Archiv für die Kategorie 'Veranstaltung'

Mann der Arbeit aufgewacht

Freitag, 8. April 2016

Vor – Lesung: Mann der Arbeit aufgewacht

Anmerkungen über die Anfänge der Arbeiterliteratur mit Hilfe des Buches von Klaus –Michael Bogdal „Zwischen Alltag und Utopie“, Arbeiterliteratur als Diskurs des 19. Jahrhunderts und darüber hinaus.

Zur Findung eines Selbstbildes der Arbeiterklasse gibt der Bergarbeiterdichter Heinrich Kämpchen eine erste Antwort: „Wir sind keine rohe, verwilderte Schar, wir wollen nur menschliche Rechte.“ (Kämpchen, hg, von R.P. Carl u.a., 1984)

Zeit: Mittwoch, 20.4.2016, 19 Uhr
Ort: Projektraum MAG 3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien
Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring (Ausgang U2 Herminengasse)

Veranstalter: Volksakademie in Kooperation mit webbrain, werkkreis literatur der Arbeitswelt und MRP (Menschenrechtspartei)

Den Abend gestaltet Werner Lang, geboren 1955 in Hönigsberg, lebt in Wien. War Tätig als, Betriebsschlosser, Schweißer, Monteur, Verschieber, Kranführer, Zerstörungsfreier Werkstoffprüfer. War in der Gewerkschaftsbewegung, Friedensbewegung, und Umweltbewegung aktiv. Weiters: Ausstellungen, Vorträge, Puppentheater für Erwachsene, Kleintheater, Schreibt für die Kulturzeitschrift Tarantel und Theoretische, Sozialpolitische Artikel für das Magazin des Gewerkschaftlichen Linksblocks „Die Arbeit“. Letze Veröffentlichungen: Arbeitswelten in Bild und Wort (/VIZA Edit 2012), Gasthaus Sudy, ein Theater (edition tarantel 2013). Arbeitswelten, Beschädigte/r Erzähler / Erzählungen, 2016.

10 Jahre TARANTEL

Mittwoch, 30. März 2016

Drei gute Gründe um der „TARANTEL“ – Monatszeitschrift für Kultur von Unten im WERKL im Goethehof zum 10. Geburtstag zu gratulieren und gemeinsam zu feiern.

Wann: Donnerstag, 7. April 2016, 19 Uhr
Wo: Schüttaustraße 1, 1220 Wien

1. „HERZBLUT“

Werner Lang feiert Geburtstag und präsentiert sein neues Buch „Herzblut“.

2. „DER WIENER KREIDEKREIS“

Auch Alexander Weiss ist ein Jahr älter geworden und stellt sein Buch „Der Wiener Kreidekreis“ vor.

3. „6000 NÄCHTE LÄRMEN DES ALLOTRIA“

Außerdem: Buchpräsentation Eugen Bartmer „6000 Nächte lärmendes Allotria“ – Vorletzte Erzählungen

Die Enteignung der Massen. Ein EU Projekt

Samstag, 19. März 2016

Erste Vorlesung der Volksakademie mit Reinhold Sturm

Eine kritsche Auseinandersetzung mit der Politik der EU

Beschleunigt werden auf allen Ebenen („europäisch“, staatlich, regional und kommunal) durch angebliche „Sachzwänge“ begründete Verschlechterungen des Lebensstandards – nicht nur der „Unter-„, sondern auch der „Mittelschichten“ – propagiert und durchgesetzt. Seit der Jahrtausendwende sinken die Realeinkommen. Dies hat nichts mit (Wirtschafts-, Griechenland- oder Flüchtlings-) „Krisen“ zu tun, sondern ist originäres Projekt des Klassenkampfes von oben. Reinhold Sturm

Zeit: Dienstag, 22.3.2016, 18.30
Ort: Projektraum MAG 3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien
Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring (Ausgang U2 Herminengasse)
Veranstalter: Volksakademie in Kooperation mit webbrain und MRP (Menschenrechtspartei)

Elternferne in der Kinder- und Jugendliteratur und kindgerechtes Sprachlernen

Mittwoch, 9. März 2016

Eine moderierter ExpertInnen-Talk im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wertigkeiten der Bildung“.

„ … Sobald du meiner bedarfst und du bläst auf dieser Kupferpfeife, die ich dir gebe, so werde ich immer da sein, dir zu helfen; lass mich nur frei! So oft du meiner bedarfst, blase nur, und ziehe dieses Kupfergewand an …“

Das ungarische Volksmärchen „Das Kupfer-, Silber- und Goldgestüt“ handelt von einem „halbnärrischen“ Jugendlichen, der auf einen Strohhaufen aufpassen soll. Anders als seine überheblichen Brüder bewältigt er die Aufgabe nicht nur dadurch, dass er achtsam gegenüber der Natur ist – auch entkommt er der familiären Situation.

Von spielerisch vermittelten Kultur- und Sprachkompetenzen und elternfernem Lernen in der Kinder- und Jugendliteratur erzählen uns MMag.a Barbara Koncsek (ungarische Germanistin, Deutschlehrerin und Mitgründerin von „Sprach Camp Austria“) und Mag.a Sophie Blauensteiner, B.A. (österreichische Soziologin und mit Auszeichnung graduierte Germanistin zum Thema der Elternlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur).

Eine Veranstaltung des „Wiener Bücherschmauses – Verein für Leseförderung und Buchkultur“ in Kooperation mit der ABSOLVENTENAKADEMIE, „Zitier-Weise, Agentur für Plagiatprävention“ und der Kultur- und Wissenschaftsinitiative „Duftender Doppelpunkt“.

Zeit: Montag, den 14.03.2016 – Beginn um 18.00 Uhr pünktlich (Anmeldung nicht erforderlich)

Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus“, Garbergasse 13 (Ecke Mittelgasse am Oskar-Werner-Platz) – 1060 Wien

Kostenbeitrag: 8,00 Euro pro Person – geht zu 100 % als Spende an den Verein und somit direkt in die Leseförderung!

RETROSPEKTIVE 10 JAHRE MAG3

Donnerstag, 3. März 2016

Präsentationen von Bild-, Klang-, Film- und Medienarbeiten aller bisher im Projektraum MAG3 an den Ausstellungen und Installationen beteiligten KünstlerInnen (2006-2015).

Eröffnung + Video-Filmpräsentation: Mi., 09.03.2016, 19:00 Uhr
Zur Ausstellung: Gue SCHMIDT

Dauer: 10.03. – 01.04.2016 | 17:00-20:00 Uhr

MAG3:Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien. (Erreichbar über U2 Taborstraße oder/und U4 Schottenring Ausgang U2 Herminengasse). PHONE: +43 676 3409218 EMAIL: MAG3@MUR.AT

10 Jahre MAG3 Die Präsentation umfasst den 10-jährigen Zeitraum seit Gründung des Projektraums MAG3 im Jahr 2006; deren thematischer Bezug, der schon seit Anbeginn des Bestehens von MAG3 verfolgt wird, lässt sich wie folgt beschreiben:

Nur in der Kunst hat die bürgerliche Gesellschaft die Verwirklichung ihrer eigenen Ideale geduldet und sie als allgemeine Forderung ernst genommen. Was in der Tatsächlichkeit als Utopie, Phantasterei, Umsturz gilt, ist dort gestattet. In der Kunst hat die affirmative Kultur die vergessenen Wahrheiten gezeigt, über die im Alltag die Realitätsgerechtigkeit triumphiert. Das Medium der Schönheit entgiftet die Wahrheit und rückt sie ab von der Gegenwart. Was in der Kunst geschieht, verpflichtet zu nichts. Sofern solche schöne Welt nicht überhaupt als längst vergangene dargestellt wird, wird sie, eben durch den Zauber der Schönheit, entaktualisiert. Im Medium der Schönheit durften die Menschen am Glück teilhaben. Aber auch nur im Ideal der Kunst wurde die Schönheit mit guten Gewissen bejaht, denn an sich hat sie eine gefährliche, die gegebene Gestalt des Daseins bedrohende Gewalt. Die unmittelbare Sinnlichkeit der Schönheit verweist unmittelbar auf sinnliches Glück. Der entscheidende Charakter der Schönheit ist, Lust zu erregen: Lust ist nicht nur eine Begleiterscheinung der Schönheit, sondern konstituiert ihr Wesen selbst. (H.M.)

Unter den insgesamt 23 Positionen befinden sich Medien-, Klang und Spracharbeiten, Installationen und Filmprojekte, sowie Werke der bildenden Kunst.
Weiters wird ein Videofilm von Fritz FRO präsentiert, worin alle Ausstellungen, Installationen, Performances und Projekte, die bisher im projektraum MAG3 gezeigt wurden, quasi im Zeitraffer nachvollzogen werden können; der Videofilm hat eine Dauer von ca. sieben Minuten.

Die einzelnen in der Ausstellung präsentierten Werke stammen von: Nora BACHEL (A), Gottfried BECHTOLD (A), Gustav BÖHM (A), Osvaldo CIBILS (ROU), Felipe EHRENBERG (MX), Josef FLOIS (A), Fritz FRO (A), Romana HAGYO (A), Leon HAINZL (A) Gertraud HASSELBACH (GER), Maria HUBINGER (A), Francisco KLINGER CARVALHO (BR), Thomas KUSCHNY (A), Werner LANG (A), Silke MAIER-GAMAUF (A), Adriana MARMOREK (CO), Assunta ABD El AZIM MOHAMED (A), Helga PETRAU-HEINZEL (A), Claudia PLANK/ Hans Werner POSCHAUKO (A), Tulio RESTREPO (CO), RHIZOM (A), Christiane SPATT (A), Edgardo Antonio VIGO (RA) und mir.

Alles Gold, was glänzt – Wertigkeit von Bildung

Donnerstag, 4. Februar 2016

Am Montag, den 8. Februar 2016 findet der 5. Abend der Veranstaltungsreihe „Wertigkeit von Bildung“ statt.

Diesmal wird sich das Gespräch um das Thema „Skills“ und Weiterbildung drehen. Was muss/soll man alles können, um heutzutage einen Job zu finden?!
Jobausschreibungen machen eines sehr deutlich: Man will MitarbeiterInnen, die was können.
Gut so, oder? Oder haben wir uns mittlerweile gesellschaftlich in ein Vermarkten von Kompetenzen hineingeritten, wo lediglich die Sammlung von Abschlüssen, Zertifikaten und Zeugnissen mehr wert ist, als die damit erworbenen Skills an sich?

„Für das Leben lernen wir.“ – was bedeutet dieser Satz überhaupt (noch)?, fragt Mag.a Dr.in Natascha MILJKOVIĆ (Leiterin der Agentur „Zitier-Weise“, Science Counsellor und Lehrende) an diesem Abend.

Zeit:
Montag, den 08.02.2015 – Beginn um 18.00 Uhr pünktlich (Anmeldung nicht erforderlich)

Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus“, Garbergasse 13 (Ecke Mittelgasse am Oskar-Werner-Platz) – 1060 Wien

Kostenbeitrag: 8,00 Euro pro Person – geht zu 100 % als Spende an den Verein und somit direkt in die Leseförderung!
InhaberInnen des Kulturpasses bzw. des Mobilpasses sind vom Kostenbeitrag befreit.

Eine Veranstaltung gemeinsam von den „Duftenden Doppelpunkten“, dem „Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur“, der ABSOLVENTENAKADEMIE und der „Zitier-Weise, Agentur für Plagiatprävention“.

Literatur am Montag – Lesung und Musik mit Clementine und Helmut Skorpil

Montag, 16. November 2015

Guter Mohn, du schenkst mir Träume Cover

„Guter Mohn, du schenkst mir Träume.“

Clementine Skorpil präsentiert ihren neuen Shanghai-Kriminalroman, erschienen im Herbst 2015 im Löcker Verlag. Musikalische Umrahmung Helmut Skorpil.

Datum und Uhrzeit: Montag, 23. November 2015, 19.00 Uhr
Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus, Garbergasse 13/Ecke Mittelgasse – Millergasse, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Leseförderprojekte des „Wiener Bücherschmaus“ erbeten.

Im Shanghai der 1920er-Jahre versucht der Icherzähler des Romans herauszufinden, was hinter dem Tod seines Freundes steckt. Ein Roman über einen Schelm, der vom Analphabeten zum Intellektuellen wird, ein Krimi, ein Porträt einer Stadt, von der Aldous Huxley meinte, sie sei das pure Leben, ein Drama über historische Ereignisse – trotzdem aktuell.

Shanghai 1927: Das Leben ist hart in den Elendsvierteln jenseits des Huang Pu. Da, wo die Hütten der ganz Armen stehen. Wen Pi als Ältester von neun Geschwistern hat zu tun, die ganze Familie satt zu kriegen, mit Betteln und Stehlen und möglichst ohne von der Polizei erwischt zu werden. Einzige Freude: sich in der Gruppe mit der feindlichen Gang zu prügeln. Bis eines Tages der kleine Hu aus der Bande tot ist: erschossen. Und er ist nicht der einzige Junge, der, noch bevor er ein Mann ist, diese Welt verlassen muss.
Die Behörden interessieren sich nicht für die Morde. Ohnehin gehören die Chefs zum Teil selbst der örtlichen Triade, der Green Gang, an, und zum anderen überstürzen sich die politischen Ereignisse …

Clementine SkorpilClementine Skorpil:geboren 1964 in Graz, Studium der Sinologie und Geschichte, Auslandssemester in Taiwan, später Übersetzerin für Deutsch-Chinesisch. Arbeitet als Journalistin und Lektorin bei der Tageszeitung „Die Presse“, Lehrbeauftragte an der FH Wien. Publiziert Erzählungen, Kurzprosa, Kurzkrimis und historische Romane, die in China spielen, zuletzt „Gefallene Blüten“ bei Ariadne. Im Frühjahr Erzählband: „Hollerstraße 7“, Edition Taschenspiel. Mitglied bei Podium und im Österreichischen PEN-Club. Mehrere Preise für Kurzprosa/-geschichten. Lebt mit Familie in Neulengbach, Niederösterreich.

Vorweihnachtlicher Gusto auf Literatur & Poetry Slam

Montag, 16. November 2015

Große Literatur zu kleinen Preisen

Weihnachtsengerl Der „Wiener Bücherschmaus“ ist zu Gast im „Werkl im Goethehof“.

Adresse: Schüttaustraße 1-39/6/R02, 1220 Wien
Datum: Samstag, 21. November 2015
Uhrzeit: 15.00 bis 18.00 Uhr

Bei vorweihnachtlicher Kost – Lebkuchen, (alkoholfreien) Punsch – können die BesucherInnen literarische Leckerbissen (Bücher in Hülle und Fülle) naschen – und diese auch günstig erwerben.

Anschließend um 18.30 Uhr: POETRY SLAM
Ein sehr vergnügliches Wettlesen um die Gunst des Publikums. Wer antreten möchte, benötigt zwei selbstverfasste Texte, egal ob Lyrik oder Prosa, deren Vortragsdauer jeweils 5 Minuten nicht übersteigt.
Und wer zusehen, zuhören, Publikum sein möchte, gebe sich dem Genuss voll hin.

Das „Werkl im Goethehof“ ist keine 5 Minuten von der U1 Station Kaisermühlen entfernt. Einfach unter der Unterführung in Richtung Schüttaustraße gehen