Archiv für die Kategorie 'Vermischtes'

1zu1-Adventkalender 2014

Donnerstag, 27. November 2014

In den letzten Jahren wurde die Veröffentlichung eines Adventkalenders im „Duftenden Doppelpunkt“ zu einer lieben Tradition.
Heuer lassen wir dem 1zu1-Adventkalender den Vortritt. Ab dem 1. Dezember können Sie nach und nach, hinter jedem der 24 Fenster, eine andere spannende Initiative der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) kennenlernen!

Weihnachtliche e-Card vom Wiener Bücherschmaus

Wenn Sie FreundInnen oder Bekannten einen Weihnachtsgruß senden möchten, sind Sie bei der von den „Duftenden Doppelpunkten“ vor wenigen Wochen gegründeten Buch- und Leseförderinitiative „Wiener Bücherschmaus“ richtig: Dort können sie eine e-Card mit einem Weihnachtsbaum aus Büchern versenden.

Eine Zusammenstellung mit weiteren Adventkalendern finden Sie auf der Seite „Literarische Adventkalender“ im Duftenden Doppelpunkt.

1zu1-Adventkalender

Besonders attraktiv machen den Kalender die kleinen Goodies, welche an 1zu1-Kalender-BesucherInnen versendet werden, wie z.B. Vanilleschoten von der Steyler Mission oder Schokoriegel von Sekem. Weihnachtsmann im Rauchfang steckend

Zum vierten Mal präsentieren 24 Initiativen der 1zu1-Plattform ihre Arbeit in einem Online-Adventkalender der anderen Art. Hinter jedem Fenster steckt eine 1zu1-Initiative mit Rezepten, Bildern oder Liedern aus ihren Partnerländern. Jede der im Adventkalender vorgestellten Initiativen steht in direktem Kontakt mit den Menschen in einem Partnerland und setzt dort gemeinsam mit ihnen konkrete Projekte um.
Die Bandbreite reicht von Bildungsprojekten in Südindien über biologische Landwirtschafts-, Solarkocher- und Photovoltaik-Projekte in Nord- und Ost-Afrika, Initiativen gegen Landminen bis zu Frauen-Förderungsprojekten zur Selbsthilfe im Sudan. Für interessierte SpenderInnen bedeutet dies die Chance, aus einer Vielzahl von Projekten genau jenes wählen zu können, das sie persönlich unterstützen wollen.

Über das Titelbild und den Künstler

Das Titelbild des 1zu1-Online-Adventkalenders wurde dieses Jahr vom Künstler Erich Tiefenbach zur Verfügung gestellt.
Der beleibte Weihnachtsmann, der im Kamin stecken bleibt, ist als Persiflage auf die Verkommerzialisierung von Weihnachten gedacht. Er möchte die BesucherInnen anregen, darüber nachzudenken, was Weihnachten für sie bedeutet!

Gewinnspiel

In welchem Land unterstützt die 1zu1-Initiative „Perspektive für Kinder“ mit dem Projekt „Take Care“ Kinder und Jugendliche mit Behinderung?
Die ersten 10 Personen, die am Tag, an dem das Adventkalenderkästchen mit dem Beitrag von Perspektive für Kinder geöffnet wird, die richtige Antwort und die eigene Adresse an 1zu1@nachhaltig.at schicken, bekommen einen SOL-Kalender 2015 per Post zugesendet.

Die 1zu1-Vernetzungsplattform

„Vernetzung entwickeln, Entwicklung vernetzen“ lautet das Motto von 1zu1, einer Initiative des Vereins SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil, und des Entwicklungshilfe-Klubs. SOL bündelt unter 1zu1 österreichweit über 95 kleine Initiativen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.

Über SOL

Der Verein SOL – Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil initiiert, betreibt und unterstützt Nachhaltigkeitsprojekte, veranstaltet Seminare zu Themen wie „Clean Euro“, jährliche Symposien zu nachhaltiger Entwicklung, organisiert Regionalgruppentreffen zur Vernetzung, gibt einen überkonfessionellen Kalender und viermal jährlich das Magazin „SOL“ heraus. SOL wurde 1979 gegründet und ist unabhängig von Parteien und Religionsgemeinschaften. SOL tritt für einen nachhaltigen, genussvollen Lebensstil und entsprechende Änderungen der politischen Rahmenbedingungen ein.

Auf der Site Wobintosh wurde 2013 eine umfangreiche Liste mit Online-Adventkalendern zusammengestellt. Viele von Ihnen wurden 2014 aktualisiert und bieten auch dieses Jahr einen Adventkalender an.

Bücher spenden

Sonntag, 16. November 2014

Es ist angerichtet! Der „Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur, ein Literatur- und Leseförderprojekt, weckt mit Ihrer Buchspende den Gusto auf Literatur.

  • Lesen Sie viel und die Bücher in Ihrem Bücherschrank stehen bereits in Doppelreihe Schlange?
  • Möchten Sie eine bevorstehende Übersiedlung nutzen, um Ihren Buchbestand ein wenig abzuspecken?
  • Oder wollen Sie einfach „nur“ andere Menschen ein wenig an ihrem „Bildungsüberschuss“ teilhaben lassen?

Bücher spenden – das Gute mit dem Nützlichen verbinden

Sie spenden Bücher bzw. geben diese kostenlos ab und der „Bücherschmaus“ macht aus Ihrer Buchspende mehr: Er sorgt dafür, dass die Bücher neue Leser und Leserinnen finden, denen sie Freude bereiten!

Es werden Bücherspenden aus allen Themengebieten angenommen, vorausgesetzt, diese sind in einem guten Zustand. Ein Teil der Bücher wird direkt an verschiedene KooperationspartnerInnen aus dem sozialen bzw. kulturellen Bereich weitergegeben, die diese ihrerseits interessierten Menschen zur Verfügung stellen. Über den Verkauf der anderen Buchspenden wird das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ finanziert.

Das Team des „Bücherschmaus“ freut sich auf Ihre Buchspende oder Spende von DVDs, CDs, Spielen und Schallplatten.

Die Medien werden in Wien kostenlos abgeholt. Ein Termin für die Abholung der Buchspende kann jeweils mit einer Vorlaufzeit von 48 Stunden telefonisch oder via Kontaktformular für Mittwoch, Freitag und Samstag vereinbart werden.

Kleinere und größere Buchspenden können nach vorhergehendem Anruf bzw. Mail auch persönlich in der Garbergasse 18/2, 1060 Wien abgeben werden.

Ansprechpartner
Georg Schober
T: 01/ 0676 4693402
M: info@buecherschmaus.wien oder via Kontaktformular

Tauschnetzwerk KAESCH

Donnerstag, 13. November 2014

KAESCH – Netzwerk für Nachbarschaftshilfe ist ein Tauschkreis in Wien. Er bietet die Möglichkeit, Dinge und Talente abseits der Ware-Geld-Beziehung auszutauschen.

Tauschkreis KAESCH KAESCH wurde 2009 von Gruppen aus dem Kabelwerk, aus Alterlaa und dem Schöpfwerk gegründet. Derzeit gibt es ca. 70 Menschen, die mittels KAESCH ihre Talente tauschen.

Am KAESCH Marktplatz werden Fähigkeiten, Waren und Dienstleistungen gehandelt. Menschen treten miteinander in Verbindung und bieten gleichwertig ihre Fähigkeiten an, die sie sonst möglicherweise nicht nutzen würden. Dafür werden pro Stunde 100 KAESCH vom einen aufs andere Konto gebucht.

Alle, die sich für Tauschkreise interessieren, Fragen haben, allgemeine Info bekommen möchten oder gerne selbst mit tauschen wollen, sind herzlich eingeladen, in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken und einem Buffet über Tauschkreise zu plaudern.

KAESCH stellt sich vor, am 21.11.2014 um 18.30h im Saal des Vereins Akunstarena, Hardikgasse 156/8, 1140 Wien:

18.30 Welcome-Drink und 1. Tauschspiel
19.00 Alex spricht über das Tauschen
20.00 Pause mit Buffet und 2. Tauschspiel
20.30 Schlussworte und Infos, wie es weitergehen kann.

Die geliebten Schwestern – Kinokarten zu gewinnen

Sonntag, 9. November 2014

Nicht nur der Herr Geheimrat aus Weimar führte zeitweise ein turbulentes Liebesleben, auch Goethes Dichterkollege und -freund Friedrich von Schiller geriet in jungen Jahren zwischen die „Fronten“, genauergesagt zwischen zwei Frauen. 1788 verbringt Schiller im Residenzstädtchen Rudolfstadt mit Charlotte von Lengefeld und ihrer drei Jahre älteren und verheirateten Schwester Caroline von Beulwitz den Sommer. „… einen überaus glücklichen Sommer, der nicht enden wollte“, schreibt Volker Hages in seinem Buch „Vom Feuerkopf zum Klassiker“, in dem er u. a. dieser Dreiecksbeziehung nachgeht.

Auch der Regissuer Dominik Graf nimmt sich des Themas in seinem Film „Die geliebten Schwestern“ an. Am 14. November 2014 startet der Film in den österreichischen Kinos.

Die geliebten Schwestern

Die geliebten Schwestern

Trailer und Informationen zum Film

Ein Interview mit Dominik Graf über seinen neune Film „Die geliebten Schwestern“ in der Wiener Zeitung vom 8./9. November 2014: „Naiv liebt es sich besser“

Constantin Film hat uns 2×2 Karten zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns, Sie zum Knacken der Film-Rätselnuss einzuladen. Die Karten gelten österreichweit.

Weitere zwei Karten verlosen wir auf der Site „Wiener Bücherschmaus“.

Die Frage lautet:

In einer deutschsprachigen Krimiserie, die ursprünglich 1971 in der DDR startete, führt Dominik Graf immer wieder Regie. Wie heißt diese Krimiserie?

Senden Sie Ihre Antwort bitte bis 17.11.2014 per Mail oder via Kontaktformular an die „Duftenden Doppelpunkte“.

Fotos: Constantin Film

Freiwilligenmesse und Alternative Freiwilligenmesse

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Sie wollen sich über Möglichkeiten informieren, ehrenamtlich tätig zu werden, und wissen nicht wie und wo?

Information und Entscheidungshilfe bieten in Wien gleich zwei Messen. Beide Veranstaltungen finden am letzten Wochenende im Oktober statt, ergänzen einander und können kostenfrei besucht werden.

Freiwilligenmesse

Die Freiwilligenmesse wird heuer zum dritten Mal stattfinden. Bisher wurde sie insgesamt von über 10.000 Menschen besucht. Am letzten Wochenende im Oktober (25./26. Oktober) ist es wieder soweit: 75 soziale Einrichtungen informieren im MAK (Museum für angewandte Kunst) über ihre Angebote im Zusammenhang mit dem Thema Freiwilligenarbeit bzw. Ehrenamt. Der Bogen spannt sich dabei von AFS Austauschprogramme für interkulturelles Lernen über das Kinderhospiz Netz bis hin zu youngCaritas Wien. Vertreten sind Initiativen aus den Bereichen Gesundheit, Kinder und Jugend, Kultur, Bildung, Migration, Seniorinnen und Senioren, Soziales, Sport, Umwelt und Zivilcourage.

Wann: Samstag, 25. Oktober 2014, 10.00 – 18.00 Uhr und Sonntag, 26. Oktober von 10.00 – 17 Uhr
Wo: MAK Wien, Stubenring 5, Eingang: Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien. Nähe U3 Stubentor und U3/U4 Wien Mitte.

Alternative Freiwilligenmesse

Parallel zur Freiwilligenmesse im MAK, findet am Samstag dem 25. Oktober die Alternative Freiwilligenmesse in Wien-Alterlaa statt. Deren Idee ist es, auch kleinen Vereinen, welche sich die Teilnahmegebühr im MAK – sie beträgt mindestens 200,00 € – nicht oder nur schwer leisten können, eine kostenlose Plattform zur Präsentation zu bieten.

Die Alternative Freiwilligenmesse findet im Rahmen einer Wandelpartnerschaft zwischen dem Verein SOL und dem Verein Miteinand statt und wird vom Lebensministerium gefördert. Sie versteht sich als Ergänzung zur „großen“ Freiwilligenmesse.

Neben der Präsentation der Vereine und der Gewinnnung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen steht auch hier der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. So wird es beispielsweise im Rahmenprogramm einen Gedankenaustauch zum Thema Ehrenamt und dessen Vereinbarkeit mit Familie und Arbeit geben. Als AusstellerInnen mit dabei sind beispielsweise die Vereine SOL, Miteinand, Bauerngolf, GAIA, Lebensräume für Menschen, mehr demokratie, Radio Orange, Child Destiny Foundation Kenya, BringRad, Verein MAHER, Alternatiba, PROSA, GWÖ und Get Active.

Wann: 25. Oktober 2014 / 10 – 17 Uhr
Wo: Globaler Hof, Anton Baumgartnerstraße 127 – 129 / Festsaal im 1. Stk. (Aufzug vorhanden), 1230 Wien. Nähe U6, Station Alterlaa.

Wir freuen uns, wenn diese beiden Messen auf Ihr Interesse stoßen und Sie sich über das vielfältige Engagment kleiner und großer Vereine informieren. Vielleicht sind die beiden Freiwilligenmessen der Ort, an dem Sie zu einem für Sie interessanten und erfüllenden ehrenamtlichen Engagement finden.

SOL-Kalender 2015

Dienstag, 9. September 2014

Ein Wandkalender der besonderen Art

Sol-Wandkalender 2015

Sol-Kalender 2015

Heuer entsteht bereits zum zwölften Mal der überkonfessionelle SOL-Wandkalender, dieses Mal mit inspirierenden Bildern und Texten rund ums Thema „Träume“. Herausgegeben wird der Kalender vom Verein SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Nachhaltigkeit) in Zusammenarbeit mit VertreterInnen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften. So vereint dieser Kalender Texte und Feiertage der Bahá‘í, der buddhistischen, christlichen, islamischen und jüdischen Tradition sowie Weisheiten großer DichterInnen und PhilosophInnen .

Frage dich, was dich lebendig macht, und dann mach genau das. Denn das ist, was die Welt braucht: Menschen, die lebendig geworden sind. Howard Thurman, 1899–1981, afroamerikanischer Autor, Philosoph und Theologe

Als pdf kann der Kalender in digitaler Form angesehen werden.

Der Subskriptionspreis gilt für Bestellungen bis zum 21. September 2014 und beträgt wohlfeile 10,- Euro.
Danach kostet der Kalender um 2.- € mehr. Er wird Mitte Oktober allen BestellerInnen zugeschickt.

Bestellungen und Anfragen an: sol@nachhaltig.at oder telefonisch an 0043/(0)1/876 79 24.

Der Verkaufserlös wird für die Unterstützung von SOL-Projekten verwendet.

Wandelpartnerschaften – eine Initiative des Vereins SOL

Mittwoch, 27. August 2014

Es gibt in Österreich eine ganze Menge NGOs, Vereine, Initiativen und Unternehmen, die zu einem sozialökologischen Wandel beitragen. Oft arbeiten diese Gruppen allerdings isoliert und wissen wenig voneinander.

Wandelpartnerschaft Um dem Abhilfe zu schaffen wurde das Projekt „Wandelpartnerschaften“ vom Verein SOL (Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil), einem Verein welcher selbst zum sozialökologischen Wandel der Gesellschaft beiträgt, ins Leben gerufen. Dieses vom Lebensministerium geförderte Projekt ermöglicht es SOL Kooperationen mit engagierten Gruppen und Initiativen einzugehen und so deren Tätigkeiten zu unterstützen, sowie auch zusätzliche gemeinsam organisierte Aktivitäten durchzuführen. Diese Kooperation nennt sich „Wandelpartnerschaft“.

Darüber hinaus nehmen sich Wandelpartner auch „Wandelziele” vor, zum Beispiel eine spezifische Einsparungsleistung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt oder eine genauere Bilanzierung der gesetzten Tätigkeiten in Bezug auf ökologische und soziale Folgewirkungen. Die Ziele werden im Dialog zwischen SOL und den Wandelpartnern definiert. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ausgewählte Veranstaltungen der Wandelpartner werden von SOL finanziell und mit Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Dialoggespräche, Workshops uvm. werden den Wandelpartnern kostenlos angeboten.

Der Wandel findet JETZT statt!

Wenn du in einem Unternehmen, einem Verein, einer Schule oder einer anderen Organisation tätig bist und an einer solchen Wandelpartnerschaft Interesse hast, dann melde dich doch einfach ganz unverbindlich bei Simon Büchler um weitere Infos zu erhalten!

SOL – MENSCHEN FÜR SOLIDARITÄT, ÖKOLOGIE UND LEBENSSTIL

Sol-Logo Solidarität: Alle Menschen auf der Welt haben ein Recht auf ein Leben in Würde und Frieden, auf ausreichende Ernährung und Bildung.
Ökologie: Auch künftige Generationen sollen eine Umwelt vorfinden, die ein Leben in Fülle und Schönheit ermöglicht.
Lebensstil: Deshalb müssen wir die politisch Verantwortlichen zum Umdenken bringen – und zugleich unseren eigenen Lebensstil verändern.
Solidarische und ökologische Lebensstile können lustvoll sein; nachhaltig leben bedeutet mehr Genuss mit kleinerem ökologischem Fußabdruck.

SOL wurde 1979 gegründet, hat rund 2000 Mitglieder in ganz Österreich und ist unabhängig von Parteien und Religionsgemeinschaften.

Schnipsel aus Literatur, Wissenschaft und Politik – Teil 10

Donnerstag, 3. Juli 2014

Nach längerer Pause veröffentlichen wir im „Duftenden Doppelpunkt“ wieder einmal eine Auswahl von Beiträgen, die wir in den letzten Wochen auf Facebook, Twitter oder Google+ veröffentlicht haben.

Ausstellung in der Wienbibliothek „Es ist Frühling, und ich lebe noch“. Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs in Infinitiven. Von Aufzeichnen bis Zensieren.

Übersicht über die Publikationen und Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zum Thema „Aktiv gegen Rechtsextremismus“.

Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache. Durch die Broschüre Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache „soll es ermöglicht werden, den Stellenwert des österreichischen Standarddeutsch als gleichberechtigte und gleichwertige nationale Varietät der deutschen Sprache neben dem deutschen und Schweizer Standard zu unterstreichen und bei den Schülerinnen und Schülern eine entsprechende Sprachaufmerksamkeit zu fördern. (…) Die vorliegenden Materialien laden Lehrende, Studierende (als zukünftige Lehrende) und Lernende dazu ein, das österreichische Deutsch als Varietät der deutschen Sprache in der vielfältigen „Sprachenlandschaft“, die uns umgibt, bewusst wahrzunehmen und auf Basis von grundlegendemWissen zu reflektieren.“

Für eine Bibliothek des Erinnerns. Neue Bücher braucht das Land? Reichen die jährlich rund 80.000 deutschen Neuerscheinungen nicht, die auf den Buchmessen präsentiert werden? Wir werden begraben unter Bergen verzichtbarer Literatur, Eintagsfliegen, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Und wie steht es um die wichtigen Titel, die heute kaum noch einer kennt? Kolumne von Fritz J. Raddatz in DIE WELT.

Leander Sukov schreibt über Lili Grün und ihr Buch Mädchenhimmel! „Ach, wie gerne hätte ich sie kennengelernt, jetzt, nachdem ich sie kennengelernt habe: Mädchenhimmel! hab ich gelesen. Ganz sehnsüchtig bin ich nach ihr, nach Lili Grün. Aber ich kann sie nicht kennenlernen und hätte sie auch nie kennenlernen gekonnt, denn Lili Grün wurde 1942 ermordet und da war ich, falls es diesen Zustand geben sollte, ungeboren.
Der Aviva-Verlag hat mir die Sehnsucht angetan. Er gibt seit 2009 das Werk von Lili Grün heraus. Bislang ist es ganz an mir vorbegegangen. „Herz über Bord“ und „Loni in der Kleinstadt“ – das muss ich unbedingt noch lesen. Unbedingt. Und so wie es mir geht, wird es auch anderen gehen.
Einen kurzen Blick nur wollte ich werfen in das Buch, das man mir zur Rezension zugesandt hatte und dann war der Abend gelaufen und ich las Mädchenhimmel!, dieses Buch, zu dessen Titel unbedingt das Ausrufezeichen gehört, weil auch das Gedicht, welches dem Buch den Titel spendet, eines hat. …“

50 Jahre Anwerbeabkommen Österreich-Türkei – Geschichte in Zitaten. Wer weiß in Österreich heute noch, dass „Gastarbeiter“ aus Spanien, der Türkei und Jugoslawien aktiv ins Land geholt wurden? Wer erinnert sich daran, dass Österreich den Wirtschaftsaufschwung in den 1960er und 1970er Jahren in beträchtlichem Ausmaß diesen „Gastarbeitern“ verdankt? Und wer hat schon von Österreichs Angst gehört, die „Gastarbeiter“ könnten sich für Deutschland oder die Schweiz entscheiden, weil diese Länder attraktivere Arbeitsbedingungen anboten?

Neonazi-Graffiti Epidemie. Die Stadtverwaltung in Salzburg kam mit der Reinigung nicht nach. Auf Hauswänden, in Toreingängen, auf parkenden Autos, Postkästen, Telefonzellen und Müllcontainern waren eines Morgens Aufschriften wie „NS statt US“ zu sehen, hingesprayt im Dunkel der Nacht, mit schwer zu entfernendem Sprühlack.

Online-Buchmarkt Amazon blockiert Buchverlage in Europa. In Amerika drückt der Online-Versandhändler Buchverlagen massive Preisnachlässe auf. Wer nicht pariert, dessen Bücher werden später ausgeliefert.

Die MindCrusher Studios bieten unter einer Creative Commons Lizenz professionell produzierte Hörspiele kostenlos zum Download an.

Die Stiftung Lesen unterstützt mit dem „Netzwerk Vorlesen“ Vorleser und Organisatoren von lokalen und regionalen Vorlese-Initiativen. MSie finden auf der Site neben allgemeinen Informationen rund um ehrenamtliches Vorlesen auch konkrete Tipps zum Vorlesen für verschiedene Zielgruppen, Kontaktadressen von Vorlese-Initiativen und Online-Schulungen.

Der kleine Plagiats- und Täuschungskompass. Auch wenn der Titel der Broschüre „Der Kleine Plagiats- und Täuschungskompass“ Hilfestellung bei der Verwendung unerlaubter Hilfsmittel suggerieren mag, so verbirgt sich hinter diesem bewusst ironisch gewählten Titel eine Sammlung von Informationen, in welchen rechtlichen Rahmen die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel einzubinden ist, welche Konsequenzen sich bei deren Verwendung ergeben und welche Hilfestellungen es gibt, diese unerlaubten Hilfsmittel zu vermeiden. Der Kleine Plagiats- und Täuschungskompass soll Leitfaden und praktische Arbeits- und Entscheidungshilfe sein.

Die Bücherfreundin Bona Peiser war die erste Bibliothekarin in Deutschland. Ausgerechnet im Jahr ihres 150. Geburtstages soll in Berlin eine nach ihr benannte Bücherei geschlossen werden.