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Der Literat und der Tierschützer

Die Zunahme von staatlicher Überwachung und Repression auch in Österreich haben den Promedia Verlag veranlaßt, ein Gespräch zwischen zwei sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten zu organisieren, die sich beide auf ihre Weise mit dem Thema auseinandergestetzt haben – Ilija Trojanow und Martin Balluch. Einleitend liest Marius Gabriel aus den Werken der Gesprächspartner. Moderation Hannes Hofbauer.

Wo: Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien
Wann: Mittwoch, 24. März 2010 um 19.30 Uhr

„Angriff auf die Freiheit“ und „Widerstand in der Demokratie“ lauten die Titel zweier Bücher, die sich mit der Zunahme von staatlicher Überwachung und Repression im Zeitalter von Terrorangst und Kontrollwahn auseinandersetzen. So verschieden die Zugänge der beiden Bücher zum Thema sind, so unterschiedlich sind auch die Autoren. Ilija Trojanow, der zusammen mit Juli Zeh das Buch „Angriff auf die Freiheit“ verfasst hat, hat sich zuvor mit Büchern wie „Der Weltensammler“ in die deutschsprachige Literaturgeschichte geschrieben. Martin Balluch mit seinem Ruf nach „Widerstand in der Demokratie“ ist Tierschutzaktivist und als solcher persönlich vom langen Arm der österreichischen Justiz betroffen. Ein Verfahren nach § 278 des Strafgesetzbuches ist gegen ihn und 12 weitere AktivistInnen eingeleitet.

Gemeinsam ist den beiden ihr Engagement, sei es literarisch-politisch oder aktivistisch. Der Abend im Literaturhaus soll dem Gespräch über jene Überwachungsmechanismen und Kriminalisierungstendenzen von politischem Engagement dienen, die den demokratischen Staat in seiner Substanz bedrohen.

Ilija Trojanow, Juli Zeh: Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte, Hanser Verlag, München. 176 Seiten, 15,40 Euro.

Martin Balluch: Widerstand in der Demokratie. Ziviler Ungehorsam und konfrontative Kampagnen, Promedia Verlag, Wien. 160 Seiten, 9,90 Euro.

Siehe auch den Beitrag „Tierschutz geht uns alle an“ hier im „Duftenden Doppelpunkt“.

Beiträge vor einem Jahr:
Günter Neuwirth haut kriminalistisch in die Klavier-Tasten, Das Privileg der Unsichtbarkeit und Dichterpaare - Franz Josef Czernin und István Kemény

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