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90 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. bzw. 18. Dezember 1918 wurde das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Wahlrecht für Deutsch-Österreich beschlossen. Das aktive Wahlalter betrug damals 20 Jahre, das passive 29 Jahre. Am 16. Februar 1919 wählten Frauen in Österreich zum ersten Mal. In die Nationalversammlung zogen im März desselben Jahres acht Frauen ein: Anna Boschek, Hildegard Burjan, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch.

Symposium zu 90 Jahre Frauenwahlrecht

Wann: 16. Februar 2009, 18.00 -19.30 Uhr
Wo: Bezirkshauptmannschaft Baden, 2500 Baden, Schwartzstraße 50

Frauen in Niederösterreich
: InteressentInnen können sich telefonisch unter 02742/9005-12989 zur Teilnahme anmelden.

90 Jahre Frauenwahlrecht – Broschüre des NÖ Frauenreferates (pdf, 2496.5 KB)

90 Jahre Frauenwahlrecht. Sind nicht genug.

Eine Kooperation der Sozialdemokratische Partei Österreichs mit den Wiener SPÖ Frauen
Wann: 17. Februar 2009, 18.00 Uhr
Wo: Filmcasino, 1050 Wien, Margaretenstraße 78
Mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen wählen Frauen!?“

Eintritt frei, Anmeldung unbedingt erforderlich unter frauen@spoe.at oder Tel.: 0810/810211

Demokratiezentrum Wien – Wahlrechtsentwicklung in Österreich 1848 bis heute

Siehe auch folgende Beiträge hier im Blog: Frauenwahlrecht / Frauengeschichte / Frauen wählet / Frauentag und das Parlament

Beiträge vor einem Jahr:
Kleine Kulturgeschichte der Rose

2 Kommentare zu “90 Jahre Frauenwahlrecht”

  1. johannes dvorschak schreibt:

    Das Blog der Vereinigung Österreichischer BibliothekarInnen und Bibliothekare weist in einem Beitrag am 02. März auf das Objekt des Monats März in der Wienbibliothek hin. Es handelt sich dabei um ein Foto. Dieses zeigt eine Frau bei der Stimmabgabe am 16. Februar 1919 – die erste Wahl in Österreich, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht ausüben konnten.

    VÖB-Blog http://www.univie.ac.at/voeb/blog/

  2. georg schober schreibt:

    Danke für diesen interessanten Hinweis. Das Foto stammt aus dem Tagblattarchiv.

    Dieses wurde im Jahr 2002 von der Wiener Arbeiterkammer übernommen und enthält mehrere Zeitungsausschnittarchive aus der ersten Hälfte der 20. Jahrhunderts. Ein zentraler Teil ist die rund 100.000 Mappen umfassende Sammlung von biografischem Material. Daneben gibt es eine Fülle von thematischen Mappen.

    Georg Schober

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