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"Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe, arbeitsscheues Gesindel"

Anthologie mit den Texten des 2. Literaturpreises.

"Rote Lilo trifft Wolfsmann"

Anthologie mit den Texten des 1. Literaturpreises.

Literaturpreis

Hier finden Sie in den jeweiligen Kapiteln die Details zum zweistufigen Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ 2009 – 2011:

THEMA DES HAUPTPREISES
DAS BESONDERE AN DER AUSSCHREIBUNG
WER KANN MITMACHEN?
GENRE
FORMALE KRITERIEN
TEILNAHMEBEDINGUNGEN
EINSENDEMODALITÄTEN UND KONTAKT
TERMIN-FAHRPLAN
PROZEDERE
PREISE
JURY

LITERATUR-TWITTER
ANTHOLOGIE

THEMA DES HAUPTPREISES

Das Thema des 2. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt“ widmet sich den verschleiernden und manipulativen Aspekten der deutschen Sprache hinsichtlich der Arbeitswelt.

Einige Beispiele:
Sind ArbeitnehmerInnen immer nur NehmerInnen? Sind ArbeitgeberInnen immer GeberInnen?
Was bedeutet Kurzarbeit? Weniger Arbeit und dafür mehr Freizeit?
Werden Arbeitskräfte freigesetzt, was machen sie dann mit ihrer Freiheit?
Die Wirtschaftskrise macht gesund; wen und wie?
Wenn eine Branche akademisiert wird, haben dann alle in dieser Branche Tätigen einen DoktorInnenhut?
Haben Arbeitslose tatsächlich nichts zu arbeiten?
Eröffnet sich mit „boss-napping“ ein neues Betätigungsfeld?

DAS BESONDERE AN DER AUSSCHREIBUNG

1. Die Ausschreibung fördert mit dem Thema „Arbeitswelt“ ein wichtiges, allerdings vernachlässigtes Genre der deutschsprachigen Literatur.

2. Die PreisträgerInnen der ersten Stufe werden im zweiten Teil der Ausschreibung von einem Tutor, einer Tutorin begleitet und unterstützt. Die TutorInnen sind die PreisträgerInnen des 1. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes“ 2006 – 2008.

3. Es bildet sich ein Netzwerk, in dem sich der Begriff der Solidarität manifestiert: durch gegenseitige Unterstützung und voneinander Lernen.

4. Mit dem Literatur-Twitter öffnet sich die Ausschreibung neuen Publikations- und Kommunikationsformen.

5. Die abschließende Herausgabe der Anthologie trägt zusätzlich zur Nachhaltigkeit des Preises bei.

WER KANN MITMACHEN?

Alle Menschen, die Freude am Schreiben haben, sind eingeladen zu „Bleistift und Papier“ zu greifen.

Sie sollten bisher noch kein eigenständiges abgeschlossenes (belletristisches) Werk in einem Verlag publiziert haben. Veröffentlichungen im Internet, im Eigenverlag sowie in Literaturzeitungen oder Anthologien stellen kein Hindernis für die Teilnahme dar.

Der Wettbewerbsbeitrag selbst darf allerdings bis zum Zeitpunkt der Preisverleihung weder veröffentlicht noch zur Veröffentlichung in einem anderen Medium vorgesehen sein.

GENRE

Prosa: Kurzgeschichte, Bericht, Essay, Märchen, Satire, Tagebuchnotiz.

Lyrik: bis zu drei Gedichte, keine Einschränkung der Gedicht-Form.

FORMALE KRITERIEN

1. Die Beiträge der ersten Stufe müssen zwischen 1. Mai und 30. November 2009 Beiträge per Mail müssen am 30. November 2009 eintreffen. Bei Postsendungen gilt das Datum des Poststempels „30. November 2009“.

2. Alle Beiträge müssen in deutscher Sprache eingereicht werden.

3. Alle Einreichung erfolgen anonym. Kennzeichnen Sie den Text mit einer beliebigen 7-stelligen Zahl. Diese Zahl führen Sie oben rechts auf JEDER einzelnen Textseite an. Dadurch werden Verwechslungen mit anderen Einsendungen vermieden.
Diese 7-stellige Zahl schreiben Sie zusätzlich, gemeinsam mit Ihren Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail und eine Kurzbiographie mit maximal fünf Zeilen) direkt in Ihr Mail.

4. Textlänge: Prosa bis zu 3 Seiten (pro Seite 30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen inklusive Leerzeichen und Leerzeilen). Lyrik: bis zu 3 Gedichte, deren Gesamtlänge ebenfalls drei Seiten nicht überschreiten darf.

5. Format: Courier New, Punktgröße 12, eineinhalbzeilig, Flattersatz (Text linksbündig ausrichten), die Wörter am Zeilenende bitte nicht abteilen (Abschaltung der automatischen Silbentrennung).

6. Einsendungen ausschließlich als Word- oder Open-Office-Dokument (sowohl .doc als auch .rtf Format ist möglich).

7. Die Beiträge können sowohl per E-Mail als auch über den Postweg eingesendet werden. Siehe auch die Seite „Einsendemodalitäten und Kontakt“.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

1. Die TeilnehmerInnen am Literaturpreis versichern, daß die Rechte am Wettbewerbsbeitrag bei ihnen liegen. Der Wettbewerbsbeitrag darf bis zum Zeitpunkt der Preisverleihung weder veröffentlicht noch zur Veröffentlichung in einem anderen Medium vorgesehen sein.

2. Alle Rechte verbleiben bei den AutorInnen.

3. Die zehn PreisträgerInnen stimmen einer Veröffentlichung ihres Beitrages aus der ersten Stufe auf der Site des Literaturpreises „Duftender Dopelpunkt“ zu. Weiters sind die PreisträgerInnen mit der Veröffentlichung der Beiträge beider Stufen in einer Anthologie einverstanden.

4. Für die Ausschreibung und die Preisverleihung ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

5. Teilnahme sowohl am Hauptreis als auch am Twitter-Sonderpreis ist möglich.

6. Mit der Einsendung seines / ihres Textes erklärt sich jede/r TeilnehmerIn mit den vorstehenden Bedingungen einverstanden.

EINSENDEMODALITÄTEN UND KONTAKT

Einsendung per E-Mail: Ihren Text senden Sie bitte als Anhang in Form eines Word- oder Open Office- Dokumentes per E-Mail.

Kennzeichnen Sie den Text mit einer beliebigen 7-stelligen Zahl. Diese Zahl führen Sie oben rechts auf JEDEM einzelnen Blatt des Textes an. Dadurch werden Verwechslungen mit anderen Einsendungen vermieden. Diese 7-stellige Zahl schreiben Sie zusätzlich, gemeinsam mit Ihren Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail und eine Kurzbiographie mit maximal fünf Zeilen) direkt in Ihr Mail.

Einsendung per Post: Schreiben Sie auf jede Seite Ihres Textes rechts oben anstelle Ihres Namens eine 7-stellige Zahl. Legen Sie ein Blatt Papier, auf dem sich Ihre Kontaktdaten (Name, Wohnadresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse) und eine Kurz-Biographie (maximal fünf Zeilen) befinden, in ein Kuvert. Verschließen Sie dieses und schreiben Sie die von Ihnen zuvor gewählte Zahl auch auf diesen Umschlag. Senden Sie dieses Kuvert gemeinsam mit vier Kopien ihres Wettbewerbsbeitrags an:

2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“
Kennwort: Literatur der Arbeitswelt
z.H. Petra Öllinger / Georg Schober
Garberg. 18/2
1060 Wien Österreich /Austria

Sie können das Eintreffen Ihres Textes auf der Seite „Eingetroffene Beiträge“ überprüfen – dort werden Titel und Nummer des jeweiligen Beitrags angeführt.

TERMIN-FAHRPLAN

1. Mai bis 30. November 2009: Erste Stufe des Literaturpreises.

Anfang 2010: Bekanntgabe der zehn PreisträgerInnen.

1. März bis 30. Oktober 2010: Zweite Stufe des Literaturpreises: Kooperation zwischen den PreisträgerInnen der 1. Stufe und ihren TutorInnen.

Anfang 2011: Die drei PreisträgerInnen der zweiten Stufe werden bekanntgegeben.

Mai 2011: Festveranstaltung / Lesung, Einladung der drei PreisträgerInnen der zweiten Stufe und deren TutorInnen nach Wien. Vorstellung der Anthologie und Überreichung des symbolischen Preises „Der Duft des Doppelpunktes“.

PROZEDERE

In einem anonymen Verfahren wählt die Jury aus den Einsendungen die zehn PreisträgerInnen. Diese werden Anfang 2010 bekanntgegeben und werden im Rahmen des Wettbewerbs bei ihrer weiteren literarischen Arbeit von einem Tutor, einer Tutorin begleitet und unterstützt. Das heißt, PreisträgerIn und TutorIn wählen zwischen 1. März und 30. Oktober 2010 eine maximal dreimonatige gemeinsame Schaffensperiode. In diesem Zeitraum schreiben die PreisträgerInnen einen weiteren Beitrag. Auch die TutorInnen sind eingeladen, einen Text zu schreiben. Thema, Form und Länge entsprechen den Vorgaben der ersten Wettbewerbsstufe. Der letzte Tag der Einreichung ist der 30. Oktober 2010.

Anfang 2011 werden die drei PreisträgerInnen der zweiten Stufe bekanntgegeben.

Den Höhepunkt und Abschluß des Literaturpreises bildet eine Festveranstaltung / Lesung im Mai 2011. In diesem Rahmen wird die Anthologie mit den Texten der PreisträgerInnen und der TutorInnen sowie den Beiträgen der Twitter-PreisträgerInnen vorgestellt. Weiters wird der symbolische Preis „Der Duft des Doppelpunktes“ an die drei GewinnerInnen der zweiten Stufe des Hauptpreises und deren TutorInnen überreicht.

JURY

Die Zuerkennung der Preise erfolgt auf Vorschlag der vier-köpfigen Jury. Die Entscheidung der Jury wird Anfang 2010 (für die erste Stufe) bzw. um die Jahreswende 2011 (für die zweite Stufe) bekanntgegeben.

Margot Fink Margot Fink
1969 in der Steiermark geboren und aufgewachsen, Sprachstudium in Wien, Auslandsaufenthalte in Spanien, England, Südkorea und Italien, derzeit in einem Bürojob und als Kulturredakteurin mit Schwerpunkt Literatur und Kleinkunst tätig. Selbst auch literarisch Schreibende, sieht sich vor allem als literarische „Kurzstreckenläuferin“, daher bis jetzt entstanden: Erzählungen und Kurzgeschichten. 2007 Preisträgerin des fm4-Literaturwettbewerbs wortlaut (2. Platz), 2008 Präsentation der Erzählung „Schattenmond“ auf Ö1 in der Reihe „Neue Texte aus Österreich“, lebt und arbeitet in Wien und der Steiermark. Margot Finks Homepage

Erwin Holzer Erwin Holzer
1937: In Altenberg an der Rax ans Licht der Welt befördert mit Hilfe einer Hebamme, die in späteren Jahren auch bei einer Literaturnobelpreisträgerin ihre Hand im Spiele hatte. 1952 – 1967: Lehrling und Facharbeiter in den Schoeller Bleckmann Stahlwerken in Mürzzuschlag. 1967 – 1975: Student und Assistent am Institut für Publizistik der Universität Wien. 1975 – 1997: Leiter der Stadtbücherei Mürzzuschlag. Seit 1997: ASVG-Pensionist. Vom Anfang bis zum Ende (1979 – 2003) Mitglied der „Steirischen Werkstatt Literatur der Arbeitswelt“, davon viele Jahre als Leithammel. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. 3. Preis beim Max-von-der-Grün-Wettbewerb der Linzer Arbeiterkammer (1979) und 3. Preis beim Luitpold-Stern-Wettbewerb des ÖGB (1995).

Petra Öllinger Petra Öllinger
Psychologin, Autorin, Kräuterfrau, veranstaltet unter anderem sinnlich-kreative Schreibwerkstätten. Petra Öllingers Homepage

Georg SchoberGeorg Schober
„Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.“ (Rosa Luxemburg). 50 Lenze am Buckel, kein Handy, keinen Führerschein, Nichtschwimmer. Lieblingsfilme: Die 120 Tage von Sodom von Pier Paolo Pasolini. Il grande silenzio von Sergio Corbucci. Das Schloß im Spinnwebenwald von Akira Kurosawa. Lieblingsbücher: Erzählungen von Anna Seghers. Josephus-Trilogie von Lion Feuchtwanger. Der rasende Reporter von Egon Erwin Kisch. Lieblingsmusik: Mainacht von Nikolai Rimsky-Korsakow. Little Red Riding Hood von Sam the Sham and the Pharaohs. Le sacre du printemps von Igor Strawinsky.

PREISE

1. Stufe: Drei Geldpreise ( 150,- / 100,- / 50,- ) und zehn Buchpakete.

2. Stufe: Die zehn PreisträgerInnen der 1. Stufe werden im Rahmen eines TutorInnensystems bei der Erstellung eines weiteren Textes unterstützt. Die drei Erstgereihten der 2. Stufe besuchen gemeinsam mit ihrem Tutor, ihrer Tutorin anläßlich der Vorstellung der Anthologie Wien und erhalten im Rahmen einer Festveranstaltung den symbolische Preis „Der Duft des Doppelpunktes“. Es werden die Reisekosten bis 250 Euro und zwei Nächtigungen übernommen.

Alle PreisträgerInnen und TutorInnen erhalten jeweils zwei Exemplare der Anthologie.

LITERATUR-TWITTER

Fassen Sie sich kurz! – 140 Zeichen Prosa oder Lyrik über die Arbeitswelt.

Der Literatur-Twitter ergänzt den Hauptpreis des 2. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes“ und gibt Ihnen die Möglichkeit, sich mit der Arbeitswelt im Rahmen von 140 Zeichen schreibend auseinanderzusetzen.

Im Gegensatz zur Ausschreibung des Hauptpreises, die zur Beschäftigung mit dem Thema „Arbeitswelt und Sprache“ aufruft, können Sie sich dem Thema „Arbeitswelt“ im Rahmen des „Literatur-Twitter“ völlig frei widmen.

Nähere Infos finden Sie auf der Seite des Literatur-Twitters.

ANTHOLOGIE

Die Texte der PreisträgerInnen und deren TutorInnen des 2. Literaturpreises sowie der PreisträgerInnen des Literatur-Twitter werden in einer Anthologie veröffentlicht. Diese wird im Mai 2011 anläßlich der Preisübergabe vorgestellt.

Die Anthologie mit den Texten des 1. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt“ mit dem Titel „Rote Lilo trifft Wolfsman“.

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