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Heinrich Haerdtl, Verborgene Netze

Analogien in unseren Ausdrucksformen

Donnerstag, 8. November 2007 um 18:00 Uhr

im Großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien


Gedanken, Wünsche und Ideen, Gefühle oder Empfindungen des Menschen können in vielfältiger Weise zum Ausdruck kommen. Wie dies geschieht, ist nicht Zufall, sondern Produkt ererbter oder erlernter Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten werden wiederum vom geistigen, materiellen und sozialen Umfeld einer Epoche und Kultur beeinflusst.
Der Autor hat sich nebenberuflich seit Jahren mit Kommunikationsformen befasst. Er analysiert hier nach einheitlichen und polaren Gesichtspunkten einerseits unsere Ausdrucksformen wie Mimik, Gestik, Sprache, Schrift, Kunst und Umgangsformen, geht andererseits den physischen und psychischen Wurzeln, den Ursachen der Entstehung und Veränderung von Denk- und Handlungsweisen nach. Dadurch werden vorhandene und meist unbewusst wahrgenommene Beweggründe erklärlich, die zu ihrer Wahl und den Strukturen ihrer Formen geführt haben. Diese Sichtweise kann zu einem besseren Verständnis von Aktionen oder unerwarteten Reaktionen im menschlichen Umgang beitragen.
„Verborgene Netze“ können aber auch in der Grundlagenforschung helfen, die vielseitigen Analogien in Natur- und Geisteswissenschaften zu sehen und Anregung sein, sie methodisch zu nutzen.

Programmablauf:

Begrüßung
Dr. Peter Rauch, Böhlau Verlag [1]

über den Autor und die Entstehung des Werkes
o. Univ.-Prof. Dr. Manfred Wagner, Universität für angewandte Kunst

zum Buch spricht
Prof. Dr. Heinrich Haerdtl

Im Anschluss wird zu einem Umtrunk geladen.