Förderungspreis für Karikatur und Comics 2008

Dotiert mit 5.500,- Euro. Voraussetzungen: österreichische Staatsbürgerschaft oder als Bürger eines Mitgliedstaates der EU eine besondere Beziehung zur österreichischen Kunstszene. Bewerbungsunterlagen: Lebenslauf, Künstlerbiografie, Dokumentation der bisherigen Arbeiten (Kataloge, Fotos). KEINE ORIGINALE! Briefumschlag mit Vermerk: Förderpreis für Karikatur und Comics 2008 kennzeichnen. BM für Unterricht, Kunst und Kultur, Abteilung VI/1, Minoritenplatz 3, 1014 Wien Ende der … Weiterlesen

Bildungswiki „Weltliteratur“

Der Bildungswiki „Weltliteratur“ ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie über wichtige AutorInnen und Werke der Weltliteratur zur Nutzung im Bildungsbereich. Außer Grundinformationen zu AutorIn und Werk sollten die Artikel daher auch Hinweise auf die Verwendung in der Bildung enthalten, von einfachen Fragestellungen bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten.

Spiegel Wissen

Das Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel hat alle Artikel seit seiner Gründung (über 300.000 seit 1947) kostenlos online gestellt. Sie können entweder direkt via Spiegel Archiv oder auf der Site Google Blogoscoped recherchieren. Via Politikwissenschaft – Nachrichten der Bibliothek des Instituts für Politikwissenschaft Tübingen für Studierende der Politikwissenschaft in Tübingen und darüber hinaus. Siehe auch folgende zwei … Weiterlesen

Literaturstipendium der Stadt Schwaz

StadtschreiberIn 2008 AutorInnen mit geringer Publikationserfahrung, sind eingeladen, sich für das Literaturstipendium der Stadt Schwaz zu bewerben. Das Stipendium beträgt monatlich 730,- Euro. Es ist mit einem zwei- bis dreimonatigen Aufenthalt in Schwaz in Tirol verbunden. Kost und Logis sind frei. Die schriftliche Bewerbung soll eine Kurzbiographie, Textproben (maximal 10 Seiten) und Angaben zur gewünschten … Weiterlesen

Preis des Kärtner Schriftstellerverbandes für neue Literatur

Der Preis ist mit 1.500,- Euro dotiert. Es können sich AutorInnen die in Kärnten geboren wurden oder dort leben bewerben. Einzureichen sind bisher unveröffentlichte, heitere, ironisch-bissige oder absurde Prosa- oder Lyriktexte. Es gibt keine thematische Eingrenzung. Der Textumfang kann bis zu 7DIN-A4-Seiten betragen. Legen Sie dem Text eine Biographie und gegebenenfalls eine Bibliographie bei. Rückfragen … Weiterlesen

Hattinger Förderpreis für junge Literatur 2008

Die KUBISCHU (Kulturinitiative Hattingen Ruhr) vergibt in diesem Jahr zum 18. Mal Förderpreise an junge Autorinnen oder Autoren. Die Lesung zum Hattinger Förderpreis findet im September 2008 statt. Teilnahmeberechtigt sind junge Autorinnen und Autoren, die im Jahr 2008 zwi-schen 16 und 25 Jahre alt sind. Sie können für die öffentliche Lesung literarische Texte jeder Art … Weiterlesen

schreiben zwischen den kulturen

Literaturpreise Der Verein Exil schreibt zur Förderung der Literatur von MigrantInnen und Angehörigen ethnischer Minderheiten in Österreich die Literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ aus. Eingeladen sind Menschen die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Einreichen können Sie unveröffentlichte deutschsprachige Arbeiten von bis zu 20 DIN-A4-Seiten. Themen: Integration, Assimilation, Identität, Leben zwischen den Kulturen. … Weiterlesen

Begegnung in Reichenberg

Grandpa meets Dr. K.

88 Jahre nach seinem Ableben von seiner Enkeltochter geschrieben.

© Margarete Steger

Am Jeschken bei Reichenberg

Der Berg hatte einen Wolkenkragen angelegt. Zwei Maenner gingen den Weg zum Gipfel, in Richtung Jeschkenbaude. Feuchter Schotter knirschte und quietschte. Der moosige Duft floss in Nase und Mund. Die Nadelbaeume dufteten wie sie nur im Oktober duften, wenn alle Oberflaechen feucht und nass sind. Zwei geroetete Nasen tropften. Herrentaschentuecher fingen Herrennasentropfen. Ließ der eine Herr seine Nasentrompete geraeuschvoll ertoenen, so versuchte der andere dezent und leise die herbstlich rot gefaerbte Gesichtsoeffnung einzusetzen.
Es fielen nur wenige Worte.
„Bleiben Sie doch besser knapp hinter mir, Herr Doktor!“ Weil es in Reichenberg geschah, wurde geogt. Max sagte zu Dr. K.: „Bleiben Sie og besser knapp hinter mir, Herr Doktor.“ Aus dem doch wurde das og.
Der Angesprochene schmunzelte insgeheim ueber die Sprache der Grenzbewohner hier im Norden Boehmens.
„Herr Oberbuchhalter, Sie kennen den Berg doch genau?“
Max wehrte sich gegen die Anrede, die auf seinen Beruf hin deutete. „Verehrter Herr Doktor! Darf ich Sie bitten, mich bei meinem Namen zu rufen. Mein Name ist …“, er blieb stehen und drehte sich um.
Dr. K. hatte nicht alles verstanden. Die dumpfe Herbstluft hatte die Haelfte verschluckt.
„Gut, ich werde Sie nicht mehr Herr Oberbuchhalter nennen, obwohl Sie einer sind, oder etwa nicht? Nun sagen Sie mir Ihren Namen. Wenn ich bitten darf, Ihren richtigen. Bitte sagen Sie nicht ‚Man nennt mich’. Wie man Sie nennt, das habe ich ja schon gehoert.“
Max schluckte und sagte: „Gehen wir doch weiter. Ich werde neben Ihnen gehen. Der Weg ist hier breit genug. Sie koennen mich so auch besser verstehen.“

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