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Trauriger Tag im Winter – Francisca Stoecklin

Der Himmel hängt bleich über der kalten Erde.
Frierend irren wir durch entlaubte Alleen.

Am Ufer füttern wir die weißen Möwen,
Hungrige Tiere mit weichem Brot.

Im Armenhaus verwelken die Freudenmädchen,
Verfallen Gesichter, im Mitternachtsweinen.

Auf den Sternen betet man für uns Tote.

Wortblume – Francisca Stoecklin [1].

fhoelder’s lyrikseite – gedichte von liebe und sehnsucht [2].