.

Immer mehr AutorInnen veröffentlichen teilweise unter einer Creative Commons Lizenz.

So hat der österreichische Lyriker Martin Dragosits kürzlich seinen ersten, 2007 bei Arovell erschienen Gedichtband „Der Teufel hat den Blues verkauft“, ebenfalls unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-NC-SA) wieder veröffentlicht bzw. ins Netz gestellt.

Martin Dragosits schreibt dazu: „Die Anwendung dieser Lizenzen bietet mir als Autor eine Reihe von Vorteilen. Sie ermöglicht, eine Arbeit über den üblichen kommerziellen Verwertungszyklus hinaus weiter anzubieten und einem neuen Publikum zu präsentieren, die Verbreitung des Werks zu fördern und dadurch eine größere Bekanntheit zu erreichen.
Mittels der standardisierten Vereinbarungen kann ich erweiterte Nutzungsrechte einräumen. Die gewählte Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 erlaubt, die Texte in andere Sprachen zu übersetzen, sie in andere Formate zu übertragen, sich ein Best-Of zusammenstellen zu dürfen, sie für ein Hörbuch oder Video zu nutzen oder zum Download anzubieten, sofern der Urheber genannt wird (BY), die Weitergabe nicht-kommerziell (NC) ist und unter gleichen Bedingungen (SA – Share-Alike) erfolgt. Gleichzeitig behalte ich als Urheber alle mir zustehenden Rechte hinsichtlich Urheberschaft und kommerzieller Nutzung.“

Damit sich „Der Teufel hat den Blues verkauft“ in internetgerechten Häppchen präsentiert, hat ihn Martin Dragosits auf vier eBooks aufgeteilt und stellt diese in fünf verschiedenen Dateiformaten (epub, mobi, pdf, rtf, html) gratis zum Download zur Verfügung.

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Was ist Creative Commons?

Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge seit 2001 eine Hilfestellung für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet. CC bietet sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die bei der Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können, um die rechtlichen Bedingungen festzulegen.

Durch die CC-Lizenzverträge stehen den UrheberInnen bzw. RechteinhaberInnen mehr Möglichkeiten zur Verfügung, als ihre Inhalte nicht oder unter dem gesetzlichen Standardschutz „alle Rechte vorbehalten“ zu veröffentlichen.

Das Urheberrecht bleibt selbstverständlich erhalten – es werden nur bestimmte Nutzungen erlaubt. So können UrheberInnen beispielsweise weiterhin rufschädigende Nutzung oder Entstellung ihres Werkes verbieten.

Die CC-Lizenz schafft Klarheit. Der einfachste CC-Lizenzvertrag verlangt lediglich die Namensnennung des Urhebers/der Rechteinhaberin. Darüber hinaus können aber weitere Einschränkungen gemacht werden, je nachdem, ob die Lizenz eine kommerzielle Nutzung ermöglicht, ob eine Bearbeitung erlaubt wird und ob diese unter gleichen Bedingungen weitergegeben werden muss. Durch die Kombination dieser Bedingungen ergibt sich eine Auswahl von insgesamt sechs verschiedenen Lizenzen.

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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort Bumsköter1 „Heißt der wirklich Brilli?“ Wie oft schon haben wir2 diese Frage vernommen. Wie oft schon mussten wir alle Disziplin aufbieten, um nicht in schallendes Gelächter auszubrechen. Naja, so lustig ist der Name auch wieder nicht, werden Sie jetzt denken. Recht haben Sie. Es gibt komischere Namen. Zum Beispiel Hallmackenroither. Oder … Weiterlesen

With (he)art against FGM

Die Initiative „With (he)art against FGM“ macht seit 2010 mit vielfältigen Aktionen auf die weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation) und ihre schwerwiegenden Folgen für Millionen Frauen aufmerksam; beispielsweise mit einem Kunst- bzw. Literaturwettbewerb.

Was ist FGM?

FGM bedeutet die teilweise oder völlige Entfernung der Klitoris und/oder der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane aus kulturellen, religiösen oder anderen nicht-therapeutischen Gründen.

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