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Buchpräsentation: Der jüdische Witz als Quelle der Lebenskunst

Elisabeth Jupiter: No, warum nicht? Der jüdische Witz als Quelle der Lebenskunst, Picus Verlag [1], 116 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 16,90 Euro.

Wann: Mittwoch, 29. September 2010, 19.30 Uhr
Wo: Bar Wien, Biberstraße 8, 1010 Wien

Es liest die Autorin

Die ganze Nacht wälzt sich Kohn im Bett hin un d her und hin und her und kann nicht schlafen. Sarah, seine Frau, ist besorgt und fragt: »Was ist denn los, mein Lieber, wieso kannst du nicht schlafen?« – »Du weißt doch, ich hab Schulden beim Blau und ich kann sie einfach nicht zahlen, ich hab das Geld nicht.«
Daraufhin reißt Frau Kohn das Fenster auf und schreit so laut, dass das ganze Schtetl es hören kann: »Kohn kann dem Blau das Geld nicht zurückgeben!« – »Bist du meschugge? Warum machst du das?« – »No, soll er nicht schlafen können!«

Elisabeth Jupiter, Psychotherapeutin in Wien, erzählt ihre jüdischen Lieblingswitze und erklärt auf vergnügliche Art an deren Beispiel, was Humor und Selbstironie zu einem gelungenen Leben beitragen können.