Archiv für die Kategorie 'Veranstaltung'

Wertigkeit der Bildung – Miniworkshop und Diskussion

Samstag, 11. Juni 2016

Goldpreise fallen, Kupferpreise steigen? – Über die Halbwertszeit meiner Bildungs- und Lebensziele

Kupferkabel werden heutzutage nachts von Bahngleisen geklaut, Goldschmuck gilt als billig und kitschig. In A. Lidgrens „Wir Kinder aus Bullerbü“ fragt Lasse, wer bestimmt habe, dass man sich über die scheinende Sonne freuen, über staubige Straßen aber beklagen solle?! Wie individuell Wertigkeiten sind, wie subjektiv Lernen ist und wann es Zeit zum Reflektieren über die eigene Persönlichkeit wird, fragt uns Dr. MMag. René Merten (Inhaber der ABSOLVENTENAKADEMIE) – Miniworkshop mit Diskussion!

Datum: Montag, 13. Juni 2016
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus“ – Garbergasse 13/Ecke Mittelgasse – Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien
Beitrag: € 8.-/Person, fließt in die Leseförderung des „Wiener Bücherschmaus“
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Eine Kooperation von „Der Duft des Doppelpunktes“ – Kultur- und Wissenschaftsinitiative, dem „Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur, ABSOLVENTENAKADEMIE sowie Zitierweise.

Zur Politischen Ökonomie des Imperiums

Donnerstag, 12. Mai 2016

Vortrag von Dr. Albert F. Reiterer, Sozialwissenschaftler Univ. Innsbruck.

1948 geboren, somit nach einem bunten Lebenslauf in der Wirtschaft (…) und im akademischen Ambiente in Pension. Aktiv und interessiert an Theorie und Praxis von Wirtschaft und Gesellschaft: Politische Ökonomie und Historischer Materialismus. Fungiert als einer der Sprecher des Proponentenkomitees.

Im MAG3 referiert er über die Politischen Ökonomie des Imperiums.

Zeit: Dienstag,17.5.2016, 18.30

Ort: Projektraum MAG 3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien
Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring (Ausgang U2 Herminengasse)

Veranstalter: Volksakademie in Kooperation mit webbrain, werkkreis literatur der Arbeitswelt und MRP (Menschenrechtspartei)

Häkeln am Welttag des Buches

Montag, 11. April 2016

Rosen, Tulpen, Nelken – keine mehr verwelken.

HaekellesezeichenBei diesem Workshop bringen BücherfreundInnen mit Häkelnadel, Wolle und Perlen blumige Lesezeichen zum Erblühen.

Voraussetzungen: Häkel-Grundkenntnisse und Spaß am Miteinander-“Werkeln“.

Datum: Samstag, 23. April 2016
Uhrzeit: 14.30-16.30 Uhr
Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse/Ecke Mittelgasse – Oskar Werner-Platz

Beitrag: € 20.- inkl. Material und kleiner Erfrischung.

Anmeldung bitte bis Freitag, 15. April 2016 per E-Mail.
MindestteilnehmerInnenzahl: 5
Maximale TeilnehmerInnenzahl: 12

Mann der Arbeit aufgewacht

Freitag, 8. April 2016

Vor – Lesung: Mann der Arbeit aufgewacht

Anmerkungen über die Anfänge der Arbeiterliteratur mit Hilfe des Buches von Klaus –Michael Bogdal „Zwischen Alltag und Utopie“, Arbeiterliteratur als Diskurs des 19. Jahrhunderts und darüber hinaus.

Zur Findung eines Selbstbildes der Arbeiterklasse gibt der Bergarbeiterdichter Heinrich Kämpchen eine erste Antwort: „Wir sind keine rohe, verwilderte Schar, wir wollen nur menschliche Rechte.“ (Kämpchen, hg, von R.P. Carl u.a., 1984)

Zeit: Mittwoch, 20.4.2016, 19 Uhr
Ort: Projektraum MAG 3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien
Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring (Ausgang U2 Herminengasse)

Veranstalter: Volksakademie in Kooperation mit webbrain, werkkreis literatur der Arbeitswelt und MRP (Menschenrechtspartei)

Den Abend gestaltet Werner Lang, geboren 1955 in Hönigsberg, lebt in Wien. War Tätig als, Betriebsschlosser, Schweißer, Monteur, Verschieber, Kranführer, Zerstörungsfreier Werkstoffprüfer. War in der Gewerkschaftsbewegung, Friedensbewegung, und Umweltbewegung aktiv. Weiters: Ausstellungen, Vorträge, Puppentheater für Erwachsene, Kleintheater, Schreibt für die Kulturzeitschrift Tarantel und Theoretische, Sozialpolitische Artikel für das Magazin des Gewerkschaftlichen Linksblocks „Die Arbeit“. Letze Veröffentlichungen: Arbeitswelten in Bild und Wort (/VIZA Edit 2012), Gasthaus Sudy, ein Theater (edition tarantel 2013). Arbeitswelten, Beschädigte/r Erzähler / Erzählungen, 2016.

10 Jahre TARANTEL

Mittwoch, 30. März 2016

Drei gute Gründe um der „TARANTEL“ – Monatszeitschrift für Kultur von Unten im WERKL im Goethehof zum 10. Geburtstag zu gratulieren und gemeinsam zu feiern.

Wann: Donnerstag, 7. April 2016, 19 Uhr
Wo: Schüttaustraße 1, 1220 Wien

1. „HERZBLUT“

Werner Lang feiert Geburtstag und präsentiert sein neues Buch „Herzblut“.

2. „DER WIENER KREIDEKREIS“

Auch Alexander Weiss ist ein Jahr älter geworden und stellt sein Buch „Der Wiener Kreidekreis“ vor.

3. „6000 NÄCHTE LÄRMEN DES ALLOTRIA“

Außerdem: Buchpräsentation Eugen Bartmer „6000 Nächte lärmendes Allotria“ – Vorletzte Erzählungen

Die Enteignung der Massen. Ein EU Projekt

Samstag, 19. März 2016

Erste Vorlesung der Volksakademie mit Reinhold Sturm

Eine kritsche Auseinandersetzung mit der Politik der EU

Beschleunigt werden auf allen Ebenen („europäisch“, staatlich, regional und kommunal) durch angebliche „Sachzwänge“ begründete Verschlechterungen des Lebensstandards – nicht nur der „Unter-„, sondern auch der „Mittelschichten“ – propagiert und durchgesetzt. Seit der Jahrtausendwende sinken die Realeinkommen. Dies hat nichts mit (Wirtschafts-, Griechenland- oder Flüchtlings-) „Krisen“ zu tun, sondern ist originäres Projekt des Klassenkampfes von oben. Reinhold Sturm

Zeit: Dienstag, 22.3.2016, 18.30
Ort: Projektraum MAG 3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien
Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring (Ausgang U2 Herminengasse)
Veranstalter: Volksakademie in Kooperation mit webbrain und MRP (Menschenrechtspartei)

Elternferne in der Kinder- und Jugendliteratur und kindgerechtes Sprachlernen

Mittwoch, 9. März 2016

Eine moderierter ExpertInnen-Talk im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wertigkeiten der Bildung“.

„ … Sobald du meiner bedarfst und du bläst auf dieser Kupferpfeife, die ich dir gebe, so werde ich immer da sein, dir zu helfen; lass mich nur frei! So oft du meiner bedarfst, blase nur, und ziehe dieses Kupfergewand an …“

Das ungarische Volksmärchen „Das Kupfer-, Silber- und Goldgestüt“ handelt von einem „halbnärrischen“ Jugendlichen, der auf einen Strohhaufen aufpassen soll. Anders als seine überheblichen Brüder bewältigt er die Aufgabe nicht nur dadurch, dass er achtsam gegenüber der Natur ist – auch entkommt er der familiären Situation.

Von spielerisch vermittelten Kultur- und Sprachkompetenzen und elternfernem Lernen in der Kinder- und Jugendliteratur erzählen uns MMag.a Barbara Koncsek (ungarische Germanistin, Deutschlehrerin und Mitgründerin von „Sprach Camp Austria“) und Mag.a Sophie Blauensteiner, B.A. (österreichische Soziologin und mit Auszeichnung graduierte Germanistin zum Thema der Elternlosigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur).

Eine Veranstaltung des „Wiener Bücherschmauses – Verein für Leseförderung und Buchkultur“ in Kooperation mit der ABSOLVENTENAKADEMIE, „Zitier-Weise, Agentur für Plagiatprävention“ und der Kultur- und Wissenschaftsinitiative „Duftender Doppelpunkt“.

Zeit: Montag, den 14.03.2016 – Beginn um 18.00 Uhr pünktlich (Anmeldung nicht erforderlich)

Ort: Buchhandlung „Wiener Bücherschmaus“, Garbergasse 13 (Ecke Mittelgasse am Oskar-Werner-Platz) – 1060 Wien

Kostenbeitrag: 8,00 Euro pro Person – geht zu 100 % als Spende an den Verein und somit direkt in die Leseförderung!

RETROSPEKTIVE 10 JAHRE MAG3

Donnerstag, 3. März 2016

Präsentationen von Bild-, Klang-, Film- und Medienarbeiten aller bisher im Projektraum MAG3 an den Ausstellungen und Installationen beteiligten KünstlerInnen (2006-2015).

Eröffnung + Video-Filmpräsentation: Mi., 09.03.2016, 19:00 Uhr
Zur Ausstellung: Gue SCHMIDT

Dauer: 10.03. – 01.04.2016 | 17:00-20:00 Uhr

MAG3:Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien. (Erreichbar über U2 Taborstraße oder/und U4 Schottenring Ausgang U2 Herminengasse). PHONE: +43 676 3409218 EMAIL: MAG3@MUR.AT

10 Jahre MAG3 Die Präsentation umfasst den 10-jährigen Zeitraum seit Gründung des Projektraums MAG3 im Jahr 2006; deren thematischer Bezug, der schon seit Anbeginn des Bestehens von MAG3 verfolgt wird, lässt sich wie folgt beschreiben:

Nur in der Kunst hat die bürgerliche Gesellschaft die Verwirklichung ihrer eigenen Ideale geduldet und sie als allgemeine Forderung ernst genommen. Was in der Tatsächlichkeit als Utopie, Phantasterei, Umsturz gilt, ist dort gestattet. In der Kunst hat die affirmative Kultur die vergessenen Wahrheiten gezeigt, über die im Alltag die Realitätsgerechtigkeit triumphiert. Das Medium der Schönheit entgiftet die Wahrheit und rückt sie ab von der Gegenwart. Was in der Kunst geschieht, verpflichtet zu nichts. Sofern solche schöne Welt nicht überhaupt als längst vergangene dargestellt wird, wird sie, eben durch den Zauber der Schönheit, entaktualisiert. Im Medium der Schönheit durften die Menschen am Glück teilhaben. Aber auch nur im Ideal der Kunst wurde die Schönheit mit guten Gewissen bejaht, denn an sich hat sie eine gefährliche, die gegebene Gestalt des Daseins bedrohende Gewalt. Die unmittelbare Sinnlichkeit der Schönheit verweist unmittelbar auf sinnliches Glück. Der entscheidende Charakter der Schönheit ist, Lust zu erregen: Lust ist nicht nur eine Begleiterscheinung der Schönheit, sondern konstituiert ihr Wesen selbst. (H.M.)

Unter den insgesamt 23 Positionen befinden sich Medien-, Klang und Spracharbeiten, Installationen und Filmprojekte, sowie Werke der bildenden Kunst.
Weiters wird ein Videofilm von Fritz FRO präsentiert, worin alle Ausstellungen, Installationen, Performances und Projekte, die bisher im projektraum MAG3 gezeigt wurden, quasi im Zeitraffer nachvollzogen werden können; der Videofilm hat eine Dauer von ca. sieben Minuten.

Die einzelnen in der Ausstellung präsentierten Werke stammen von: Nora BACHEL (A), Gottfried BECHTOLD (A), Gustav BÖHM (A), Osvaldo CIBILS (ROU), Felipe EHRENBERG (MX), Josef FLOIS (A), Fritz FRO (A), Romana HAGYO (A), Leon HAINZL (A) Gertraud HASSELBACH (GER), Maria HUBINGER (A), Francisco KLINGER CARVALHO (BR), Thomas KUSCHNY (A), Werner LANG (A), Silke MAIER-GAMAUF (A), Adriana MARMOREK (CO), Assunta ABD El AZIM MOHAMED (A), Helga PETRAU-HEINZEL (A), Claudia PLANK/ Hans Werner POSCHAUKO (A), Tulio RESTREPO (CO), RHIZOM (A), Christiane SPATT (A), Edgardo Antonio VIGO (RA) und mir.