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Nähere Infos: Wiener Bücherschmaus

Tod und Trauer im Bilderbuch – Kurzseminar

18. April 2017 von eag

„WO IST SEIN LEBEN HINGEGANGEN?“

Der Verlust eines geliebten Wesens verschlägt uns oft buchstäblich die Sprache. Bilderbücher können kleine und große Menschen ein Stückchen weit durch diese schwere Zeit begleiten. Anhand einer Auswahl von Bilderbüchern widmen wir uns den Fragen „ Wie kann ich als Trauernde/r Kraft aus Geschichten schöpfen?“ und „Wie kann ich trauernde kleine/große Menschen mithilfe von Bilderbüchern unterstützen?“. Theoretische Inputs und kleine praktische Übungen laden dazu ein, diesen Bilderbuchweg kennenzulernen.

Hinweis: Dieses Seminar ist keine (psychotherapeutische) Beratung!
Datum: Donnerstag, 27. April 2017
Uhrzeit: 19.00 – 21.00 Uhr
Veranstaltungsort: „Wiener Bücherschmaus“, Buchhandlung, Garbergasse 13/Eingang Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien.
Gebühr: € 16.-/Person

Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: E-Mail

Maximale TeilnehmerInnenzahl: 8 Personen

Referentin: Mag.a Petra Öllinger – Psychologin, Autorin, Schreibcoach, Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.

Beiträge vor einem Jahr:
LyrikfreundInnen aufgepasst

Francis Nenik – Tagebuch eines Hilflosen

5. April 2017 von eag

„27.3.2017: … Amerika ist in Schläglage geraten.“

Die Leipziger Buchmesse ist vorbei. So, das soll in diesem Beitrag auch schon die einzige Stelle sein, an der auf dieses Ereignis hingewiesen wird. In Leipzig gibt es schließlich auch Literatur abseits des Messegeschehens.
Einer der diese Literatur mit Mitteln vorantreibt, dass mancher/manchem aus der schreibenden und verlegerischen Zunft die Grausbirnen aufsteigen, ist Francis Nenik. Viele seiner Texte veröffentlicht er unter einer Creative Common-Lizenz. Warum die Grausbirnen? Die finanziellen Einnahmen streben gegen Null. Die LeserInnen bekommen vom Autor noch dazu den Tipp, mit seinem Text zu machen, was sie oder er will. Geistiges Eigentum? Ha! Ist er noch bei Verstand, der Autor? Wo doch Publikumsverlage einen sicheren PR-Lektorat-Abseits-des-Mainstreams-Literatur-Hafen und adäquate Honorierung der Schreibenden usw. usf. etc. pp. verheißen.
Moment!
Beim Blick auf Fiktion, ein Projekt, das sich der Digitalisierung der Literatur widmet, gerät dieser vermeintlich sichere Hafen ins Schwanken, genau genommen geraten die darin ankernden Schiffe ganz schön ins Schaukeln.
Welch eine Nonchalance, mit der Francis Nenik hier gemeinsam mit anderen AutorInnen die Texte von der Ankerkette der Verlage lässt. Siehe dazu Francis Neniks Beitrag „Sich frei publizieren“.

Und jetzt heißt es rudern für diesen Beitrag hier, der von seiner ursprünglichen Intention abzudriften droht.
Also: Kurs ändern in Richtung „Tagebuch eines Hilflosen“ von Francis Nenik. Am 20. Jänner 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der USA angelobt. Seitdem veröffentlicht der Autor täglich online eine Prosaminiatur zu/über ihn, ins Englische übersetzt von Paul Noske. Bevor eine/n ob Trumps Herumfuhrwerkerei das Gefühl der Hilflosigkeit wegschwappt, sind Franics Neniks Eintragungen ein Rettungsboot, das mit Poesie und einer Prise Witz vor dem Ertinken bewahrt. Oder dabei hilft, sich aus der eigenen geistigen „Schläglage“ zu befreien.

Literatur am Montag im Bücherschmaus – Die Spur der Parasitin

29. März 2017 von eag

Ein kriminalistischer Abend mit Sabine Marx

Wann: Mo., 03. April, 19:00 Uhr
Wo: Wiener Bücherschmaus, Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.
WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES WIRD UM RESERVIERUNG GEBETEN: Kontakt

„Gut gelaunt besuchen die beiden Freundinnen Veronika und Elisabeth die Hauptanstalt der Wiener Büchereien. Da stürmt ein bewaffneter Mann in den Raum und richtet ein schreckliches Blutbad an. Elisabeth stirbt, Veronika überlebt völlig traumatisiert. Als sie Tage später das Krankenhaus verläßt, wird sie von dem jungen Journalisten Daniel Hummel mit schockierenden Details über Elisabeth konfrontiert. Wer war ihre Freundin wirklich? War sie der Grund für den Amoklauf?“

Über Sabine Marx: Sie wurde 1970 in Wien geboren, wo sie auch heute mit ihren beiden Söhnen lebt. Nach der Matura arbeitete sie als Bankkauffrau. Nebenbei begann sie mit dem Schreiben von Essays und Kindergeschichten. Nach ihrem Krimidebut mit „Bei Auftritt Mord“ ist „Die Spur der Parasitin“ ihr zweiter Krimi. Ein spannender Bericht über einen Amoklauf in einer Bücherei und eine mysteriöse Organisation namens Imperium Austriacum.

Sabine Marx: Die Spur der Parasitin
Verlag Federfrei
192 Seiten, Euro 12,90
ISBN: 978-3-903092-52-5

Beiträge vor einem Jahr:
Herr Leopold bekommt gewaltigen Ärger

Der Club der Lesemäuse

20. März 2017 von eag

„Lesen ist ein Abenteuer! Ist Lesen ein Abenteuer? Kommt drauf an, wie und was du liest.“

Das Geheimnis, wie Lesen Freude macht und wie man dadurch neue, spannende Welten entdecken kann, erfahren Kinder im Alter von 6-10 Jahren monatlich im „1. Mariahilfer LMC – Lesemäuseclub“ des „Wiener Bücherschmaus“. Lesen ist mehr als Buchstaben dechiffrieren: Von wissenschafltichen „Höhen“ heruntergebrochen bedeutet Lesen Informationen erhalten, Phantasie, Empathie, Perspektivwechsel entwickeln, sich, speziell in der Pubertät, mit der Peer-Group zu identifizieren und sich von Erwachsenen abgrenzen …

Welche Aktivitäten sind geplant?

  • wir lesen aus Büchern und Texten, die die Kinder mitbringen
  • eine Geschichte wird vorgelesen und auf verschiedene Weise bearbeitet (Malen und Gestalten, Inszenieren einer Theaterszene, Drehen einer Filmsequenz, …)
  • monatliche Bücher-Tipps zum Selberlesen (bis zum nächsten Mal)
  • am Ende des Jahres darf, wer mag, vor Publikum die eigene Lieblingsgeschichte vorlesen
  • die Kinder erhalten einen Lesepass, der bei jedem Besuch im Leseclub gestempelt wird, ist der Pass vollständig ausgefüllt, gibt es am Ende des Jahres eine kleine Überraschung

Ziele des „1. Mariahilfer LMC – Lesemäuseclub“
Der 1. Lesemäuseclub ist ein niederschwelliges Angebot für Kinder zwischen 6-10 Jahren.
Mittels kreativer Methoden sollen folgende Aspekte erreicht werden:

  • Steigerung der Lesekompetenz der Kinder
  • höhere Lesemotivation der Kinder
  • Impulse, was zuhause zusätzlich gemacht werden kann, um das Interesse an Literatur zu wecken und aufrechtzuhalten.

Termine: jeweils montags von 16.00-17.00 Uhr: 27.3., 24.4, 29.5., 26.6., 24.7., 25.9., 30.10., 27.11.2017
Veranstaltungsort: Treffpunkt ist die Buchhandlung des „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse 13, Ecke Mittelgasse/Oskar-Werner-Platz.
Gebühren: Die Teilnahme ist kostenlos.
Leitung: Dipl.-Päd. Michael Karjalainen-Dräger, begeisterter Leser, Geschichtenerzähler und (Kinder-)Buchautor, hat das Konzept Bookmanie“ entwickelt, das junge Menschen zum Lesen animiert.

EINE ANMELDUNG IST UNBEDINGT ERFORDERLICH!
T.: 0677/612 659 11, E-Mail an den Bücherschmaus

© Illustration: Petra Öllinger

Verführung zum Lesen

9. März 2017 von eag

Ein Infoabend für alle, die sich auf die Suche nach Geschichten für Kinder von 0-10 Jahren machen.

Verführung zum Lesen Wann: Donnerstag, 24. März 2017, 19.00 bis 20.30 Uhr
Wo: „Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur, Garbergasse 13 – Eingang Mittelgasse/Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Oft erscheint die Vielfalt an Kinderbüchern unüberschaubar. Wie wählt man aus dieser Menge ein geeignetes Buch aus? An diesem Abend widmen wir uns einigen Wegweisern, die bei der Pirsch durchs vermeintliche Geschichtenwirrwarr hilfreich sind.

Dazu gehören zum Beispiel:
Altersempfehlung – eine strenge Richtschnur oder eine EMPFEHLUNG?
Erst Lesenlernen und dann das Buch – oder geht es auch ohne Buchstaben?
Bilderbücher – nur etwas für ganz Kleine?
Serifen, Magenta, Längsformat – wie bedeutend sind Gestaltungsmerkmale von Büchern?
Praktische Tipps, wie man Kinder zum Lesen verführen kann, runden den Abend ab.

Referentin: Mag.a Petra Öllinger – Psychologin, Autorin, Schreibcoach, Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Spenden für die Bücherschmaus-Leseförderprojekte erbeten.

Begrenztes Platzangebot – bitte um Anmeldung unter E-Mail an den Bücherschmaus oder telefonisch 0677/612 659 11.

Beiträge vor einem Jahr:
Elternferne in der Kinder- und Jugendliteratur und kindgerechtes Sprachlernen

Internationaler Frauentag – 8 März

8. März 2017 von eag

Anlässlich des jährlichen Frauentages am 8. März finden Sie hier wieder unsere kleine Auswal an Rosenbildern zum Versenden mit Zitaten von Autorinnen, Politikerinnen…, die sich für die Rechte der Frauen einsetz(t)en.

Literatur am Montag – Viva la Rebellion

7. März 2017 von eag

Ein Abend mit dem Autor, Tierrechtsaktivisten und Künstler Chris Moser

Wann: Montag 13 März, 19:00
Wo: Wiener Bücherschmaus: Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.
WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES IST EINE RESERVIERUNG UNBEDINGT NOTWENDIG – E-Mail an den Bücherschmaus

Lethargie, Angepasstheit und Gleichschaltung ist nicht Chris Mosers Sache! Er fühlt sich provoziert duch Mitläufertum und Bequemlichkeit. Mit seinem neuen, dritten Buch „Viva la Rebellion!“ liefert er einen Aufruf zum Widerstand. Ein Jugendbuch. Ein Erwachsenenbuch. Ein Motivationsbuch!

An diesem Abend spricht Chris Moser über politische Kunst, Aktivismus, Repression und liest aus „Viva la Rebellion! – ein Aufruf zum Widerstand!“

Seit den 1990er Jahren ist Chris Moser als politischer Künstler tätig und spätestens seit 1999 sind für ihn Tierrechte zentrales Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzungen.
Der gelernte Bildhauer und Vater dreier Kinder präsentiert seine Werke seit 1994 in vielen Ausstellungen, wie derzeit im Rahmen des Ludwigshafener Kultursommers im KulTurm.

Chris Moser zum Lesen:
– Die Kunst Widerstand zu leisten (Kyrene. Literaturverlag 2012, 2. Auflage 2014)
– M.E. meines Erachtens (Kyrene. Literaturverlag 2013)
– Galerie des Entsetzens (in Kooperation mit dem Lyriker T. Hainer, Schriftenreihe der Tierbefreier e.V., 2014)
– Viva la rebellion; ein Aufruf zum Widerstand (Kyrene. Literaturverlag Herbst 2016)

„Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit …“ – Lesung und Chansons

24. Februar 2017 von eag

Der gleichnamige Roman von Lili Grün um die junge Susi Urban erschien als Fortsetzungsgeschichte im „Wiener Tag“ 1936/1937.

Das „1. Wiener Lesetheater“ widmet sich an diesem Abend der österreichischen Schriftstellerin und Schauspielerin Lili Grün (1904-1942).

Mitwirkende: Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider

Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 2. März 2017 , 19:00 Uhr
Ort: Lhotzkys Literaturbuffet, Taborstrasse 28 (Eingang Rotensterngasse), 1020 Wien

Der Eintritt ist frei.
In Anwesenheit der Herausgeberin Anke Heimberg.

Der Roman „Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit …“ ist im Aviva Verlag erschienen.

Über Lili Grün