Archiv für die Kategorie 'Politik & Zeitgeschichte'

Prostitution – Sexarbeit – Menschenhandel

Samstag, 10. Januar 2009

Weltweit sind rund 2,5 Millionen Menschen von Menschenhandel betroffen. 80% davon sind Frauen. Mit Menschenhandel werden jährlich 27 Milliarden Euro verdient. Mehr als mit Drogen oder Waffen.

Sechs Hebel zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel im 21. Jahrhundert

  • Wohlstand in der Welt steigern und gerecht verteilen – In den Hauptregionen des Menschenhandels müssen 50 bis 60 Prozent der Bevölkerung von 1 USD am Tag leben
  • Bildung als stärkste Waffe gegen Kinder(sex)arbeit einsetzen. Der durch mehr Bildung zu erwartende Gewinn übertrifft die dafür nötigen Investitionen um ein Vielfaches
  • Internationale, rechtsverbindliche Standards setzen und gemeinsam überwachen – Bestehende Vereinbarungen müssen, wo nötig, verschärft und rechtsverbindlich umgesetzt werden. Staatlich geduldete Korruption ist zu bekämpfen
  • Eine kritische Öffentlichkeit schaffen und mobilisieren – Aktionen wie der „Anti-Trafficking Day“ und Labels für „saubere“ Produkte können die Öffentlichkeit aufrütteln
  • Den Opfern von Prostitution, Versklavung und Kinderarbeit Ausstiegsmöglichkeiten und Therapien anbieten – Sozialarbeiter, Street Worker, Hotlines und Anlaufstationen bieten Opfern eine erste Zuflucht. Anschließend ist eine intensive medizinische und psychologische Betreuung nötig
  • Langfristige Perspektiven für Bedrohte und Opfer bieten – Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie Mikrokredite helfen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft
  • Aus „Sklaverei und Menschenhandel im 21. Jahrhundert“ der Roland Berger Stiftung / Quelle: ILO, UN, UNICEF, US-Außenministerium, solwodi.

    Datenbanken / Literatur und Dokumente

    Datenbank der Kooperation Dritte Welt Archive. Unter den Schlagworten Menschenhandel, Frauenhandel und Prostitution finden sie einige hundert Verweise.

    In der Ariadne-Datenbank (Informations- und Dokumentationsstelle für Frauen-, feministische und Geschlechterforschung der Österreichischen Nationalbibliothek) finden sie unter den Schlagworten Menschenhandel, Frauenhandel und Prostitution eine ebenfalls eine Vielzahl Literaturhinweise.

    Deutsches Institut für Menschenrechte – Menschenrechtsabkommen: Informationen / Dokumente.

    dieStandard – eine Zusammenstelllung von Artikel zum Thema Prostitution.

    Pressemitteilung (09. Dezember 2008) anlässlich 60 Jahre Menschenrechte haben sich verschiedene SexarbeiterInnen und Beratungsstellen zu einer gemeinsamen Erklärung zusammengetan.

    Die Erklärung der Rechte von SexarbeiterInnen in Europa. Diese Erklärung wurde von 120 SexarbeiterInnen und 80 Verbündeten aus 30 Ländern auf der Europäischen Konferenz zu Sexarbeit, Menschenrechten, Arbeit und Migration, die vom 15. – 17. Oktober in Brüssel (Belgien) stattfand, entwickelt und verabschiedet.

    Zeitung Sexworkers News.

    Roland Berger Stiftung. Dokumentation „Sklaverei und Menschenhandel im 21. Jahrhundert“.

    Mary Kreutzer/Corinna Milborn, Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa. 234 S., Euro 19,95, ecowin 2008. Rezension auf der Site Ceiberweiber.

    August Bebel – „Die Frau und der Sozialismus“ – 62. Auflage, Berlin/DDR, 1973, S. 207-242. Zwölftes Kapitel: Die Prostitution – eine notwendige soziale Institution der bürgerlichen Welt. Der Text kann via Internet herutergeladen werden.

    Frauenhandel – eine FIZ-Bildungsmappe für Schülerinnen und Schüler.

    Zum Textanfang

    ÖSTERREICH

    Rotlicht statt Blaulicht. SexrbeiterInnen haben Lust auf Ihre Rechte – SexarbeiterInnen in Österreich sollen sich behördlich registrieren, sich einer wöchentlichen amtsärztlichen Untersuchung auf das „Freisein von Geschlechtskrankheiten“ unterziehen, verschiedene und zum Teil widersprüchliche Regelungen auf Bundes- und Landesebene beachten und Steuern zahlen. Diesen und weiteren Pflichten steht eine Rechtlosigkeit gegenüber, die Ausdruck der Doppelmoral gegenüber SexarbeiterInnen (mehrheitlich Frauen und mehrheitlich Migrantinnen) ist.

    LEFÖ: Beratungsstelle für lateinamerikanische MigrantInnen, Bildungszentrum, Gesundheitsprävention, Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel

    SOPHIE-BildungsRaum für Prostituierte setzt sich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiterinnen ein.

    Die Beratungsstelle LENA in Linz bietet Beratung, Unterstützung und Begleitung für Menschen, die in der Prostitution arbeiten oder gearbeitet haben.

    Bundeskanzleramt: Frauen – Prostitution. PROSTITUTION IN ÖSTERREICH. Rechtslage, Auswirkungen, Empfehlungen. Maßnahmenkatalog für eine (arbeits- und sozial-)rechtliche Absicherung von Personen, die in der Prostitution arbeiten.

    maiz ist eine Organisation von und für Migrantinnen und entstand aus der Notwendigkeit von Veränderungen hinsichtlich der Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich und im Sinne einer Stärkung von politischer und kultureller Partizipation. Die Tätigkeit von maiz richtet sich im Allgemeinen an Migrantinnen, Flüchtlinge, Asylwerberinnen, sowie an Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig sind.

    Sexworker – Forum Österreich und Deutschland

    Zum Textanfang

    DEUTSCHLAND

    Deutsches Prostitutionsgesetz

    Auswirkungen des prostitutionsgesetz, Untersuchung des BMFSFJ

    HYDRA ist die erste autonome Hurenorganisation in Deutschland, die 1980 von sozial engagierten Frauen aus unterschiedlichen Berufssparten ins Leben gerufen wurde.

    Seite der Gewerkschaft ver.di – Arbeitsplatz Prostitution.

    ECPAT Deutschland – Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung – ist ein bundesweiter Zusammenschluss von 28 Institutionen und Gruppen.

    Der Verein SOLWODI hilft Frauen, die als Opfer von Menschenhändlern, Sextouristen und Heiratsvermittlern nach Deutschland gekommen sind.

    Gute Geschäfte. Rechtliches ABC der Prostitution

    Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

    TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, daß Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und unveränderliche Rechte genießen.

    Amnesty for Women betreut Migrantinnen, die sich hier in Deutschland in einer Zwangslage befinden oder zur Prostitution gezwungen werden.

    Zum Textanfang

    SCHWEIZ

    Das FIZ ist eine Fachstelle zu Frauenmigration und Frauenhandel und eine Beratungsstelle für Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

    Zum Textanfang

    INTERNATIONAL

    International Committee on the Rights of Sex Workers in Europe (ICRSE). Das ICRSE setzt sich für die Akzeptanz der Sexarbeit und die Bürgerrechte der Sexarbeiterinnen ein.

    TAMPEP is an international networking and intervention project operating in 25 countries in Europe which aims to act as an observatory in relation to the dynamics of migrant prostitution across Europe.

    KARO hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung von Kindern, gegen Frauen- und Kinderhandel und für Gesundheitsvorsorge einzutreten. Streetwork – grenzüberschreitende Sozialarbeit: Tschechien/Deutschland

    TERRE DES HOMMES – Sexuelle Ausbeutung von Kindern.

    Mouvement du Nid-France

    Prostitution Research & Education

    Strada – Information, Kurse, Öffentlichkeitsarbeit, SOS-Hotline für zur prostitution gezwungene Frauen. In Tschechisch und Englisch. Prag.

    Siehe auch den Beitrag „Dirnenlieder“ und „Hurentaxi – vom Leben der Callgirls. Ein Tagebuch von Martin Auer – Hörbuch-Präsentation“ im „Duftenden Doppelpunkt“

    16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN

    Montag, 24. November 2008

    Jährlich machen weltweit vom 25. November bis zum 10. Dezember Fraueneinrichtungen mit verschiedensten Aktivitäten auf die Bedrohung von Frauen durch männliche Gewalt aufmerksam.

    Im Kampagnenzeitraum zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem Internationalen Tag für Menschenrechte finden auf der ganzen Welt Aktionen statt.

    Am 25. November 1960 wurden die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal vom dominikanischen Geheimdienst im Auftrag des Diktators Rafael Leonidas Trujillo ermordet.

    Der 10. Dezember ist seit 1948 der „Internationale Tag für Menschenrechte“ und bildet den Abschluss der Kampagne. An diesem Tag wird alljährlich der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UNO-Generalversammlung im Jahr 1948 gedacht.

    Der gewaltsame Tod der Schmetterlinge. Auf die Ermordung dreier oppositioneller dominikanischer Schwestern geht der „Aktionstag gegen Gewalt an Frauen“ zurück. Von Hans-Ulrich Dillmann, Santo Domingo

    amnesty international: Frauenrechte

    Terre des Femmes – Menschenrechte für Frauen

    Jede fünfte Frau in Österreich wird Opfer häuslicher Gewalt. Das sind bis zu 300.000 Frauen jährlich. Die Wiener Polizei schätzt, dass ein Viertel ihrer Einsätze wegen Gewalt innerhalb der Familie stattfinden. Sie schreiten bis zu einhundert Mal täglich ein.

    Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

    Literaturdatenbank

    Novemberpogrome

    Montag, 10. November 2008

    In den Novemberpogromen 1938, von den NationalsozialistInnen auch zynisch „Reichskristallnacht“ genannt, wurden alleine in Österreich in der Nacht vom 9. auf den 10. November, 30 Juden / Jüdinnen getötet, 7.800 verhaftet und aus Wien rund 4.000 ins Konzentrationslager Dachau deportiert.

    Im gesamten Deutschen Reich wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet. Ungefähr 30.000 Juden und Jüdinnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Dort wurden nochmals Hunderte ermordet oder starben an den Folgen der Haft. Fast alle Synagogen – etwa 1400 – und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört.

    Die Novemberpogrome stellen den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden / Jüdinnen seit 1933 zur systematischen Verfolgung dar. Nicht einmal drei Jahre später münden die Verbrechen der NationalsozialistInnen in den Holocaust.

    Literarische Gedenken an die Novemberpogrome am 13. November 2011

    Anläßlich des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 lesen Petra Öllinger, Michael Karjalainen-Dräger und Georg Schober Texte von Theodor Kramer, Tamar Radzyner, Erich Fried, Greta Maschninger, Walter Lindenbaum …

    WANN: Sonntag, 13. November 2011 um 18:00 Uhr.
    Wo: Cafe Amadeus, Märzstr. 4, 1150 Wien.
    Der Eintritt ist frei.

    Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit der Initiative „Mariahilfer Synagoge – für einen würdigen Ort des Gedenkens“, der Kulturinitiative „Duftender Doppelpunkt“ und dem Cafe Amadeus.

    Eine kleine Auswahl weiterführende Links:

    Die Novemberpogrome in Nazi-Deutschland – Bilddokumente

    Reichskristallnacht -Novemberpogrome 1938. Ein Film auf You Tube mit Dokumentaraufnahmen.

    Text einer Reportage über die „Reichskristallnacht“ aus dem Jahr 1938

    Verfolgung von Juden und Jüdinnen 1938 in Wien

    A letter to the stars – Das Projekt wurde im Frühjahr 2002 von den Journalisten Josef Neumayr und Andreas Kuba initiiert und ist ein Zeitgeschichte-Projekt in Schulen der Republik Österreich

    HERKLOTZGASSE 21 – und die jüdischen Räume in einem Wiener Grätzel

    KZ-Gedenkstätte Mauthausen

    Das Jüdische Filmfestival in Wien: 13.- 17. November 2011

    Weitere Infos zum Thema Novemberpogrome finde Sie im Beitrag „Die Novemberpogrome 1938″ und auf der Site „Mariahilfer Synagoge – für einen würdigen Ort des Gedenkens“ und

    Muttertag – Blumentag

    Samstag, 10. Mai 2008

    Der Muttertag mit seinen allein in Österreich acht Millionen verkauften Rosen ist eine gute Gelegenheit, sich ein wenig mit der Geschichte der Rose zu beschäftigen. Einige Anregungen dazu bietet die „Kleine Kulturgeschichte der Rose“ von Georg Schober.

    Südwind hat anlässlich des Muttertags Hintergrundinfomaterial, eine Aktionszeitung und eine Postkarte an Holland Blumenmark herausgebracht. Die Materialien sind kostenlos zu bestellen bei: Fairkauf

    Je mehr Sie neben Qualität und Preis auch faire Arbeitsbedingungen in Ihre Kaufentscheidung einfließen lassen, desto eher werden Sie mit Blumen ungetrübte Freude schenken können.

    Zwei Millionen der am Muttertag in Österreich verschenkten Rosen kommen aus Kenia.

    Für viele der rund 200 000 Menschen in Afrika und Lateinamerika – zwei Drittel von ihnen Frauen – bedeutet eine Beschäftigung in der Blumenindustrie oft die einzige Chance auf ein geregeltes Einkommen. Allzu häufig sind damit aber miserable Arbeits- und Lebensbedingungen verbunden. Während wir uns in Europa am Duft von Blumen erfreuen, machen Blumen auf den Plantagen in Ländern wie Kenia oder Kolumbien viele ArbeiterInnen krank. Manche der eingesetzten Insektizide, Fungizide, Herbizide oder Bodenschutzmittel sind in der EU oder den USA auf Grund ihrer hohen Giftigkeit verboten. Schutzmaßnahmen bei der Anwendung der Pestizide werden häufig nicht oder nur unzureichend eingehalten. Die Folgen sind gesundheitliche Schäden – von Kopfschmerzen und Atembeschwerden bis hin zu Nervenleiden, Fehlgeburten, embryonale Missbildungen, Organschädigungen und Krebs.
    Den ArbeiterInnen fehlt es nicht nur an Schutz, was ihre Gesundheit und Sicherheit betrifft, auch die sonstigen Arbeitsbedingungen sind oft katastrophal. Viele der BlumenarbeiterInnen verfügen über keine geregelten Anstellungen oder schriftliche Arbeitsverträge. Sie kennen ihre Rechte nicht ausreichend, um sie effektiv einzufordern. Auf vielen Farmen werden ArbeiterInnen, die erkranken oder versuchen sich gewerkschaftlich zu organisieren, einfach unter dem nächstbesten Vorwand entlassen. Viele schuften bis zu 14 Stunden am Tag für Niedrigstlöhne. Überstunden werden oft nicht bezahlt.
    Gerade Frauen sind aufgrund ihres Geschlechts auch noch zusätzlichen Verletzungen ihrer Rechte ausgesetzt. Sexuelle Belästigung durch Vorgesetzte gehört ebenso zum Alltag vieler Blumenarbeiterinnen wie fehlender Mutterschutz oder Kündigung im Falle einer Schwangerschaft
    Die ÖsterreicherInnen geben im Jahr rund 45 Millionen Euro für Schnittblumen aus. Sie liegen damit im europäischen Spitzenfeld. Gerade zum Muttertag, heuer am 11. Mai, bietet sich eine gute Möglichkeit beim Blumenkauf darauf zu achten, mit welchen Blumen man Freude schenken will. Denn Blumen ist nicht gleich Blume. Warum? Lesen Sie weiter.

    Via FAIRKAUF – Newsletter

    Es gibt mittlerweile aber auch andere Siegel, auf die man beim Blumenkauf achten kann. Einen umfassenden Schutz der Rechte von BlumenarbeiterInnen wie existenzsichernde Löhne, das Recht, sich zu organisieren oder das Verbot von Kinderarbeit garantieren momentan die Gütesiegel Flower Label Program (FLP) und Fairtrade. Aber auch dort, wo noch keine dieser zertifizierten Blumen erhältlich sind, lohnt es sich nachzufragen und Druck zu machen. Südwind verteilt ab Mai Postkarten, mit denen man faire Blumen bei Holland Blumenmark, dem zweitgrößten Blumenhändler Europas, fordern kann.

    FLP –zertifizierten Blumen (Österreich)
    Fairtrade – zertifizierten Blumen (Österreich)
    Fian Deutschland: Die Blumenkampagne – Menschenrechte für Blumenarbeiterinnen

    Internationaler Frauentag 2008

    Sonntag, 2. März 2008

    Frauendemonstration in Wien

    Samstag, 8. März 2008, Wien
    Treffpunkt: 14 Uhr Europaplatz
    (Westbahnhof: Innere Mariahilferstraße / Ecke Gürtel)
    Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Musik
    Frauendemo über Mariahilferstraße, Naschmarkt zur Oper

    Geschichte des 8. März

    Frauenakademie des Renner Instituts – Der Internationale Frauentag

    Frauenwahlrecht in Österreich

    dieuniversitaet online (universität Wien). Internationaler Frauentag: Mythen und Fakten zum Ursprung

    dieuniversitaet online (universität Wien). Natascha Vittorelli: Der 8. März und seine Geschichte

    „Her mit dem Frauenwahlrecht!“: Vortrag anlässlich des Internationalen Frauentages am 9. März 2007 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn / Gisela Notz. Mit einer Übersetzung ins Persische von Hossein Pur Khassalian. – Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, Kommunikation und Grundsatzfragen, 2007. – 150 KB. – Electronic ed.: Bonn : FES, 2007.

    IG-Metall – Präsentation zur Geschichte des 8. März (1589MB)

    FEMtech – AK Frauenbericht 1995 – 2005 (985 kb)

    Der Ariadne-Katalog beinhaltet Nachweise zu unselbständig erschienener Literatur zur Frauen-, feministischen und Geschlechterforschung (Aufsätze/Beiträge aus Zeitschriften und Sammelwerken) aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek.

    Siehe auch den Beitrag Pionierinnen der Frauenbewegung im „Duftenden Doppelpunkt“

    Publikationen der Europäischen Union

    Sonntag, 17. Februar 2008

    Bei der Vertretung der Europäischen Kommission können über 50 Publikationen der Europäischen Union kostenlos angefordert werden. Diese werden größtenteils vom Amt für amtliche Veröffentlichungen in Luxemburg herausgegeben. Die thematische Spannweite reicht von allgemeiner Information über den Aufbau und die Geschichte der EU bis hin zu detaillierten Leitfäden für die UnionsbürgerInnen hinsichtlich spezifischer Politikbereiche.

    Das Angebot des virtuellen Buchladens der EU kann mit Hilfe des Online-Katalogs in 19 Sprachen und nach den unterschiedlichsten Kategorien durchsucht werden. Der Katalog enthält alle in den vergangenen drei Jahren erschienenen Titel. Über den EU Bookshop können Sie von den kostenlosen Broschüren jeweils ein Exemplar bestellen.

    Europäische Kommission: Vertretung Österreich – Publikationen

    EU Bookshop

    Via bibmail info

    Österreichischer Integrationsbericht

    Donnerstag, 24. Januar 2008

    Wanderungsströme sind eine Tatsache, die uns auch in Zukunft begleiten wird. Die Zukunft wird daran gemessen werden, wie wir das Thema Integration meistern. Experten aus dem Bundesministerium für Inneres sowie des Österreichischen Integrationsfonds haben gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis die Themenbereiche aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht und ihre Beiträge dazu erstellt.

    Via Integration.at

    Der Integrationsbericht des unabhängigen Expertenrats für Integration stellt eine umfassende Übersicht zu Integration in Österreich dar. Der seit 2011 jährlich erscheinende Integrationsbericht besteht auch 2013 aus 3 Teilen:

    • Perspektiven und Handlungsanleitungen, Handlungsempfehlungen – Bericht des unabhängigen Expertenrats für Integration
    • Statistisches Jahrbuch „migration & integration“ 2013
    • Datenbank – Integrationsprojekte in Österreich

    Den aktuellen und alle früher erschienenen Integrationsberichte können Sie auf der Site des „Staatssekretariats für Integration“ sowohl herunterladen, als auch in Papierform per Mail bestellen.

    Weitere Links zum Thema Integration beziehungsweise Migration und Asyl.

    Multikulturelle Bibliotheksarbeit

    asylkoordination Österreich – Informationen zu Flüchtlingen, Asylverfahren und Projekten, sowie Seminare und Workshops

    Europäisches Forum für Migrationsstudien – Datenbank , grauer Literatur, Dokumenten zu den Themenbereichen Migration, Integration von Migranten, interethnischen Beziehungen

    Gesellschaft für bedrohte Völker – Homepage der Menschenrechtsorganisation mit aktuellen Informationen zum Thema Minderheiten

    Initiative Minderheiten – Homepage der Initiative Minderheiten; mit Projektideen, Bibliothek und Archiv

    Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – mit Links zu demographischen Ressourcen im WWW

    Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien. Das IMIS beschäftigt sich mit Problemen von Wanderungsbewegungen und Eingliederung in Geschichte und Gegenwart.

    International Centre for Migration Policy Development

    SWI – Homepage der Österreichischen Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenarbeit; mit aktuellen News, Länderinfos und online bestellbaren Publikationen.

    ZEBRA – Beratung für MigrantInnen, Interkulturelle Psychotherapie, Bildungs- und Informationsangebote zu den Themen Migration und Asyl. Vielfältige Infos – Statistiken , ein Lexikon …

    Siehe auch folgende Beiträge hier im Blog:

    Roma

    Integration zum kommunalen Thema machen

    Roma

    Mittwoch, 2. Januar 2008

    Ursprünglich aus Indien kommend, waren die Roma von Beginn an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt.

    1500 wurden sie von Kaiser Maximilian I. für vogelfrei erklärt; Kaiser Karl VI. verfügte 1721 die Tötung aller männlichen Roma und die Verstümmelung von Frauen und Kindern. Kaiserin Maria Theresia verbot die Ehe zwischen Roma; Roma–Kinder ab fünf Jahren wurden ihren Eltern weggenommen.

    In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in allen besetzten Ländern Roma verfolgt und ermordet. Insgesamt wird die Zahl der zwischen 1933 und 1945 umgekommenen Roma auf 500.000 geschätzt.

    Roma stellen heute die wirtschaftlich ärmste Minderheit in Europa dar. Extrem hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Bildung und niedrige Lebenserwartung sind meist ihre Begleiter.

    Siehe auch Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik: Jessica Heun, Quo vadis Roma? (Geschichte und Situation der Roma in der EU).

    Literatur


    „Zigeuner“ und Juden in der Literatur nach 1945

    Bilder vom „Zigeuner“ in rechtssprachlichen Quellen und ihre Darstellung im „Deutschen Rechtswörterbuch“.

    Specialized Library with Archive „Studii Romani“

    Das Phonogrammarchiv – Tondokumente zur Kultur der Roma

    The International Romani Writers Association (IRWA)

    Romani Patrin – zweisprachige Zeitung für Geschichte, Sprache und Kultur der Roma – Hrsg. vom Verein Roma, Oberwart

    Romano-Centro: Die Präsenzbibliothek von Romano Centro umfaßt rund 1300 Titel zu Geschichte, Kultur, Sprache und Lage der Roma. Die Bibliothek ist während der Büroöffnungszeiten einsehbar. Mo-Do: 10.00 -18.00 Uhr und Fr: 10.00 -17.00 Uhr

    Auf der Site des romani Projektes finden Sie Literaturhinweise und eine Vielzahl von online zugänglichen Artikel zu Roma und Romani als auch die Arbeitsbericht des [romani] Projekts.

    Ilija Jovanovic, Bündel – Bidzo, Gedichte – Dila, Deutsch Romanes, Am Herzen Europas 2, Eye.
    EYE Verlag: Literatur, speziell Lyrik, der Wenigerheiten, der Kleinen Völker Europas, für Wenigerheiten, d.h. bei EYE werden bibliophile, schön und aufwendig gestaltete Bücher in kleiner Auflage herausgegeben. Jede Anthologie ist zwei- bis dreisprachig, d.h. in der Originalsprache, deutscher Übersetzung und in der Mehrheitssprache des Landes.

    Geschichte und Gegenwart der Roma in Österreich

    Nationalsozialismus.at – Sinti und Roma.

    Kriminalpolizeiliche und „rassenkundliche“ Erfassung der „Zigeuner“.

    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes – NS-Verbrechen an Roma und Sinti.
    http://de.doew.braintrust.at/b141.html

    Florian Freund: Geschichte der Verfolgung der österreichischen Roma und Sinti 1938 – 1945.

    Volkshochschule der Burgenländischen Roma – Eine Kulturgeschichte der Roma – .

    Die Geschichte und das Leben der Roma für Kinder aufbereitet.

    Kulturverein Österreichischer Roma

    Weitere Links und Informationen:

    Aric – Stoffsammlung von „Antiziganismus“ bis „Zigeunermärchen“ (pdf)

    Gesellschaft für Antiziganismusforschung (Deutschland)

    Europäisches Zentrum für Antiziganismusforschung

    Eurotopics – Roma in Europa

    Der Völkermord an Sinti und Roma von 1939-45.