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Soll man „Mein Kampf“ edieren?

8. August 2007 von eag

Thomas Gigold weist im Medienblog „Medienrauschen“ auf das in der FAZ veröffentlichte Interview mit Horst Möller, dem Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München hin.
Die vor einigen Wochen in Salzburg aufgetauchten Manuskriptseiten, angeblich Konzeptpapiere zu Hitlers „Mein Kampf“, haben daran erinnert, dass eine wissenschaftliche Edition des Buches noch immer nicht vorliegt.

Aus dem Interview:
„Doch hat der Freistaat Bayern nach 1945 die Rechte des Parteiverlages der NSDAP, des Eher-Verlages, beansprucht. Er untersagte eine vollständige Veröffentlichung des Buches, um die Verbreitung nationalsozialistischer Schriften, ein Wiederaufleben rechtsextremer Strömungen in Deutschland und eine kommerzielle Nutzung der Schriften Hitlers zu verhindern
Nun ist es so: Autorenrechte (auch die der Erben) erlöschen siebzig Jahre nach dem Tod des Verfassers. Damit kann also in weniger als acht Jahren, ab 1. Mai 2015, ohnehin jeder „Mein Kampf“ nachdrucken, wenn er das möchte, und es wird genug Verlage geben, die das Buch dann mit entsprechender Sensationsmache verkaufen wollen. Ich denke: Die wissenschaftliche und die politische Vernunft gebieten es, vorher eine wissenschaftliche Ausgabe auf den Markt zu bringen … die für Propagandazwecke völlig ungeeignet ist.“

Interview Horst Möller in der FAZ: Soll man „Mein Kampf“ edieren?

Via Medienrauschen

Beiträge vor einem Jahr:
Bibliographieren im Internet

Über die Irrungen und Wirrung der Qualitätspresse

7. August 2007 von eag

Immer wieder wird BlogautorInnen von VertreterInnen der Printmedien vorgeworfen, daß Sie dem Anspruch der ordentlichen Recherche nicht gerecht werden. Der Standardartikel „FAZ-Journalist Niggemeier wegen Postings abgemahnt“ liefert den Nachweis, daß auch in der sogenannten Qualitätspresse dann und wann „geschludert“ wird. Siehe den Beitrag „Qualitätsjournalismus oder Stefan Niggemeier auf der Flucht?“ in onlinejournalismus.de.
Stefan Niggemeier setzte sich in dem angesprochenen Beitrag mit den Praktiken des Gewinnspieleveranstalter Callactive auseinander, der im Auftrag von MTV Anrufsendungen produziert. In diesem Zusammenhang wurde er wegen zweier Kommentare zu seinem Beitrag „Callactive will Kritiker mundtot machen“ abgemahnt.

Stefan Niggemeier wurde im heurigen Jahr mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Alle Beiträge von Stefan Niggemeier zum Thema Callactive.

Das Blog Blog von Stefan Niggemeier.

Beiträge vor einem Jahr:
Internationale Archive, James Thurber, Walter Mitty, Danny Kaye, Hunde

Literaturwettbewerb: Europa – kreativ

7. August 2007 von eag

Im Rahmen von future:lab – Zukunftssymposium 2007.

Erstmals veranstaltet das Ernst-Bloch-Zentrum im Rahmen von future:lab einen Literaturwettbewerb zum Thema Europa. Junge Menschen können hier ihre Gedanken und Eindrücke über ihr Leben in der kulturellen Vielfalt Europas zu Papier bringen. Ob Erfahrungen bei der Begegnung mit anderen Kulturen oder konkret-utopische Gedanken zur Entwicklung des Kontinents – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Themen können zum Beispiel sein:

Was erhoffe ich mir von Europa?
Was erlebe ich in Europa?
Europa – meine Zukunft.
Warum ich Europäer bin.
Meine Region und Europa.

Die Auswahl der Siegerbeiträge trifft eine unabhängige Jury aus Journalisten und Literaten. Die Preise werden bei future:lab am 22. November 2007 im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen überreicht, die besten Beiträge in der dazugehörigen Publikation veröffentlicht.

Teilnahme: bis 25 Jahre.
Mögliche Formen: Kurzgeschichte, Essay, Reisebericht oder Reportage (bisher unveröffentlicht).
Format & Umfang: max. 5 DIN-A4-Seiten, Arial, 11 Pt., eineinhalbzeilig, rtf- oder pdf-Datei, auf Deutsch, mit Titel.
Einreichung: an wettbewerb@bloch.de .
mit Angabe von Anschrift, Telefonnummer und Alter.
Einsendeschluss: 15.09.2007.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: wettbewerb@bloch.de

Beiträge vor einem Jahr:
Internationale Archive, James Thurber, Walter Mitty, Danny Kaye, Hunde

Vom tragischen Ende eines Pfannkuchens

7. August 2007 von eag

Anja Rieger erzählt die Geschichte vom dicken fetten Pfannkuchen. Sie können das Märchen ausdrucken und anschließend ein kleines Bilderbuch herstellen.

Kantapper, kantapper… vom dicken, fetten Pfannkuchen (pdf 805 kb).

Sie können das Büchlein auf drei Din A Seiten (je Vorder- und Rückseite) ausdrucken. Anleitung (pdf 88 kb).

Beiträge vor einem Jahr:
Internationale Archive, James Thurber, Walter Mitty, Danny Kaye, Hunde

Barrierefreiheit oder Accessibility und das Web 2.0

6. August 2007 von eag

In seinem Artikel „Wege aus der Kommunikations-Kluft“ berichtet Helmut Merschmann im Spiegel über die Probleme von Menschen mit Behinderung im Web 2.0.

Web 2.0 zum Mitmachen (pdf). Die beliebtesten Anwendungen.
Wikipedia – Web 2.0.

Via Recherchenblog

Beiträge vor einem Jahr:
Blogs von Bibliotheken

Barnimer „Eberhard“

6. August 2007 von eag

Kinder- und Jugendliteraturpreis des Landkreises Barnim.

Zur Förderung der Lesefreude von Kindern und Jugendlichen schreibt der Landkreis Barnim anlässlich des Kinder- und Jugendliteraturtages einen Preis aus.

„Eberhard“, der Barnimer Preis für Texte der Kinder- und Jugendliteratur mit Umweltthematik, wird 2007 zum 14. Mal vergeben.

Es ist ein Manuskriptpreis, der in den Traditionen der Waldstadt Eberswalde und des Tages der Kinder und Jugendliteratur steht. Der Preis ist mit 2.500 € dotiert und wird am Tag der Kinder- und Jugendliteratur im Landkreis Barnim vergeben. Zur Teilnahme sind alle deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautoren aufgefordert.

Das diesjährige Motto der Wettbewerbs: ALLES IM GRÜNEN BEREICH ?!

Es kann eine bisher nicht veröffentlichte Arbeit aller literarischen Gattungen und Genres je Einsender eingereicht werden (Texte der Sachliteratur sind ausgeschlossen). Der Maximalumfang beträgt sieben DIN A4-Seiten in der Schriftart Arial, der Schriftgröße 12 Punkte mit einem Zeilenabstand von 1,5.
Hier klicken und weiterlesen »

Beiträge vor einem Jahr:
Blogs von Bibliotheken

Bücherverbrennung

5. August 2007 von eag

„Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Dieser Satz Heinrich Heines („Almansor“ 1821) erinnert uns an die Bücherverbrennungen 1933 in Deutschland. Nach dem „Anschluss Österreichs“ 1938 brannten auch in Österreich (Salzburg) die Scheiterhaufen.

Die so genannten „Feuersprüche“ rufend, wurden Bücher ins Feuer geworfen. Außer den Büchern der namentlich erwähnten Autoren wurden die Werke vieler anderer Schriftsteller und Wissenschaftler verbrannt.

Bücherlesung: Eine AutorInnenliste deren Werke gemeinfrei sind.

„Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“ – Johann Nestroy: „Freiheit in Krähwinkel“ 1849.

Exil Club – Station 3: Bücherverbrennung.
Zwischen März und Juni 1933 finden im Rahmen der NS-Kampagne „Wider den undeutschen Geist“ in deutschen Universitätsstädten öffentliche Bücherverbrennungen statt. Ihren Höhepunkt erreichen diese Aktionen am 10. Mai 1933

Haus der Geschichte – Die Bücherverbrennung von 1933.

Cras legam – Bücherverbrennung im Laufe der Jahrhunderte.

Beiträge vor einem Jahr:
Mehrere Bibliothekskataloge gleichzeitig absuchen , Stipendium im Stuttgarter Schriftstellerhaus

Literaturzeitschrift „schreib“

4. August 2007 von eag

Bis zum 26. Oktober 2007 können bis zu 5 Texte bei „schreib“ (Lyrik oder Kurzprosa) eingereicht werden. Nähere Infos im Blog „schreib – zeitschrift für junge literatur“.

Siehe auch den Beitrag „Freundlicher Imperativ“ von Peter Metz.

Beiträge vor einem Jahr:
Bibliotheken im Portrait