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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze

Verständnisvermögen

Nicht nur Brüno schmollt. Dicke Luft herrscht auch im Hundepark. Fritz läuft seit fünf Tagen mit einer Trauermiene am Gemeinschaftsbaum vorbei. Yopie gibt patzige Antworten und Henriette keucht wie eine alte Dampflok.
„Fastenzeit“, stellt Zwetschke fest. Alle drei seien seit circa einer Woche auf Diät. Das habe ihr Edgar verraten, der beobachtet hat, wie erstens Fritz keine Knackwurst bekam, als er brav zu seinem zweibeinigen Rudel gelaufen ist. O-Ton Edgar: ‚Fritz war so überrascht, dass er eine Minute wie angewurzelt stehen blieb und die Handtasche seines Frauchens fixierte.“ Zweitens hat Edgar Yopie dabei beobachtet, wie der einen Keks ausspuckte, der eindeutig als „Gewichtsreduktionsplätzchen für den älteren Hund“ zu identifizieren war. Drittens muss Henriette jetzt zu Fuß zum Hundepark, weil ihre Herrschaften seit einiger Zeit dem Autofasten frönen.
„Wie, Autofasten?“, frage ich. „Ich dachte, Henriette muss abnehmen.“
„Die machen das, um ihre eigene Fitness zu stärken“, antwortet Zwetschke.
„Aber wer mit Hunden lebt, ist doch fit.“
„Die machen das auch für die Umwelt“, ergänzt Zwetschke. „Sie lassen das Auto stehen und gehen zu Fuß oder fahren mit dem Rad oder mit den Öffis.“
„Wie lange?“
„Bis Ostern. Dem heurigen Ostern.“
Ein großes Fragezeichen, das seifenblasengleich über dem Hundepark schwebt … Wer vermag schon die Zweibeiner zu verstehen.

Dann bedeuten wir Fritz, Yopie und Henriette, sich mit uns um unsere Hauskaspars zu versammeln. Alle fünf setzen wir uns vor die beiden hin – und tun nix, nur schauen. Zehn Sekunden später freut sich jede/r von uns über ein Häppchen.

Die Zweibeiner vermögen es gut, uns zu verstehen.

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

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