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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze

007

„Manche Agenten leben gefährlich: Als Spion verdächtigter Storch endete im Kochtopf.“ Diese Worte erhaschte Zwetschke beim Blick auf die Zeitung in den Händen von Hauskaspar I. „Na, wäre das nix für euch zwei Spürnasen? Ihr könnten zum Beispiel Produktionsgeheimnisse von Hundekeks-Fabriken ausspionieren.“ Wir ignorieren sein Lachen. Wir schauen auf seine Lepra-Nase (ja, die Reste der Fieberblaseninvasion vor Weihnachten sind noch SEHR gut sichtbar). Unter der bewegen sich nun seine Lippen, denn er liest uns laut aus dem Artikel vor, von der berühmten „Operation ‚Acoustic Kitty‘“. Da wurden einer Katze in den Ohren ein Mikrofon und im Schwanz eine Antenne eingebaut. Und dann wurde das arme Tier auch noch verkabelt. Lange war sie nicht im Dienst. Ist abgedampft und wurde überfahren. Keine sehr ruhmreiche Karriere. Hauskaspar I liest weiter. Vom „Spionagering, bestehend aus 14 Eichhörnchen, die, so die iranischen Behörden, allesamt mit dem britischen Geheimdienst unter einer Decke gesteckt hätten“. Uns wird‘s bei diesen Zeilen ganz anders – und keinesfalls edler – im Gemüt: geschnüffelt, erwischt, eingelocht. Gar erschossen?
Und ergeht es den „Cyborg-Käfern“, wenn sie enttarnt werden? Reißt man ihnen den eingebauten Chip bei lebendigem Leib aus dem Chitin? Werden sie dann an die Wand gestellt oder einfach zerquetscht? Dass es laut Zeitungsbericht mittlerweile auch für „Privatpersonen mit ein wenig Geld, Wissen und Geduld“ möglich ist, Käfer, Schaben und Spinnen verkabeln zu lassen, beunruhigt uns. Wir denken an die diversen Insekten in unserem Haushalt. War das vertrocknete Marienkäferchen unter dem Kerzenständer (siehe „Brillis Wort zum Montag“ 9. Dezember 2013) ein Agent 007?

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia
Brillis Elektro Post

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