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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Sensenhund – Teil 2

„Ich möchte ein Hund sein, um ohne Schuld zu sein.”
Das hat einer geschrieben, der sich des Schmerzes über den Verlust seines Vierbeiners nicht geniert. Und der, da bin ich mir sicher, nie gesagt hätte: „Das ist ja nur ein Tier.“ Der Autor Joseph Zoderer hat seinem Wegbegleiter eine literarische Erinnerung gewidmet: „Hundstrauer“.

Apropos Tier, Literatur und Tod. Wussten Sie, dass es einen eigenen Sensen…, wie soll ich’s formulieren? Nun, einen Tod für Ratten gibt: nämlich den Rattentod? Der sieht fast genauso aus wie sein menschliches Pendant. Umhang, Sense, Sanduhr, alles da – halt ein paar Nummern kleiner –, passend für ein Rattenskelett. Das in Terry Pratchetts Scheibenweltromanen auftaucht. Übrigens, Werwölfe kommen darin auch vor. Was mich zu meinem Disput mit Brüno vor zwei Wochen führt – Doktor Doolittle. Zwetschke meinte, dass mir da ein Punkt abgezogen werden müsste. Wenn nur Haustiere vorkommen dürfen, hätte der von mir genannte Titel „Wolfsblut“ in unserem Wettstreit nix zu suchen und sie fügte hinzu: „Sagenkreise rund um Werwölfe als literarisches Beispiel für domestizierte Vierbeiner zählen ebenfalls nicht. Was deinen Vorsprung gegenüber Brüno um zwei Punkte reduziert.“
Verflixt.

Zurück zum Sterben. Egal, mit welchem Wort man die letzte von uns zurückzulegende Etappe bezeichnet – zugegeben einschläfern klingt nicht gar so drastisch wie verenden, schlachten, Extinktion –: Einfach wird’s nicht. Darum Lob für unsere Hauskaspars: Die haben sich auf den Besuch des Sensenhundes vorbereitet.

Und danach? Was bleibt? Lassen Sie mich mit einem Hauskaspar‘schen Haiku antworten:

Sie holten dich ab
in deiner Lieblingsdecke.
Schnurrhaar am Sessel.

Ende.

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

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