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Das kleine Ferkel und die Bundesprüfstelle

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Deutschland hat ihre Entscheidung getroffen: Das Kinderbuch „‚Wo bitte geht’s zu Gott?‘, fragte das kleine Ferkel“ ist nicht antisemitisch. Es kommt daher nicht auf den Index jugendgefährdender Schriften.

Petra Meier, die stellvertretende Leiterin der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, faßt das Ergebnis der Verhandlung folgendermaßen zusammen:
„Es gibt im Jugendschutzgesetz bestimmte Tatbestände der Jugendgefährdung. Dazu zählt zum Beispiel das Anreizen zum Rassenhass, worunter auch der Anreiz zu Judenhass gefasst wird. Es gibt darüber hinaus noch weitere Tatbestandsmerkmale, zum Beispiel die Verherrlichung des Nationalsozialismus, Verherrlichung von Drogenkonsum, oder auch die Diskriminierung von Menschen. Allgemeine Kritik an Religion selbst ist kein Tatbestand der Jugendgefährdung.“

Bisher wurden mehr als 12.000 Exemplare verkauft, die 4. Auflage des Buches ist zur Zeit in Vorbereitung.

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Siehe auch den Beitrag „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ im „Duftenden Doppelpunkt

Beiträge vor einem Jahr:
Philosophische Audiothek, Alfred Hermann Fried und andernWOrts

Ein Kommentar zu “Das kleine Ferkel und die Bundesprüfstelle”

  1. blogsgesang schreibt:

    Die Debatte um das Kinderbuch scheint besonders grotesk, da zugleich mit Blick auf die Mohammed-Karikaturen lautstark die Meinungsfreiheit beschworen wird. Die sollte eigentlich für alle gelten. Mehr:

    http://www.blogsgesang.de/2008/03/08/ein-ferkel-entlarvt-die-heuchler-der-meinungsfreiheit/

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