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	<title>Duftender Doppelpunkt &#187; Politik &amp; Zeitgeschichte</title>
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	<description>Infos aus Literatur und Wissenschaft</description>
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		<title>Blockupy in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 16:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe stiften]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktionstage vom 16. bis 19. Mai
Unter dem Motto „Blockupy” haben rund vierzig Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Frankfurt aufgerufen. 
Die Stadt Frankfurt hat die Blockupy-Protesttage verboten. Ob dieses Verbot Bestand hat, darüber muss nun das Gericht entscheiden. 
Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy-Verbot 
Gestern Samstag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Aktionstage vom 16. bis 19. Mai</h3>
<p>Unter dem Motto „Blockupy” haben rund vierzig Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Frankfurt aufgerufen. </p>
<p>Die Stadt Frankfurt hat die Blockupy-Protesttage verboten. Ob dieses Verbot Bestand hat, darüber muss nun das Gericht entscheiden. </p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/frankfurt-verwaltungsgericht-bestaetigt-blockupy-verbot-11751768.html" title="Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy Verbot" class="liexternal">Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy-Verbot</a> </p>
<p>Gestern Samstag, den 12. Mai, ist die Anhörung zu den geplanten frankfurter <a href="http://blockupy-frankfurt.org/" title="Blockupy Aktionstage in Frankfurt" class="liexternal">Blockupy-Aktionstagen</a> vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht nach fünf Stunden ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine Entscheidung der Richter ist voraussichtlich für Anfang der Woche zu erwarten.</p>
<p><em>&#8222;Drohen, abschrecken, verbieten: Der demokratische Protest gegen die euroweite Verarmungspolitik soll offenbar mit nahezu allen Mitteln unterdrückt werden&#8220;</em>, stellte Blockupy-Sprecher Christoph Kleine fest.</p>
<p>Eine der die <a href="http://blockupy-frankfurt.org/" title="Blockupy Aktionstage in Frankfurt" class="liexternal">&#8222;Blockupy-Tage&#8220;</a> unterstützenden Organisationen, ist die KünstlerInneninitiative <a href="http://www.unruhestiften.de/" title="Unruhe stiften" class="liexternal">&#8222;Unruhe stiften &#8211; KünstlerInnen und Künstler gegen rechts&#8220;</a>.<br />
Sie <a href="http://blockupy-frankfurt.org/de/aufrufe/unruhestiften" title="Aufruf von Unruhe stiften - Blockupy Frankfurt" class="liexternal">fordert auf zur Beteiligung</a> an den aktuelle Blockupy-Protesten.<br />
Bereits im Sommer 2009 startete die Initiative ihren Aufruf <em>&#8222;gegen rechts, gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung &#8211; und für die Förderung der kulturellen Vielfalt</em>&#8220;. </p>
<p>&#8222;Unruhe stiften&#8220;<a href="mailto: einheiztext@t-online.de" class="limailto"> &#8211; weitere Informationen und Kontakt.</a></p>
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		<title>Bücherverbrennung 1933</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exil-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1933]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 10. Mai 1933 in Berlin zum 30. März 1938 nach Salzburg
Der folgende Artikel wurde auf der Site Haftgrund am 19. April dieses Jahres erstveröffentlicht. 
Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai kommenden Jahres möchten wir Sie an den Beitrag Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung von Wolfgang Kauders erinnern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vom 10. Mai 1933 in Berlin zum 30. März 1938 nach Salzburg</h3>
<p>Der folgende Artikel wurde auf der Site <a href="http://haftgrund.net/" title="Haftgrund - Bücherverbrennung 1933" class="liexternal">Haftgrund</a> am 19. April dieses Jahres erstveröffentlicht. </p>
<p>Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai kommenden Jahres möchten wir Sie an den Beitrag <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/" title="Bücherverbrennung - Bonner Mahnmal" class="liinternal">Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung</a> von Wolfgang Kauders erinnern. </p>
<p>Wenn Sie sich unmittelbar für das Leben und Werk der ExilschriftstellerInnen interessieren, können Sie auch direkt zur Zusammenstellung <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Weiterführende Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur " class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur”</a> mit weiterführenden Hinweisen zu über zweihundert AutorInnen &#8222;springen&#8220;.</p>
<h3>Der Jahrestag der Bücherverbrennung jährt sich am  10. Mai 2012 zum 79. Mal.</h3>
<p>Er bietet Anlass, der vielen damals aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgten AutorInnen zu gedenken, vor allem aber, sie zu lesen und damit auch ein Zeichen gegen (Neo-)Faschismus und Rassismus zu setzen.</p>
<p>Für zahlreiche SchriftstellerInnen bedeutet die Machtergreifung der NationalsozialistInnen  verschleppt, erschlagen, vergast, in den Selbstmord getrieben zu werden. Die „Glücklicheren“ können durch Flucht ihr „nacktes“ Leben retten, und einige wenige bleiben und verstummen. </p>
<h3>Bücherverbrennung – Exilliteratur</h3>
<p>In  Petra Öllingers virtueller Bibliothek finden Sie im Beitrag <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Eine Zusammenstellung von Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur" class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur“</a>  eine <strong>Zusammenstellung von über 200 AutorInnen.</strong> Jeder Eintrag ist mit einem oder mehreren weiterführenden Links versehen. Die Liste wird unter anderem von einem Verzeichnis mit Sekundärliteratur ergänzt.</p>
<h3>„Wider dem undeutschen Geist“</h3>
<p>Am 30. Jänner  1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Ein Monat später setzt die <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/reichstagsbrandverordnung/index.html" title="Die Reichstagsbrandverordnung setzt die Verfassung außer Kraft" class="liexternal"> Reichstagsbrandverordnung</a> die BürgerInnenrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft.</p>
<p>Bereits im März 1933 kommt es im Zuge der „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu ersten Bücherverbrennungen.  Bei der  am 10. Mai vom Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund initiierten Bücherverbrennung hält <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/GoebbelsJoseph/index.html" title="Kurzbiographie von Joseph Goebbels" class="liexternal">Joseph Goebbels</a> in Berlin die „Feuerrede“. </p>
<h3>Der Augenzeuge</h3>
<p>Erich Kästner ist Zeuge, wie seine Bücher am Berliner Opernplatz in Flammen aufgehen und hört seinen Namen im zweiten Feuerspruch:  <em>„Gegen Dekadenz und moralischen Verfall!  Für Zucht und Sitte in Familie und Staat!  Ich übergebe der Flamme die Schriften von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Mann" title="Der Schriftsteller Heinrich Mann" rel="nofollow" class="liwikipedia">Heinrich Mann</a>, <a href="http://blog.zvab.com/2008/04/28/ernst-glaeser-gefeiert-verfemt-vergessen-zur-karriere-eines-deutschen-schriftstellers/" title="Der Schriftsteller Ernst Glaeser" class="liexternal">Ernst Glaeser</a> und <a href="http://www.erich-kaestner-museum.de/" title="Der Schriftsteller Erich Kästner" class="liexternal">Erich Kästner</a>.“</em></p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Bücherverbrennung_19332.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Bücherverbrennung_19332-117x150.jpg" alt="von Otto Gerhausen (1881-1936).Algebraa at de.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons" title="Bücherverbrennung 1933 von Otto Gerhausen (1881-1936).Algebraa at de.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons" width="117" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3515" /></a>„Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt.  Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. […] Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen.  Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer.“ Erich Kästner: „Kennst du das Land, in dem die Kanonen blühen?“ – Auszug aus dem Vorwort „Bei Durchsicht meiner Bücher“ via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung_1933_in_Deutschland" title="Bücherverbrennung 1933 in Deutschland" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia.</a> </p>
<p>In ganz Deutschland brennen die Scheiterhaufen  über siebzig Mal. – „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” Aus der Tragödie „Almansor“ von Heinrich Heine. <span id="more-3477"></span></p>
<p>Am 1. November 1933 wird die Reichsschrifttumskammer als Instrument zur Führung und Überwachung von AutorInnen, Verlagen und Buchhandel durch die NationalsozialistInnen gegründet.</p>
<h3>
Scharfsinnige Worte  aus dem Exil</h3>
<p>Am 11. Dezember 1933 vertraut der Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schickele" rel="nofollow" class="liwikipedia">René Schickele</a> (1883 &#8211; 1940) im französischen Exil, seinem Tagebuch folgende Zeilen an: <em>„Wenn es Goebbels gelingt, unsere Namen von den deutschen Tafeln zu löschen, sind wir tot. Gespenster in der Diaspora, in der wasserarmen Provinz. Schon die nächste Generation wird nichts mehr von uns wissen.“</em>  Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Autor, einer der bedeutenden Wegbereiter des literarischen Expressionismus, bereits über ein Jahr im französischen Exil.  Kurz bevor die Wehrmacht in Frankreich einmarschiert, stirbt er. </p>
<h3>Die Verschollene</h3>
<p>Die Lebensgeschichte von Maria Leitner steht für das Schicksal vieler Schriftstellerinnen in der Zeit des Nationalsozialismus.</p>
<p>Sie wird 1889 in einer deutschsprachigen Familie in Ungarn geboren. Ab 1913 arbeitet sie als Journalistin in Budapest. Nach dem 1. Weltkrieg bzw. dem Ende der Ungarischen Räterepublik emigriert sie über Wien nach Berlin.</p>
<p>Ab 1925 durchquert sie drei Jahre lang den amerikanischen Kontinent. Bei ihrer literarischen Arbeit verlässt sie sich nicht auf den Blick von außen. Sie sammelt vielmehr in den unterschiedlichsten beruflichen Tätigkeiten, beispielsweise als Dienstmädchen und Zigarettendreherin, ihre Erfahrungen vor Ort.</p>
<p>Auf der schwarzen Liste der NazionalsozialistInnen befindlich, muss sie 1933 untertauchen und kommt als Emigrantin über Prag nach Paris. Erst ab 1936 erhält sie wieder Aufträge, unter anderem bereist sie inkognito Deutschland und berichtet, wie sich das Land zum Krieg rüstet.</p>
<p>1940, nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Paris, wird sie von den französischen Behörden im Lager Camp de Gurs interniert. Ihr gelingt die Flucht nach Marseille, wo sie in extrem ärmlichen Verhältnissen im Untergrund lebt. Ihre Versuche, ein Visum für die Vereinigten Staaten zu erlangen, scheitern. Im Frühjahr 1942 wird sie ein letztes Mal, verzweifelt und krank, im Büro des American Rescue Committee in Marseille gesehen. Danach verliert sich ihre Spur.  </p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/31/31714/1.html" title="Kein Platz in Amerika. Ein Artikel von Hans Schmid über Maria Leitner, Teil 1" class="liexternal">Hans Schmid, Kein Platz im Hotel Amerika.</a> Über Maria Leitner, die Pionierin der Undercover-Reportage,  Teil 1.<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/31/31715/1.html" title="Kein Platz in Amerika, Teil 2. Ein Artikel von Hans Schmid über Maria Leitner" class="liexternal">Hans Schmid, Kein Platz im Hotel Amerika.</a> In geheimer Mission im Dritten Reich, Teil 2.   </p>
<h3>Zensur und Bücherverbrennung in Österreich</h3>
<p>Die „Reichspost  – Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk“ berichtet  ihren LeserInnen am <a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&#038;datum=19330517&#038;seite=1&#038;zoom=33" title="Reichspost vom 17. Mai 1933" class="liexternal">17. Mai 1933</a> unter anderem Folgendes: <em>„Man kann in der Nationalsozialistischen Kunst und Literaturrevolution mancherlei kreuzende Strömungen und Gegenströmungen beobachten. Die eine, die innerhalb kurzer Zeit die die deutsche Volksseele vergiftende Asphalt- und Zersetzungsliteratur fremdrassiger und einheimischer Provenienz weggeschwemmt hat, ist im Namen deutscher Würde und Ehre wärmstens zu begrüßen.“</em> </p>
<p>In Österreich leistet  der austrofaschistische Ständestaat bis zum „Anschluss“  an das Deutsche Reich am 12. März 1938 gründliche Vorarbeit. </p>
<p>Das Verbot der sozialdemokratischen Partei (1934) eröffnet der „Zentralstelle für Volksbildung“ (ZV) im Unterrichtsministerium (BMU) neue Möglichkeiten und bringt erweiterte Aufgaben mit sich:<br />
<em>„Das bedeutete oder bedingte eine massenhafte Säuberung von Büchereien landauf, landab und seien es Büchersammlungen kleiner Freiwilliger Feuerwehren. Es mussten hunderte und aberhunderte sozialdemokratische Bildungseinrichtungen – hier Büchereien – die als Vereine existierten, aufgelöst und liquidiert werden. Es mussten Lokale geschlossen, Miet- und Personalverträge gelöst und allfälliges Vermögen beschlagnahmt und verwertet werden. Volks- und Arbeiterbüchereien mussten gesichtet werden, und ‚unerwünschte‘, aber nicht zwangsweise ‚verbotene‘ Literatur war auszusondern.“</em> Gisela Kolar, Ein „Vorspiel“: <a href="http://othes.univie.ac.at/1730/1/2008-10-15_9007493.pdf" title="Die Wiener Arbeiterbüchereien im Austrofaschismus" class="lipdf">Die Wiener Arbeiterbüchereien im Austrofaschismus</a>, Diplomarbeit, Wien 2008, S. 58.  </p>
<p>Die einzige nationalsozialistische Bücherverbrennung in Österreich findet am 30. März 1938 in Salzburg statt. Neben linken und jüdischen AutorInnen werden auch Bücher katholischer, ständestaatlicher und legitimistischer Politiker ein Opfer der Flammen.</p>
<p>Rund 66 Jahre nach der Befreiung von der NS-Diktatur im November 2011 wird in Salzburg zum Gedenken an die Bücherverbrennung am Residenzplatz eine Tafel  enthüllt.</p>
<h3>Niemals vergessen!</h3>
<p>Das Leben und Werk der in der Zusammenstellung <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Weiterführende Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur " class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur”</a> bisher erfassten AutorInnen steht stellvertretend für viele weitere vom Nationalsozialismus verfolgter SchriftstellerInnen. – Ein Beitrag wider dem Vergessen. Vielleicht regt Sie die Liste der AutorInnen dazu an, den Kontakt zu einem / einer alten „Bekannten“ zu erneuern. Oder die Namen der AutorInnen animieren Sie, bisher Unbekanntes aus der Welt der Literatur zu erschließen.</p>
<p><em>Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung von Artikeln zum Thema Bücherverbrennung / Exilliteratur auf der Site &#8222;<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at" title="Literaturblog "Duftender Doppelpunkt" - Infos aus Literatur und Wissenschaft" class="liinternal">Duftender Doppelpunkt&#8220; &#8211; Infos aus Literatur und Wissenschaft</a></em></p>
<p>Die <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" class="liexternal">Liste der ExilautorInnen</a> versteht sich als work in progress – Anregungen und Ergänzungen nehmen wir gerne entgegen.</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#105;&#110;&#102;&#111;&#64;&#108;&#105;&#116;&#101;&#114;&#97;&#116;&#117;&#114;&#98;&#108;&#111;&#103;&#45;&#100;&#117;&#102;&#116;&#101;&#110;&#100;&#101;&#114;&#45;&#100;&#111;&#112;&#112;&#101;&#108;&#112;&#117;&#110;&#107;&#116;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#71;&#101;&#111;&#114;&#103;&#32;&#83;&#99;&#104;&#111;&#98;&#101;&#114;&#32;&#117;&#110;&#100;&#32;&#80;&#101;&#116;&#114;&#97;&#32;&#214;&#108;&#108;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschichte des  1. Mai</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/27/geschichte-des-1-mai/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 21:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[2. Internationale]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Haymarket]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Haymarket zum 1. Mai
Chicago, 4. Mai 1886. Ein Unbekannter wirft am Haymarket eine Bombe. 18 Menschen sterben, darunter sieben Polizisten. 
Die &#8222;Schuldigen&#8220; werden rasch ermittelt, sind doch einige der Organisatoren der Demonstration Anarchisten: Acht Männer werden vor Gericht gestellt. Die Anklage behauptet, der Attentäter hätte auf der Grundlage ihrer Ideen gehandelt. Vier von ihnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vom Haymarket zum 1. Mai</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Haymarket-Affaire-die-sieben-zum-Tode-verurteilten-Personen.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Haymarket-Affaire-die-sieben-zum-Tode-verurteilten-Personen-94x150.jpg" alt="Abbildung der sieben zum Tode verurteilten Personen, 1887. von Frank Leslie&#039;s Illustrated Newspaper [Public domain], via Wikimedia Commons" title="Haymarket Affaire - die sieben zum Tode verurteilten Personen" width="94" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3510" /></a>Chicago, 4. Mai 1886. Ein Unbekannter wirft am Haymarket eine Bombe. 18 Menschen sterben, darunter sieben Polizisten. </p>
<p>Die &#8222;Schuldigen&#8220; werden rasch ermittelt, sind doch einige der Organisatoren der Demonstration Anarchisten: Acht Männer werden vor Gericht gestellt. Die Anklage behauptet, der Attentäter hätte auf der Grundlage ihrer Ideen gehandelt. Vier von ihnen, Albert Parsons, August Spies, George Engel und Adolph Fischer werden gehängt. Einer, Louis Lingg begeht in seiner Zelle Selbstmord. Ein weiterer, Oscar Neebe wird zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Todesurteile gegen Michael Schwab und Samuel Fielden werden in lebenslange Haft umgewandelt. </p>
<p>Die Urteile führen rund um den Globus zu Protesten. Diese werden unter anderem von <a href="http://www.besuche-oscar-wilde.de/biographie/shaw.htm" title="Georg Bernard Show" class="liexternal">George Bernard Shaw</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Morris" title="William Morris" rel="nofollow" class="liwikipedia">William Morris</a> unterstützt. 1893 kommen die drei Überlebenden durch einen Gnadenerlass des Gouverneurs von Illinois frei. </p>
<p>Unter anderem gehen dem Geschehen am 4. Mai 1886 folgende zwei Ereignisse voraus:<br />
Ein Aufruf der Federation of Organized Trades and Labor Unions zum landesweiten Generalstreik am 1. Mai. Der Tag ist ein sogenannter &#8222;Moving Day&#8220;. Ein traditioneller Stichtag, um den Arbeitsplatz zu wechseln bzw. für die Änderung von Arbeitsverträgen. Der Acht-Stunden-Tag soll in die neuen Verträge aufgenommen werden. Dafür treten rund 400.000 Beschäftigte aus 11.000 Betrieben der USA in den Streik. Letztlich kann die Streikbewegung ihr Ziel nur für 20.000 ArbeiterInnen durchsetzen.</p>
<p>Am 3. Mai werden in Chicago zwei Demonstranten von der Polizei getötet. Bei den am Tag darauf stattfindenden Protesten kommt es zu dem Bombenanschlag &#8211; er geht in die Geschichte als &#8222;Haymarket Affair&#8220; ein.</p>
<h3>Die Zweite Internationale und der 1. Mai</h3>
<p>Paris, 14. Juli 1889: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Arbeiterkongress_%281889%29" title="Internationaler Arbeiterkongress 1889" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gründungskongress der &#8222;Zweiten Internationale&#8220;</a> findet am 100. Jahrestag der Französischen Revolution statt. An dem von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels" title="Friedrich Engels" rel="nofollow" class="liwikipedia">Friedrich Engels</a> angeregten Kongress nehmen etwa 400 Delegierte aus 20 Staaten teil.<br />
Zum Gedenken an die Opfer der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haymarket_Riot" title="Haymarket Riot" rel="nofollow" class="liwikipedia">Haymarket Affair</a> ruft der Kongress den 1. Mai 1890 zum &#8222;Kampftag der Arbeiterbewegung&#8220; aus. Seine zentrale Forderung ist die Verkürzung der Arbeitszeit auf acht Stunden. </p>
<p>1891 beschließt der Kongress der &#8222;Zweiten Internationale&#8220; in Brüssel, den 1. Mai in Zukunft jedes Jahr zu feiern und als Tribüne für die Durchsetzung der Forderungen der ArbeiterInnenbewegung zu nutzen.<br />
Die Nordamerikanische Gewerkschaftsbewegung will sich auch terminlich von den Ereignissen am Haymarket distanzieren und veranstaltet ab 1894 jeweils am ersten Montag im September den &#8222;Labor Day&#8220;.    </p>
<h3>Der 1. Mai in Wien</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/morgenroete1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/morgenroete1-107x150.jpg" alt="" title="1. Mai Morgenroete" width="107" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3509" /></a>Wien, 1. Mai 1890. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Presse" title="Die Presse bzw. die Neue Freie Presse" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8222;Neue Freie Presse&#8220;</a> zittert gemeinsam mit Wiens Bourgeoisie: &#8222;Die Soldaten stehen in Bereitschaft, die Tore der Häuser werden geschlossen, in den Wohnungen wird Proviant vorbereitet wie vor einer Belagerung, die Geschäfte sind verödet. Frauen und Kinder wagen sich nicht mehr auf die Gasse &#8230;&#8220;</p>
<p>Die &#8222;ProletInnen&#8220; gehen auf die Straße. Am Vormittag gibt es in Wien zirka sechzig Versammlungen. Gefordert wird der Acht-Stunden-Arbeitstag. Am Nachmittag ziehen zirka 100.000 ArbeiterInnen in den Prater. Es ist die bisher größte Kundgebung in Wien. Kaiserhof, Adel und Großbürgertum lassen ihre traditionelle &#8222;Praterausfahrt&#8220; am 1. Mai ausfallen.</p>
<p>Nur die Demonstration in London übertrifft mit 300.000 TeilnehmerInnen den Maiaufmarsch im Prater. Friedrich Engels schreibt rückblickend:<br />
&#8222;Feind und Freund sind einig darüber, daß auf dem ganzen Festland Österreich, und in Österreich Wien, den Festtag des Proletariats am glänzendsten und würdigsten begangen und die österreichische, voran die Wiener Arbeiterschaft sich damit eine ganz andere Stellung in der Bewegung erobert hat.&#8220; Der 4. Mai in London, Marx/Engels-Werke, Bd. 22, Arbeiterzeitung vom 23. Mai 1890. <span id="more-3503"></span></p>
<p>Gefordert wird bei den ersten Maikundgebungen neben dem Acht-Stunden-Arbeitstag vor allem die Einführung des allgemeinen Wahlrechts sowie Pensions- und Invaliditäts-, Witwen- und Waisenversorgung.</p>
<p>In den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg steht die Forderung für den Erhalt des Friedens und für internationale Solidarität im Mittelpunkt der Demonstrationen. Der Weltkrieg und die nun betont nationale Haltung großer Teile der ArbeiterInnenbewegung in den ersten Kriegsjahren unterbricht die Tradition der Maifeiern. </p>
<p><strong>1919:</strong> In der Ersten Republik wird der 1. Mai zum Staatsfeiertag erklärt.<br />
<strong>1933:</strong> Die Regierung Dollfuß verbietet den  1. Mai in seiner bisherigen Form.<br />
<strong>1934:</strong> Der Austrofaschismus macht den 1. Mai zum &#8222;Tag der Verfassung&#8220;.<br />
<strong>1938:</strong> In der Zeit von 1938 bis 1945 wird der 1. Mai zum &#8222;Tag der deutschen Arbeit&#8220;.<br />
<strong>1945:</strong> Im Westen Österreichs wird noch gekämpft &#8211; in den Bezirken Wiens finden bereits Maifeiern statt.<br />
<strong>1946:</strong> Erstmals nach vierzehnjähriger Unterbrechung zieht der Maiaufmarsch wieder über den Wiener Ring.</p>
<p>Nach dem Ende des 2. Weltkriegs war man bemüht, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. So wurden in der <a href="http://quellen.geschichte-schweiz.ch/allgemeine-erklarung-menschenrechte-uno-1948.html" title="Allgemeine Erkärung der Menschenrechte" class="liexternal">Erklärung der Menschenrechte 1948</a> neben politischen auch soziale Rechte festgeschrieben.</p>
<p>Im Artikel 22 heißt es: &#8222;Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.&#8220;</p>
<p>Und im Artikel 23: &#8222;Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. (&#8230;) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.&#8220;</p>
<p>Um Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft zu verwirklichen, ist es heute mehr denn je notwendig, die Macht der Großkonzerne zu beschränken. Deren Gier nach billigen Arbeitskräften, neuen Rohstoffen und Absatzmärkten klare Grenzen zu setzen.</p>
<p>Lohndumping, Arbeitslosigkeit und die Präkarisierung und Endsolidarisierung immer größerer Teile der Bevölkerung führen uns auch 2012 die Bedeutung des 1. Mai vor Augen: gemeinsam für eine gerechte und solidarische Welt! </p>
<p>Georg Schober</p>
<h3>E-Cards zum 1. Mai</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/festschrift-1898.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/festschrift-1898-107x150.jpg" alt="Deckblatt der Maifestschrift 1898" title="Deckblatt der Maifestschrift 1898" width="107" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3511" /></a>Historische Maifestschriften der Sozialistischen Partei Österreichs bzw. die Deckblätter folgender Festschriften können als <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="E-Cards zum 1. Mai" class="liinternal">E-Cards</a> versendet werden: 1890 – 1894, 1897, 1898, 1901, 1903, 1904, 1907, 1910, 1911, 1918. </p>
<h3>Literatur zum 1. Mai </h3>
<p><a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d96/LiteraturzumThema1Mai.pdf" title="Literaturliste der AK Wien zum 1. Mai" class="lipdf">Arbeiterkammer Wien: Literaturliste zum 1. Mai</a><br />
<a href="http://library.fes.de/library/netzquelle/maibewegung/literatur.pdf" title="Literaturliste der Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung zum 1. Mai" class="lipdf">Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung: Literaturliste zum 1. Mai</a><br />
<a href="http://library.fes.de/library/netzquelle/maibewegung/geschichte.html" title="Online Quellen zum 1. Mai" class="liexternal">Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung: Online Quellen zum 1. Mai</a></p>
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		<title>Uns reichts &#8211; Lesen gegen Rechts</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Marie-Sophie Michel, Karin Amann und Stefan Metzger vom &#8222;Werkkreis Literatur der Arbeitswelt&#8220; Deutschland lesen aus dem Buch &#8222;Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts&#8220;.
Datum: Freitag, 20. April 2012
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Lesecafé Kunst- und Textwerk, Ligsalzstraße 13, 80339 München
Die Erzählungen und Gedichte sollen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, Zustände und Gefühle der Menschen zu erfassen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marie-Sophie Michel, Karin Amann und Stefan Metzger vom <a href="http://www.werkkreis-literatur.de/de/home" class="liexternal">&#8222;Werkkreis Literatur der Arbeitswelt&#8220;</a> Deutschland lesen aus dem Buch &#8222;Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts&#8220;.</p>
<p><strong>Datum:</strong> Freitag, 20. April 2012<br />
<strong>Uhrzeit:</strong> 20.00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> <a href="http://kutv.de/31/" class="liexternal">Lesecafé Kunst- und Textwerk</a>, Ligsalzstraße 13, 80339 München</p>
<p><em>Die Erzählungen und Gedichte sollen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, Zustände und Gefühle der Menschen zu erfassen, die – wie viele ausländische aber auch andersdenkende Mitbürger – vom Rechtsradikalismus bedroht sind. </em></p>
<p>Leider ist das Buch zur Zeit vergriffen. Die Zeichen der Zeit würden nach einer Neuauflage verlangen &#8230;</p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_uns_reichts.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_uns_reichts-107x150.jpg" alt="Cover Uns reichts - Lesen gegen Rechts" title="Cover Uns reichts - Lesen gegen Rechts" width="107" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3466" /></a></p>
<p><strong>Markus Dosch, Christian Hoffmann, Michael Tonfeld, Dieter Walter (Hrsg.)- Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts.</strong><br />
<a href="http://www.geest-verlag.de/" class="liexternal">Geest-Verlag</a>, Vechta-Langförden, 2003.</p>
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		<title>ANTIRASSISMUS &#8211; SOS MITMENSCH</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Migrationshintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Mohr im Hemd]]></category>
		<category><![CDATA[Patrice Lumumba]]></category>
		<category><![CDATA[SOS Mitmensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der „Mohr im Hemd“ zum Kalauer mutiert oder über den Sinn einen „Lumumba“ zu trinken
Zahlreiche Menschen leisten, manche bereits über viele Jahre und in aller Stille Großartiges in der Antirassismusarbeit und bei der Unterstützung von MigrantInnen. Sie arbeiten dabei oft in bzw. mit Interessengruppen zusammen.
SOS Mitmensch ist ein solche Gruppe, die sich für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie der „Mohr im Hemd“ zum Kalauer mutiert oder über den Sinn einen „Lumumba“ zu trinken</h2>
<p>Zahlreiche Menschen leisten, manche bereits über viele Jahre und in aller Stille Großartiges in der Antirassismusarbeit und bei der Unterstützung von MigrantInnen. Sie arbeiten dabei oft in bzw. mit Interessengruppen zusammen.</p>
<p><a href="http://www.sosmitmensch.at/" title="SOS Mitmensch" class="liexternal">SOS Mitmensch</a> ist ein solche Gruppe, die sich für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Menschen einsetzt. Erst kürzlich hat sie die Bezeichnung &#8222;Mohr im Hemd&#8220; für einen Schokokuchen mit Schlagobers als rassistisch kritisiert. Leider wollen Herr und Frau Österreicher mehrheitlich von der rassistischen Konnotation des &#8222;Mohr im Hemd&#8220; nach wie vor nichts wissen. Für sie ist er vor allem ein Stück Tradition, dass sie in dieser Form nicht missen möchten. Die Diskussion ist allerdings nicht ganz neu. In leicht abgewandelter Form wogte sie bereits im Sommer 2009 durch Printmedien und Blogs. Es ging damals um eine Eiskreation der Firma Eskimo unter dem Namen &#8222;Cremissimo à la Mohr im Hemd&#8220;.</p>
<p>Der &#8222;Duftende Doppelpunkt&#8220; beschäftigte sich damals mit dem Thema unter dem Titel <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2009/08/06/wird-der-mohr-im-hemd-zum-gurkerl-im-knie/" title="Wird der Mohr im Hemd zum Gurkerl im Knie? oder Einige Gedanken zum Umgang mit sprachlichen Rassismen" class="liinternal">&#8222;Wird der Mohr im Hemd zum Gurkerl im Knie?&#8220;</a> </p>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/kein_mensch_ist_illegal_bernhard_jenny-150x79.jpg" alt="" title="Kein Mensch ist illegal. Das Foto stammt von Bernhard Jenny. Creative Commons Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License" width="150" height="79" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3468" /></p>
<h3>Ohne Wenn und Aber</h3>
<p>Erfolgreiche Antirassismusarbeit wird immer ohne Wenn und Aber an der Seite der von Rassismus Betroffenen stehen und gleichzeitig möglichst alle Menschen im Sinne einer antirassistischen Haltung sensibilisieren. Dazu muss man am jeweiligen Wissens- und Bewusstseinsstand der einzelnen Personen andocken und mit ihnen ins Gespräch kommen. </p>
<p>Wer meint, es sei dabei nicht erforderlich, auf die Probleme und Ängsten der Mehrheitsbevölkerung einzugehen und sie mit jenen von Rassismus Betroffenen zusammenzudenken, spielt letztlich den Kräften in die Hände, die unsere Gesellschaft nach dem Prinzip „teile und herrsche“ organisieren.</p>
<p>Damit eine antirassistische Grundhaltung ihren Weg in die Herzen und Köpfe möglichst vieler Menschen findet, müssen wir die Probleme im Zusammenleben umfassend ansprechen; ihre politischen und sozialen Wurzeln verdeutlichen, Lösungsansätze erarbeiten und uns auf einen Gedankenaustausch einlassen. Ob dies mit der Kritik an der Bezeichnung &#8222;Mohr im Hemd&#8220; bisher gelungen ist, darf bezweifelt werden: So selbstverständlich die Forderung von SOS Mitmensch nach Umbenennung des &#8222;Mohr im Hemd&#8220; für die einen ist, so sehr stößt sie bei anderen auf Widerspruch und viele, auch aufgeschlossene Menschen fragen sich &#8222;Haben die keine anderen Sorgen?&#8220;. <span id="more-3462"></span></p>
<p>Beverley Allen-Stingeder, die Mühlviertler Berufsschullehrerin aus Sierra Leone, wurde Anfang dieses Jahres an die Spitze der SPÖ Ortsgruppe Puchenau bei Linz gewählt. Im <a href="http://www.krone.at/Oesterreich/Mohr_im_Hemd_Ich_denke._wir_haben_groessere_Probleme-Krone-Interview-Story-314449" title="Beverley Allen-Stingeder im Interview mit der Kronenzeitung" class="liexternal">Interview mit der Kronen Zeitung</a> spricht sie mit viel Humor über ihr Engagement in der SPÖ, ihr Leben, die österreichische Migrationspolitik und ihre Erfahrungen in Oberösterreich. Unter anderem wurden ihr dei Frage gestellt, wie sie die Diskussion um die Abschaffung des &#8222;Mohren im Hemd&#8220; findet. Ihre Antwort: <em>&#8222;Wir haben sicher größere Probleme. Trotzdem denke ich, dass man auch Schokogugelhupf mit Schlagobers dazu sagen könnte. Es tut nicht weh &#8211; und wäre ein Anfang.&#8220;</em> </p>
<h3>Fair gegenüber der Mitte</h3>
<p>Bei aller notwendigen Prioritätensetzung ist es verhängnisvoll, rassistisches Denken und die daraus resultierenden Probleme ausschließlich in den Reihen der Mehrheitsbevölkerung zu verorten. Oder gibt es beispielsweise zwischen den unterschiedlichen Ethnien, die in Österreich leben, keinen Rassismus? Erst indem die Probleme möglichst differenziert angesprochen werden, erhält der Antirassismus ein starkes Fundament und gewinnt an zusätzlicher Glaubwürdigkeit. Mittel- und langfristig stärkt das von Rassismus Betroffenen den Rücken. Letztendlich könnte es so auch gelingen, das (politische) Prinzip „teile und herrsche“ ein Stück weit auszuhebeln.</p>
<p>Katharina Klee, die Chefredakteurin von <a href="http://www.arbeit-wirtschaft.at/" title="Zeitschrift Arbeit &#038; Wirtschaft" class="liexternal">„Arbeit &#038; Wirtschaft“</a> führte mit der Sozialanthropologin Christa Markom im Heft 11/2011 unter dem Titel &#8222;Die Mitte ist breit&#8220; ein hochinteressantes Interview. Es schließt mit folgendem Statement:<br />
<em>„Es wird im Moment viel zu wenig auf die Mehrheit geschaut, auf die Mitte der Gesellschaft, wie die auf Migration schaut. Auf die ganz normalen Menschen, die nicht die Zeit haben, sich über diese Fragen den ganzen Tag den Kopf zu zerbrechen. Denen müsste man fair gegenübertreten, um zu sehen, was sind die Haltungen, wo kommen sie her, wo werden sie reproduziert und wo kann man ansetzen. Die Mitte ist breiter als ich am Beginn meiner Forschung dachte. Ich glaube, der Blick der Mehrheit auf die Minderheiten ist essenziell. Man kann nicht nur den Rechtsruck beklagen. Das zementiert nur Grenzziehungen, die ohnehin schon da sind. Rassisten oder Nichtrassisten? Ich glaube, da werden die vergessen, die eine zu Recht angespannte Situation erleben, in der sie nicht wissen, wie sie agieren oder denken sollen. Sie werden von allen Richtungen bombardiert mit Informationen, die sie verarbeiten sollen. Ich glaube fest, jeder Mensch kann sich jeden Tag entschließen, nicht rassistisch zu sein. Aber ich hatte auf diesem Weg sehr viel Unterstützung und Möglichkeiten. Viele haben das nicht, sie werden jeden Tag darin bestätigt Rassist zu sein.“</em></p>
<p>Aber noch einmal zurück zu SOS Mitmensch: Während unzählige Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen und im Mittelmeer verrecken, es in Österreich immer wieder zu willkürlichen Abschiebungen kommt und rassistisch motivierte Auseinandersetzungen stattfinden, treibt SOS Mitmensch den &#8222;Mohren&#8220; aus den Gasthäusern.</p>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Kerze-150x112.jpg" alt="" title=" Das Foto Kerze mit Engel von Simone Goller steht unter einer Creative Commons Lizenz: Namensnennung / Keine kommerzielle Nutzung / Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Oesterreich Lizenz. http://bilder.tibs.at/index.php?page_id=6&#038;img=30593" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3467" /></p>
<h3>Vom fahlen Schein des Lichtermeeres</h3>
<p>Leider ist nicht nur die Prioritätensetzung von SOS Mitmensch manchmal schwer nachzuvollziehen, sondern auch die Mobilisierungsfähigkeit der Antirassismusbewegung in Österreich generell über die Jahre kontinuierlich gesunken. Das Lichtermeer der bis zu 300.000 Menschen aus dem Jahre 1993 sendet nur mehr einen fahlen Schein bis in unsere Tage. </p>
<p>Im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne hat SOS Mitmensch unter dem Titel &#8222;Stopp dem falschen Gerede vom &#8218;Migrationshintergrund&#8216;&#8220; eine <a href="http://www.sosmitmensch.at/stories/6058" title="Petition Stopp dem falschen Gerede vom Migrationshintergrund" class="liexternal">Petition</a> ins Netz gestellt. Es bleibt abzuwarten, wie viele diese Petition unterzeichnen werden. Seit dem Start vor rund 14 Tagen haben an die 700 Menschen unterschrieben. </p>
<p>Wer sich die Frage stellt, bei wem man von Migrationshintergrund spricht, erkennt schnell dessen stigmatisierende Bedeutung. Selten bis gar nicht hört man beispielsweise vom „Migrationshintergrund eines in Österreich lebenden Schweizer Geschäftsmannes“.</p>
<p>Der Publizist Richard Schubert schreibt in seinem Beitrag <a href="http://derstandard.at/1333528609018/Richard-Schuberth-Wie-Othello-ins-Hemd-kam-oder-Der-Hintergrund-des-Migrationshintergrunds" title="Ein Beitrag vonRichard Schubert in der Tageszeitung "Standard" zum Thema Rassismus und Sprache" class="liexternal">&#8222;Wie Othello ins Hemd kam oder Der Hintergrund des Migrationshintergrunds&#8220;</a> („DerStandard“ vom 7./8./9. April 2012) unter anderem Folgendes: <em>&#8222;Der Migrant ist zu Lebzeiten eingewandert, seine Kinder und Enkel sollen aber zu deren Lebzeiten daran erinnert werden, dass die Zuwanderung ein vererbtes Merkmal ist wie zugewachsene Augenbrauen oder der Hang zum Bemalen von Ostereiern.&#8220;</em></p>
<p><a title="Thomas Keene in Othello 1884 Poster von W.J. Morgan &#038; Co. Lith. [Public domain], via Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AThomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG"></p>
<p><img width="128" alt="Thomas Keene in Othello 1884 Poster" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Thomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG/128px-Thomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG"/ class="alignleft"/></a></p>
<h3>„Othello im Hemd“ versus „Lumumba“</h3>
<p>Und wo ist nun zu guter Letzt der „Mohr im Hemd“ geblieben? Er firmiert in der Zwischenzeit beim Szenewirt Hanno Pöschl als „Othello im Hemd“. Damit ist die Diskussion über sprachliche Rassismen leider endgültig in die Welt des Kalauers abgeglitten. </p>
<p>Getoppt wird der &#8222;Othello im Hemd&#8220; vielleicht noch vom Journalisten Simon Inou und seiner 2011 öffentlich gemachten Kritik am &#8222;Lumumba&#8220;. <!--more--> Er meint, wer einen &#8222;Lumumba&#8220; bestellt, bestellt sein Quantum Vorurteile gleich mit. (Irene Brickner <a href="http://derstandard.at/1297821366449/Brickners-Blog-Rassistisch-trinken" class="liexternal">„Rassistisch trinken“</a>) Der &#8222;Lumumba&#8220; ist ein Longdrink, bestehend aus heißem oder kaltem Kakao mit einem Schuss Rum, manchmal zusätzlich mit Schlagobers. Benannt ist das Getränk nach Patrice Lumumba, eine der Lichtgestalten der afrikanischen antikolonialen Bewegung und erster Ministerpräsident des unabhängigen Kongo. </p>
<p><em>&#8222;Tot hat Lumumba aufgehört, Person zu sein, um Afrika zu werden&#8230;&#8220;</em><br />
(Jean-Paul Sartre in &#8222;La pensée politique de Patrice Lumumba, Paris 1964)</p>
<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3APatricelumumbaIISG.jpg" title="Patrice Lumbumba von Collection IISG [CC-BY-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons" class="liimagelink"><img width="128" alt="Patrice Lumumba" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/PatricelumumbaIISG.jpg"/ class="alignleft"/></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/03/Kongo-Lumumba" title="Patrice Lumumba" class="liexternal">Patrice Lumumba</a> (1925 – 1961), der Informationsminister Maurice Mpolo (1928 – 1961), und Joseph Okito, der Vizepräsident des Senats, wurden gefoltert. Danach erschienen seine politischen Gegner &#8211; Tschombé, Kimba und belgische Politiker &#8211;, um sie zu beschimpfen und sie anzuspucken. Am 17. Jänner 1961 wurden sie von katangischen Soldaten unter belgischem Kommando erschossen und zunächst an Ort und Stelle vergraben. Um die Tat zu vertuschen, wurden die Leichen wenige Tage später exhumiert. Lumumbas Leichnam wurde zerteilt, mit Batteriesäure aufgelöst, die von einer belgischen Minengesellschaft bereitgestellt worden war, und schließlich verbrannt. Via Wikipedia </p>
<p>Ich vermute, dass viele, die sich einen „Lumumba“ schmecken lassen, keine Ahnung vom Hintergrund des Namens haben. Genau dort sollten wir ansetzen, indem wir uns des Getränkes bedienen, um uns an Patrice Lumumba zu erinnern und ihn und seinen Kampf für ein freies Afrika zu würdigen.</p>
<p>Georg Schober</p>
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		<title>Weltwoche &#8211; Rassismus</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Zigeuner]]></category>

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		<description><![CDATA[oder &#8222;Die Roma kommen&#8220;
Die Titelseite der aktuellen &#8222;Weltwoche&#8220; vor Augen, blicken Sie in den Lauf einer Pistole. Eine Pistole, die ein kleiner Roma-Bub auf Sie richtet. Das Foto wurde von Livio Mancini 2008 auf einer Mülldeponie im Kosovo &#8222;geschossen&#8220;. Der Titel des dazugehörigen Artikels in der „Weltwoche“: &#8222;Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz. Familienbetriebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>oder &#8222;Die Roma kommen&#8220;</h3>
<p>Die Titelseite der aktuellen &#8222;Weltwoche&#8220; vor Augen, blicken Sie in den Lauf einer Pistole. Eine Pistole, die ein kleiner Roma-Bub auf Sie richtet. Das Foto wurde von Livio Mancini 2008 auf einer Mülldeponie im Kosovo &#8222;geschossen&#8220;. Der Titel des dazugehörigen Artikels in der „Weltwoche“: &#8222;Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz. Familienbetriebe des Verbrechens&#8220;. </p>
<p><span id="more-3460"></span></p>
<p>Das Zusammenspiel von Text und Bild suggeriert, dass alle Roma bzw. &#8222;Zigeuner&#8220; und &#8222;Zigeunerinnen&#8220; kriminell und asozial sind. Die Reaktionen auf dieses krude Machwerk ließen nicht lange auf sich warten: Gegen die Verantwortlichen der „Weltwoche“ wurde in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland Strafanzeige erstattet. Es ist zu hoffen, dass die Gerichte rasch und unmissverständlich reagieren werden.</p>
<p>Die Titelstory der &#8222;Weltwoche&#8220; ist ein Beispiel dafür, wie einfach es für rechtspopulistische Parteien und ihnen nahestehende Medien immer noch ist, aus den Problemen von und mit Minderheiten politisches Kapital zu schlagen. Mit einem Mischmasch aus einer ordentlichen Portion Rassismus und einigen Fakten kann auch noch 2012 ein schöner Batzen politischen Kleingeldes eingefahren werden.</p>
<p><a href="http://www.weltwoche.ch/" title="Schweizer Wochenmagazin "Die Weltwoche"" class="liexternal">„Die Weltwoche“</a> </p>
<p>Ausführliche Infos über die Geschichte und Gegenwart der Roma, Sinti und ZigeunerInnen, Sie lesen richtig, nicht alle &#8222;Fahrenden&#8220; verstehen sich als Roma oder Sinti, einige von ihnen bezeichnen sich selbst stolz als Zigeuner, finden Sie im &#8222;Duftenden Doppelpunkt&#8220; in den Beiträgen <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2008/01/02/roma/" title="Ein Beitrag über die Geschichte und Gegenwart der Roma" class="liinternal">&#8222;Roma&#8220;</a> und <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2010/08/28/roma-und-sinti-oder-doch-ausnahmsweise-zigeuner/" title="Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise Zigeuner?" class="liinternal">&#8222;Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise Zigeuner&#8216;“?&#8220;.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frauentag 2012 &#8211; ein Rückblick</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/09/frauentag-2012-ein-rueckblick/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/09/frauentag-2012-ein-rueckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 19:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blick auf den lebendigen und kreativen 8. März 2012
Eine kleine Auswahl an Veranstaltungen, Artikeln, Hinweisen rund um den Internationalen Frauentag &#8211; und danach.
Heike Friauf: Hat sich der Feminismus erledigt? Der unfreiwillige Beitrag von Künstlerinnen zum neoliberalen Roll-back. Moderation: Anna Spohn
Zeit: Mittwoch, 14. März, 18:00 Uhr
Ort: Hörsaal 2 der Angewandten, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
Podiumsdiskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Blick auf den lebendigen und kreativen 8. März 2012</h3>
<p><strong>Eine kleine Auswahl an Veranstaltungen, Artikeln, Hinweisen rund um den Internationalen Frauentag &#8211; und danach.</strong></p>
<p>Heike Friauf: <a href="http://www.angewandtekunstgeschichte.net/" title="Der unfreiwillige Beitrag von Künstlerinnen zum neoliberalen Roll-back" class="liexternal">Hat sich der Feminismus erledigt?</a> Der unfreiwillige Beitrag von Künstlerinnen zum neoliberalen Roll-back. Moderation: Anna Spohn<br />
<strong>Zeit:</strong> Mittwoch, 14. März, 18:00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Hörsaal 2 der Angewandten, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien</p>
<p>Podiumsdiskussion <a href="http://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/?p=8481" class="liexternal">“Feministische Perspektiven zum Nationalsozialismus in Theorie und Praxis”</a><br />
Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe „Opfer, TäterInnen, ZuschauerInnen, MitläuferInnen, WiderstandskämpferInnen? Nationalsozialismus aus feministischen Perspektiven“ (Web)<br />
<strong>Zeit:</strong> Donnerstag 15. März, 18 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> C3 Bibliothek für Entwicklungspolitik, Alois-Wagner-Saal, Senseng. 3, 1090 Wien</p>
<p><a href="http://diestandard.at/1330390729421/Internationaler-Frauentag-Frauen-gingen-auf-die-Strasse---ueberall" title="Fotos vom Frauentag 2012 - weltweit" class="liexternal">Frauen gingen auf die Straße – überall</a> </p>
<p>Solange in unseren Breiten Emanze immer noch als Schimpfwort gilt, gleicher Lohn für gleiche Arbeit keine Selbstverständlichkeit ist, Gewalt gegen Frauen kein Tabu darstellt, sexistische Äußerungen schenkelklopfende Zustimmung finden und Frauen an die &#8222;Gläserne Decke&#8220; stoßen, ist der Internationale Frauentag unverzichtbar.</p>
<p><span id="more-3392"></span></p>
<p>Der <a href="http://www.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=29&#038;IP=66153&#038;AD=0&#038;REFP=5550" title="AK Frauen.Magement.Bericht 2012" class="liexternal">AK Frauen.Management.Report 2012</a> zeigt, dass im Vorstand der österreichischen Top-200 Unternehmen lediglich 5,1 Prozent Frauen vertreten sind, in den Aufsichtsräten sind es 11,2 Prozent. </p>
<p>Bei der dringend notwendigen Diskussion um mehr Frauen in Spitzenpositionen sollte allerdings nicht vergessen werden, dass ein Job als Aufsichtsrätin nicht auf der Agenda der meisten Frauen steht. Der größte Teil von ihnen ist immer noch in einigen wenigen sogenannten Frauenberufen beschäftigt, viele von unfreiwilliger Teilzeitarbeit und Präkariat betroffen oder als stille Reservearmee in den Haushalt abgeschoben.</p>
<p>Im Blog &#8222;Mädchemnannschaft&#8220; wirft Helga Hansen unter dem Titel <a href="http://maedchenmannschaft.net/" title="Ein kritischer Blick auf den Umgang mit dem Frauentag in Deutschland" class="liexternal">&#8222;Was vom Frauentage übrig blieb: Symbolpolitik&#8220;</a> einen kritischen Blick auf den Umgang mit dem Frauentag in Deutschland. </p>
<p>Die 2011 unter dem Titel <a href="http://www.ofra.at/" title="Ausstellung über den Internationalen Frauentag" class="liexternal">&#8222;FESTE. KÄMPFE. 100 Jahre Frauentag&#8220;</a> im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien und danach im Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg gezeigte Ausstellung ist jetzt auch im Netz zu finden. </p>
<p>Herzlichen Dank an <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/" title="Genderbibliothek" class="liexternal">Genderbibliothek</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net/heute-internationaler-frauenkampftag-2012/" title="Mädchenmannschaft - Internationaler Frauenkampftag" class="liexternal">Mädchenmannschaft</a>, <a href="http://idadachverband.wordpress.com/2012/03/08/gluckwunsche-zum-internationalen-frauentag/" title="i.d.a - Dachverband deutschsprachiger Frauen / Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen" class="liexternal">ida</a>, <a href="http://archiv.twoday.net/stories/14677539/" title="Archivalia" class="liexternal">Archivalia</a> und <a href="http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=20538" title="Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Blibliothekare" class="liexternal">VÖB Blog</a> für den Hinweis auf die E-Cards zum Frauentag  </p>
<p>PS: Wer sich näher mit der Geschichte des Internationalen Frauentages beschäftigen möchte, bekommt im Beitrag <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/02/28/100-jahre-internationaler-frauentag/" title="Viele Infos zur Geschichte des Internationalen Frauentages" class="liinternal">&#8222;100 Jahre Interantionaler Frauentag&#8220;</a> eine Menge Lesestoff. Eine <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/03/03/literaturliste-frauentag-frauengeschichte-feminismus-heute/" title="Literaturliste - Frauentag" class="liinternal">Literaturliste</a> ergänzt das Angebot des &#8222;Duftenden Doppelpunktes&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>YOUNG AUSTRIA</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/05/young-austria/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/05/young-austria/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 00:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Exil]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Young Austria]]></category>

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		<description><![CDATA[ÖSTERREICHERINNEN IM BRITISCHEN EXIL 1938 &#8211; 1947
Ausstellung &#8211; Buchpräsentation &#8211; Lesung

KunstPlatzl und VHS-Hietzing laden ein:
Österreicherinnen im Britischen Exil 1938-1947. Für ein freies, unabhängiges und demokratisches Österreich 
Wann: 12. März – 15. Mai
Wo: Volkshochschule Hietzing in Wien
Sonja Frank stellte mit dem Verein KunstPlatzl ein Dokumentationsteam zusammen, welches über 70 Geschichten von früheren Young-Austrians erfasste.
Die dokumentierten Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>ÖSTERREICHERINNEN IM BRITISCHEN EXIL 1938 &#8211; 1947</h3>
<h3>Ausstellung &#8211; Buchpräsentation &#8211; Lesung</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Young_Austria-Exil-1938-1947.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Young_Austria-Exil-1938-1947.jpg" alt="Auf dem Bild ist  der Big Ben und das Riesenrad abgebildet" title="Young Austria Exil 1938 - 1947" width="258" height="378" class="alignleft size-full wp-image-3385" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.kunstplatzl.info/" title="Der Verein fördert Kunst- und Kulturaktivitäten vorwiegend auf öffentlich zugänglichen Plätzen in Wien" class="liexternal">KunstPlatzl</a> und VHS-Hietzing laden ein:</strong></p>
<p><a href="http://kunstplatzl.heimat.eu/KunstPlatzl/YoungAustria/YoungAustria.htm" title="Österreicherinnen im Britischen Exil 1938-1947: Programm und nähere Infos" class="liexternal">Österreicherinnen im Britischen Exil 1938-1947. Für ein freies, unabhängiges und demokratisches Österreich</a> </p>
<p><strong>Wann:</strong> 12. März – 15. Mai<br />
<strong>Wo:</strong> <a href="http://www.vhs.at/hietzing" title="Site der VHS Hietzing in Wien" class="liexternal">Volkshochschule Hietzing in Wien</a></p>
<p>Sonja Frank stellte mit dem Verein KunstPlatzl ein Dokumentationsteam zusammen, welches über 70 Geschichten von früheren Young-Austrians erfasste.</p>
<p>Die dokumentierten Mitglieder waren österreichische – zumeist jüdische – Flüchtlinge, die in Großbritannien in der Exil-Jugendorganisation YOUNG AUSTRIA während des Zweiten Weltkrieges mitwirkten.<br />
Sie leisteten einen bedeutsamen Beitrag im Kampf gegen den Faschismus. Viele kämpften in den Britischen Streitkräften für die Befreiung Österreichs oder sie arbeiteten in der Kriegsindustrie.</p>
<p><span id="more-3320"></span></p>
<p>Das Buch und die Ausstellung stellen sowohl „einfache“ Mitglieder und Funktionäre als auch äußerst renommierte KünstlerInnen wie z.B. <a href="http://www.erichfried.de/Was%20es%20ist.htm" title="Erich Fried" class="liexternal">Erich Fried</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_West" title="Arthur West" rel="nofollow" class="liwikipedia">Arthur West</a>, <a href="http://ernsteisenmayer.com/" title="Ernst Eisenmayer" class="liexternal">Ernst Eisenmayer</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klara_Hautmann-Kiss" title="Klara Hautmann-Kiss" rel="nofollow" class="liwikipedia">Klara Hautmann-Kiss</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Tausig" title="otto Tausig" rel="nofollow" class="liwikipedia">Otto Tausig</a> vor.</p>
<p>Bestand Young Austria anfangs aus einem Kreis von zwanzig Personen, so wuchs die Zahl der Mitglieder in den Folgejahren auf fast 1.300 an. Mehr als ein Viertel kehrte nach dem Krieg zurück in die Heimat, um nach der Befreiung vom Naziregime am Aufbau des demokratischen Österreich mitzuwirken. Viele engagierten sich nach ihrer Heimkehr in der FÖJ (Freie Österreichische Jugend).</p>
<p>Das Buch und die Ausstellung präsentieren – mit Hunderten erstmals veröffentlichten Bildern – Einblicke in Lebensgeschichten von „Heimgekehrten“ und im „Exil-Gebliebenen“ von damals bis heute.</p>
<p><em>Young Austria: Erschienen bei: Fachbuchverlag – Wien – <a href="http://www.oegbverlag.at/" class="liexternal">Verlag des ÖGB GmbH</a>, Erscheinungstermin: März 2012; 440 Seiten schwarz/weiß, Umschlag und 16 Seiten vielfärbig, gebunden; Verkaufspreis Euro 29,90 ISBN-978-3-7035-1539-2<br />
Die Foto-Ausstellung wird in zwei Stockwerken in der <a href="http://www.vhs.at/hietzing" class="liexternal">VHS- Hietzing </a> gezeigt. Außerdem präsentiert Franzi Heidenreich (Young Austria) ihre Gemälde zugunsten des <a href="http://eh-klub.at/aktuelles/?detail=3035" title="Entwicklungshilfe-Klub" class="liexternal">Entwicklungshilfe-Klubs</a> im VHS-Cafe im Erdgeschoß.  </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Internationaler Frauentag Zitate Aphorismen</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/02/internationaler-frauentag-zitate-aphorismen/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/03/02/internationaler-frauentag-zitate-aphorismen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 10:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Cards]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Infos, Veranstaltungshinweise, Zitate und Aphorismen auf E-Cards
Auf dieStandard.at wurde unter dem Titel &#8222;101. Frauentag. Wie wär&#8217;s mit einem Rettungsschirm?&#8220; eine Terminauswahl zum 8. März zusammengestellt, zum schnellen Durchklicken und Stöbern.
Unter anderem wird auch auf die Beiträge im &#8222;Duftenden Doppelpunkt&#8220; zum Frauentag 2012 und die E-Cards mit Zitaten von engagierten Frauen aufmerksam gemacht. 
Um den bestmöglichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Infos, Veranstaltungshinweise, Zitate und Aphorismen auf E-Cards</h3>
<p>Auf <a href="http://diestandard.at/" title="dieStandard" class="liexternal">dieStandard.at</a> wurde unter dem Titel <a href="http://diestandard.at/1330389995662/101-Frauentag-Wie-waers-mit-einem-Rettungsschirm" title="Frauentagstermine 2012 in Österreich" class="liexternal">&#8222;101. Frauentag. Wie wär&#8217;s mit einem Rettungsschirm?&#8220;</a> eine Terminauswahl zum 8. März zusammengestellt, zum schnellen Durchklicken und Stöbern.<br />
Unter anderem wird auch auf die Beiträge im &#8222;Duftenden Doppelpunkt&#8220; zum <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/22/internationaler-frauentag-2012/" title="Frauentag 2012" class="liinternal">Frauentag 2012</a> und die <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="E-Cards bzw. Grußkarten zum 8.März" class="liinternal">E-Cards mit Zitaten</a> von engagierten Frauen aufmerksam gemacht. </p>
<p><strong>Um den bestmöglichen Überblick zu gewährleisten, sind die Zitate bzw. Aphorismen auf den <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="Frauentag: E-Cards bzw. Grußkarten mit Rosenmotiven und Zitaten" class="liinternal">E-Cards</a> zusätzlich unterhalb des Fotos bzw. der Linktipps aufgelistet. Ihre Zusammenstellung entspricht der Reihung den Karten.</strong> </p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/olympe_de_gouges_11.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/olympe_de_gouges_11.jpg" alt="Foto einer zartrosa Rose mit einem Zitat von Olympe de Gouges" title="olympe_de_gouges" width="400" height="533" class="alignnone size-full wp-image-3381" /></a></p>
<h3>Linktipps zum Frauentag</h3>
<p>Hinweise auf Veranstaltungen zum Frauentag 2012 in Österreich und Deutschland finden sie im Beitrag <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/27/veranstaltungen-internationaler-frauentag-2012/" class="liinternal" title="Veranstaltungen in Deutschland und Österreich zum Internationalen Frauentag">„Veranstaltungen Internationaler Frauentag“.</a></p>
<ul>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/22/internationaler-frauentag-2012/" title="Internationaler Frauentag 2012" class="liinternal">Internationaler Frauentag 2012:</a> Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit / Gewalt gegen Frauen / Geschlechtergerechte Sprache / Sexistische Werbung</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/03/03/literaturliste-frauentag-frauengeschichte-feminismus-heute/" title="Literaturlist: Frauentag / Feminismus" class="liinternal">Literaturliste:</a> Frauentag – Frauengeschichte – Feminismus heute.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/02/28/100-jahre-internationaler-frauentag/" class="liinternal" title="100 Jahre Frauentag- eine umfangreiche Zusammenstellung der historischen Fakten">100 Jahre Internationaler Frauentag:</a> Eine umfangreiche Zusammenstellung zur Geschichte des Frauentages im „Duftenden Doppelpunkt.</li>
</ul>
<h3>Folgende Zitate finden Sie auf den <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="E-Cards bzw. Grußkarten zum 8.März" class="liinternal">E-Cards</a></h3>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/calamity-jane/" title="Biographie Calamity Jane" class="liexternal">Calamity Jane:</a> Wenn es etwas gibt, was die Welt haßt, so ist es eine Frau, die sich selbst um ihre Angelegenheiten kümmert.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/clara-zetkin/" title="Biographie von Clara Zetkin" class="liexternal">Clara Zetkin:</a> Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein.
</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coco_Chanel" title="Biographie von Coco Chanel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Coco Chanel:</a> Ein Mann kann anziehen, was er will &#8211; er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.
</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/emmeline-pankhurst/" title="Biographie von Emmeline Pankhurst" class="liexternal">Emmeline Pankhurst:</a> Frauen sind erst dann erfolgreich, wenn niemand mehr überrascht ist, dass sie erfolgreich sind.
</li>
</ul>
<p><span id="more-3379"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hedwig-dohm/" title="Biographie Hedwig Dohm" class="liexternal">Hedwig Dohm:</a> Alles was ich schreibe &#8211; steht im Dienste der Frauen.
</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heidi_Kabel" title="Biographie Heidi Kabel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Heidi Kabel:</a> Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.johanna-dohnal.at/biografie/1939-1956" title="Biographie von Johanna Dohnal via johanna-dohnal.at" class="liexternal">Johanna Dohnal:</a> Nur eine Frauenorganisation, die lästig ist, hat eine Existenzberechtigung.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.renner-institut.at/frauenmachengeschichte/sozdemokratinnen/dohnal.htm" title="Biograohie von Johanna Dohnal via Renner Institut" class="liexternal">Johanna Dohnal:</a> Was soll den das heißen, eine Frau hat Mann und Kinder zu versorgen? Sind Männer denn hilflos und unmündig?</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.wortblume.de/dichterinnen/ebner_b.htm" title="Biographie von Maria von Ebner Eschenbach via Wortblume" class="liexternal">Maria von Ebner Eschenbach:</a> Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marie_von_Ebner-Eschenbach" title="Biographie von Maria von Ebner Eschenbach via Wikipedia" rel="nofollow" class="liwikipedia">Maria von Ebner Eschenbach:</a> Marie von Ebner-Eschenbach: „Eine kluge Frau hat Millionen Feinde – alle dummen Männer.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olympe_de_Gouges" title="Biographie von Olympe de Gouges via Wikipedia" rel="nofollow" class="liwikipedia">Olympe de Gouges:</a> Frauen, wacht auf! Was auch immer die Hürden sein werden, die man euch entgegenstellt, es liegt in eurer Macht, sie zu überwinden.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.die-kaempferin.de/" title="Biographie von Rosa Luxemburg" class="liexternal">Rosa Luxemburg:</a> Entfremdet und entwürdigt ist nicht nur der, der kein Brot hat, sondern auch der, der keinen Anteil an den großen Gütern der Menschheit hat.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.onb.ac.at/ariadne/vfb/bio_mayrederrosa.htm" title="Biographie von Rosa Mayreder" class="liexternal">Rosa Mayreder:</a> Man wird erst wissen, was die Frauen sind, wenn ihnen nicht mehr vorgeschrieben wird, was sie sein sollen.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/simone-de-beauvoir" title="Biographie von Simone de Beauvoir" class="liexternal">Simone de Beauvoir:</a> Niemand ist Frauen gegenüber aggressiver &#038; herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Eine Blanco-Karte mit roter Rose für ein Zitat Ihrer Wahl.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/george-eliot" title="Biographie von Georg Eliot" class="liexternal">George Eliot:</a> Il n&#8216;est jamais trop tard pour devenir ce que nous aurions pu être.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://diestandard.at/r1197469286362/Simone-de-Beauvoir" title="Biographie von Simone de Beauvoir" class="liexternal">Simone de Beauvoir:</a> On ne naît pas femme, on le devient.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_de_Beauvoir" title="Biographie von Simone de Beauvoir" rel="nofollow" class="liwikipedia">Simone de Beauvoir:</a> Se vouloir libre, c’est aussi vouloir les autres libres.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/virginia-woolf/" title="Biographie von Virginia Woolf" class="liexternal">Virginia Woolf:</a> If you want something said, ask a man; if you want something done, ask a woman.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/alice-paul/" title="Biographie von Alice Paul" class="liexternal">Alice Paul:</a> There will never be a new world order until women are a part of it. </li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/eleanor-roosevelt/" title="Biographie von Eleanor Roosevelt" class="liexternal">Eleanor Roosevelt:</a> The thing women have yet to learn is nobody gives you power. You just take it. </li>
</ul>
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		<item>
		<title>Friedrich Ebert Stiftung &#8211; Internationaler Frauentag</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/29/friedrich-ebert-stiftung-internationaler-frauentag/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 16:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1925 gegründete und nach dem damaligen sozialdemokratischen deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannte Stiftung bietet neben ihrer Bibliothek mit über 800.000 Medien vor Ort auch eine &#8222;Digitale Bibliothek&#8220;. Diese umfaßt unter anderem eine große Zahl hauseigener Publikationen und digitalisierter historischer Zeitschriften, beispielsweise zu frauen- bzw. genderpolitischen Fragen, zu Themen der Bildungs- und Entwicklungspolitik sowie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1925 gegründete und nach dem damaligen sozialdemokratischen deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannte Stiftung bietet neben ihrer Bibliothek mit über 800.000 Medien vor Ort auch eine &#8222;Digitale Bibliothek&#8220;. Diese umfaßt unter anderem eine große Zahl hauseigener Publikationen und digitalisierter historischer Zeitschriften, beispielsweise zu frauen- bzw. genderpolitischen Fragen, zu Themen der Bildungs- und Entwicklungspolitik sowie der Geschiche der Arbeiterbewegung.</p>
<p>Den Frauentag feiert die <a href="http://www.fes.de/" class="liexternal">Friedrich Ebert Stiftung</a> mit der Veranstaltung <strong>&#8222;GENDER REFRAMED. Geschlechterpolitik, die funktioniert&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Wann:</strong> Donnerstag, 8. März 2012,  18 bis 20.30 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> Friedrich Ebert Stiffung (FES)-Haus1, Hiroshimastraße 17, Berlin.</p>
<p><em>&#8222;Wer erfolgreich Geschlechterpolitik machen möchte, braucht so einiges. Zum Beispiel strategischen Weitblick, Verbündete, gutes Timing, Nerven wie Drahtseile &#8211; und viel Erfahrung. 16 gleichstellungspolitische Profis haben nun für die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Erfolgsrezepte<br />
aufgeschrieben &#8211; als Handbuch und Ideenfundgrube für all diejenigen, die heute geschlechterpolitisch etwas in Bewegung bringen wollen. Am Internationalen Frauentag ladet die <a href="http://www.fes.de/" class="liexternal">Friedrich Ebert Stiftung</a> Sie ein, sich von den Autor/innen des Kompendiums inspirieren zu lassen, die Erfolge der Vergangenheit zu feiern und Pläne für die Zukunft zu machen.&#8220;</em></p>
<p>Mit Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin als Gastrednerin und musikalischem Ausklang mit Fräulein Bernd.</p>
<p><strong>Anmeldung</strong>: bitte <a href="mailto:forumpug@fes.de" class="limailto"> per Mail</a> oder per Fax 030/26935-9239.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungen Internationaler Frauentag 2012</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/27/veranstaltungen-internationaler-frauentag-2012/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/27/veranstaltungen-internationaler-frauentag-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 00:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fraune]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3369</guid>
		<description><![CDATA[Zur Zeit können Sie sich hier über Frauentagsveranstaltungen aus Deutschland und Österreich (Wien, Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck, Klagenfurt und Hittisau) informieren. Auf weitere Frauentagsveranstaltung weisen wir gerne in diesem Beitrag hin. Schreiben Sie uns einfach ein Mail oder nutzen Sie die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrages.
Weiterführende Infos zum Thema Frauentag
Internationaler Frauentag 2012. Auch nach 101 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit können Sie sich hier über <strong>Frauentagsveranstaltungen aus Deutschland und Österreich (Wien, Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck, Klagenfurt und Hittisau)</strong> informieren. Auf weitere Frauentagsveranstaltung weisen wir gerne in diesem Beitrag hin. Schreiben Sie uns einfach ein Mail oder nutzen Sie die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrages.</p>
<h3>Weiterführende Infos zum Thema Frauentag</h3>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/22/internationaler-frauentag-2012/" title="Frauentag 2012" class="liinternal">Internationaler Frauentag 2012.</a> Auch nach 101 Jahren hat der „Internationale Frauentag“ seine Bedeutung keineswegs verloren. Ganz im Gegenteil&#8230;</li>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/02/28/100-jahre-internationaler-frauentag/" title="100 Jahre Frauentag- eine umfangreiche Zusammenstellung der historischen Fakten" class="liinternal">100 Jahre Internationaler Frauentag:</a> Eine umfangreiche Zusammenstellung zur Geschichte des Frauentages im „Duftenden Doppelpunkt.</li>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/03/03/literaturliste-frauentag-frauengeschichte-feminismus-heute/" class="liinternal" title="Literaturlist: Frauentag / Feminismus">Literaturliste:</a> Frauentag – Frauengeschichte – Feminismus heute.</li>
<h3>DEUTSCHLAND</h3>
<p>Mit weit mehr als 300 Einträgen lädt der <a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/aktionen/internationaler-frauentag-am-8-maerz-2012.html" title="Terminkalender des Deutschen Frauenrates" class="liexternal">Terminkalender des &#8222;Deutschen Frauenrates&#8220;</a> zum diesjährigen Internationalen Frauentag ein. Er bietet einen bundesweiten Überblick darüber, wer wo und wie den 8. März begeht &#8211; und er hat Platz für weitere Einträge&#8230; </p>
<h3>ÖSTERREICH</h3>
<h3>Wien</h3>
<p><strong><a href="http://at.indymedia.org/node/22400" title="Frauen - Lesben - Mädchendemo in Wien" class="liexternal">Frauen Lesben Mädchen – Dem0:</a></strong> 8. März 2012, Wien, Auftaktkundgebung Schwedenplatz, 16.30 Uhr, Demobeginn 17.00. </p>
<p><span id="more-3369"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.aoef.at/cms/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=2223%3Apodiumsdiskussion-ueber-frauenarmut-am-internationalen-frauentag-8-maerz&#038;lang=de" title="Podiumsdiskussion frauenarmut" class="liexternal">Podiumsdiskussion über Frauenarmut</a></strong>: 8. März 2012, 17 bis 21 Uhr, Urania Wien.</p>
<p><strong>INTERNATIONALER FRAUENTAG. <a href="http://www.wienbibliothek.at/veranstaltungen-und-ausstellungen/veranstaltungen/frauentag-2012.html" class="liexternal">Kurzvorträge und Gespräch. Jeder ihre Ansicht. Wo bleibt die Solidarität?</a></strong> 8. März, 16.15 Uhr, MUSA, Wien 1., Felderstraße 6-8, 1010 Wien. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des MUSA mit der Wienbibliothek im Rathaus.</p>
<p>Als Einstimmung auf das &#8222;<a href="http://www.trickywomen.at/" title="Tricky Women Animation Festival" class="liexternal">Tricky Women Animation Festival</a>&#8220; (14.–18. März) findet in der AK Bibliothek ein Filmprogramm mit anschließender Gesprächsrunde über die Situation freischaffender Künstlerinnen in der Film- und Animationsfilmbranche statt.<br />
Am 6. März, ab 18 Uhr, im Lesesaal der AK Bibliothek Wien, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien.</p>
<p>Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek lädt ein zum <a href="http://www.frauen.bka.gv.at/site/7666/default.aspx" class="liexternal">Open House</a> am Frauentag 2012.<br />
Am Donnerstag, 8. März 2012, ab 16:30 bis 21:00 Uhr, Palais Dietrichstein, Minoritenplatz 3, 1014 Wien </p>
<p><a href="http://www.wien.gv.at/menschen/frauen/veranstaltungen/frauentag/offenes-rathaus-2012.html" title="Offenes Rathaus in Wien" class="liexternal">Offenes Rathaus &#8211; Wien.</a> Am 8. März 2012 öffnet sich der Festsaal des Rathauses von 15 bis 20 Uhr für alle Mädchen und Frauen. </p>
<p><strong><a href="http://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/" title="Der Muse reichts - Frauen an der Universität" class="liexternal">Frauen an der Universität Wien – eine Führung durch die Geschichte des Frauenstudiums</a></strong>.<br />
Der Muse reicht’s! Erst 1897 öffnete die erste Fakultät an der Universität Wien ihre Pforten für die Frauen. Über 100 Jahre mussten sie warten, um ein eigenes Denkmal im Arkadenhof zu bekommen. Im Rahmen dieser Sonderführung wird ein kritischer Blick auf den langen Weg zum „Frauenstudium“ geworfen, ohne den Gegenwartsaspekt des Themas aus dem Auge zu verlieren. Termin: 08.03./10.03.2012. Anmeldung erforderlich.</p>
<h3>Oberösterreich</h3>
<p><strong><a href="http://www.linz.at/frauen/61696.asp" title="Frauentagsveranstaltungen 2012 in Linz" class="liexternal">Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 in Linz.</a> </strong></p>
<h3>Steiermark</h3>
<p><strong><a href="http://internationalerfrauentag.at" title="Der Internationale Frauentag 2012 in Graz" class="liexternal">Der Internationale Frauentag in Graz.</a></strong> </p>
<h3>Salzburg</h3>
<p><strong><a href="http://www.salzburg.gv.at/pdf-sondernewsletter_frauentag.pdf" title="Der Internationale Frauentag 2012 in Salzburg" class="lipdf">Der Internationale Frauentag in Salzburg.</a></strong> </p>
<h3>Tirol</h3>
<p><strong>ÖH Referat für Frauen &#038; Gleichbehandlung &#8211; <a href="http://www.oehweb.at/index.php?id=49&#038;no_cache=1" title="Der Internationael Frauentag in Innsbruck" class="liexternal">der Internationale Frauentag in Innsbruck.</a></strong></p>
<h3>Vorarlberg</h3>
<p><a href="http://www.frauenmuseum.at/" title="Frauenmuseum Hittisau" class="liexternal">FESTE. KÄMPFE. 100 JAHRE FRAUENTAG &#8211; Frauenmuseum Hittisau</a><br />
Fotos, Plakate, Transparente, Filmdokumente, Abzeichen und Zeitungsberichte dokumentieren anschaulich die sehr bewegte Geschichte des Frauentags in Österreich.<br />
Kärnten</p>
<h3>Klagenfurt</h3>
<p><a href="http://www.kulturraum-klagenfurt.at/default.aspx?SIid=220&#038;LAid=1&#038;ARid=29826" title="Kulturraum Klagenfurt - Internationaler Frauentag" class="liexternal">Kulturraum Klagenfurt: Veranstaltung zum Internationalen Frauentag.</a></p>
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		<title>Internationaler Frauentag 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch nach 101 Jahren hat der &#8222;Internationale Frauentag&#8220; seine Bedeutung keineswegs verloren. Ganz im Gegenteil. 
Wie bereits im vergangene Jahr bietet das Literaturblog Grußkarten mit Zitaten von engagierten Frauen bzw. Frauenrechtlerinnen zum Mobilisieren für und Gratulieren am 8. März an. Heuer gibt es erstmalig auch e-cards mit französisch- bzw. englischsprachigen Zitaten.
Die Probleme und die daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach 101 Jahren hat der &#8222;Internationale Frauentag&#8220; seine Bedeutung keineswegs verloren. Ganz im Gegenteil. </p>
<p>Wie bereits im vergangene Jahr bietet das Literaturblog <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="Sechs E-Cards mit Rosenmotiven und Zitaten von frauenrechtlerinnen" class="liinternal">Grußkarten mit Zitaten von engagierten Frauen bzw. Frauenrechtlerinnen</a> zum Mobilisieren für und Gratulieren am 8. März an. Heuer gibt es erstmalig auch e-cards mit französisch- bzw. englischsprachigen Zitaten.</p>
<p>Die Probleme und die daraus resultierenden Forderungen der Frauenbewegung spiegeln die patriarchalen gesellschaftlichen Strukturen wider und sind vielfältig wie die Frauenbewegung selbst – <strong>der Beitrag zeigt die Probleme anhand von vier Beispielen auf: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Gewalt gegen Frauen, Geschlechtergerechte Sprache, Sexistische Werbung</strong></p>
<h3>Gleicher Lohn für gleiche Arbeit</h3>
<p>Das Ungleichgewicht bei der Erwerbsarbeit spiegelt sich nicht nur in ungleichem Lohn für gleichwertige Arbeit wider. Viele Frauen sind auch heute noch in wenigen, sogenannten Frauenberufen tätig und decken einen Großteil der Nachfrage an Arbeitskräften im Bereich des Niedriglohnsektors ab. </p>
<li>Der <a href="http://www.equalpayday.at/" title="Equal Pay Day - Tag der Einkommensgleichheit zwischen Frauen und Männern" class="liexternal">Equal Pay Day</a> (Tag der Einkommensgleiche) macht darauf aufmerksam, dass Frauen in Österreich bis zum 13. April weiterarbeiten müssen, um so viel zu verdienen, wie Männer, die bis zum 31. Dezember des Vorjahres gearbeitet haben.</li>
<li><a href="http://www.jobs4girls.at/003/Berufe?article=3" title="Mehr als die Hälfte der Mädchen in drei Lehrberufen" class="liexternal">jobs4girls</a>: Friseurin, Einzelhandelskauffrau oder Bürokauffrau. Mehr als die Hälfte aller weiblichen Lehrlinge in Wien ergreifen einen dieser drei Lehrberuf.</li>
<h3>Gewalt gegen Frauen</h3>
<p>Gewalt gegen Frauen zeigt sich in vielerlei Formen: körperlich, sexuell, seelisch, institutionell, strukturell.<br />
Und sie ist auch noch 2012 oft ein Tabuthema, zu dem entsprechend wenig Daten vorliegen. Einen Anhaltspunkt bietet die österreichische Prävalenzstudie &#8222;Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld &#8220; aus dem Jahr 2011: 57 Prozent der Frauen machten im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalterfahrungen – die meisten davon in der Partnerschaft. 74 Prozent der Frauen erlebten sexuelle Belästigung. Jede 3. Frau hat sexuelle Gewalt erlebt. Jede 5. Frau macht schwere sexuelle Gewalterfahrungen. Mehr als jede 10. Frau erlebt mehrmalige schwere sexuelle Gewalthandlungen mit körperlichen, seelischen und/oder langfristigen psychosozialen Folgen.</p>
<li><a href="http://www.bmwfj.gv.at/Presse/AktuellePresseMeldungen/Documents/Gewaltprävalenz-Studie 2011-Executive Summary.pdf" title="Österreichische Gewaltprävalenz Studie" class="lipdf">Österreichische Gewaltprävalenz-Studie</a>
</li>
<li><a href="http://frauenrechte.de/online/index.php" title="Terre des Femmes - Frauenrechte" class="liexternal">Terre des femmes. Menschenrechte für die Frau</a></li>
<li>Amnesty International will am &#8222;Internationalen Frauentag&#8220; unter dem Titel <a href="http://www.amnesty-frauen.de/Main/MaterialF%C3%BCrAktionenAmInternationalenFrauentag2012" title="Amnesty - gegen Gewalt sensibilisieren - eine Aktion zum Frauentag 2012" class="liexternal">&#8222;Äusserst grausames Spiel&#8220;</a> mit Stoffpuppen sensibilisieren.</li>
<p> <span id="more-3363"></span></p>
<h3>Geschlechtergerechte Sprache</h3>
<p>Unsere Sprache ist immer auch ein Abbild der aktuellen, aber auch der historischen gesellschaftlichen Entwicklung. Sprache und Denken sind miteinander eng verzahnt und tragen ihr &#8222;Schärflein&#8220; dazu bei, dass im täglichen Leben noch immer Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern herrschen.</p>
<li><a href="http://www.die-technik-ist-weiblich.at/wp-content/uploads/PDF/Sprachleitfaden-Web.pdf" title="Sprachleitfaden geschlechtersensible Sprache - FH Campus Wien" class="lipdf">Sprachleitfaden FH Campus Wien</a></li>
<li><a href="http://www.wien.gv.at/medien/pid/inland/sprache/gender/index.html" title="Sprachleitfaden der MA 57" class="liexternal">Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren und eine diskriminierungsfreie Bildsprache</a> der MA 57 &#8211; Frauenabteilung der Stadt Wien.</li>
<li><a href="http://www.vida.at/servlet/ContentServer?pagename=S03/Page/Index&#038;n=S03_24.2" title="Anleitung fürr eine geschlechtergerechte Mediengestaltung " class="liexternal">„Ich Tarzan – Du Jane?“ Frauenbilder – Männerbilder.</a> Weg mit den Klischees! Anleitung für eine geschlechtergerechte Mediengestaltung.</li>
<h3>Sexistische Werbung</h3>
<p>Noch immer bedienen sich Teile der Werbewirtschaft Geschlechterklischees und sexistischer Vorurteile. Meist sind es Frauen, die von dieser Art von Werbung betroffen sind. Traditionelle Rollenbilder werden zementiert und behindern damit die Gleichstellung zwischen Frau und Mann.<br />
Neben dem in Bezug auf sexistische Werbung zahnlosen <a href="http://www.werberat.or.at/show_86.aspx" title="Werberat - Selbskontrolle der Werbewirtschaft" class="liexternal">Werberat</a> haben sich in <a href="http://www.watchgroup-sexismus.at/cms/" title="Grazer Watchgroup Sexismus" class="liexternal">Graz</a>, <a href="http://watchgroupsalzburg.wordpress.com/" title="Salzburger Watchgroup gegen Sexismus" class="liexternal">Salzburg</a> und <a href="http://www.werbewatchgroup-wien.at/" title="Werbewatchgroup Wien" class="liexternal">Wien</a> drei engagierte Werbewatchgroups gebildet.</p>
<li><a href="http://www.werbewatchgroup-wien.at/files/www_Kriterien_februar2012_120206.pdf" title="Was ist sexistsiche Werbung - Kriterienkatalog " class="lipdf">Was ist Sexistische Werbung?</a>  Kriterienkatalog mit Bildern (Typ: PDF, Größe: 2,5 MB)</li>
<h3>Weiterführende Infos zum Thema Frauentag</h3>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/02/28/100-jahre-internationaler-frauentag/" title="100 Jahre Frauentag- eine umfangreiche Zusammenstellung der historischen Fakten" class="liinternal">100 Jahre Internationaler Frauentag:</a> Eine umfangreiche Zusammenstellung zur Geschichte des Frauentages im „Duftenden Doppelpunkt.</li>
<li><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/03/03/literaturliste-frauentag-frauengeschichte-feminismus-heute/" class="liinternal" title="Literaturlist: Frauentag / Feminismus">Literaturliste:</a> Frauentag – Frauengeschichte – Feminismus heute.</li>
<h3>Veranstaltungen</h3>
<p><strong>Hinweise auf Veranstaltungen zum Frauentag 2012 in Österreich und Deutschland finden sie im Beitrag <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/27/veranstaltungen-internationaler-frauentag-2012/" title="Veranstaltungen in Deutschland und Österreich zum Internationalen Frauentag" class="liinternal">&#8222;Veranstaltungen Internationaler Frauentag&#8220;.</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Valentinstag</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/02/10/valentinstag-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Länder des Südens]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Fair gehandelte Blumen kaufen &#8211; Rosen-E-Cards versenden&#8230;
Der Valentinstag (14. Februar) gilt in einer Reihe von Ländern als Tag der Liebenden.
Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Es ist auch möglich, dass die Festlegung des Gedenktages auf den 14. Februar mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Fair gehandelte Blumen kaufen &#8211; <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/#a20" title="Rosen-E-Cards" class="liinternal">Rosen-E-Cards versenden&#8230;</a></h3>
<p>Der Valentinstag (14. Februar) gilt in einer Reihe von Ländern als Tag der Liebenden.</p>
<p>Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Überlieferung von <a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienV/Valentin_von_Terni.htm" title="Bischof Valentin von Terni" class="liexternal">Bischof Valentin von Terni</a> zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Es ist auch möglich, dass die Festlegung des Gedenktages auf den 14. Februar mit dem römischen Fest der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lupercalien" title="Lubercalien" rel="nofollow" class="liwikipedia">Lupercalia</a> zusammenhängt, das vom 13. bis zum 15. Februar gefeiert wurde. Via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag" title="Valentinstag" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a>    </p>
<p>Schon Gottfried Keller (1819-1890) wünschte sich:</p>
<p><em>Rosen, Rosen bringe!<br />
Rosenduft soll wehn.<br />
Wenn ich trink und singe,<br />
Will ich Rosen sehn.</em></p>
<p>Er konnte allerdings noch nichts über die teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Rosen- bzw. Blumenfarmen im 21. Jahrhundert in den Ländern des Südens wissen: Kinderarbeit, Löhne unter dem Existenzminimum, gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen, ungeregelte Arbeitszeiten, Verhinderung von gewerkschaftlicher Organisation. Mit diesen Missständen leben Millionen ArbeiterInnen, nicht nur der Blumenindustrie. </p>
<p><em>&#8222;Ich meine, es müßte einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen, wenn sie erkennen, daß sie sich nicht geliebt haben, wie sie sich hätten lieben können.&#8220;</em> Christian Morgenstern (1871-1914)</p>
<p><strong>Sie schenken am 14. Februar Blumen? Sehen Sie sich bitte zuvor an, was bzw. wie Sie im Namen der Liebe schenken.</strong></p>
<p><strong>Die &#8222;Duftenden Doppelpunkte&#8220; warten zum Valentinstag mit zwei Boni auf.</strong></p>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/02/Rosa-Rose-112x150.jpg" alt="" title="Rosa Rose" width="112" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3352" /> <img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/02/Orange-gelbe-Rose-112x150.jpg" alt="" title="Orange-gelbe Rose" width="112" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3351" /> <img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/02/Gelbe-Rose-112x150.jpg" alt="" title="Gelbe Rose" width="112" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3350" /> <img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/02/Weisse-Rose-112x150.jpg" alt="" title="Weisse Rose" width="112" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3353" /> <img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/02/Orange-Rose-118x150.jpg" alt="" title="Orange Rose" width="118" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3354" /></p>
<h3>Bonus 1:</h3>
<p> Anlässlich des Valentinstages stellt der &#8222;Duftende Doppelpunkt&#8220; <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/#a20" title="Sechs E-Cards mit Rosenmotiven" class="liinternal">sechs E-Cards mit Rosenmotiven</a> zum Versenden bereit. Alternativ zu diesen, neutral gehaltenen Karten, können Sie aus fünfzehn, ursprünglich zum Frauentag veröffentlichten und <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/#a05" class="liinternal">mit Zitaten von engagierten Frauen versehenen Rosen-E-Cards</a> wählen.</p>
<h3>Bonus 2:</h3>
<p> <a href="http://petra-oellinger.at/werkstatt/rosenschmuck-manufaktur/kulturgeschichte-der-rose/" class="liexternal">&#8222;Kleine Kulturgeschichte der Rose&#8220;</a> auf der Wohnpage von Petra Öllinger. </p>
<h3>Weiterführende Linktipps:</h3>
<p> <span id="more-3337"></span><br />
<a href="http://www.fairtrade.at/produzenten/blumen/" title="Fairtrade Austria" class="liexternal">Fairtrade Österreich</a> &#8211; Blumen: Jährlich geben ÖsterreicherInnen über 45 Mio. Euro für Schnittblumen aus, am beliebtesten ist mit Abstand die Rose.<br />
<a href="http://www.fairtrade-deutschland.de/produzenten/blumen/" title="Fairtrade Deutschland" class="liexternal">Fairtrade Deutschland</a> &#8211; Fairer Handel mit Blumen.<br />
<a href="http://www.wwf.de/interaktiv/verbrauchertipps/fair-gehandelte-blumen/" class="liexternal">WWF &#8211; Fair gehandelte Blumen in der Vase.</a><br />
<a href="http://www.fairflowers.de/" class="liexternal">Flower Label Program (FLP). Fair gehandelte Blumen.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wannseekonferenz</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/01/19/wannseekonferenz/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/01/19/wannseekonferenz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Genozid]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli 1941 forderte Reichsmarschall Hermann Göring von Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes einen &#8222;Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage&#8220;.
Heydrich lud am 20. Jänner 1942 zu einem &#8222;Arbeitsfrühstück&#8220; in eine Villa am Wannsee. Fünfzehn Männer aus Ministerien, der NSDAP und der SS diskutierten die Deportation der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 1941 forderte Reichsmarschall <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring" title="Hermann Göring" rel="nofollow" class="liwikipedia">Hermann Göring</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Heydrich" title="Reinhard Heydrich" rel="nofollow" class="liwikipedia">Reinhard Heydrich</a>, Chef des Reichssicherheitshauptamtes einen &#8222;Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage&#8220;.</p>
<p>Heydrich lud am 20. Jänner 1942 zu einem &#8222;Arbeitsfrühstück&#8220; in eine Villa am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Wannsee" title="Wannsee" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wannsee</a>. Fünfzehn Männer aus Ministerien, der NSDAP und der SS diskutierten die Deportation der Juden und JüdInnen Europas bzw. deren Ermordung in Osteuropa. Protokollführer der streng geheimen Konferenz war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Eichmann" title="Adolf Eichmann" rel="nofollow" class="liwikipedia">Adolf Eichmann</a>, Judenreferent im Reichssicherheitshauptamt. </p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/01/330px-Berlin_Wannseevilla.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/01/330px-Berlin_Wannseevilla.jpg" alt="" title="Berlin Wannseevilla. Foto: Clemensfranz. Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen" width="330" height="221" class="alignnone size-full wp-image-3319" /></a></p>
<p><em>&#8222;In großen Arbeitskolonnen [&#8230;] werden die arbeitsfähigen Juden straßenbauend in diese Gebiete geführt, wobei zweifellos ein Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird. Der allfällig endlich verbleibende Restbestand wird [&#8230;] entsprechend behandelt werden müssen [&#8230;]&#8220;</em></p>
<p>[Quelle: Das Protokoll der Wannsee-Konferenz, 20. Januar 1942, S. 7/8]</p>
<p><span id="more-3318"></span></p>
<p>Der Massenmord hatte allerdings bereits spätestens im Juni 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion begonnen. Mobile Einsatztruppen der SS führten Erschießungen durch und setzten Gaswagen ein. In ihnen wurden die Menschen mit Hilfe von Autoabgasen getötet. Allein bei dem Massaker in <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,qjrjiqsqd318cyko~cm.asp" title="Damals eine Schlucht in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew" class="liexternal">Babi Jar</a> wurden im September 1941 über 33.000 Menschen getötet. Als die Konferenz am Wannsee tagte, waren bereits über eine halbe Million Menschen ermordet worden.</p>
<p>Die Wannseekonferenz bildet den Übergang vom Massenmord zum Genozid bzw. Völkermord. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Mai 1945 wurden über sechs Millionen Juden und Jüdinnen ermordet.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.ghwk.de/teilnehmer-1.htm" class="liexternal">Die Teilnehmer der Wannseekonferenz</a></p>
<p><a href="http://www.ghwk.de/" class="liexternal">Haus der Wannsee-Konferenz</a> &#8211; Gedenk- und Bildungsstätte </p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1652024/" title="Die organisierte "Endlösung"" class="liexternal">Deutschland Radio: Die organisierte &#8222;Endlösung&#8220;</a>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wannseekonferenz" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia: Wannseekonferenz</a> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>AK Bibliothek Wien Jahrbuch</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken & Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahrbuch 2011 ist gut und 199 inhaltsschwere Seiten lang geraten.
Es kann via Internet kostenlos bestellt werden. 
Im ersten Teil ist neben einem kurz und übersichtlich gestalteten Tätigkeitsbericht und einem Ausblick ein Nachruf auf Josef Vass, dem 2010 verstorbenen Leiter der Bibliothek von 1980 – 1998, zu finden.

Übrigens, die beiden &#8222;Fotomodelle&#8220; führen anlässlich des 90. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Jahrbuch 2011 ist gut und 199 inhaltsschwere Seiten lang geraten.</strong></p>
<p><strong>Es kann via Internet <a href="http://wien.arbeiterkammer.at/online/page.php?P=68&#038;IP=64203" title="Das Jahrbuch der AK Bibliothek Wien kostenlos bestellen" class="liexternal">kostenlos bestellt</a> werden.</strong> </p>
<p><strong>Im ersten Teil ist neben einem kurz und übersichtlich gestalteten Tätigkeitsbericht und einem Ausblick ein Nachruf auf Josef Vass, dem 2010 verstorbenen Leiter der Bibliothek von 1980 – 1998, zu finden.</strong></p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/12/Jahrbuch-2011-AK-Bibliothek-Wien-für-Sozialwissenschaften.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/12/Jahrbuch-2011-AK-Bibliothek-Wien-für-Sozialwissenschaften-112x150.jpg" alt="Das Jahrbuch 2011 der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften" title="Jahrbuch 2011 -  AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften" width="112" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3312" /></a></p>
<p>Übrigens, die beiden &#8222;Fotomodelle&#8220; führen anlässlich des 90. Geburtstages der AK Bibliothek in einem <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/10/19/ein-film-zum-90er-der-ak-bibliothek-wien/" title="Ein Film zum 90er der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften" class="liinternal">Filmchen</a> durch die Räumlichkeiten und Angebote der Bibliothek.</p>
<h3>Der zweite Teil blickt in mannigfacher Weise zurück:</h3>
<li><strong>Karl Stubenvoll:</strong> Die SS und der Raub der &#8222;Marxistenbibliotheken&#8220; in der Wiener Arbeiterkammer. Neue Facetten der Bibliotheksplünderung im Jahr 1938.<br />
Neue Aktenfunde flossen in den Beitrag ein. Die die zentrale Rolle der SS bei der Zerstörung und Plünderung der Bibliothek im Jahre 1938 belegen.</li>
<p> <span id="more-3309"></span></p>
<li><strong>Madeleine Wolensky:</strong> Unser alter Pernerstorfer<br />
Der Beitrag stellt <a href="http://www.dasrotewien.at/pernerstorfer-engelbert.html" title="Engelbert Pernerstorfer" class="liexternal">Engelbert Pernerstorfer</a>, einen der Gründerväter der AK Bibliothek vor und spannt den Bogen zu seinem leidenschaftlichen Verhältnis zur Literatur, zum Theater und zu seinen Büchern.</li>
<li><strong>Sabine Lichtenberger und Herbert Posch:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Br%C3%BCgel" title="Fritz Brügel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Friedrich Brügel</a> – Akademiker mit Zivilcourage<br />
Die beiden AutorInnen setzen sich in ihrem Artikel mit dem damaligen Leiter der Bibliothek beziehungsweise seinem demonstrativen Akt des Protestes auseinander und stellen den Zusammenhang zu den biografischen und politischen Ereignissen dar. – Er zerriss 1931 sein Doktorratdiplom der Universität Wien.</li>
<li><strong>Barbara Kintaert:</strong> <a href="http://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/lanzer_w.htm" title="Wanda Lanzer" class="liexternal">Wanda Lanzer</a> (geb. Landau)<br />
Wir folgen den vielen freiwilligen und unfreiwilligen Stationen der AK Bibliothekarin Wanda Lanzer (1886 – 1980) und ihrer Familie.</li>
<li><strong>Klaus-Dieter Mulley:</strong> &#8222;Auf eine gewisse repräsentative äußere Ausstattung ist größter Wert zu legen.&#8220;<br />
Rekonstruiert wird die mühevolle Suche 1929/1921 nach einer Bleibe für die AK Wien beziehungsweise die Bibliothek.</li>
<li><strong>Michael Kollmer:</strong> Die Sozialwissenschaftliche Bibliothek der Arbeiterkammer Wien. Das Umfeld ihrer Gründung und ihrer Entwicklung bis heute.<br />
Der Autor setzt sich mit der Bedeutung der Sozialwissenschaften als &#8222;sozialer Wissenschaften&#8220; für die Arbeiterbewegung und die Rolle der Bibliothek als entsprechende Wissensvermittlerin auseinander. Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang ein Besuch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke" title="Rudi Dutschke" rel="nofollow" class="liwikipedia">Rudi Dutschke</a> als Leser der Bibliothek im Jahre 1966 bleiben.</li>
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		<title>KOBUK</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/12/19/kobuk/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kobuk]]></category>
		<category><![CDATA[Kronen Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Kobuk versus Kronen Zeitung

Kollateralschäden an Mensch und Tier inbegriffen
Hans Kirchmeyr, der Autor von &#8222;Wenn die Ukraine Hunde tötet, stirbt bei uns die Wahrheit&#8220;, setzt sich in seinem Beitrag auf Kobuk1 mit der Kampagne der Kronen Zeitung für die ukrainischen Streunerhunde kritisch auseinander. Er macht dabei auf das von der Krone verwendete Foto- bzw. vom ORF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kobuk versus Kronen Zeitung</h2>
<h2>
<h3>Kollateralschäden an Mensch und Tier inbegriffen</h3>
<p>Hans Kirchmeyr, der Autor von <a href="http://www.kobuk.at/2011/12/wenn-die-ukraine-hunde-toetet-stirbt-bei-uns-die-wahrheit/" title="Wenn die Ukraine Hunde tötet stirbt bei uns die Wahrheit" class="liexternal">&#8222;Wenn die Ukraine Hunde tötet, stirbt bei uns die Wahrheit&#8220;</a>, setzt sich in seinem Beitrag auf Kobuk<sup>1</sup> mit der <acronym title="Aktion">Kampagne</acronym> der <a href="http://www.krone.at/" title="Kronen Zeitung" class="liexternal">Kronen Zeitung</a> für die ukrainischen Streunerhunde kritisch auseinander. Er macht dabei auf das von der Krone verwendete Foto- bzw. vom <acronym title="Österreichischer Rundfunk">ORF</acronym> ausgestrahlte Filmmaterial aufmerksam. Dieses zeigt Hunde, die teilweise unvorstellbaren, durch Menschen verursachten Qualen ausgesetzt sind. Der Haken daran: Die Aufnahmen der <acronym title="misshandelten">malträtierten</acronym> <acronym title="Lebewesen">Kreaturen</acronym> wurden nicht in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine" title="Ukraine" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ukraine</a> gemacht.</p>
<p>Leider übersieht der Autor in seinem <acronym title="Vorwort">Prolog</acronym> auf Kobuk das Leid der Tiere. Um so mehr zeigt er „ein Herz für Kinder“. Nachdem er diese <acronym title="Ein Volte schlagen ist ein Kunstgriff beim Kartenspiel">Volte</acronym> geschlagen hat, springt er von den Straßenhunden im Allgemeinen, nicht ohne ihnen zuvor das Etikette des Krankheitsüberträgers anzuheften, zu den Streunern nach Rumänien und den dort von Hunden gebissenen Menschen. Auch diese tragischen Umstände werden unter Hinweis auf eine Rüge des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Gerichtshof_f%C3%BCr_Menschenrechte" title="Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte" rel="nofollow" class="liwikipedia">Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte</a> für seinen Rundumschlag vereinnahmt. </p>
<blockquote><p>Straßenhunde sind keine Kuscheltiere, sondern übertragen Krankheiten und sind eine ernste Bedrohung, insbesondere für Kinder. Uns Couch-Tierschützern mag diese Sicht nicht gefallen, aber viele Menschen, die täglich mit Streunern konfrontiert sind, und oft selbst “wie arme Hunde” leben, empfinden es so &#8230;</p></blockquote>
<p>Mit der Bemerkung <em>&#8222;Das soll nichts entschuldigen, was mit den Tieren passiert“</em> macht er gegen Ende seines Vorwortes einen halbherzigen Versuch, die bisherige einseitige Stimmungsmache gegen Straßenhunde ein wenig zurechtzurücken. Man würde ihm gerne glauben, mit einem <em>„Aber“</em> relativiert er seine Aussage allerdings bereits im nächsten Satz: <em>„Aber man sollte die Umstände kennen, bevor man über andere Menschen und ganze Länder urteilt.&#8220;</em><br />
Der Prolog klingt aus und Hans Kirchmeyr hat es nun endgültig geschafft. Als Freund der Kinder und Armen hat er sich sein Platzerl in unseren Herzen gesichert. Dank seiner <acronym title="gründliche">profunden</acronym> <acronym title="genaue Untersuchung">Analyse</acronym> haben wir die Umstände nun ausreichend kennengelernt und könnten zum Thema Medienkritik übergehen.</p>
<p>Ein kritischer Blick auf das <acronym title="Presse, Funk, Fernsehen">Medienangebot</acronym> ist heute nötiger denn je und das <acronym title="persönlicher Einsatz">Engagement</acronym> vieler Freiwilliger auf Kobuk hilft, die Qualität des Journalismus in Österreich zu verbessern. In seiner Arbeit steht das <acronym title="Ein Blog welches sich kritisch mit den Medien beschäftigt">Medienwatchblog</acronym> Kobuk allerdings nicht im kritikfreien Raum. Es ist wichtig, die fälschliche Verwendung von Foto- und Filmmaterial in Zusammenhang mit der Tötung der Hunde aufzudecken. Das Leid der Tiere ist trotzdem real und muss dringend gelindert werden. Kobuk leistet nicht nur diesbezüglich keine Unterstützung, sondern <acronym title="etwas hintertreiben">konterkariert</acronym> diese. </p>
<p>Ein wenig <acronym title="Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in andere Wesen einzufühlen">Empathie</acronym> hätte den angerichteten <acronym title="Begleitschaden">Kollataralschaden</acronym> verhindern können. Lesen Sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare" title="William Shakespeare" rel="nofollow" class="liwikipedia">Shakespeare</a>, Herr Kirchmeyr: </p>
<blockquote><p>Der arme Käfer, den dein Fuß zertritt, fühlt körperlich ein Leiden ganz so groß, als wenn ein Riese stirbt.<sup>2</sup></p></blockquote>
<p>Journalismus sollte nicht nur über eine klare Zielsetzung verfügen, sondern immer auch <span id="more-3311"></span> von <acronym title="Die Welt verantwortungsvoll und als Ganzes betrachten und danach handeln">Ethik</acronym> getragen sein. Der Autor präsentiert uns in seinem Prolog ein <acronym title="Zusammenballung">Konglomerat</acronym> aus persönlicher Meinung und <acronym title="eine Absicht erkennen lassen">tendenziöser</acronym> <acronym title="Nachforschung">Recherche</acronym> und verbindet dieses mit seiner auf <acronym title="Tatsachen">Fakten</acronym> basierenden Medienkritik an der Kronen Zeitung.<br />
Leider erfahren wir vom Autor auch nicht, ob er sich um eine Stellungnahme der Krone bzw. von Frau Entenfellner als Verantwortliche der dortigen Tierecke bemüht hat. Die Beantwortung dieser Frage würde nicht nur etwas über die Fairness des Schreibers aussagen, sondern auch seine <acronym title="Absichten">Intentionen</acronym> klarer zu Tage treten lassen. So bleibt im Dunkeln, ob er an einer lösungsorientierten <acronym title="Verständigung">Kommunikation</acronym> interessiert ist oder ob es ihm lediglich darum, geht das <acronym title="Eine Zeitung mit hoher Auflage, der nur eingeschränkte Seriosität zugeschrieben wird">Boulevardblatt</acronym> öffentlichkeitswirksam vorzuführen.</p>
<p>Menschliches und tierisches Leid kennt keine Staatsgrenzen und sollte niemals gegeneinander ausgespielt werden. Das breite öffentliche Interesse am Schicksaal der Streunerhunde in der Ukraine birgt die Möglichkeit einer positiven Veränderung<sup>3</sup>.<br />
Kastrations- und Impfprogramme sind eine der Grundvoraussetzungen, um das vom Menschen verursachte Leid von Millionen in Europa auf der Straße lebenden Tieren zu lindern. Hier ist nicht nur das Engagement der TierschützerInnen und die Spendenfreudigkeit vieler Menschen gefordert, sondern auch eine <acronym title="Europäische Union">EU</acronym>-weite gesetzliche Regelung plus finanzielle Unterstützung.<br />
Wenn das für den Tierschutz erforderliche Material möglichst vor Ort und in Zusammenarbeit mit ukrainischen TierschützerInnen beschafft wird, fördert dies die Wirtschaft der Ukraine und nützt so Tier und Mensch gleichermaßen und bildet einen Beitrag zur Armutsbekämpfung.</p>
<p>Aber zurück zu Kobuk und Hans Kirchmeyr: Auf der Site „futurezone“ des ORF wird unter dem Titel <a href="http://futurezone.at/digitallife/6409-kobuk-hat-einen-hygiene-effekt.php" title="Wir sind keine Profis" class="liexternal">&#8222;Wir sind keine Profis&#8220;</a> <a href="http://www.helge.at/" title="Helge Fahrnberger" class="liexternal">Helge Fahrnberger</a>, der Initiator von Kobuk interviewt: <em>&#8222;&#8218;Bei Kobuk gilt das Vier-Augen-Prinzip: Ich will jeden Artikel zuerst gesehen haben, bevor er veröffentlicht wird.&#8216;(&#8230;) Nur drei Autoren, darunter &#8218;Kobuk-Star&#8216; Kirchmeyr, haben das Recht eingeräumt bekommen, ohne Zustimmung eines anderen zu publizieren.&#8220;</em><br />
Ob da <a href="http://www.helge.at/" title="Helge Fahrnberger" class="liexternal">Helge Fahrnberger</a> bei der Kür seines Stars nicht ein wenig voreilig war? </p>
<p>In seiner Gesamtheit stellt das Projekt Kobuk sicher eine Bereicherung für die <acronym title="Gesamtheit der Weblogs und ihre Verbindungen">Blogosphäre</acronym> bzw. die interessierte Öffentlichkeit dar und leistet einen Beitrag für mehr Qualität im Pressewesen. Leider erschöpfen sich die Beiträge nur zu oft in Nebenaspekten, wie dem Aufzeigen von journalistischen <a href="http://www.kobuk.at/2011/05/gibt-es-bei-oe24-at-keinen-spellchecker/" title="Journalistische Rechtschreibschwächen" class="liexternal">Rechtschreib-</a> und <a href="http://www.kobuk.at/2011/12/oesterreichische-mathematik/" title="Journalistische Rechenschwächen" class="liexternal">Rechenschwächen</a>. Grundsätzliche Medienkritik wird auf Kobuk kaum geleistet. Sobald es ans Eingemachte geht, beispielsweise um den Umgang der Medien mit der Hungerkatastrophe in Ostafrika oder der Kriegsberichterstattung in Libyen, herrscht weitestgehend Funkstille.</p>
<p>Die Frage, ob die Berichterstattung der Kronen Zeitung und der Beitrag von Hans Kirchmeyr auf Kobuk lediglich zwei Seiten einer Medaille sind, habe ich für mich noch nicht schlüssig beantwortet. Gemeinsam haben sie es jedenfalls geschafft, viele Menschen zu verunsichern und am Tierleid in der Ukraine und anderswo zweifeln zu lassen.</p>
<p>Ich gebe allerdings die Hoffnung nicht auf, dass man bei der Kronen Zeitung aus eigenen Fehlern lernt und die Kobuk-AutorInnen noch auf dem Klavier der größeren Zusammenhänge spielen lernen und zukünftig ein neues, besseres Lied anstimmen.</p>
<p>1: Kobuk! Wir lesen Zeitung und schauen fern. Kobuk ist ein Medienwatchblog von Studierenden der Lehrveranstaltung „Multimedia-Journalismus” am Publizistikinstitut der Uni Wien, unter der Leitung von Helge Fahrnberger sowie einiger ständiger Autoren.<br />
Wieso Kobuk? &#8222;Am 3. Juli 1951 stand am Wiener Westbahnhof eine Schar von Journalisten und Fotografen ein (sic), um den berühmten ‚Eskimo-Autor‘ Kobuk zu empfangen. Aus dem Zug stieg allerdings – im Pelzmantel – Helmut Qualtinger. Er hatte die Redaktionen der Wiener Tageszeitungen auf Briefpapier des PEN-Clubs zur Ankunft des fiktiven Autors geladen.&#8220;</p>
<p>2: Isabella in „Maß für Maß“.</p>
<p>3: <a href="http://www.vier-pfoten.org/website/output.php?id=1290&#038;idcontent=3398&#038;language=2" title="Vier Pfoten organisiert ein Projekt für die Straßenhunde in der Ukraine" class="liexternal">Erstes Rettungsprojekt für die Streunerhunde in der Ukraine</a>. VIER PFOTEN und Stadt Lemberg unterzeichnen großes Sterilisationsprojekt zum Schutz der Straßenhunde.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<p><a href="http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/3327887-ZIB-2/3327929-Massenhafte-Hundetoetung-und-falsche-Bilder" title="Massenhafte Hundetötung und falsche Bilder" class="liexternal">ORF ZIB 2: Massenhafte Hundetötung und falsche Bilder</a></p>
<p><a href="http://www.peta.de/ukraine" title="Hundemassaker in der Ukraine" class="liexternal">peta.de: Hundemassaker in der Ukraine für die EM 2012</a></p>
<p><a href="http://www.krone.at/Haustiere/Chronik_der_Hilfsaktion_fuer_ukrainische_Hunde-Krone_vor_Ort-Story-303023" class="liexternal">Kronen Zeitung: Chronik der Hilfsaktion für ukrainische Hunde</a></p>
<p><strong>Autor</strong>: Georg Schober</h2>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschsprachige Geschichtsblogs</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/12/16/deutschsprachige-geschichtsblogs/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Klaus Graf (Archivar und Historiker) und Mareike König (Bibliothekarin und Historikerin) haben die Blogosphäre im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft durchforstet.
Sie nehmen in ihrem Beitrag &#8222;Entwicklungsfähige Blogosphäre – ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs&#8220; die derzeit noch kleine und überschaubare Präsenz von HistorikerInnen in diesem Bereich unter die Lupe.
Unter anderem wird in dem Beitrag auf das Blogportal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Graf_%28Historiker%29" rel="nofollow" class="liwikipedia">Klaus Graf</a> (Archivar und Historiker) und <a href="http://www.dhi-paris.fr/index.php?id=59" class="liexternal">Mareike König</a> (Bibliothekarin und Historikerin) haben die Blogosphäre im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft durchforstet.<br />
Sie nehmen in ihrem Beitrag <a href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/40" class="liexternal">&#8222;Entwicklungsfähige Blogosphäre – ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs&#8220;</a> die derzeit noch kleine und überschaubare Präsenz von HistorikerInnen in diesem Bereich unter die Lupe.</p>
<p>Unter anderem wird in dem Beitrag auf das Blogportal <a href="http://de.hypotheses.org" title="Geisteswissenschaftliche Blogportal" class="liexternal">hypotheses.org</a> und den Aggregator <a href="http://213.133.97.208/clio-online/planet/" title="Planet Clio - ein Aggregator für geschichtswissenschaftliche Blogs" class="liexternal">&#8222;Planet Clio&#8220;</a> aufmerksam gemacht. Mit Hilfe des Blogportals soll eine vernetzte deutschsprachige, bloggende Fachcommunity entstehen. Mit Hilfe des Aggregators können Sie sich über die Beiträge verschiedener Geschichtsblogs einen raschen Überblick verschaffen.</p>
<p>Abschließend weisen die beiden auf die aus ihrer Sicht derzeit wichtigsten deutschsprachigen Geschichtsblogs in alphabetischer Reihenfolge hin.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ARIADNE</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/11/29/ariadne/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/11/29/ariadne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 23:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte
Die aktuelle Ausgabe der Ariadne : Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel setzt sich mit dem Thema &#8222;Gedenken und Erinnern : Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus&#8220; (Nr. 59) auseinander.    
Die Vorstellung einer homogenen Kategorie ›Frau‹, der vorschnell das Etikett des Unpolitischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte</h2>
<p>Die <a href="http://www.addf-kassel.de/publikationen/ariadne_59.html" title="aktuelle Ausgabe der Ariadne" class="liexternal">aktuelle Ausgabe der Ariadne</a> : Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte der <a href="http://www.addf-kassel.de/" title="Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel" class="liexternal">Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel</a> setzt sich mit dem Thema &#8222;Gedenken und Erinnern : Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus&#8220; (Nr. 59) auseinander.    </p>
<blockquote><p>Die Vorstellung einer homogenen Kategorie ›Frau‹, der vorschnell das Etikett des Unpolitischen angeheftet wurde, verstellte lange Zeit den Blick auf die komplexe Verstrickung und Mittäterinnenschaft von Frauen in die Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie behinderte aber auch lange eine angemessene Würdigung der weiblichen Opfer der nationalsozialistischen Politik.</p></blockquote>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/11/Ariadne59.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/11/Ariadne59-93x150.jpg" alt="" title="Ariadne59" width="93" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3271" /></a></p>
<p>Ein <a href="http://www.addf-kassel.de/download/publikationen/Ariadne62_CfP.pdf" title="Artikelaufruf für die Nr. 62" class="lipdf">Artikelaufruf für die Nr. 62</a>: Skandal! Aufregendes aus den Frauenbewegungen (Arbeitstitel). Call for Papers. Exposés (1-1½ Seiten) bis zum 05. Dezember 2011 einreichen. </p>
<p><strong>Folgende Beiträge finden Sie in &#8222;Gedenken und Erinnern. Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus&#8220;</strong>  <span id="more-3270"></span></p>
<p><strong>Harald Schmid</strong>: Gender gap Erinnerungskultur. Frauen in der westdeutschen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – eine Spurensuche<br />
<strong>Insa Eschebach</strong>: Geschichte und Gedenken. Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Konzentrationslager Ravensbrück<br />
<strong>Nicole Kramer</strong>: Die ›Trümmerfrau‹ und ihre Schwestern. Die Erinnerung an Frauen im Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland, Großbritannien und Italien<br />
<strong>Stephan Scholz</strong>: »Als die Frauen ihren Mann stehen mussten«. Geschlechtermotive im bundesdeutschen Vertreibungsdiskurs<br />
<strong>Jutta Mühlenberg</strong>: Die Entnazifizierung ehemaliger SS-Helferinnen in der amerikanischen Besatzungszone Verfahrensweisen, Entlastungsstrategien und Lügengeschichten<br />
<strong>Josephine Ulbricht</strong>: Frauenbilder als Deutungs- und Interpretationsmuster Die justizielle Ahndung von NS-Denunziationsverbrechen am Beispiel der Stadt Leipzig<br />
<strong>Merle Funkenberg</strong>: »So waren hauptsächlich Hausfrauen mit einem Auto die besten Betreuer«. Die Betreuung der Opferzeugen während der NS-Prozesse der 1960er bis frühen1980er Jahre<br />
<strong>Susanne Businger</strong>: »Es gibt Dinge, die man lieber vergessen möchte«. Zur Geschichte von Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfern in der Schweiz nach 1945 aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive<br />
<strong>Maria Pohn-Weidinger</strong>: Anknüpfen und Ausblenden. Nationale und vergeschlechtlichte Opferdiskurse in Österreich im biographisch-narrativen Interview am Beispiel des Bildes der ›Trümmerfrau‹ in Österreich</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BESA – eine Frage der Ehre</title>
		<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/11/25/besa-eine-frage-der-ehre/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/11/25/besa-eine-frage-der-ehre/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturveranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[BESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kuden]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 17.11.2011 bis 17.01.2012. ] Wie muslimische Albaner Juden retteten 

Die Ausstellung zeigt zwölf Porträts und erzählt die dazugehörigen Geschichten von albanischen Muslimen und Musliminnen, die Juden und Jüdinnen während der Shoah gerettet haben.



Die Fotos stammen vom amerikanischen Fotografen Norman Gershman. 

Kuratiert wird die Ausstellung von Yad Vashem. 

Aussstellungsdauer: bis 19. Januar 2012
Ausstellungsort: Theater Nestroyhof-Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Öffnungszeiten: Montag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">17.11.2011</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">17.01.2012</td></tr></table><h3>Wie muslimische Albaner Juden retteten</h3>
<p>Die Ausstellung zeigt zwölf Porträts und erzählt die dazugehörigen Geschichten von albanischen Muslimen und Musliminnen, die Juden und Jüdinnen während der Shoah gerettet haben.</p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/11/besa_thumb.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2011/11/besa_thumb.jpg" alt="" title="besa_thumb" width="79" height="100" class="alignleft size-full wp-image-3266" /></a></p>
<p>Die Fotos stammen vom amerikanischen Fotografen <a href="http://www.eyecontactfoundation.org/" title="Norman Gershman" class="liexternal">Norman Gershman</a>. </p>
<p>Kuratiert wird die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yad_Vashem" title="yad Vashem" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ausstellung von Yad Vashem</a>. </p>
<p>Aussstellungsdauer: bis 19. Januar 2012<br />
Ausstellungsort: Theater Nestroyhof-Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien<br />
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 11.00 bis 18.00 Uhr und bei den Theateraufführungen am Abend und am Wochenende. EINTRITT FREI <span id="more-3265"></span></p>
<p>Die Besa ist ein Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanun_%28Albanien%29" title="Kanun" rel="nofollow" class="liwikipedia">Kanun</a>.</p>
<blockquote><p>&#8230; lässt sich nicht direkt ins Deutsche übersetzen, sondern umfasst die Begriffe „Friedenspakt, Allianz, Waffenstillstandsabkommen, gastfreundschaftliches Bündnis, Ehre des Hauses, Ehrenwort, Schwur, Sicherheitsgarantie, Loyalität, Treue und anderes mehr“[2]. Die Besa schützt von der Blutrache Bedrohte für gewisse Zeiten oder Orte vor Verfolgung und entbindet gleichzeitig den zur Blutrache Verpflichteten, ein Verbrechen zu rächen. Die Besa konnte einerseits zwischen Personen oder Familien vereinbart werden. Sie wurde zum Beispiel für wichtige Besorgungen, Feldarbeit, familiäre Feiern oder kirchliche Feiertage gewährt. Meist wurde auch dem Mörder für gewisse Zeit nach einer Blutrachetat Besa gewährt. In der Besa für Vieh und Hirten erlaubten Stämme untereinander, das andere Stammesgebiet zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Strecken bereisen zu dürfen. Die allgemeine Besa unterband alle Sühnetaten in Kriegszeiten.</p></blockquote>
<p>Weitere <a href="http://www.erinnern.at/bundeslaender/wien/termine/ausstellungseroeffnung-besa-eine-frage-der-ehre-wie-muslimische-albaner-juden-retteten" title="Informtionen" class="liexternal">Informationen</a> über die Austellung und den Begriff Besa. </p>
<p>Konzeption, Organisation, Koordination, Presse &#8211; und Öffentlichkeitsarbeit in Österreich: <a href="http://www.millisegal.at" title="Milli Segal" class="liexternal">Milli Segal.</a></p>
<p>Zwei weitere Ausstellungen in Wien:<br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/10/17/der-prozess-adolf-eichmann-vor-gericht/" title="Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht" class="liinternal">„Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht“</a> Ausstellung im Justizpalast in Wien.<br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/11/09/auf-den-spuren-eines-fotos/" title="Auf den Spuren eines Fotos" class="liinternal">AUF DEN SPUREN EINES FOTOS</a>. Die Ausstellung zeigt 10 Lebensgeschichten, jüdischer Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern. </p>
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		<title>AUF DEN SPUREN EINES FOTOS</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[AUF DEN SPUREN EINES FOTOS]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[jüdische Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermuseum Yad Layeled]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausstellung zeigt 10 Lebensgeschichten, jüdischer Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern. Eines davon ist Alisa Tennenbaum aus Wien, die das Glück hatte, durch den  „Kindertransport“ mit dem letzten Zug im August 1939 nach England zu entkommen. 
07.11. – 14.11.	BS Mollardschule, 1060 Wien, Mollardgasse 87: Mo., Di., Do: 9.00 – 15.00 Uhr, Mi.: 9.00 – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ausstellung zeigt 10 Lebensgeschichten, jüdischer Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern. Eines davon ist Alisa Tennenbaum aus Wien, die das Glück hatte, durch den  „Kindertransport“ mit dem letzten Zug im August 1939 nach England zu entkommen.</strong> <span id="more-3232"></span></p>
<li>07.11. – 14.11.	BS Mollardschule, 1060 Wien, Mollardgasse 87: Mo., Di., Do: 9.00 – 15.00 Uhr, Mi.: 9.00 – 19.00 Uhr, Fr. 9.00-13.00 Uhr</li>
<li>16.11 –  25.11.	BS Apollogasse, 1060 Wien, Apollogasse 1: Mo. – Fr. 7.00 – 21.30 Uhr
</li>
<li>29.11. – 13.12.	BS f. Gartenbau und Floristik , 1220 Wien Donizettiweg 31: Mo. –Fr. 8.00 – 15.00 Uhr</li>
<li>16.12. &#8211;  22.12. BS Hütteldorferstraße, 1150 Wien, Hütteldorferstraße 7-17: Mo.- Fr. 7.00 – 17.00 Uhr </li>
<p>EINTRITT FREI. Nähere Infos auf der Site <a href="http://www.millisegal.at" title="Milli Segal" class="liexternal">MILLI SEGAL</a> &#8211; AGENTUR FÜR PRESSE, PUBLIC RELATIONS UND VERANSTALTUNGSORGANISATION  </p>
<p>Das <a href="http://http://gfh.org.il/Eng/?CategoryID=301" title="Kindermuseum Yad Layeled" class="liexternal">Kindermuseum Yad Layeled</a> im Kibbutz Lohamei Hagetaot in Israel ist das zweitgrößte Holocaust Archiv nach <a href="http://www.yadvashem.org/" title="yad Vashem" class="liexternal">Yad Vashem</a> und das Kindermuseum ist das Einzige weltweit, das für Kinder und Jugendliche die Geschichte und Auswirkung der Shoah dem Alter der Kinder entsprechend zeigt und dafür Seminare, Projekte und Ausstellungen entwickelt. </p>
<p>Ausgehend von Fotos und Unterlagen entdecken die SchülerInnen (allein oder in Gruppen) die Geschichte eines jüdischen Kindes, das während des Krieges versteckt war. Sie beschreiben die Geschichte dieses Kindes, indem sie einen Fragebogen beantworten. Jeder Teilnehmer oder jede Gruppe wählt ein Kind aus, dessen Geschichte er oder sie erzählen wird.</p>
<p>Die Gestalter dieser Ausstellung haben bewusst entschieden, die Geschichten von Kindern zu erzählen, die das mörderische Regime überlebt haben. Es versteht sich von selbst, dass diese Geschichten erlauben, zwischen den Zeilen und unter Berücksichtigung der Sensibilität der Schüler aus der Grundschule, die Geschichte der verschwundenen Kinder (etwa 1,5 Millionen jüdische Kinder), zu erzählen. </p>
<p>Diese Ausstellung ist extra für Schulen konzipiert. In Zusammenarbeit mit dem Wiener Stadtschulrat, und BMUKK werden LehrerInnen und  SchülerInnen eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen.</p>
<p>Sämtliches Unterrichtsmaterial (ein Pädagogisches Begleitheft für LehrerInnen und die Geschichten mit Fragebögen für die SchülerInnen) wird von mir mitgeliefert und ist auch im Internet auf der Homepage www.millisegal.at zum download angeboten. </p>
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