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"Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe, arbeitsscheues Gesindel"

Anthologie mit den Texten des 2. Literaturpreises.

"Rote Lilo trifft Wolfsmann"

Anthologie mit den Texten des 1. Literaturpreises.

Erste Stufe – Entscheidung der Jury

Herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen des 2. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes.

Noch am letzten Tag der Ausschreibung trafen über fünfzig Texte ein. Schlußendlich konnten die Beiträge von insgesamt 212 Menschen in die Bewertung aufgenommen werden. Die Jurorinnen und Juroren Margot Fink, Erwin Holzer, Petra Öllinger, Georg Schober durften sich dank der regen Teilnahme durch über dreieinhalb Kilo Papier arbeiten und 145 Prosatexte und 189 lyrische Texte lesen.

Weitgespannter Bogen

Das Thema der Ausschreibung „Arbeitswelt und Sprache“ wurde sehr vielfältig interpretiert. Der Bogen spannte sich bei der Prosa von der Kurzgeschichte über Märchen bis hin zum Essay. Bei den lyrischen Einsendungen waren beispielsweise Haikus, Prosagedichte und Balladen vertreten.

Einige der Texte haben uns sehr berührt. Sie erzählen von einem harten Lebenskampf und künden teilweise von großem Arbeitsleid. Es gab allerdings auch satirische und humorvolle Beiträge, die den Mitgliedern der Jury manch heiteren Moment bei der Arbeit schenkten. Viele der eingesandten Texte verfügen über ein großes Potential. Mehr oder weniger kleinere Überarbeitungen hätten ihre Chancen im Wettbewerb erhöht.

Wir freuen uns, dass der „Aufruf“ zur Teilnahme am 2. Literaturpreis auch dieses Mal weit über die österreichischen Grenzen wahrgenommen wurde. Neben vielen Einsendungen aus Österreich und Deutschland erhielten wir Beiträge aus: Bulgarien (2), Frankreich (2), Großbritannien (1), Italien (1), Schweiz (4), Ukraine (1), Ungarn (1). Sechs Einsendungen waren leider keinem Land zuordenbar.

Dieses Mal kein 1. Platz

Bedauerlicherweise mußte jener Beitrag, den die Jury einstimmmig erstgereiht hatte, nachdem die Anonymität des Autors / der Autorin gelüftet war, aus formalen Gründen disqualifiziert werden.

Nach längerer Diskussion haben wir uns entschlossen, somit diesmal keinen 1. Preis zu vergeben. Das Preisgeld von 150,- Euro, das für den erstplatzierten Text vorgesehen war, „legen“ wir in den Topf, der für die Reisekosten der PreisträgerInnen der 2. Stufe nach Wien zur Verfügung steht.

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Die zehn PreisträgerInnen der ersten Stufe

Der 2. Preis mit € 100.- geht an den Lyriktext „METAMORPHOSE“ von Alfred Cipera, Österreich
Der 3. Preis mit € 50.- geht an den Prosatext „FROHES SCHAFFEN“ von Joel Bedetti, Schweiz

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Die Plätze 4-10 (in alphabethischer Reihenfolge der AutorInnen-Namen):
Bärbel Dorn, Deutschland: „VERSUCH, MEINEM CHEF MEIN SOZIALSCHMAROTZERTUM ZU ERKLÄREN“ (Prosa)
Anna-Katharina Pelkner, Deutschland: „ABGHÄNGT UND ÜBERFLÜSSIG. ERWERBSLOSER ARBEITSALLTAG“ (Prosa)
Wilhelm Hengl, Österreich: „DIE ZWILLINGIN“ (Prosa)
Sven Köther, Deutschland: „DIE LISTE“ (Prosa)
Siri Kusch, Deutschland: „AUFRUF“ (Lyrik)
Evelin Leip, Italien: „MÄRCHENHAFTE ARBEITSZEITEN“ (Prosa)
Oliver Meiser, Ungarn: „PRAKTISCH“ (Lyrik)
Annette Scholonek, Deutschland: „BEWERBUNG IM BEREICH MARKETING“ (Prosa)

Die Texte der PreisträgerInnen

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Die drei WürdigungspreisträgerInnen:

Die Jury hat sich auch diesmal dazu entschlossen, Würdigungspreise – außer Konkurrenz, d.h. ohne Teilnahme an der zweiten Stufe – zu vergeben. Die folgenden AutorInnen erhalten ein Buchpaket und werden mit ihrem Beitrag ebenfalls in der Anthologie vertreten sein.

Ulrich Borchers, Deutschland: „UNSER CHEF WIRD LYRISCH“ (Prosa)
Barbara Keller, Österreich: „WIE EINE SEUCHE“ (Lyrik)
Wolfgang Koller, Österreich: „SEITENWECHSEL“ (Prosa)

Die Texte der WürdigungspreisträgerInnen

Netzwerk

Jene TeilnehmerInnen, die dieses Mal „leer“ ausgegangen sind, mögen dies nicht als Entmutigung verstehen. Vielmehr möchten wir sie anregen, sich auch in Zukunft an weiteren Ausschreibungen zu beteiligen und sich mit anderen Schreibenden zu vernetzen. Dazu sind die AutorInnen einer Reihe weiterer Texte von der Jury eingeladen, ihren Beitrag hier auf der Literaturpreisseite in der Rubrik „Weitere Beiträge“ vorzustellen.

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