"Ich schreibe ein Buch." Einführungsworkshop und Verlagsbesuch
am 7. und 21. Mai 2014

Das schiefe Haus mit den komischen Leuten

16. Februar 2008 von eag

Zwölf schräge Geschichten über liebenswerte Leute – ein lustig-skurriles Bilderbuch:

An einem wunderschönen Morgen ist Leo wie jeden Tag auf dem Weg zur Schule. Dabei läuft er immer an der großen Wiese vorbei. Doch halt, jasowas… was steht denn da, war das immer schon da? Ein riesengroßes buntes und ziemlich schiefes Haus. Leo traut seinen Augen nicht und ist schrecklich neugierig was da drin wohl sein könnte. Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und geht hinein …

Im schiefen Haus mit den komischen Leuten trifft er beispielsweise Familie Seltsam. Diese ist nicht verschwägert oder sonstwie verwandt mit Dr. Seltsam, den „Bombenliebhaber“. Vielmehr handelt es sich um eine nette, etwas sonderbare Familie, deren Zusammenleben irgendwie auf dem Kopf zu stehen scheint. Leos Abenteuer bis hin zu einem überraschenden Ende breiten sich, nicht zuletzt durch die wunderbaren Zeichnungen sehr lebendig, auf insgesamt 26 Seiten vor Ihnen aus.

Text und Zeichnungen von Raphael Vogt

3.000 Gedichte via WikiSource

15. Februar 2008 von eag

Für alle an Lyrik interessierten BesucherInnen hält Wikisource über 3.000 Gedichte bereit.

Die nette Funktion Zufallsauswahl beschenkte uns mit dem folgenden Gedicht von Joachim Ringelnatz:

RAKETENWAGEN AUF DER AVUS

Begeistert und beängstigt sahn
Tausende Menschen dem zu:
Es raste über die Avusbahn
Der Raketenwagen. Huh!!

Er donnerte, feuerte, fuhr und ließ
Einen Rauch hinter sich, der auch stank.
Der schneidige Lenker des Wagens hieß
Fritz von Opel. Ihm Dank!

Er fuhr wie ein Teufel und sicher vorbei,
Endete, niemand sah, wo.
Es war eine anständige Teufelei.
Bravo!

Beiträge vor einem Jahr:
historicum.net

Die Welt hinter Wien von Martin Leidenfrost

14. Februar 2008 von eag

„Die Gegend hat viele Namen und keinen. Vielleicht ist die Gegend auch keine Gegend und braucht keinen Namen. Ihre Bewohner sprechen vier Staatssprachen und Dutzende sonstige Idiome. Die Wenigsten unter ihnen würden sagen, dass die Gegend, von der ich erzähle, eine Gegend ist.“

Martin Leidenfrost geht fünfzig Mal hinaus, an fünfzig verschiedene Orte, in die unterschiedlichsten Sphären der Gesellschaft. Er trifft auf Präsenzdiener und Prostituierte, auf einen hussitischen Prediger und einen schwulen Rossknecht, auf flammende Visionäre und hartleibige Nationalisten.

Er mogelt sich in eine Verkäuferschulung, spürt das schmutzige Geheimnis eines Grenzdorfs auf, wird von einer schönen Romni verhext und rudert in einen verbotenen Stausee hinaus, zum letzten Rest eines überfluteten Dorfes. Aus der Summe entsteht Leidenfrosts Porträt einer ungeahnt exotischen Region.

„Die Welt hinter Wien“ ist das Buch zu der Serie, die im Spectrum der Tageszeitung Die Presse erschienen ist. Die Serie wurde mit dem internationalen Journalismuspreis „Writing for CEE 2007“ ausgezeichnet.

Martin Leidenfrost, geboren 1972 in Niederösterreich, studierte Film und Slawistik in Wien und Babelsberg. Er ist Drehbuchautor (u.a. Struggle, Cannes 2003) und freier Autor von Essays, Feuilletons und Kolumnen. Lebt und arbeitet in Devínska Nová Ves, 35 km von Wien.

Martin Leidenfrost wird am 20. Februar im Festsaal des ÖGV aus seinem Buch lesen

Mit dem Autor diskutieren
Dr. Gerhard H. Bauer (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik),
DI Hermann Hansy (Weinviertel Management),
DI Zuzanna Lettner (Wiener Wirtschaftsförderungsfonds).
Moderation: Dr. Wolfgang Böhm (Die Presse)

Eschenbachgasse 11, 1010 Wien, 18.30 Uhr

Martin Leidenfrost, Die Welt hinter Wien. Fünfzig Expeditionen, 235 Seiten, gebunden, Euro 16,90, ISBN 978-3-85452-629-2, Picus Verlag.

Beiträge vor einem Jahr:
Literadio - Literatur für HörerInnen, Valentinstag und Kulturgeschichte der Rose

Buchpräsentation – 70er-Jahre-Plakate

13. Februar 2008 von eag

Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung

Die Wienbibliothek zu Gast im Wien Museum: Vorstellung des Buches 70er Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek und Präsentation von 70er-Jahre-Plakaten

Begrüßung
Wolfgang Kos, Direktor Wien Museum

zum Buch
Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin Wienbibliothek im Rathaus

Plakate der 70er Jahre
Julia König-Rainer und Markus Feigl, Plakatsammlung Wienbibliothek im Rathaus

Out of Home
Karl Javurek, Generaldirektor GEWISTA Werbegesellschaft mbH

im Anschluss
Pop aus den 70ern präsentiert von Wolfgang Kos
Österreichische Mediathek – Chronisten, Aufklärer, Reporter – Wolfgang Kos

Wann:
20. Februar 2008, 18:30 Uhr

Wo:
Wien Museum Karlsplatz, Atrium
1040 Wien, Karlsplatz

Plakate aus der Sammlung der Wienbibliothek
Wien Museum am Karlsplatz, Atrium

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9:00 bis 18:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 21.2.–30.3.2008

Beiträge vor einem Jahr:
blogspiele

Kleine Kulturgeschichte der Rose

12. Februar 2008 von eag

Am 14. Februar ist Valentinstag.

Ein gute Gelegenheit, sich Vergangenheit und Gegenwart der Königin der Blumen zu vergegenwärtigen.

Die „Kleine Kulturgeschichte der Rose“ gliedert sich in folgende Kapitel:

Die Rose in der Geschichte
Antike
Mittelalter
Der Rosenkrieg
Neuzeit
Die weiße Rose – Widerstand im Nationalsozialismus
Brot und Rosen – Leitspruch der Frauenbewegung
Die Rose aus dem Süden – fair gehandelte Blumen
Die Rose in Kunst und Literatur
Die Rose in der Küche
Die Rose als Heilpflanze
Sagen Sie es durch die Rose – die Sprache der Blumen
Tipps für Garten- und Zimmerpflanzen

The Flower Label Program – achten Sie auf Blumen mit dem Flower Label und verschenken Sie ungeteilte Freude! Blumen mit dem FLP-Gütesiegel kommen von Blumenfarmen, die nachweislich international anerkannte Arbeitsrechte einhalten und auf den Schutz der Umwelt achten.

Hannelore Vonier, Luperkalien und Valentinstag

Recherchen und Gedanken zum Valentinstag – Prof. Dr. Josef Kurz

Beiträge vor einem Jahr:
Essen verbindet, 12. Februar 34

netbib weblog feiert Geburtstag

11. Februar 2008 von eag

„das ist ein test, trlalalala“ …

… waren die ersten Worte, die man am 10. Februar 2001 im „netbib weblog“ lesen konnte. Nach diesem eher bescheidenen aber um so fröhlicheren Beginn, ist das „netbib weblog“ sehr rasch zu einer unübersehbaren Wegmarke, nicht nur für BibliothekarInnen und Informationsprofis geworden. Alle an Bibliotheken und Literatur interessierte Mensch können im „netbib weblog“ aus einem riesigen Fundus an Informationen schöpfen. Der „Duftende Doppelpunkt“ sagt Danke und wünscht dem Geburtstagskind ein langes und glückliches Leben in den virtuellen Weiten der Blogosphäre.

Beiträge vor einem Jahr:
Werkkreis Literatur der Arbeitswelt im Radio, Grazer StadtschreiberIn