Archiv für die Kategorie 'Lyrik'

Ostergedichte

Donnerstag, 17. April 2014

Österliche Wiese mit Henderln und Hasen Die Duftenden Doppelpunkte wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

In diesem Sinne finden Sie hier eine kleine Auswahl humorvoller Ostergedichte von Paula Dehmel, Friedrich Güll, Heinrich Hoffmann, Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Christian Morgenstern, Eduard Mörike, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholsky.

In vielen dieser Gedichte spielt der Osterhase eine tragende Rolle. Erstmals erwähnt wurde er übrigens 1682 von dem Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau in der Abhandlung „De ovis paschalibus – von Oster-Eyern“ .

Osterlied

Paula Dehmel (1863 – 1920)

Has, Has, Osterhas,
Wir möchten nicht mehr warten!
Der Krokus und das Tausendschön,
Vergissmeinnicht und Tulpe stehn
Schon lang in unserm Garten.

Has, Has, Osterhas
Mit deinen bunten Eiern!
Der Star lugt aus dem Kasten raus,
Blühkätzchen sitzen um sein Haus;
Wann kommst du Frühling feiern?

Has, Has, Osterhas,
Ich wünsche mir das Beste!
Ein großes Ei, ein kleines Ei
Und ein lustiges Dideldumdei,
Alles in einem Neste!

Osterhas

Friedrich Güll (1812 – 1879)

Schaut, wer sitzt denn dort im Gras?
Das ist ja der Osterhas`!
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor,
hüpft mit seinem schnellen Bein
über Stock und über Stein.
Kommt, ihr Kinder, kommt und schaut,
schon hat er das Nest gebaut!
Ei so fein von Gras und Heu
und so lind von Moos und Spreu.
Lasst uns schauen, was liegt im Nest
so rund und glatt und fest:
Eier, blau und grün und scheckig,
Eier, rot und gelb und fleckig!
Häslein in dem grünen Wald,
ich hab` dich lieb und dank dir halt,
Häslein mit den langen Ohr,
dank dir tausendmal davor!
Häslein mit dem schnellen Bein,
sollst recht schön bedanket sein!
Nächste Ostern bringt die Mutter
wieder dir ein gutes Futter,
dass du möchtest unsertwegen
wieder soviel Eier legen.

Der erste Ostertag

Heinrich Hoffmann (1885 – 1957)

Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht,
Es macht ein jeder ein traurig Gesicht.
Sie jammern und weinen:
Die Sonn‘ will nicht scheinen!
Bei so vielem Regen
Wie kann man da legen
Den Kindern das Ei?
O weih, o weih!
Da sagte der König:
So schweigt doch ein wenig!
Lasst weinen und Sorgen
Wir legen sie morgen!

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Frühlingsgedichte – Frühjahrsgedichte

Donnerstag, 20. März 2014

Ein Frühlingsbote: schneeumgebenes Schneeglöckchen, Blüten noch ungeöffnet Anlässlich des heutigen Frühlingsbeginns können Sie in diesem Beitrag eine kleine Auswahl von Frühlingsgedichten folgender Autoren nachlesen:

Theodor Fontane, Kurt Tucholsky, Christian Morgenstern, Percy Shelley, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl, Hoffmann von Fallersleben, Wilhelm Busch, Eduard Mörike, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine.

Das Team des „Duftenden Doppelpunktes“ freut sich gemeinsam mit Ihnen auf ein sonniges Frühjahr und hofft, dass sich die folgenden Zeilen aus Erich Mühsams Gedicht „Wollte nicht der Frühling kommen?“ heuer nicht bewahrheiten.

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!

FRÜHLING

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh.
„Er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh‘,
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du!

Theodor Fontane (1819 – 1898)

DER LENZ

Das Lenzsymptom zeigt sich zuerst beim Hunde,
dann im Kalender und dann in der Luft,
und endlich hüllt auch Fräulein Adelgunde
sich in die frischgewaschene Frühlingskluft.

Ach ja, der Mensch! Was will er nur vom Lenze?
Ist er denn nicht das ganze Jahr in Brunst?
Doch seine Triebe kennen keine Grenze –
dies Uhrwerk hat der liebe Gott verhunzt.

Der Vorgang ist in jedem Jahr derselbe:
man schwelgt, wo man nur züchtig beten sollt,
und man zerdrückt dem Heiligtum das gelbe
geblümte Kleid – ja, hat das Gott gewollt?

Die ganze Fauna treibt es immer wieder:
Da ist ein Spitz und eine Pudelmaid
die feine Dame senkt die Augenlider,
der Arbeitsmann hingegen scheint voll Neid.

Durch rauh Gebrüll läßt sich das Paar nicht stören,
ein Fußtritt trifft den armen Romeo
mich deucht, hier sollten zwei sich nicht gehören…
Und das geht alle, alle Jahre so.

Komm, Mutter, reich mir meine Mandoline,
stell mir den Kaffee auf den Küchentritt.
Schon dröhnt mein Baß: Sabine, bine, bine …
Was will man tun? Man macht es schließlich mit.

Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

FRÜHLINGSAHNUNG

Rosa Wölkchen überm Wald
Wissen noch vom Abendrot dahinter -
Überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Unterm Monde silberweiß,
Zwischen Wipfeln schwarz und kraus
Flügelt eine Fledermaus
Ihren ersten Kreis …

Rosa Wölkchen überm Wald
Wissen noch vom Abendrot dahinter -
Überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Christian Morgenstern (1871 – 1914) Weiterlesen »

Türkische Lyrik 1 – Ein kurzer Überblick

Donnerstag, 15. November 2012

Die türkische Lyrik ruht auf dem Fundament jahrhundertealter Traditionen und genießt zwischen „Bosporus und Ararat“ große Wertschätzung.

Anders als im deutschsprachigen Raum; hier müssen viele, nicht nur türkische LyrikerInnen, gegen ein bescheidenes Interesse an ihren Gedichten anschreiben.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage stoßen Übersetzungen aus dem Türkischen zunehmend auf Interesse. Nicht zuletzt aus der sogenannten Gastarbeiterliteratur entwickelte sich ein breites literarisches Schaffen türkisch-deutschsprachiger AutorInnen. Darunter befinden sich immer mehr Frauen wie Seher Çakir (1971), Siir Eroglu (1961) oder Gülbahar Kültür (1965). Das Gedicht „Fremde Flügel auf eigener Schulter“ von Zehra Çirak (1960) wurde in die vom Literaturwissenschafter Harald Hartung herausgegebene Anthologie „Jahrhundertgedächtnis – Deutsche Lyrik im 20. Jahrhundert“ aufgenommen.

Der Dichter Yunus Emre († um 1321) ist einer der ersten türkischen Volksdichter. Seine Dichtung ist geprägt durch islamische Mystik und die sozialen Konflikte seiner Zeit.

Kommt, lasst uns Bekanntschaft schließen.
Lasst die Dinge schlichter fließen.
Lasst uns in Liebe leben.
Niemand überlebt die Welt.

Im Laufe der Jahrhunderte ist die Volksdichtung immer wieder Sprachrohr gegen Unterdrückung und Willkür im Osmanischen Reich.

So wird der alevitische Dichter Pir Sultan Abdal (16. Jh.) für seine Gedichte, sie sind reich an Fantasie und sufistisch inspirierten Metaphern über Gott, die Natur und die Liebe zu den Menschen, hingerichtet.

Ich als Fluss, der sich im Meer verloren hat.
Ich als Rose, vor der Zeit erblüht und verwelkt.
Ich als kalte Asche – das Feuer ist lange erloschen.
Freund dein Leid entflammt in mir.

Aus dem Gedicht „Ötme bülbül ötme“

Rund vierhundert Jahre später, im Sommer 1993 versammeln sich Dichter, Schriftsteller und Musiker in Sivas, um im Rahmen eines alevitischen Kulturfestivals Pir Sultan Abdal zu gedenken. Das Hotel, in dem sich viele von ihnen aufhalten, wird angezündet. 35 der Autoren und Musiker überleben das Feuer nicht.

Bis ins 19. Jahrhundert gibt es einerseits wandernde Volksdichter und andererseits die „Diwan-Literatur“. Letztere ist mit dem osmanischen Hof verbunden und verwendet eine Sprachmischung aus Arabisch, Persisch und Türkisch. Auch ihre Vertreter, beispielsweise Seyhi, Fuzûli oder Nef’i, sind bis heute unvergessen.

An der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert steht Tevfik Fikret (1867-1915). In seinen Gedichten verarbeitet er impressionistische Elemente. Er gilt als einer der Modernisierer der türkischen Lyrik.

Einer der ganz Großen unter den türkischen Dichtern des 20. Jahrhunderts ist Nazim Hikmet (1902-1963). Er schreibt über die Liebe genauso berührend wie über Verzweiflung, Not und Solidarität.

Leben wie ein Baum, einzeln und frei
doch brüderlich wie ein Wald,
das ist unsere Sehnsucht.

Aus dem Gedicht „Die Einladung“ (Davet)

17 Jahre verbringt Hikmet in türkischen Gefängnissen. Bis 1960 bleiben seine heimlich gelesenen Gedichte verboten. Er stirbt 1963 im Moskauer Exil.

Auch Ahmed Arif (1927-1991), ein kurdischstämmiger Dichter, ist aus politischen Gründen von 1950 bis 1952 im Gefängnis. Zeitlebens veröffentlicht Arif nur einen, jedoch viel gelesenen Band mit Gedichten: „Hasretinden Prangalar Eskittim“.

Der Schriftsteller, Lyriker und Philosoph Necip Fazil Kisakürek (1904-1983) lernt die türkischen Gefängnisse ebenfalls von innen kennen. Er wird wegen „starker Opposition zu Ismet Pasa und der Republikanischen Volkspartei“ einige Jahre eingesperrt.

Der türkische Romancier Yasar Kemal (1923)schreibt über die Schriftsteller seiner Generation:

„Es gibt praktisch keinen, der nicht durchs Gefängnis gegangen ist. Sabahattin Ali, der als erster Romane über die Bauern geschrieben hat, wurde ermordet. Hikmet war 17 Jahre im Gefängnis, Kemal Tahir 15 Jahre, Aziz Nesin 5 Jahre, Ahmed Arif, unser bedeutendster Lyriker der Gegenwart, 5 Jahre, Ruhi Su auch fünf Jahre. Auch Orhan Kemal saß lange Zeit im Gefängnis. Ich selbst war dreimal im Gefängnis. Das erste Mal mit 17 Jahren, dann wieder 1950, als ich gefoltert wurde. 1971 wurde ich wieder festgenommen, aber nach vielen internationalen Protesten wieder freigelassen. Es gibt keinen Zweifel – das Gefängnis ist die Schule der türkischen Gegenwartsliteratur.“

2008 wird er mit der höchsten türkischen Kultur-Auszeichnung, dem Kulturpreis des Präsidenten, ausgezeichnet. Bei der Entgegennahme des Preises nimmt er folgendermaßen Stellung:

„Dass mir dieser Preis zugesprochen wird, möchte ich als Zeichen dafür sehen, dass politische Standfestigkeit und der Kampf für Frieden und Menschenrechte nicht länger ein Grund zur Ausgrenzung sind und dass sich allmählich ein Weg zum Frieden in unserer Gesellschaft öffnet.“

Weiterführende Links:

Alevitische Lyrik

Türkischdeutsche Literatur – Chronik einer Wanderung

Themenschwerpunkt: Türkische Literatur auf dem Weg nach Europa


Liste deutsch-türkischer SchriftstellerInnen

38 in Österreich lebende türkische Autorinnen und Autoren haben mit ihrer Lyrik zur Anthologie „heim.at. Anthologie türkischer Migration“, herausgegeben von Gerald Kurdoglu Nitsche beigetragen.

„Kultgedichte – Kült Siirleri“ (hgg. v. Erika Glassen und Turgay Fisekçi, Türkische Bibliothek, Bd. 14, Zürich, Unionsverlag 2008)

Der rote Faden der Türkischen Bibliothek: Zwanzig Bände versuchen einen Gesamteindruck von der modernen türkischen Literatur von 1900 bis zur Gegenwart zu vermitteln

Türkische Lyrik 2: Gedichte von Hatice Arargüç

Donnerstag, 15. November 2012

Der folgende Beitrag macht Sie mit der Autorin Hatice Arargüç bekannt.

Der Artikel „Türkische Lyrik 1 – Ein kurzer Überblick“ versucht darüber hinaus anhand einiger weiterer AutorInnen, Appetit auf die vielfältige Welt der türkischen Lyrik zu machen.

Hatice Arargüç veröffentlicht im „Duftenden Doppelpunkt“ erstmals eine kleine Auswahl ihrer Gedichte im Internet und freut sich über Gedanken und Anregungen zu ihrer Lyrik. Gerne leiten wir Ihre Nachricht an Hatice Arargüç weiter.

Die Autorin schreibt über sich:

Hatice Arargüç

Ich, Hatice Arargüç, geboren im nordostanatolischen Erzurum, aufgewachsen in Deutschland/Rheinland Pfalz, bin eine, die zwischen zwei Kulturen hin und her pendelt und trotz enormer Schwierigkeiten versucht, auf ihre Art, das Beste daraus zu machen.

Mit meinen Gedichten möchte ich den Menschen beider Kulturkreise Einblick in die Welt eines typischen Gastarbeiter-Kindes gewähren. Das Unausgesprochene und mich zutiefst Bewegende an interessierte Leser und Leserinnen weitergeben.

Darum reichen Sie mir die Hand, um mit mir unvoreingenommen durch dick und dünn zu gehen. Lassen Sie uns gemeinsam die Wunder der Sprache entdecken und somit zum besseren gegenseitigen Verstehen beitragen.

Jedem der mich geprägt hat, im Guten als auch im Schlechten, möchte ich meinen Dank aussprechen. Schön, dass es euch gibt.

Geh langsam und bedacht durchs Leben
von ungefähr komm ich entgegen.
Trau dich, trete ein in die Welt einer
türkischen Frau/Erdenbürgerin
Musst sie nicht verstehen;
lehrreich und nachdenklich
sollte es dich aber stimmen!

Ich danke meiner Mutti, weil sie mich an meinen Kindheitstraum, das Schreiben erinnert und mich ermutigt. Es befreit mich unwahrscheinlich! Und ich gedenke durch meine Lyrik Papa, einem unveröffentlichten Gedichteschreiber.

Mein Glaube und meine Kinder Muhammed-Mert und Meryem-Sena sind mein einziges Hab und Gut!

Wie der helle Tag bin ich in deine Nacht eingedrungen
Und wie gestern hast du aufgeschaut und bist wortlos
an mir vorbeigegangen. Deine Sonne hat sich die Haare
im Nacken gebunden und ist ihren Weg gegangen. Egal
ob der Schatten ihr folgt oder nicht! Lachen und vergessen
ist besser, als sich zu erinnern und traurig zu sein.

Gewidmet jenen, die mein Herz erobern durften!
In der Hoffnung, dass man dem Stift einer einfühlsamen, anatolischen Frau aus der tiefsten Provinz der Türkei Gehör schenkt!

Heimat
Endlich in der Heimat
Fast die Hälfte zurückgelassen.
Sprung ins kalte Wasser
Können wir im Hiesigen überleben?
Einfach wird es nicht.
Alles so verschieden nah und doch
So fern, hier wirst du verschrien
Als verdeutscht und als Snob hingestellt
Denkst deutsch und handelst türkisch oder umgekehrt?
Wo willst du stehen!?
In Deutschland Karriere gemacht
Hier bist du leider keinen Pfennig wert.
Verkannt und allein gelassen.
Ach Eltern, was habt ihr aus uns gemacht?
Haben wir genug Ehrgeiz, um von Neuem zu beginnen?
Einzig die rastlose Seele, endlich zur Ruhe gekommen
Das ist unser gewonnener, nachdenklich stimmender Preis!

Zugehörigkeit
Tief in meinem Innern ist etwas verloren gegangen
Hab versucht, es in Deutschland zu finden.
Verrückt – Bin doch ne Türkin!?!
Komme mir nicht nah, in meinem Sumpf könntet ihr ertrinken.
Wem hätte ich vertrauen sollen und wen wirklich an meiner Seite finden?
Hätte ich dieses Land vielleicht nie betreten sollen?
Wäre dann alles anders gekommen?
Ständig zwischen Sein und Nichtsein jahrelang verharrt.
Ich werde mir nicht noch mehr Verletzungen zuziehen
und euch den Rücken zu wenden. Ich schaue zurück,
empfinde nichts, verdächtig trügerisch!
Die eine Träne, die noch fällt, war mein Selbstmord in mir.
Es geht einfach nicht, ich bin ein Teil von dir.

Twitteratur zur Weihnachtszeit

Donnerstag, 8. November 2012

Literatur-Twitter – ein Aus- und Rückblick

Gesucht werden bis zum 15. November um 23:59 humorvolle, kritische, theologische, spirituelle … Tweets (Beiträge) aus „eigener Feder“ über die Adventzeit und Weihnachten: Aphorismen, Gedichte, Zitate, Ein-Satz-Geschichten.

24 Tweets werden ausgewählt und im Online-Adventkalender des „Duftenden Doppelpunktes“ veröffentlicht. 4 dieser 24 Tweets werden zusätzlich als weihnachtliche E-Cards veröffentlicht und die AutorInnen erhalten ein Set Grußkarten mit ihrem Tweet in Printversion.

Alle Rechte verbleiben bei den AutorInnen. Weder die Grußkarten (E-Cards und Printversion) noch der Adventkalender werden kommerziell angeboten.

Was ist Twitter?
Ein Kurznachrichtendienst, mit dem Texte von bis zu 140 Zeichen veröffentlicht werden können. Auf Digitalks finden Sie eine feine Einführung in Twitter.

Wie mitmachen?

  • Twitteratur bzw. Twitter sind für Sie bisher eine Terra incognita? Das Registrieren auf Twitter dauert keine fünf Minuten.
  • Wenn Sie bereits registriert sind, folgen Sie nach der Anmeldung den Tweets des Literatur-Twitters via lit_tweet.
  • In Ihren Tweets verwenden Sie das Hashtag #xmtw („xm“ für Xmas und „tw“ für Tweet). Nur mit Hilfe des Hashtags können wir Ihren Tweet aus den nahezu unzähligen täglich veröffentlichten Kurzmeldungen auf Twitter herausfiltern.
  • Bis zum 15. November 23:59 sind von unserer Seite Ihrer Kreativität und der Anzahl Ihrer Tweets keine Grenzen gesetzt.

Nach dem Literatur-Twitter können Sie uns, müssen aber nicht, auch wieder „entfolgen“ bzw. sich von Twitter gänzlich abmelden.

Die genauen Ausschreibungsbedingungen finden Sie auf der Seite „Weihnachtlicher Literaturtwitter“.

Wir freuen uns auf Ihre Aphorismen, Zitate und Gedichte!

Robert Lender, einer der MitinitiatorInnen des Literatur-Twitters, hat auf seiner Site „Nur ein Blog“ ein vorläufiges Resümee veröffentlicht.
Weil er seine Beiträge unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, können wir seinen Bericht hier unmittelbar zugänglich machen.

Weihnachtlicher Literatur Twitter Wettbewerb – Zwischenstand

Die ersten Wochen hat es für den Wettbewerb „Weihnachtlicher Literatur Twitter“ nicht so gut ausgesehen. Kaum jemand wollte einen Tweet mit Gedanken, Kurzgedicht oder ähnlichem rund um das Thema Weihnachten in den Stream schicken. Vielleicht lag es am guten Wetter, vielleicht am Thema, vielleicht, vielleicht,…

Aber die letzten Tage kamen und kommen einige Tweets herein. Mal besinnlich, mal heiter und das andere mal sehr kritisch dem Weihnachtstrubel eingestellt. Wunderbar, genau diese Vielfalt macht den Bewerb erst spannend.

Bis zum 15. November, 23.59 Uhr, können noch Tweets “eingereicht” werden. Details über die Teilnahmebedingungen bei meinen Wettbewerbsmitveranstaltern, dem “Duftenden Doppelpunkt”.

Aber wie ist der Stand der Dinge? Nachfolgendes ist noch keine Zählung, ich bin da nur schnell mal über die Tweets durchgesurft.

60 teilnahmeberechtigte Tweets wurden abgesandt von 17 Twitteranten und Twitterantinnen, denn jedeR kann so oft teilnehmen, wie er oder sie möchte. Das heißt aber auch, dass noch viel Chance für einen Siegertweet besteht – für jede oder jeden, die in den nächsten Tagen mitmachen.

Weil ich gefragt wurde. Alle Tweets werden mehrfach erfasst. Einerseits (solange das Twitter noch erlaubt) ist eine Twittersuche per RSS Feed abonniert und alle per “#xmtw” ausgezeichneten Tweets landen in meinem Feedreader. Wie in Twilert – Tweetabo per Mail beschrieben nutze ich für die Hashtagsuche auch Twilert und erhalte so alle paar Stunden eine aktualisierte Liste. Das heißt, kein/e Teilnehmer/in geht uns verloren.

Nun, was sind deine Gedanken zu Weihnachten? Höhepunkt des Kommerz oder doch noch stillste Zeit des Jahres? Twitter es doch…

Elisabeth Chovanec – Gedankenströme

Mittwoch, 4. April 2012

Mut zur Lyrik

Geht das? Abseits des literarischen Mainstreams mutig den eigenen lyrischen Weg zu gehen?
Das geht! Elisabeth Chovanec tritt mit „Gedankenströme“ den Beweis an.

Eveline Haas schreibt dazu:

„Drei- und Vierzeiler unter dem Untertitel der ‚Gedankenströme‘
Abendkühle
Lebensoval
Urquell
Begegnung
Reisen
bilden auch diesmal eine Sammlung von assoziativ untereinandergestellten, beim Schreiben zufliegender Wortreihen, die den Leser auffordern, genau zu lesen, um erst mit den gedanklichen Zufügungen des Lesers zu etwas ganz nur dem einzelnen Leser gehörenden Bildhaften zu werden.
Schon die dritte Sammlung von lyrischen Texten, die mutig Modische und Verwirrendes vermeiden.“

Buchcover Elisabeth Chovanec Gedankenstroeme

Buchcover Elisabeth Chovanec Gedankenstroeme

Elisabeth Chovanec – Gedankenströme. Lyrische Texte von Chacha Baevioli.
BuX Verlagsservice, Wien 2011. 88 Seiten, Euro 24,90 (A).

Das Buch kann direkt bei der Autorin bestellt werden.

Homepage von Elisaebth Chovanec

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