Archiv für die Kategorie 'Literatur aus aller Welt'

Wien spielt Mariahilf – Sommerferienspiel

Mittwoch, 28. Juni 2017

Der „Wiener Bücherschmaus“ heißt den Sommer willkommenm auch im Rahmen von „Wien spielt Mariahilf“.Die Duftenden Doppelpunkte freuen sich, auf zwei spannende Veranstaltungen für junge Menschen hinzuweisen.

Vorsicht, unbekanntes Flugobjekt!

Gemeinsam falten wir aus Papier wandelbare Sterne mit Überraschungseffekt. Im Handumdrehen könnt ihr euer Kunstwerk in einen Ring verwandeln und es für ein Ringelspiel verwenden. Welcher Stern fliegt am weitesten? Das probieren wir anschließend im Minna-Lachs-Park aus.
Alter: 8-12 Jahre
Datum: Mittwoch, 5. Juli 2017
Uhrzeit: pünktlich, 10:00 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten

Wunderpferde und Zauberregen

Eine Eine musikalische Geschichten-Reise um die Welt
Im „Wiener Bücherschmaus“ heißt’s „Einsteigen, bitte!“ Schon geht’s los nach China, Australien, Südamerika … Bei dieser spannenden Fahrt durch die Welt lernen wir wundersame Menschen und Tiere kennen.
Alter: 6-12 Jahre
Datum: Montag, 10. Juli 2017
Uhrzeit: pünktlich, 15:30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten

Veranstaltungsort ist jeweils: „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse 13 – Eingang Oskar-Werner-Platz
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich (begrenztes Platzangebot):
E-Mail
Tel.: 0677/612 659 11
Preis: 2,00 Euro / Kind / Veranstaltung

DER ERSTE WELTKRIEG IN DER LITERATUR

Mittwoch, 19. Februar 2014

Der Beitrag „Der erste Weltkrieg in der Literatur“ ist auf die Site des Wiener Bücherschmaus übersiedelt

Eine Stadt. Ein Buch

Sonntag, 18. November 2012

„Eine Stadt. ein Buch“ findet dieses Jahr bereits zum elften Mal statt.
Unter den bisher kostenlos verteilten Büchern finden sich beispielsweise Frederic Mortons „Ewigkeitsgasse“, Nick Hornbys „Fever Pitch“ oder Ruth Klügers „weiter leben“.

Ab 22. November 2012 werden in Wien 100.000 Exemplare des Romans „Eine Hand voller Sterne“ von Rafik Schami verschenkt. Das Buch wird unter anderem bei der Buchmesse „Buch Wien“ und in Büchereien beziehungsweise Buchhandlungen aufliegen.

Homepage von Rafik Schami

Über das Buch „Eine Hand voller Sterne“

Der 1946 in Damaskus geborene Autor, er lebt seit 1971 in Deutschland, wird anlässlich der Aktion „Eine Stadt. Ein Buch“ in der Fernwärme Wien zu Gast sein.

Wo: Fernwärme Wien (Foyer), Spittelauer Lände 45, 1090 Wien
Wann: 23. November 2011, Beginn: 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Zählkarten sind aber erforderlich und am Kulturpoint, 9., Spittelauer Lände 45 erhältlich. Eine Reservierung der Zählkarten ist nicht möglich!

LITERATURNOBELPREIS – MO YAN

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Eine Woche nach Bekanntgabe der Entscheidung der Schwedischen Akademie über den Literaturnobelpreis 2012 wies deren „Ständiger Sekretär“, Peter Englund, Vorwürfe gegen einen der Juroren, dem Sinologieprofessor Göran Malmqvist scharf zurück. In den schwedischen Medien wird ihm finanzielles Interesse an der Verleihung des Literaturnobelpreises an Mo Yan nachgesagt. Er soll sich für die Verleihung des Nobelpreises an Mo Yan eingesetzt haben und gleichzeitig mehrere Werke des Chinesen übersetzt haben, die in Bälde veröffentlicht würden.

Peter Englund schreibt in seinem Blog, es sei bisher keine Entscheidung gefallen, ob Malmqvists Übersetzungen überhaupt gedruckt würden. Er würde jedenfalls auf alle Übersetzerhonorare verzichten.

Mo Yan

Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an den 1955 geborenen Mo Yan. Aus bäuerlichem Milieu stammend beschreibt er in seiner Literatur vor allem das Leben auf dem chinesischen Dorf.

1981 veröffentlicht Mo Yan seine erste Sammlung von Kurzgeschichten. Der literarische Durchbruch gelingt ihm 1987 mit der Veröffentlichung des Novellenzyklus „Das rote Kornfeld“. Durch die Verfilmung des Buches, sie wird mit dem „Goldenen Bären“ ausgezeichnet, erhält Mo Yan internationale Aufmerksamkeit. Mo Yan ist übrigens ein Pseudonym und heißt „der Sprachlose“. Sein „bürgerlicher“ Name ist Guan Móyè.

Mo Yan

Foto von Johannes Kolfhaus, Gymn. Marienthal ([1]) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Sprecher der Nobelpreis-Jury, Peter Englund, begründet die Entscheidung damit, dass Mo Yan eine „Mischung aus Faulkner, Charles Dickens und Rabelais“ sei. Der 57-Jährige schildere eine dörfliche Welt in einem Teil Chinas, der den meisten anderen fremd sei. „Mo Yan ist nicht als Intellektueller dort hinabgestiegen, sondern er ist selbst ein Teil davon.“

Mo Yan wird im Westen teilweise als Konformist und Staatsschriftsteller gesehen. Er selbst äußerte sich gegenüber dem Magazin „Time“ folgendermaßen: „Es gibt in jedem Land gewisse Beschränkungen.“ Statt politische Literatur zu schaffen, sollte ein Schriftsteller „seine Gedanken tief vergraben und sie über die Charaktere vermitteln“.

Der japanischer Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe sprach sich vor der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers 2012 folgendermaßen für Mo Yan aus: „Wenn ich einen Nobelpreisträger küren dürfte, dann wäre es Mo Yan.“

Auf Deutsch sind derzeit sechs Bücher Mo Yans erhältlich: „Der Überdruss“, „Die Sandelholzstrafe“, „Das rote Kornfeld“, „Die Knoblauchrevolte“, „Die Schnapsstadt“ und „Der Überdruss“.

Wie jedes Jahr wird der Literaturnobelpreis auch heuer am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, vom schwedischen König in Stockholm verliehen.

Der Nobelpreis

Alfred Nobel (1833 bis 1896) konzentrierte sich als Stifter und Namensgeber des Preises auf die Bereiche Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Frieden. Den Wirtschaftswissenschaften gegenüber war er skeptisch eingestellt. In einem Brief schrieb er: „Ich habe keine Wirtschafts-Ausbildung und hasse sie von Herzen.“ In seinem Testament ist folgerichtig auch kein entsprechender Preis vorgesehen. Die Wirtschaftswissenschaften werden erst 1968 von der schwedischen Nationalbank mit dem „Preis für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel“ bedacht.

Aus dem Testament Alfred Nobels

„… Das Kapital, von den Testamentvollstreckern in sicheren Wertpapieren realisiert, soll einen Fond bilden, dessen jährliche Zinsen als Preise denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile geteilt, von denen zufällt: ein Teil dem, der auf dem Gebiete der Physik die wichtigste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigste Entdeckung auf dem Gebiete der Physiologie oder der Medizin gemacht hat; ein Teil dem, der in der Literatur das beste in idealistischer Richtung geschaffen hat; ein Teil dem, der am meisten oder am besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt hat, für die Abschaffung oder Verminderung der stehenden Heere sowie für die Bildung und Verbreitung von Friedenskongressen …“

Paris, 27 November 1895

Alfred Bernhard Nobel

Fotografie von Gösta Florman (1831–1900) / The Royal Library [Public domain], via Wikimedia Commons

In seinem Letzten Willen regelt er auch die Zuständigkeit für die Vergabe der Preise: Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften – in der er selbst von 1884 bis zu seinem Tode 1896 Mitglied war – vergibt die Auszeichnungen für Physik und Chemie, das Karolinska-Institut den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin und die Schwedische Akademie den für Literatur. Für die Vergabe des Friedensnobelpreises ist eine vom norwegischen Parlament bestimmte Kommission, das norwegische Nobelpreiskomitee, zuständig.

Die Gründung der Nobel-Stiftung erfolgte 1900. Im Jahr darauf, an Nobels fünftem Todestag, wurden die Nobelpreise erstmals verliehen.
Alle PreisträgerInnen erhalten eine Urkunde, eine Goldmedaille und einen Geldbetrag. Da die Zinsen des Stiftungsvermögens jährlich unterschiedlich hoch ausfallen, hat der Nobelpreis keine fixe Höhe. Das Preisgeld beträgt meist rund eine Million Euro pro Fachrichtung. Um das Stiftungsvermögen zu konsolidieren, wurde das Preisgeld 2012 auf 8 Millionen Kronen (etwa 900.000 Euro) gesenkt. Der Preis für Wirtschaftswissenschaften ist genauso hoch dotiert.

Der Literaturnobelpreis

In seinem Letzten Willen legt Alfred Nobel in Zusammenhang mit dem Literaturpreis fest, dass dieser einem lebenden Schriftsteller zugutekommen soll, „der in der Literatur das Vorzüglichste in idealer Richtung geschaffen hat“. Weiters bestimmt er, dass bei der Preisvergabe keinerlei Rücksicht auf die Nationalität genommen werden darf und das Werk der Menschheit den „größten Nutzen“ erwiesen haben muss.

Nobel hat sein Verständnis von „idealer Richtung“ niemals genau definiert, sodass deren Interpretation durch das Preiskomitee im Laufe der Jahrzehnte so mancher Änderung unterworfen war.

Der Nobelpreis für Literatur wird seit 1901 von der Schwedischen Akademie in Stockholm vergeben. Den Ausgangspunkt bildete ein konservativer Idealismus mit einem klaren Bekenntnis zu Staat, Kirche und Familie – später wurde der Begriff des Idealistischen erweitert und auf Werke von „weitherziger Humanität“ angewendet. Auch der klassische Realismus war zeitweise gefragt. Nach dem 2. Weltkrieg macht sich die Akademie auf die Suche nach bahnbrechenden, neue Perspektiven eröffnende AutorInnen – ab den späten 1970er Jahren versucht die Akademie, weitgehend unbekannten AutorInnen en und vernachlässigten literarischen Gattungen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen – in den 1980er Jahren verlor der Literaturnobelpreis einiges von seiner eurozentristischen Ausrichtung und außereuropäische Literatur erhielt mehr Aufmerksamkeit. Seit den 1990er Jahren wird das literarische Schaffen auch von Frauen vermehrt gewürdigt. Weiterlesen »

KINDHEIT IN AFRIKA UND ANDERSWO

Mittwoch, 29. Februar 2012

ERSTES WIENER LESETHEATER MIT ISHRAGE M. HAMID

Kindheit in Afrika und anderswo

(Träume und Erinnerungen)
Poesiefrühling Printemps des Poètes

Eigene Texte und Texte verschiedener AutorInnen lesen:
Ruth Aspöck, Ishraga Mustafa Hamid (Sudan/Österreich), Emilia Locatin, Susanne Schneider, Cäcilia Thaler
Trommel: Jonny Mauser

Wann: Freitag, 9. 3. 2012, 19:30
Wo: Pool 7, Rudolfsplatz 9, 1010 Wien
Eintritt frei / Spenden erbeten

LITERATURNOBELPREIS 2010

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Mario Vargas Llosa

Der Literaturnobelpreis 2010 geht an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa.

Llosas Biografie und seine bei Suhrkamp erschienen Veröffentlichungen.

Verdiente Ehrung für einen politischen Schriftsteller: Mit Mario Vargas Llosa erhält erstmals seit Jahren wieder ein populärer Romancier den Nobelpreis für Literatur. Der Peruaner ist der erste südamerikanische Preisträger seit fast 30 Jahren. SPIEGEL ONLINE vom 07.10.2010

Mario Vargas Llosa erhält den Literaturnobelpreis. Beitrag in der „ZEIT ONLINE“ vom 07.10.2010.

Vienna Online: Literatur- Nobelpreis: Mario Vargas Llosa hat die Zuerkennung des Literaturnobelpreises zunächst für einen Scherz gehalten. „Ich kann es immer noch nicht glauben“, sagte der peruanische Schriftsteller am Donnerstag der Madrider Zeitung „El Mundo“ (Internetausgabe).

TIPP: Ö1 ändert aus aktuellem Anlass sein Programm: Am Freitag, 8. Oktober, wird die Reihe „Beispiele“ durch „Radiogeschichten“ ersetzt (11.40 Uhr). Zu hören ist Llosas Erzählung „Die Herausforderung“, es liest Harald Pfeiffer.

Frankfurter Buchmesse – Buchmesse Frankfurt 2010

Montag, 27. September 2010

Die Buchmesse 2010 findet vom 6. bis 10. Oktober statt. Heuer feiert Argentinien nicht nur 200 Jahre Unabhängigkeit, sondern ist auch Gastland der Frankfurter Buchmesse.

Frankfurter Buchmesse

Blog – Argentina cultura en movimiento (deutsch- u. englischsprachig)

Bei dem Stichwort Argentinische Literatur kommen dem europäischen Betrachter in der Regel solche internationalen Größen wie Jorge Luis Borges oder Julio Cortázar in den Sinn. Doch die Literaturszene Argentiniens hat deutlich mehr zu bieten und steht heute in dem Ruf, die lebendigste Lateinamerikas zu sein. Via litprom

Das Kulturmagazin „Perlentaucher“ – Rezensionen argentinischer Literatur.

Argentina online – Literatur. Eine Auswahl von Héctor Bianciotti bis Domingo Faustino Sarmiento, Infos über den Ehrengast Argentinien der Frankfurter Buchmesse…

Argentinische Literatur (Wikipedia)

Poetische Kritik am konservativen Islam

Donnerstag, 1. April 2010

Auf der Site der BBC können Sie ein englischsprachiges Gespräch mit der saudischen Lyrikerin Hissa Hilal nachören. Sie nimmt am Finale des 1,3-Millionen-Dollar-Lyrikpreises von Abu Dhabi-TV teil.

Die Sendung „Dichter für Millionen“ ist der Quotenknüller des Senders. LyrikerInnen treten gegeneinander an. Juroren, das Publikum im Studio und zu Hause stimmen darüber ab, wer in die nächste Runde kommt.

Mit einem Gedicht bezieht sie sich auf den saudischen Kleriker Scheich Abdul-Rahman al-Barrak der kürzlich folgendermaßen urteilte: „Wer die im Islam vorgeschriebene Trennung der Geschlechter ablehnt und sich nicht eines Besseren belehren lassen will, der muss als Ungläubiger getötet werden.“ Ein weiteres Gedicht von Hissa Hilal aus dem Halbfinale beginnt mit der Zeile: „Ich habe das Böse in ihren Augen gesehen.“

Zu lesen sind die Texte in einer deutschen Übersetzung in dem Beitrag „Poetische Kritik vor dem Mikro“ in der taz vom 31.3.2010 von Karim El-Gawhary

„Poetischer Protest gegen islamische Geistliche“ – Die Presse

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