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Weihnachtsfrieden… – Peter Hofberger

Eine satirische Betrachtung des Heiligen Abends

Da draußen vom Walde, da komm’ ich her
Und muss euch sagen, es weihnachtet sehr.
All überall, auf den Tannenspitzen
Seh ich elektrische Lichtlein blitzen.

Der Papa schmeißt auch schon die Nerven weg
Siebentausend Autos, man kommt nicht vom Fleck.
Bald ist es soweit, er zetert und flucht
Dieweil er vergebens nach Parkplätzen sucht.

Mama wühlt in Körben und Ladentischen
Um noch schnell das letzte Geschenk zu erwischen.
Die Luft ist vom Klingeln der Kassen erfüllt
Wo’s aus den Lautsprechern Stille Nacht brüllt.

Die Kinder, sie nörgeln und wünschen sich noch
Zweihundert Geschenke, das kennen wir doch.
Da sieht man noch jenes, da sieht man noch das
Weihnachten wird ohne Boden ein Fass.

Der Papa ist sauer, er ärgert sich sehr,
melkt den Bankomat, doch der gibt nichts mehr her.
So zeigt sich das Fest von der traurigen Seite,
Rien ne vas plus, der Papa ist pleite.

Zu Haus ist die Welt aus den Fugen geraten
Im Backrohr verbrennt grad der Festtagsbraten
Die Oma, sie rettet die Heilige Nacht
Sie hat auf die Schnelle ein Gulasch gemacht.

Weihnacht, es ist doch die stillste Zeit
Man ist nun von Stress und von Hektik befreit
Der Abend war sinnlich, die Kinder war’n nett
Und Mama? Ja, die fällt todmüde ins Bett…

Peter Hofberger ist auch einer der „Literarischen Gäste“ im Salon von Petra Öllingers virtueller Wohnung.

Beiträge vor einem Jahr:
Geschichten für den 24. Dezember

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