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"Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe, arbeitsscheues Gesindel"

Anthologie mit den Texten des 2. Literaturpreises.

"Rote Lilo trifft Wolfsmann"

Anthologie mit den Texten des 1. Literaturpreises.

Die Vielfalt der Tweets

Stellvertetend für die über siebenhundert Tweets gibt es hier, zusätzlich zu den zehn prämierten Tweets, weitere 56 zum Nachlesen. Sie dokumentieren die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Thema „Arbeitswelt“ im Rahmen des Literatur-Twitters.

Als kleines Dankeschön an alle „TwitterantInnen“, die auf der folgenden Liste zu finden sind, verlosen wir im September drei Bücher aus den Verlagen Limbus, Löwenzahn und Sisyphus.

Planung: Am morgen schon im abend sein. Am abend schon im nächsten tag. Nie dort, wo man gerade ist. von AlfredKoch (Alfred Koch)

Strandgut: Wieder hat die letzte welle einer heftigen woche mich ans ufer dieses wochenendes gespült. Aufsammelarbeiten sind angesagt. von AlfredKoch (Alfred Koch)

Ich mache nicht mit. von andreasklinger (Andreas Klinger)

Eines Tages verließ die Geldwirtschaft die Menschen und wanderte in den nahen Wald. Dort fand sie keinen Anklang und verschied. von andyamholst (andy amholst).

Als ich die Pest bekam, wusste ich noch nicht, dass sie nur virtuell war, und nichts mit meiner Arbeit in diesem Labor zu tun hatte #lda von andyamholst (andy amholst)

zu den ueblichen bedingungen ueberlassen. obwohl leser fuer ihre TEXT_EINHEIT eigentlich nicht vorgesehen waren. von baargeld (Sylvia Egger)

Maschinenlärm, Kolben treffen im Stakkato auf Stahl, Hydraulik zischt, Hitze. Geld war der Lohn für seine Mühen, Gesundheit der Preis! von BerndBadura (Bernd Badura)

Keine Arbeit! Keinen Sinn? Nichts wert? von BerndBadura (Bernd Badura)

Menschmaschine arbeite! Menschmaschine funktioniere! Menschmaschine Fehlfunktion! Menschmaschine defekt! Menschmaschine austauschen! von BerndBadura (Bernd Badura)

Als mir die Welt zu schnell und zu laut wurde, trat ich auf die Bremse und bemerkte, was ich alles verpaßt hatte … von Birgitpower (Birgit Bauer)

Feierabend? Wer taeglich seinen Abend feiert, sollte sich ueberlegen, ob er den richtigen Job hat. von cannonballmatze (Matthias Brietz)

Kurz-Kurz-Kommunikation / Kurz-Kurz-Kommunikat / kurz, kurz, komm… / kurz – kurz / kurz! / Kur…. (arbeit 2.0) von engelken (Ute Engelkenmeier)

Halbe Jobs für ganze Frauen? von eskarina (eskarina)

Heute noch Quick Tipp mit Joker, morgen schon ein Arbeitslos… von eskarina (eskarina)

„Ich glaub, ich werd im nächsten Schuljahr doch mal mehr für die Schule tun,“ sagte der Junior nach dem 1. Tag Ferienjob in der Fabrik. von FranzisLitFass (Franzi)

‚Heute fluppt die Arbeit wie verrückt. Toll,‘ sagte die Frau im Kreissaal und gebar Fünflinge, ‚aber da geht noch was!‘ von FranzisLitFass (Franzi)

im fluss seiner gedanken zerreist der fischer seine eigene leine, treibt ab, ohne harken von hkmmerer (hans kaemmerer)

der bote: ein anruf schon unterwegs auf meinem fahrrad dann die ankunft mit dem satz ich wusste ich bin glücklich u. hier ist ihr paket von hkmmerer (hans kaemmerer)

der teamleiter indem er wir müssen den neuen mitarbeitern es kommunizieren sagte demonstrierte er die wahre krise größte distanz. von hkmmerer (hans kaemmerer)

ich bin künstler nur durch euch, sagte der metzger, und dieses blut kann niemand mir nehmen. dann wetzte er messer, für sein publikum. von hkmmerer (hans kaemmerer)

Führungsspiele: Lebensrennen mit Ferrari, BungeeJumping vom Wolkenkratzer, Waffenkampf um Führungskraft. 1. Preis:goldene Fast-Food-Kette. von hypolina (Hypolina)

135… 128… 121… 114… 107… 100… 93… 87… 81… 75… 69… 63… 57… FEI… 44… 38… ER… 26… A… 15… BEND… ! von hypolina (Hypolina)

[Angestellter] Zutaten: Gehirnmark, modifizierte Stärke, technische Hilfstoffe, Koffein, Alkohol… Kann Spuren von Menschen enthalten. von hypolina (Hypolina)

2 Jungs in denen Zukunft keimt:// Der eine reimt,/der andere schleimt./ Der eine wird wohl Dichter,/der andere vielleicht ein Richter. von kafli (Karl Flieder)

Wortwaage: zu leicht / wer gibt ihm Gewicht? / Wortlot: zu tief / wer hat es versenkt? Wortmaß: zu lang / wer will es beschneiden? / von kalliopeminues (Kalliope Ues Schuh)

Feuilleton: 30 Dosen / unverwüstlicher Kultur / vom Designer / gibt’s beim Discounter unter der Theke / nahe bei den Erbsen von kurzdielyrik (Michael Bauer)

Morgen Kinder wird’s nichts geben, die Mama kriegt kein Weihnachtsgeld, Papa bastelt nur noch Pixelsterne für die Surfer aller Welt. kurzdielyrik von (Michael Bauer)

25° im Nachtschatten. Ventilator brummt. Kopf weht. Redaktionsschließmuskel klemmt. Sturzgeburt. Geschafft! von Literarchie

Mancher träumt ständig vom Urlaub und will: egal wohin – „Hauptsache wech!“. Nur nimmt sich überall mit hin – so‘n Pech! #lda ? von Luise_Haeberle (AuGuSTheater)

Wirtschaft zu Chef: Mehr! / Chef zu Arbeiter: Mehr! / Arbeiter zu / Zeitarbeiter: Mehr! / Zeitarbeiter: Sorry, kann nicht mehr. von lukisch (Lukas Geiger)

Hinterm Mond ist’s unbewohnt, / fand der Astronaut heraus, / setzte deshalb auf den Mond / planerisch ein Reihenhaus. von Lyrikscheune (Guenter Langenberg)

Wenn glühenderStahl sich ergießt,/sindStahlwerker ganzbeiderSache./AlsArbeiter sindsievomFache./IhrSchweiß indieSchutzkleidung fließt. von Lyrikscheune (Guenter Langenberg)

Es gibt Sachen, die man nicht vorantreiben kann. Sie dauern genauso lange, wie sie reifen müssen. von norbert_hayduk (Norbert Hayduk)

Nervös blinzelt der Cursor und kommt nicht von der Stelle. Gestern werde ich den Text einreichen, den ich morgen schrieb. von norbert_hayduk (Norbert Hayduk)

Rädchen oder Motor, Motor oder Getriebe(ner), Selbstantrieb oder Mitläufer: wie auch immer – Teil der Arbeitsmaschine(rie). von Notesoflife (Oliver)

Arbeit ist Kraft mal Weg; schöpft Werte, gibt man dem Arbeitgeber und nimmt sie nicht und der nimmt Arbeit und gibt sie nicht. von PetraWi (Petra Wilhelmi)

Montagmorgen. Der helle Sonnenschein ist wie ein Schlag ins Genick. Ich stolpere, verschlucke mich an meinem Traum. von rybjonok (Julia Fertig)

Orthographie war ihm egal, Grammatik sah er an als Qual, verkauft heut glücklich Wurst am See, mit SEMPF dabei statt ABC. von Schwalbenalfred (Schwalbenalfred)

Hätte sie statt Literaturwissenschaft Wirtschaftswissenschaft studiert, müsste sie nicht in der Wirtschaft Wissenschaftler bedienen von sisslD (Lisa)

Die Hitze schmilzt das blaue Linoleum durchs offene Fenster Schellingstraßenlärm übertönt die Stimme meines Chefs am Telefon im Urlaub von sisslD (Lisa)

Die Leichtigkeit der Arbeit ist fühlbar! Vor allem nachher … von SP_22 (Sebastian Püller)

Neuer Kaffeeautomat im Büro, gibt grauenhaft schlechten Kaffee zu Werbezwecken bis Freitag gratis aus. Ich war schon zwei mal holen. von stormgrass (Richard Hemmer)

Wer hat schon einmal nachgedacht, warum man Arbeitstier und nicht Arbeitsmensch sagt? Liegt die Arbeit nicht in der Natur des Menschen? von textstern (Ulrike Ritter)

Für den Arbeitenden ist die Arbeit oft Gefängnis, für den nach Arbeit Suchenden ist sie das Tor zur Welt. von textstern (Ulrike Ritter)

Der Wind, der durch den Weizen gehen, dort draussen vor dem Fenster, wo niemand ihn zwischen Aktendeckel zwängt. Und ich hier gefangen. von virgil_kane (Gerhard Reininger)

Der Kalender spuckte drei Termine für heute aus. Zwei davon waren unangenehm und der dritte betraf die Teilnahme an einer Beerdigung. von virgil_kane (Gerhard Reininger)

„Sind Sie etwa dagegen?“, fragte der Chef nach meinen geäußerten Bedenken zur Richtigkeit seiner Entscheidung . „Nein“, sagte ich. von virgil_kane (Gerhard Reininger)

Ach viel lieber als Tabellen und die dummen, grauen Zahlen, hätt‘ im Garten ich Libellen, die Träume in den Alltag malen. von west47 (Werner Stangl

„Arbeit heiligt das Leben.“ Das hat man mich gelehrt. „Warum?“ „So ist es eben!“ Und ich hab mich nie gewehrt. von west47 (Werner Stangl)

Der Autor liebt die Hitze nicht, sondern den düstren Regen, mit Sonne, Wonne im Gedicht Melancholie ist nicht zu pflegen. von west47 (Werner Stangl)

neuartige Frage im Bewerbungsbogen : twittern Sie ? privat / beruflich / ständig / gar nicht ! von WienerBloger (Alfred Trawoeger)

Tatsächlich wahr, denn nur wer zwischen Kreativi- und Produktivi- tät unterscheiden kann, geht bei Tinitus nicht zum Ohrenarzt. von WienerBloger (Alfred Trawoeger)

Todesanzeige: Sein Leben war Arbeit und Pflichterfüllung. Schön das er sterben durfte. von wolf_Sti (Wolfgang Stichler)

/ FAM_NAME: Öster / GESCHLECHT: weiblich / STATUS: reich / / FAM_NAME: Öster / GESCHLECHT: männlich / STATUS: reicher / von wos_was_i (Wolfgang Koller)

Arbeitswelt? „Du meinst die Schafe, die nach Futter schmachten! Scher‘ sie, solang die Wolle taugt, danach kannst Du sie schlachten.“ von wos_was_i (Wolfgang Koller)

„Gold zum Gruß, Erhabener, woher kommst Du?“ „Von der Arbeitswelt“ „Habt ihr die nicht schon abgewrackt?“ „Nur die Humanressourcen…“ von wos_was_i (Wolfgang Koller)

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