Bücher spenden, Gutes tun! Mit Ihrer Bücherspende unterstützen Sie die Leseförderprojekte des "Wiener Bücherschmaus".

Nähere Infos: Wiener Bücherschmaus



Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze

Gratulation! – Teil 2

Lesen Sie hier Zwetschkes Bericht:
„Ich war entsetzt. Hatte ich mich in den beiden getäuscht? Hatte ich ihnen nicht mein Herz geschenkt? Und was taten die? Hatten mich zu einem Mann geschleppt, der mich in den Nacken pikste und mir am linken Vorderbeinchen Blut abzapfte.
Kaum hielt das Taxi vor dem Hotel, kaum hatte Hauskaspar I die Beifahrertür geöffnet, sprang ich aus dem Wagen und ergriff die Flucht. Ich rannte und rannte, als ginge es um mein Leben. Und genau genommen ging es ja darum, so glaubte ich. Mein erster Weg führte mich in den kleinen Hafen. Doch nicht einmal die stets üppigen Fischabfälle konnten mich beruhigen. Mein Herz, das übrigens von einem Parasiten, Herzwurm!, befallen war, und dem man durch die Blutabnahme auf die Schliche gekommen ist – aber das sollte ich erst später erfahren –, war angeknackst. Erschöpft und verzweifelt ließ ich mich weit draußen auf dem Steg, der zum Meer führt, nieder. Sollten mich doch die Wellen verschlucken, sollte mich doch die Sonne ausdörren. Mir war’s egal, denn verraten und verkauft war ich.
In der glühenden Hitze schlief ich ein. Ich träumte von Riesenknochen auf zwei Beinen, von Meeresungeheuern, die mich in den Hintern zwickten und von Menschen, die mit Felsbrocken nach mir warfen.
Als ich aufwachte, war die Sonne bereits ein Stück westwärts gewandert. Ich wollte zurück in mein heimatliches Revier, zurück zu meinem Rudel. Zu diesem Zweck musste ich an den Liegestühlen vorbei, auf denen die Hotelgäste, zu denen auch die Hauskaspars gehörten, ruhten. Hinter einem Mistkübel hielt ich inne. Und dann sah ich sie! Und was ich da sah!
Ich schämte mich, ich schalt mich einen Feigling.“

Fortsetzung folgt …

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Gratulation! – Teil 1

Brillis Elektro Post

2 Kommentare zu “Brillis Wort zum Montag”

  1. Taklara schreibt:

    Das ist ja mal ein gemeiner Cliffhanger – jetzt muss ich wieder eine Woche warten, bevor ich weiß, wie es weitergeht …

  2. eag schreibt:

    Bereits die Abenteuer des „Arsène Lupin“ wurden von Maurice Leblanc Anfang des 20. Jahrhunderts in Fortsetzungen veröffentlicht. Zwetschkes Leben ist mindestens so abenteuerlich! 🙂

Kommentieren: