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Archiv für die Kategorie 'Lyrik'

Elisabeth Chovanec – Gedankenströme

Mittwoch, 4. April 2012

Mut zur Lyrik

Geht das? Abseits des literarischen Mainstreams mutig den eigenen lyrischen Weg zu gehen?
Das geht! Elisabeth Chovanec tritt mit „Gedankenströme“ den Beweis an.

Eveline Haas schreibt dazu:

„Drei- und Vierzeiler unter dem Untertitel der ‚Gedankenströme‘
Abendkühle
Lebensoval
Urquell
Begegnung
Reisen
bilden auch diesmal eine Sammlung von assoziativ untereinandergestellten, beim Schreiben zufliegender Wortreihen, die den Leser auffordern, genau zu lesen, um erst mit den gedanklichen Zufügungen des Lesers zu etwas ganz nur dem einzelnen Leser gehörenden Bildhaften zu werden.
Schon die dritte Sammlung von lyrischen Texten, die mutig Modische und Verwirrendes vermeiden.“

Buchcover Elisabeth Chovanec Gedankenstroeme

Elisabeth Chovanec – Gedankenströme. Lyrische Texte von Chacha Baevioli.
BuX Verlagsservice, Wien 2011. 88 Seiten, Euro 24,90 (A).

Das Buch kann direkt bei der Autorin bestellt werden.

Homepage von Elisaebth Chovanec

Creative Commons und Literatur

Dienstag, 27. März 2012

Kostenlose Literatur im Netz

Was haben Paulo Coelho, Cory Doctorow und Martin Dragosits gemeinsam?

Nicht nur international bekannte Schriftsteller wie der Brasilianer Paulo Coelho und der kanadische Science-Fiction Autor Cory Doctorow tun es.

Immer mehr AutorInnen veröffentlichen teilweise unter einer Creative Commons Lizenz.

So hat der österreichische Lyriker Martin Dragosits kürzlich seinen ersten, 2007 bei Arovell erschienen Gedichtband „Der Teufel hat den Blues verkauft“, ebenfalls unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-NC-SA) wieder veröffentlicht bzw. ins Netz gestellt.

Martin Dragosits schreibt dazu: „Die Anwendung dieser Lizenzen bietet mir als Autor eine Reihe von Vorteilen. Sie ermöglicht, eine Arbeit über den üblichen kommerziellen Verwertungszyklus hinaus weiter anzubieten und einem neuen Publikum zu präsentieren, die Verbreitung des Werks zu fördern und dadurch eine größere Bekanntheit zu erreichen.
Mittels der standardisierten Vereinbarungen kann ich erweiterte Nutzungsrechte einräumen. Die gewählte Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 erlaubt, die Texte in andere Sprachen zu übersetzen, sie in andere Formate zu übertragen, sich ein Best-Of zusammenstellen zu dürfen, sie für ein Hörbuch oder Video zu nutzen oder zum Download anzubieten, sofern der Urheber genannt wird (BY), die Weitergabe nicht-kommerziell (NC) ist und unter gleichen Bedingungen (SA – Share-Alike) erfolgt. Gleichzeitig behalte ich als Urheber alle mir zustehenden Rechte hinsichtlich Urheberschaft und kommerzieller Nutzung.“

Damit sich „Der Teufel hat den Blues verkauft“ in internetgerechten Häppchen präsentiert, hat ihn Martin Dragosits auf vier eBooks aufgeteilt und stellt diese in fünf verschiedenen Dateiformaten (epub, mobi, pdf, rtf, html) gratis zum Download zur Verfügung.

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Poesiefrühling 2012

Donnerstag, 8. März 2012

Poesiefrühling vom 09. – 18. März 2012 in Berlin-Wedding

Der Poesiefrühling findet 2012 zum vierten Mal statt.

Mit dem Festival wird ein Rahmen geboten, in dem sich jedeR mit Poesie beschäftigen, mit ihr experimentieren und sie mit anderen teilen kann. Das Ziel ist, vielfältige Zugänge zu Poesie zu schaffen sowie Poesie im öffentlichen und privaten Raum präsent und erfahrbar zu machen.

Das Publikum ist zu einer poetischen Entdeckungsreise eingeladen; beispielsweise einem SPEED DATING, bei dem Literatur und Musik aufeinandertreffen, oder zur filmischen Inszenierung eines Gedichtes der argentinischen DichterIn Alfonsina Storni. In der Bibliothek am Luisenbad werden drei Poesiespiele vorgestellt und Mehtap Akdemir bringt in Wedding an Bäumen, Sträuchern oder Baugerüsten Papierflugzeuge an, auf denen Zeilen aus Songtexten gedruckt sind, die vom Fliegen handeln. JedeR kann die Papierflugzeuge mitnehmen, sie zerstören oder fliegen lassen …

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Advent(s)kalender 2011

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Heute ist es soweit! Die „Duftenden Doppelpunkte“ öffnen das erste Türchen des Adventskalenders.

Wie jedes Jahr wartet auf Sie weihnachtliche Lyrik von Rainer Maria Rilke, Wladimir Majakowski, Paula Dehmel, Heinrich Heine, Francisca Stoecklin, Christian Morgenstern, Klabund …
Manche der gemeinfreien Texte werden Sie nicht nur nachlesen, sondern auch nachhören können. Weiterlesen »

NEUJAHRSGEDICHTE

Dienstag, 28. Dezember 2010

Neujahrsgedichte und Neujahrsfeste

15 Neujahrsgediche von Wilhelm Busch, Theodor Fontane, Johann Peter Hebel, Gottfried Keller, Georg Christoph Lichtenberg, Conrad Ferdinand Meyer, Joachim Ringelnatz, Peter Rosegger, Friedrich Rückert, Ludwig Thoma und Maria Luise Weissmann.

Teil 1: Wilhelm Busch – Peter Hebel

Teil 2: Gottfried Keller – Joachim Ringelnatz
Teil 3: Peter Rosegger – Maria Luise Weissmann

Auf der ORF Seite „Ethnien und Volksgruppen“ werden ROSH HASHANA – das jüdische Neujahrsfest, DIWALI – das hinduistische Neujahrsfest. NOROUZ / NEWROZ – das persische und kurdische Neujahrsfest, VESAKH – das buddhistische Neujahrsfest und das chinesische Frühlingsfest vorgestellt.

Die „Enzyklopädie Wikipedia“ gibt zum Thema Neujahrsfeste ebenfalls einen umfassenden Überblick.

***

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
Das, worum du dich bemühst
möge dir gelingen.

Wilhelm Busch (1832 – 1908)

***

Das alte Jahr gar schnell…

Das alte Jahr gar schnell entwich.
Es konnt sich kaum gedulden
Und ließ mit Freuden hinter sich
Den dicken Sack voll Schulden.

Wilhelm Busch (1832-1908)

***

An Lischen (Silvester 1860)

Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,
Sei immer mit dabei
In April und Mai,
Kreische vor Lust
In Juni, Juli und August,
Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,
Und bleibe meine gute Schwester
Bis zum Dezember und nächsten Silvester.

Theodor Fontane (1819 – 1898)

***

Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird’s werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glüh‘n
Rückläßt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm‘ im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

Theodor Fontane (1819 – 1898)

***

Neujahrslied

Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste.
wandeln sich zu Zeiten.
War’s nicht so im alten Jahr?
Wird’s im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehen und kommen wieder
und kein Mensch wird’s wenden.

Johann Peter Hebel (1760-1826). Vertont von Felix Mendelssohn Bartholdy.

NEUJAHRSGEDICHTE

Dienstag, 28. Dezember 2010

Teil 2: Gottfried Keller – Joachim Ringelnatz

Teil 1: Wilhelm Busch – Peter Hebel
Teil 3: Peter Rosegger – Maria Luise Weissmann

Habt ihr euch auf ein neues Jahr gefreut…

Habt ihr euch auf ein neues Jahr gefreut,
die Zukunft preisend mit beredtem Munde?
Es rollt heran und schleudert, o wie weit!
Euch rückwärts. – Ihr versinkt im alten Schlunde.

Gottfried Keller (1819 – 1890)

***

Das alte Faß ist ausgetrunken

Das alte Faß ist ausgetrunken
Der Himmel steckt ein neues an,
Wie mancher ist vom Stuhl gesunken,
Der nun nicht mit uns trinken kann.
Doch ihr, die ihr, wie wir beim alten
Mit so viel Ehren ausgehalten,
Geschwind die alten Gläser leer
Und setzt euch zu den neuen her!

Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)

***

Neujahrsglocken

In den Lüften schwellendes Gedröhne,
Leicht wie Halme beugt der Wind die Töne:

Leis verhallen, die zum ersten riefen,
Neu Geläute hebt sich aus den Tiefen.

Große Heere, nicht ein einzler Rufer!
Wohllaut flutet ohne Strand und Ufer.

Conrad Ferdinand Meyer (1825 – 1898)

***

In der Neujahrsnacht

Die Kirchturmglocke
schlägt zwölfmal Bumm.
Das alte Jahr ist wieder mal um.
Die Menschen können sich in den Gassen
vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.
Sie singen und springen umher wie die Flöhe
und werfen die Mützen in die Höhe.
Der Schornsteinfegergeselle Schwerzlich
küsst Konditor Krause recht herzlich.
Der alte Gendarm brummt heute sogar
ein freundliches: Prosit zum neuen Jahr.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

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NEUJAHRSGEDICHTE

Dienstag, 28. Dezember 2010

Teil 3: Peter Rosegger – Maria Luise Weissmann

Teil 1: Wilhelm Busch – Peter Hebel
Teil 2: Gottfried Keller – Joachim Ringelnatz

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit
Ein bißchen mehr Güte und weniger Neid
Ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß
Ein bißchen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bißchen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bißchen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bißchen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bißchen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht

Peter Rosegger (1843 – 1918)

***

Licht

Nun ist das Licht im Steigen,
Es geht ins neue Jahr.
Laß deinen Muth nicht neigen,
Es bleibt nicht wie es war.
So schwer zu seyn, ist eigen
Dem Anfang immerdar,
Am Ende wird sichs zeigen,
Wozu das Ganze war.
Nicht zage gleich den Feigen
Und klag‘ in der Gefahr!
Schwing auf zum Sonnenreigen
Dich schweigend wie der Aar!
Und wenn du kannst nicht schweigen,
So klage schön und klar!

Friedrich Rückert (1788-1866)

***

Silvesternacht

Und nun, wenn alle Uhren schlagen,
So haben wir uns was zu sagen,
Was feierlich und hoffnungsvoll
Die ernste Stunde weihen soll.

Zuerst ein Prosit in der Runde!
Ein helles, und aus frohem Munde!
Ward nicht erreicht ein jedes Ziel,
Wir leben doch, und das ist viel.

Noch einen Blick dem alten Jahre,
Dann legt es auf die Totenbahre!
Ein neues grünt im vollen Saft,
Ihm gelte unsre ganze Kraft!

Wir fragen nicht: Was wird es bringen?
Viel lieber wollen wir es zwingen,
Daß es mit uns nach vorne treibt,
Nicht rückwärts geht, nicht stehen bleibt.

Nicht schwächlich, was sie bringt, zu tragen,
Die Zeit zu lenken, laßt uns wagen!
Dann hat es weiter nicht Gefahr.
In diesem Sinne: Prost Neujahr!

Ludwig Thoma (1867-1921)

***

Jahres-Ende

Du greises Jahr: du eilst, dem Ziele zu
Rascher und rascher, sehnst dich nach der Ruh
In einem tiefen grenzenlosen Tod.
Doch sieh: ich eile schneller, nach dem Rot
Des neuen Morgens gierig, dir voraus.
O komm! Hinübergeh! Lösch aus, lösch aus!
Gezeichnetes, Beladenes, befleckt
Mit großer Müdigkeit, mit Schmerz bedeckt -
Vergeh – ich werde! Stirb – und ich vermag
Aufzuerstehn: o neuer, reinster Tag!

Maria Luise Weissmann (1899-1929)

4. BLUE BEANIE DAY

Freitag, 26. November 2010
30.11.2010

Oder: Wie ein blaues Mützerl lernte, das Haiku zu lieben

Haiku Contest

Jeffrey Zeldman startete heuer anläßlich des „4. Blue Beanie Day“ den Haiku Contest.
Vos Virtual Network – Haiku For Blue Beanie Day

Gerne können Sie Ihre Haikus auch unterhalb dieses Beitrags über die Kommentarfunktion veröffentlichen.
Wer auf Twitter einen Blue Beanie Haiku schreibt: Bitte mit #bbd10 und #140a11y markieren.

Links in die Welt der Haikus

Deutsche Haiku-Gesellschaft
Haiku heute
ziemlichkraus – Haiku Haiku
Lyrik-Lesezeichen: Haiku
Haiku-Steg. Texte zur Haiku-Dichtung
Gendai-Haiku. Zeitgenössische japanische Haiku-Dichter
Hamburger Haiku Verlag

Blue Beanie Day – für Webstandards und Barrierefreiheit

Am 30. November posten weltweit Menschen Profilfotos, auf denen sie blauen Mützen tragen. Diese Kopfbedeckungen (englisch “blue beanies”) sind ein Symbol dafür, daß deren TrägerInnen sich für Webstandards und Barrierefreiheit (Accessibility) im Web einsetzen. Im deutschsprachigen Raum ist Robert Lender eine der aktivsten „Blaukappen“.

Der Name „Blue Beanie Day“ ist eine Anspielung auf das Buch von Jeffrey Zeldman „Designing with Webstandards“. Auf dem Coverbild des Buches ist der Autor mit einer blauen Mütze abgebildet. Erfunden hat den Blue Beanie Day Doug Vos, Gründer der Facebook Gruppe „Designing With Web Standards“.

Auch Sie können am 30. November für den Abbau von Barrieren und für eine bessere Zugänglichkeit von Informationen im Netz ein Zeichen setzen, indem Sie im Internet eine blaue Haube tragen und/oder beim Haiku Contest mitmachen.

Georg Schober mit BlueBeanie-Muetze

Darüber hinaus können Sie beispielsweise Tipps für mehr Barrierefreiheit bzw. für eine bessere Zugänglichkeit von Webangeboten geben, auf wichtige Links hinweisen oder Verbesserungsvorschläge für eine Website machen.

Blaue Hauben für das Profilfoto

Die “offizielle” Blue Beanie Haube via Jeffrey Zeldman
Ein virtuelles Mützerl von Jana Herwig
Eine Häkelanleitung für eine blaues Hauberl (“Blue Beanie”) von Nicole Kolisch.

Wenn Sie mehr zum Thema Barrierefreiheit im Internet wissen möchten, besuchen Sie den lesenwerten Adventkalender der WEBKRAUTS, einem Netzwerks von deutschsprachigen WebworkerInnen, die sich für Webstandards und Accessibility einsetzen.

Infos zum Thema „Stolpersteine im Netz“ finden Sie auch in der Kategorie „Barrierefreiheit“ hier im „Duftenden Doppelpunkt“.

Lyrik aus dem Schatten holen

Mittwoch, 14. Juli 2010

Nicht selten fristet Lyrik ein „Schattendasein“ im Verlagswesen. Fein, wenn Verlage sich „drübertrauen“, diese literarische Gattung aus der „dunklen Ecke“ zu holen. Ein Beispiel dafür ist der Diskurs Verlag, der Susanne Ulrike Maria Albrechts Texte publizierte.

Eine Kostprobe aus ihrem Schaffen:

Hab eine Blume gefunden

Hab eine Blume gefunden,
denk an mich
und pflück sie nicht.

Auf deiner Haut ruht sich
ein Schmetterling aus,
ich denk an dich
und lass ihn fliegen.

Blutgetränkte Erde,
ist der Sieg des Friedens
nur ein sehnsuchtsvoller Traum?

Weitere Texte von Susanne Ulrike Maria Albrecht finden sich in ihrem neu erschienen Lyrik-Band „Weiße Hochzeit“.

Buchcover Susanne Ulrike Maria Albrecht Weisse Hochzeit

Susanne Ulrike Maria Albrecht – Weiße Hochzeit
Diskurs-Verlag, Dresden, 2010. 39 Seiten, ca. Euro 6,20 Euro (Ö).

Über Susanne Maria Albrecht

Bereich: Lyrik

Poetische Kritik am konservativen Islam

Donnerstag, 1. April 2010

Auf der Site der BBC können Sie ein englischsprachiges Gespräch mit der saudischen Lyrikerin Hissa Hilal nachören. Sie nimmt am Finale des 1,3-Millionen-Dollar-Lyrikpreises von Abu Dhabi-TV teil.

Die Sendung „Dichter für Millionen“ ist der Quotenknüller des Senders. LyrikerInnen treten gegeneinander an. Juroren, das Publikum im Studio und zu Hause stimmen darüber ab, wer in die nächste Runde kommt.

Mit einem Gedicht bezieht sie sich auf den saudischen Kleriker Scheich Abdul-Rahman al-Barrak der kürzlich folgendermaßen urteilte: „Wer die im Islam vorgeschriebene Trennung der Geschlechter ablehnt und sich nicht eines Besseren belehren lassen will, der muss als Ungläubiger getötet werden.“ Ein weiteres Gedicht von Hissa Hilal aus dem Halbfinale beginnt mit der Zeile: „Ich habe das Böse in ihren Augen gesehen.“

Zu lesen sind die Texte in einer deutschen Übersetzung in dem Beitrag „Poetische Kritik vor dem Mikro“ in der taz vom 31.3.2010 von Karim El-Gawhary

„Poetischer Protest gegen islamische Geistliche“ – Die Presse

„Mit Poesie gegen den ultrakonservativen Klerus“ – ARD Tagesschau

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