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Bücherverbrennung

„Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ Dieser Satz Heinrich Heines („Almansor“ 1821) erinnert uns an die Bücherverbrennungen 1933 in Deutschland. Nach dem „Anschluss Österreichs“ 1938 brannten auch in Österreich (Salzburg) die Scheiterhaufen.

Die so genannten „Feuersprüche“ [1] rufend, wurden Bücher ins Feuer geworfen. Außer den Büchern der namentlich erwähnten Autoren wurden die Werke vieler anderer Schriftsteller und Wissenschaftler verbrannt.

Bücherlesung: Eine AutorInnenliste deren Werke gemeinfrei sind. [2]

„Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“ – Johann Nestroy: „Freiheit in Krähwinkel“ 1849.

Exil Club – Station 3: Bücherverbrennung. [3]
Zwischen März und Juni 1933 finden im Rahmen der NS-Kampagne „Wider den undeutschen Geist“ in deutschen Universitätsstädten öffentliche Bücherverbrennungen statt. Ihren Höhepunkt erreichen diese Aktionen am 10. Mai 1933

Haus der Geschichte – Die Bücherverbrennung von 1933 [4].

Cras legam – Bücherverbrennung im Laufe der Jahrhunderte [5].