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1. MAI 2009

Der „Duft des Doppelpunktes“ feiert seinen vierten Geburtstag

Wie einige von Ihnen wissen, hat der „Duftende Doppelpunkt“ eine besondere Herzensverbindung zum 1. Mai. Er erblickte an diesem Tag im Jahre 2005 das Licht der virtuellen Welt. Seither wuchs er von Jahr zu Jahr prächtig heran.

1. Mai-Abzeichen 1908 - 8-Stunden-Tag1. Mai 2006
Um seinen 1. Geburtstag würdig zu begehen, initiieren wir den Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt“. Über 300 Menschen beteiligten sich an der Ausschreibung. Neben dem Ziel, das Thema „Arbeitswelt“ im Bereich der Literatur zu fördern, war und ist es uns ein besonderes Anliegen, am Schreiben interessierte Menschen, im Rahmen eines solidarischen Netzwerkes zu fördern. Daher ist der Preis zweistufig angelegt und die PreisträgerInnen der 1. Stufe arbeiten in weiterer Folge mit einem Tutor, einer Tutorin zusammen.

Luftballons tragen den Duftenden Doppelpunkt in die Welt1. Mai 2007
Den 2. Geburtstag feiern wir mit einer Reihe von Gedichten und Texten zum 1. Mai, die uns von LeserInnen des „Duftenden Doppelpunktes“ zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere möchte wir auf den den Beitrag „Der 1. Mai kann ein hilfreiches Ritual sein, um Menschenwürde und globale soziale Rechte öffentlichkeitswirksam zu thematisieren“ von Sabine Leidig (Attac Deutschland) hinweisen. Die Beiträge werden ergänzt durch die Veröffentlichung historischer Titelbilder von Maifestschriften der Sozialistischen Partei Österreichs und einer kleinen Auswahl von Gedichten aus der „Frühzeit“ des 1. Mai. Außerdem tragen an diesem Tag viele bunte Luftballons den „Duftenden Doppelpunkt“ in die Lüfte und über die grenzenlose Freiheit in den Wolken hinaus in die Ferne.

Wasserschieber Detail 1. Mai 2008
Am 3. Geburtstag konnten wir eine kleine Auswahl an historischen Abzeichen zum 1. Mai präsentieren. Der 1. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ mit dem Thema Literatur der Arbeitswelt steuert seinem Höhepunkt und Abschluß zu. Am 16. Mai finden die Verleihung des 1. Literaturpreises und die Präsentation der Anthologie „Rote Lilo trifft Wolfsmann“ statt. Versammelt sind darin 33 Kurzgeschichten und Gedichte der GewinnerInnen und ihrer TutorInnen – Berührendes, Aufrührendes, Humorvolles, Spannendes. Erlebbar werden aber auch Lebensbedingungen, an denen viele Menschen zu zerbrechen drohen: zunehmender Arbeitsdruck, Entsolidarisierung, Mobbing, Arbeitslosigkeit.

Festschrift zum 1. Mai mit dem Titel Morgenröte1. Mai 2009
Anläßlich des 4. Geburtstages schreiben wir den 2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ aus. Er widmet sich den verschleiernden und manipulativen Aspekten der deutschen Sprache hinsichtlich der Arbeitswelt. Er wird wieder zweistufig ausgeschrieben und die drei PreisträgerInnen der zweiten Stufe werden mit ihren TutorInnen zur Überreichung des „symbolischen“ Preises und zur Präsentation der Anthologie eingeladen. Diesmal umfaßt der Literaturpreis eine zweite Schiene“ – den Literatur-Twitter. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, mittels 140 Zeichen in komprimierter Form etwas über (Ihre) Arbeit bzw. Arbeitslosigkeit auszudrücken; Lyrik, Ein-Satz-Geschichte … Nähere Infos finden Sie auf der Site des Literaturpreises.

Auch die „Rote Lilo“ und der „Wolfsmann“ gratulieren: Lesung und Auftakt zum 2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt“ am 8. Mai um 19.30 Uhr in Lhotzkys Liteaturbuffet.
AutorInnen des 1. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt“ lesen aus der Anthologie „Rote Lilo trifft Wolfsmann“. Dieser Abend bildet auch den Auftakt zum 2. Literaturpreis. Mit El Awadalla, Armin Baumgartner, Susanne Gregor, Barbara Finke-Heinrich, Tom Mokkahoff, Marcela Všeticková, Petra Wilhelmi.

Rote Lilo trifft Wolfsmann – Literatur der Arbeitswelt, Edition Der Duft des Doppelpunktes, 147 Seiten, EUR 13,80

Beiträge vor einem Jahr:
Georg Schober liest Georg Weerth

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