Archiv für die Kategorie 'Kinder- & Jugendliteratur'

Leseförderungsmaßnahmen in Schule und Kindergarten

Dienstag, 10. Oktober 2006

Unter dem Motto „Lesespaß aus der Bücherei“ beteiligen sich ca. 160 Bibliotheken aus Rheinland-Pfalz an der Aktion „Schultüte“. Die kommunalen und kirchlichen öffentlichen Bibliotheken verteilen ab dem 28. August an die Schulanfänger in den Grundschulen eine kleine „Schultüte“ mit einem Gutschein für einen kostenlosen Leseausweis der örtlichen Bibliothek.

Die Katholischen Öffentlichen Buechereien (KOeB) in Deutschland starten eine gemeinsame Lesefoerderungs-Aktion fuer Kindergartenkinder.

Erich Kästner

Dienstag, 3. Oktober 2006

Das Erich Kästner Museum hat unter anderem für Sie eine ausgezeichnete Linksammlung zur Person und zum Werk des Schriftstellers zusammengetellt.

Erich Kästner für Kinder.

Von Muggiduks und Unordnung

Mittwoch, 20. September 2006

Kinderbücher schreiben – klingt einfacher als es ist. Kinderbücher rezensieren – vielleicht nicht ganz sooo schwierig, vor allem, wenn sich dieses Mal ein paar HelferInnen, sprich VertreterInnen der erforderlichen Zielgruppe, zur Verfügung gestellt haben.

Die Suche nach der „Zielgruppe“ war mit einigen Hindernissen verbunden – zugegeben. Die Möglichkeiten, sich Ende August ein paar (eben zielgruppenspezifische, also im vorliegenden Fall zwischen vier und sieben Jahren alte) Kinder von Bekannten „auszuborgen“ ist eine sooo simple Angelegenheit nicht: „Wir sind zur Zeit auf Urlaub, bitte hinterlassen Sie …“, „Keine Lust!“, „Viel zu schön draußen, um Bücher zu lesen.“ (?), „Für die Jasmin ist das nix.“, „Die müssen in der Schule eh immer so viel lesen, da sollen sie in den Ferien wirklich eine Pause machen.“ Schließlich haben sich dann doch drei youngsters meiner erbarmt (ob sie bestochen wurden, konnte ich nicht eruieren. Aber schlussendlich hatten wir eine Riesengaudi beim (Vor-)Lesen, und ich wage zu behaupten, dass eventuelle elterliche Bestechungseisbecher, Bestechungszuckerl oder Bestechungskinobesuche danach völlig uninteressant waren). Die Jury: Liane, 4, Joachim, 6 3/4 und Andrea 7,2 Jahre alt. „Bearbeitet“ wurden: „Die kleine Schlamperhexe/Omas alte Schuhe“, zwei Geschichten in einem Band und „Muggiduk“ – alle von Marie Luise Moosbach, die sowohl die Texte als auch die Bilder gestaltet hat.

Die drei stürzen sich gleich auf die Schlamperhexe. „Lustig“, gluckst Liane, und der Rest der Jury findet es sehr amüsant, dass die kleine Schlamperhexe ihrem Namen alle Ehre macht, wenn sie den langgesuchten Putzlappen im Suppentopf oder einen Schuh in der Kaffekanne findet. Schließlich macht sich die Hexe auf in die Stadt, bringt dort den Straßenverkehr gehörig durcheinander, wird von der Polizei gesucht und schließlich von einem Jungen namens Peter mittels Schokokuchen in dessen Haus gelockt. Soweit wird die Geschichte von der dreiköpfigen Jury akzeptiert. Unverständnis tritt dann bei Andrea und Jochen hinsichtlich des Umstandes auf, dass die kleine Schlamperhexe am Schluss nicht mehr zaubern kann und bei den „faden Kindern“ (O-Ton Joachim) bleibt. Andrea findet den Peter schlichtweg „deppert“. Dass die Schlamperhexe-Geschichte in Reimen geschrieben ist, gefällt Andrea und Liane, Joachim meckert etwas von „Pippikram“.

Alles andere als fad und deppert erscheint ihnen der Sepperl aus der zweiten Geschichte – „Omas alte Schuhe“. Der kann mir nichts dir nichts Berge und Hausmauern hochklettern und rettet ganz nebenbei eine Prinzessin. Und sieht genauso aus „wie der Peter“ (Andrea), zumindest auf dem letzten Bild, wo die Großmutter und Sepperl beim Frühstückstisch sitzen und Sepperl von seinem Traum erzählt. Also, gemeinsames Zurückblättern – tatsächlich: rote Hose, blauer Pullover, gelbe Haare – wir sind irritiert. „Aber da hat er ja eine braune Hose an!“ entdeckt Andrea beim Wieder-Vorwärts-Blättern – wir sind noch irritierter. Es entspinnt sich eine Diskussion, ob das nun derselbe Junge ist oder nicht. Es wird hin- und hergeblättert, und hin und her, und hin und her, inklusive Bemerkungen über die Bilder. „Die bei der zweiten Geschichte sind viel schöner“ (Joachim). „Ich find die Schlamperhexe netter.“ (Andrea) „So zeichnen kann ich auch.“(Joachim) „Rotkäppchen!“ (Liane). „Lustig, dass das mit der Prinzessin nur ein Traum war.“ (Andrea).

Resultat: Zwei nette Geschichten, die bei aufgeweckten ZielgruppenvertreterInnen zu angeregtesten Gesprächen führen können. Weiterlesen »

Papierfresserchen

Freitag, 1. September 2006

Martina Meier ist Journalistin, Autorin und Literaturwissenschaftlerin und stellt auf der Site „Papierfresserchen“ unter anderem viele Kinderbücher vor. Sie will damit vor allem den Spaß am Lesen wecken.

Kinder- Schul- und Jugendbibliotheken

Samstag, 22. Juli 2006

Die Homepage von Susanne Krüger steht unter dem Leitmotiv „Memory“, weil dieser Begriff ihre verschiedenen Interessen und pädagogischen Ansätze illustiert: Memory = das lebenslang aktuelle Spiel, Memory = Erinnerungen, die auf vielfältige Weise zu Geschichten werden, Memory = Speicher in der EDV. Die anklickbaren Pictogramme sollen kurz die Themen der Site anreißen, vielleicht auch neugierig machen auf Person und Inhalte.

Giraffe online: Die ultimative Zeitschrift für Kinder- und JugendbibliothekarInnen wird seit Juni 2002 als Newsletter von Prof. Susanne Krüger herausgegeben und online versandt!

Bilinguale Leseanimation (Türkisch/Deutsch)

Montag, 17. Juli 2006

In Kürze werden vier Titel der Kinderbuchautorin Aytül Akal (Ucanbalik-Verlag) vom deutschen Verlag TALISA herausgegeben werden. Es handelt sich um folgende Bücher:

1. Kücük Kertenkele (Die kleine Eidechse)
2. Rengini Arayan Top (Der Ball, der seine Farbe sucht)
3. Cikolata Cocuk (Schokoladenkind)
4. Ormandaki Apartman (Das Haus im Wald)

Außerdem hat der deutsche Verlag ANADOLU sieben Schulbücher von Necdet Neydim in deutsch-türkischer Sprache herausgegeben:

1. Neydim, Necdet, „Mein Freund das Gänseblümchen“ (Papatya Dostum Benim), Verlag Anadolu GmbH, Hücckelhoven, 2004 (Erzählung)
2.Neydim, Necdet, „Selim macht Salat“ (Salata Yapan Çocuk), Verlag Anadolu GmbH, Hückelhoven 2004 (Erzählung)
3.Neydim, Necdet, „Wie der Fuchs arbeiten lernte?“ (Tilki çalismayi nasil ögrendi?), Verlag Anadolu GmbH Hückelhoven 2005 (Märchen)
4. Neydim, Necdet, „Der Wert der Majestaet“ (Elli altin eden padisah), Verlag Anadolu GmbH Hückelhoven 2005 (Fantastische Geschichte)
5.Neydim, Necdet, „Vertrauen unter Freunden“ (Sana güvenebilir miyim dostum?), Verlag Anadolu GmbH Hückelhoven 2005 (Fantastische Geschichte)
6.Neydim, Necdet, „Yunus der Hellseher“ (Gelecegi gören çocuk), Verlag Anadolu GmbH Hückelhoven 2005 (Fantastische Geschichte)
7. Neydim Necdet, „Auf der Suche nach der Liebe“ (Sevgiyi Ararken), Verlag Anadolu GmbH Hückelhoven 2005 (Fantastische Geschichte)

Die obenstehendenden Literaturhinweise wurden von Frau Pervin Tongay zur Verfügung gestellt.

Bilinguale Leseanimation (Türkisch/Deutsch)

Cin Ali Lernklub – Texte in zwei Sprachen (Türkisch/Deutsch) sowie zusätzliche Lernspiele (Memories und Puzzles) sowie Rätsel- und Malhefte können das Verstehen und Lernen auch in ZWEI Sprachen gleichzeitig zu einem Vergnügen für die ganze Familie machen.

Erzählen – Kindergeschichten und Märchen

Sonntag, 2. Juli 2006

Merkels Erzählkabinett – hier erfahren Sie etwas über eine schlaflose Badewanne, eine freche Nudel oder einen hemmungslosen Staubsauger.

Erzählen – eine große Linksammlung

GanzOhrSein – in der modernen Mediengesellschaft sind wir einer nicht mehr überschaubaren Fülle von Kommunikations- und Informationsangeboten ausgesetzt. Die Fähigkeit, gekonnt zu hören und zuzuhören erleichtert es, von dieser Reizfülle produktiven Gebrauch zu machen.