Archiv für die Kategorie 'Preise & Stipendien'

WORTE gegen RECHTS

Donnerstag, 27. September 2012

„WORTE gegen RECHTS“ wendet sich gegen Rassismus und Neofaschismus. Im Rahmen dieses Projekts ruft der Verband deutscher Schriftsteller zu einem literarischen Wettbewerb auf.

Eingereicht werden können unveröffentlichte Texte (je ein Gedicht bzw. ein kurzer Prosatext), die das Thema des Projekts »WORTE gegen RECHTS« aufgreifen. Es geht um Kritik an Rassismus und Fremdenhass in Deutschland, um die Achtung der Menschenrechte, um die Würde des Menschen.

Einsendungen bis zum 9. November 2012 an die Bundesgeschäftsstelle des VS, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin.

Erwünscht sind kurze, prägnante Texte (Gedichte: max. 800 Zeichen; Prosa: max. 6.000 Zeichen).

Die Jury (Autorinnen/Autoren des Schriftstellerverbandes) wird die jeweils zehn besten Beiträge auswählen, die auf den Internetseiten des VS und in der Zeitschrift »kunstundkultur« veröffentlicht werden. Der Abdruck der publizierten Texte wird honoriert, ebenso sind Lesungen mit den jeweils drei besten Texten geplant.

Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di)

Eine ganze Frau – ohne Skalpell!

Montag, 20. Februar 2012

Kunst- und Literaturwettbewerb

With (he)art against FGM ruft in Kooperation mit der Romanautorin Silke Porath und dem Musiker und Menschenrechtsaktivist Bafing Kul bildende KünstlerInnen und LiteratInnen auf, sich zur weiblichen Genitalverstümmelung versus kosmetische Genitaloperationen künstlerisch und/oder philosophisch zu äußern. Das Projekt möchte mithelfen, bestehende Tabus aufzubrechen und ein neues Bewusstsein für die weibliche Sexualität zu schaffen. Unnötige Eingriffe am weiblichen Körper – ob in sterilen Krankenhäusern oder im afrikanischen Busch – müssen sobald wie möglich der Vergangenheit angehören.

Unter dem Motto „Eine ganze Frau – ohne Skalpell!“ können bis 31. August 2012 Bildwerke (max. 70 x 100 cm), Skulpturen, Gedichte, Sachtexte oder Kurzgeschichten eingereicht werden.

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LITERATURPREISE 2012

Samstag, 4. Februar 2012

Literarische Ausschreibungen – ein kleines Potpourri

  • Jokers Lyrikpreis
  • Aphorismen-Wettbewerb
  • Theaterstück „Occupy Volksbank“
  • Frau Ava Literaturpreis
  • Exil-Literaturpreise „Schreiben zwischen den Kulturen“
  • Literaturstipendium der Stadt Schwaz – „Stadtschreiber
  • Nähere Infos: Weiterlesen »

    Exil-Literaturpreise „Schreiben zwischen den Kulturen“ 2012

    Dienstag, 24. Januar 2012

    „Schreiben zwischen den Kulturen“ ist ein Literaturwettbewerb zur Förderung der Literatur von Autoren und Autorinnen, die aus einer anderen Muttersprache kommen und in deutscher Sprache schreiben.

    Teilnahmeberechtigt sind Personen, die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Alle Arbeiten müssen in vierfacher Ausfertigung und in deutscher Sprache eingereicht werden, vom Autor oder der Autorin selbst in deutscher Sprache verfasst und bis zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein.
    Alle Dichtungsgattungen sind zugelassen. Weiterlesen »

    Verleihung des 8. Lise Meitner-Literaturpreises

    Mittwoch, 23. November 2011

    Der diesjährige Lise Meitner-Literaturpreis wird an die Biologin Gertraud Klemm für ihren Text „Wasserweib“ verliehen.

    Wann: Montag, 28. November 2011, 18.30
    Wo: Festsaal der TU Wien, 1040 Wien, Karlsplatz 13, Stiege 1, 1. Stock

    Der Hintergrund des Literaturpreises:
    „Die 1968 verstorbene österreichische Physikerin Lise Meitner stand Patin für den gleichnamigen, 1994 gergründeten Literaturpreis, der Autorinnen die Möglichkeit bietet, abseits der gängigen Klischees das Verhältnis von Frauen und Technik neu zu denken. Der Lise Meitner Literaturpreis bietet Raum für besonders hellhörige, spitzfindige, provokante und weitsichtige Perspektiven auf das Thema Geschlecht in Naturwissenschaft und Technik.“ Weiterlesen »

    Open Government Poetry Contest

    Mittwoch, 26. Oktober 2011

    Gedichte für Open Government, Open Data, Partizipation, Zusammenarbeit …

    Vielleicht eine alternative Beschäftigung zum PolitikerInnen-Händeschütteln und Bundesheerschauen am heutigen Nationalfeiertag. Einsendungen via Mail sind allerdings bis einschließlich 10.12.2011 möglich.

    Open Government ist ein Synonym für die Öffnung von Regierung und Verwaltung gegenüber der Bevölkerung und der Wirtschaft. Dies kann zu mehr Transparenz, zu mehr Teilhabe, zu einer intensiveren Zusammenarbeit, zu mehr Innovation und zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen. Im angelsächsischen Sprachraum hat sich für diese Entwicklung, die besonders von den Web 2.0-Technologien geprägt wird, die Bezeichnung „Open Government“ durchgesetzt. Weiterlesen »

    Startstipendien

    Donnerstag, 17. Februar 2011

    Unter dem Titel „Startstipendien 2011“ schreibt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur 90 Stipendien für den künstlerischen Nachwuchs in folgenden Bereichen aus: Bildende Kunst, Architektur und Design, künstlerische Fotografie, Video- und Medienkunst, Mode, Musik und darstellende Kunst, Filmkunst, Literatur.

    15 dieser Stipendien sind für den Bereich Literatur vorgesehen.

    Schriftliche Bewerbungen: bis 31. März 2011 Weiterlesen »

    Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2011

    Freitag, 14. Januar 2011

    Über die Notwendigkeit von geschlechtergerechten Ausschreibungen

    „Publizistenpreis“. Gibt es in Deutschland keine Journalistinnen? Ach ja, sie sind, so sie nicht bereits ihrer natürlichen Bestimmung nachkommen und sich zu Hause unter anderem um den Nachwuchs kümmern, sicher mitgemeint …

    In der Ausschreibung des Publizistenpreises ist der weibliche Teil der schreibenden Zunft dann immerhin unter „Journalisten/innen“ zu finden. – Das Wort „Journalisten/innen“ erinnert allerdings ein wenig an einen Appendix: die schreibende Frau als intellektueller Wurmfortsatz des männlich determinierten deutschsprachigen Journalismus.

    Ein Preis wider dem Klischee von Dutt und Ärmelschoner, der ein zeitgemäßes Bild von Bibliotheken und den Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, fördern möchte. Zeigten die InitiatorInnen des Preises ein wenig mehr Sensibilität bei der Namensgebung und der geschlechtergerechten Formulierung der Ausschreibung, wäre es eine rundum begrüßenswerte Initiative.

    Die Ausschreibung:

    „Der Deutsche Bibliotheksverband schreibt gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) den Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken („Helmut-Sontag-Preis“) aus. Preisgeld:5.000 Euro.
    Dieser Publizistenpreis zeichnet Journalisten/innen oder Redaktionsteams aller Medien aus, die ein zeitgemäßes Bild von Bibliotheken, ihrem Umfeld und den sie beeinflussenden Entwicklungen vermitteln.“

    Um begründete Vorschläge wird gemeinsam mit einer aussagekräftigen Dokumentation der seit 2009 veröffentlichten, einschlägigen Publikationen ersucht. Auch Eigenbewerbungen sind möglich. Der Preis wird am 7. Juni 2011 im Rahmen der Eröffnung des 100. Bibliothekstages in Berlin verliehen.

    Vorschläge können bis zum 31.01.2011 eingesendet werden. Nähere Infos auf der Seite des „Deutschen Bibliotheksverbandes“.

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    „Männer werden immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt die Regel:

    99 Sängerinnen und 1 Sänger sind zusammen 100 Sänger.

    Futsch sind die 99 Frauen, nicht mehr auffindbar, verschwunden in der Männerschublade. Die Metapher bewirkt, daß in unseren Köpfen nur Manns-Bilder auftauchen,
    wenn von ‚Arbeitern‘, ‚Dichtern‘, ‚Studenten‘, ‚Rentnern‘ oder ‚Ärzten‘ die Rede ist, auch wenn jene ‚Rentner‘ oder ‚Ärzte‘ in Wirklichkeit überwiegend Ärztinnen oder Rentnerinnen waren.“*

    Zitat: Luise Pusch. Alle Menschen werden Schwestern. Frankfurt, M.: Suhrkamp. 1990. S. 85f.

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    Argumente und Diskussionen zum Thema geschlechtergerechte Sprache auf dieStandard.at in einem eigenen Schwerpunkt: Gender/Sprache.

    Siehe auch den Beitrag „Geschlechtergerechte Sprache“ und „Geschlechtergerecht formulieren“ im „Duftenden Doppelpunkt“.