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LITERATURTWITTER

Preisverleihung und Lesung

Zehn Hauptpreise und vier Sonderpreise

Heute Abend werden die Preise überreicht und die Tweets der PreisträgerInnen beziehungsweise die Laudationen der Jury vorgestellt. Wir lassen die GewinnerInnen im Rahmen einer kleinen Lesung hochleben und die BesucherInnen der Veranstaltung haben die Möglichkeit, einen Publikumspreis zu vergeben.

Alle FreundInnen der Twitteratur sind herzlich eingeladen.

Neben den zehn PreisträgerInnen konnte jede/r JurorIn des Literaturtwitters einen zusätzlichen Tweet mit einem Sonderpreis auszeichnen.

Die Wahl fiel auf folgende vier Tweets:

Jana Herwig schreibt:

„… in meinem Falll geht dieser an @chepedaja a.k.a. Antieskapismus.at. Herzlichen Glückwunsch!

Ich habe ihn für folgenden Tweet in der Kategorie Sonderpreis nominiert:

Kollege rät einem Kunden step by step vorzugehen. Drei „ooh babies“ schallen durchs Büro.

Die Auszeichnung gebührt @chepedaja für das Evozieren von Bürolebenswelten, in denen der Projektmanagementdiskurs ebenso waltet wie der realistische Eskapismus von Boboville, oder auch dessen Negation. Obendrein ist diese Auszeichnung eine Anerkennung für @chepedajas Gesamttwitterwerk, denn er erfreut die FolgerInnen schon seit langem mit immer Anlass zur Reflexion bietender, mal mehr, mal weniger enigmatischer und sowohl belustigender als mitunter auch nicht auf einen Satz verdaubarer Kost…“

Nähere Infos – Jana Herwig (digiom): Literatur-Twitter – Preisübergabe (und Sonderpreis für….)

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Robert Lender schreibt: „Mein Sonderpreis geht an Andreas Klinger mit seinem Tweet

Ich mache nicht mit. #lda #arbeit

Es ist die Doppeldeutigkeit, die mich an diesem Tweet faszinierte und die Aussichtslosigkeit, mit der sich Andreas von der Teilnahme am Literatur-Twitter-Preis distanzieren wollte und somit auch hier eine Symbolik für manche Aspekte der Arbeitswelt liefert.
Über die Art meines Sonderpreises bin ich noch am Grübeln…“

Nähere Infos – Robert Lender: Noch eine Woche bis zur Literatur-Twitter Preisverleihung

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Nadine Pauland wählte folgenden Tweet von rybjonok(Julia Fertig):

Montagmorgen. Der helle Sonnenschein ist wie ein Schlag ins Genick.
Ich stolpere, verschlucke mich an meinem Traum. #lda

„… Nach meinem ersten Sommer in Wien und dem für mich wohl auch heißesten überhaupt, kann ich diesen Tweet so unglaublich nachvollziehen, spüre selbst jetzt, in der kunterbunten Frische des Herbstes, noch die Unerträglichkeit eines weiteren hitzigen Montagmorgens, dem Beginn einer weitern überhitzten Woche…“

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Georg Schober entschied sich für einen Tweet von wos_was_i (Wolfgang Koller):

Arbeitswelt? „Du meinst die Schafe, die nach Futter schmachten! Scher‘ sie, solange die Wolle taugt, danach kannst Du sie schlachten.

Lohndumping, freie Mitarbeiterschaft, Auslagerung von Arbeitsplätzen, „freiwilliger“ Lohnverzicht. Mich hat die bildliche, klare Sprache des Tweets überzeugt. Sie bringt die Realität unzähliger Menschen weltweit auf den Punkt. Sie tragen ihre Wolle (Abeitskraft) auf den Markt. Wenn dieser sie nicht mehr benötigt, wird kurzgearbeitet oder gekündigt. Wenn zuvor der Profit privatisiert wurde, so werden die Kosten nun vergesellschaftet. So zahlt jedes Schaf auch noch brav für seine eigene Schlachtung.

Wann:
05. Oktober 2009 19:00 beziehungsweise 19:30

Wo:
Der Abend startet im Rahmend der Preisübergabe bei GuterStoff, Glockengasse 8a, 1020 Wien.
Danach geht’s weiter zur Twitterlesung im Lhotzkys Literaturbuffet, Rotensterngasse 2 (Ecke Taborstraße 28), 1020 Wien.
Die beiden Veranstaltungsorte liegen zu Fuß eine Minute auseinander und können somit auch ohne (t)witterungsbeständige Kleidung und Schuhwerk erwandert werden …

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