Archiv für die Kategorie 'Literaturveranstaltungen'

PoesieFrühling

Sonntag, 5. Dezember 2010
07.03.2011bis21.03.2011

Der PoesieFrühling findet in ganz Berlin vom 07. bis 21. März 2011 statt.

PoesieFrühling ist ein berlinweites Poesiefestival, an dem du teilnehmen kannst. „Was ist Poesie für Dich?“ Jede/r kann bei PoesieFrühling mitmachen: Privatpersonen, SchülerInnen, KünstlerInnen, Vereine, Gewerbe, kulturelle Institutionen… Von privaten und öffentlichen Aktionen, Happenings bis zu organisierten Workshops und Veranstaltungen ist alles möglich. Eine Aktion kann eine Minute dauern, eine einmaliges Event sein oder während des ganzen Festivals stattfinden. Alle Sprachen sind willkommen, auch gerne gemischt. Mitmachen kann z.B. auch bedeuten Räume (Laden, Imbiss, Wohnung…) für die Aktionen (Ausstellung, Performance, Filmvorführung, Interventionen im öffentlichen und privaten Raum…) zur Verfügung zu stellen.

PoesieFrühling ist ein Poesiefest und ein Projekt von Poem Space.

Einsendeschluss für das Programm: 17. Januar 2011.
Nähere Infos und Anmeldung: PoesieFrühling

Kritischen Literaturtage

Montag, 29. November 2010
17.12.2010
10:00bis21:00
18.12.2010
10:00bis21:00

„Kritischen Literaturtage“ (KriLit), eine Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams in Wien

Wann: 17. und 18. Dezember 2010, ab 10 Uhr
Wo: im neuen Haus des ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Station Donaumarina)

Das Programm bietet:
zwei Tage alternativen Lesespaß
über 60 AusstellerInnen
Buchpräsentationen, Lesungen und Live-Konzerte
und das alles bei freiem Eintritt!

Zum ersten Mal veranstaltet der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) am 17. und 18. Dezember 2010 die „Kritischen Literaturtage“ (KriLit).
Ziel der KriLit ist es, Verlage aus dem deutschsprachigen Raum mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischer Literatur vorzustellen.

Neben Verlagen und Antiquariaten bietet der ÖGB auch sozialen Initiativen die Möglichkeit sich im Rahmen der Literaturtage zu präsentieren. Neben Gewerkschaftsorganisationen haben Gruppen wie ATTAC, Amnesty International oder das Mauthausen Komitee Österreich ihr Kommen angekündigt

An beiden Tagen wird es auch ein musikalisches Programm geben.

Zum Abschluss des ersten Tages der „KriLit‘10“ (Freitag, ab 20 Uhr) wird die Linzer Band „POLITPARK“ mit ihrem Programm „Passionierte Proleten“ auftreten. In Anlehnung an die „Proletenpassion“ der Schmetterlinge (1976) führt das Stück von den Bauernkriegen quer durch die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung bis hin zum heutigen Tag.

Am Samstag wird Sigi Maron gemeinsam mit Keyboarder Andy Juran den Abend gestalten. Das Konzert findet um 20 Uhr statt und bildet zugleich das Finale der Literaturmesse.

Mehr über den Liedermacher Sigi Maron

Lieder gegen die Wappler. Nach langer Krankheit meldet sich der kritische Wiener Liedermacher Sigi Maron mit seinem neuen Album „Es gibt kan Gott“ zurück.

Martin Blumenau: Offener Brief von Sigi Maron. auf der Website von FM4

You Tube: Sigi Maron – Da Hausmasta

Kohlenmann und Müllifrau

Sonntag, 28. November 2010
09.12.2010
18:00bis20:00

Ausstellung und musikalische Revue im Bezirksmuseum Rudolfsheim Fünfhaus.

Viele Professionen – früher weit verbreitet – sind verschwunden. Allein in den letzten 30 Jahren sind eine Menge Berufe ausgestorben, die in unserer Kinderzeit gang und gäbe waren: der Kohlenmann etwa, die Milchfrau, die Schaffnerin … Die Gruppe „Luna fantastica“ führt mit Musik und Humor in die jüngere und etwas ältere Vergangenheit zu Lavendelweibern, „echten“ Fiakern, Laternanzündern, Volkssängerinnen, Wäschersleuten u.v.a.m.

Kutscher, Schusterbuben, Lavendelweiber – Eine heiter-nostalgische musikalische Rückschau auf eine „versunkene Arbeitswelt“

Wann: Do, 9.12.2010, 18.00-20.30
Wo: Festsaal des Amtshauses, 15., Gasgasse 8-10
Eintritt: Freie Spende
Anmeldung unter: museum15@gmx.at

Noch bis zum 31.1.2011: Sonderausstellung A „Versunkene Arbeitswelt“ – „Bäckerei Röhrl“, „Bäckerei Schrott“, „Arbeitskraft Pferd“ und einer Fotoausstellung von Dr. Johannes Stern: „Versunkene Arbeitswelt in Rudolfsheim-Fünfhaus und ihre Spuren in der Gegenwart“ – eine fotografische Gegenüberstellung.

Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus, 1150 Wien, Rosinagasse 4 (Ecke Gasgasse)

Öffnungszeiten:
Montag: 17.00 bis 19.00 Uhr
Freitag: 15.30 bis 17.30 Uhr

Mobil: 0699/191 353 28
E-Mail: museum15(at)gmx.at

Literaturliste

Bousska, Hans Werner : Versunkene Wiener Arbeitswelten / Hans Werner Bousska . – Erfurt : Sutton , 2010 . – 127 S. . Sozialgeschichte – Wien / Arbeitswelt / Geschichte 1800-1914 / Bildband

Danckert, Werner : Unehrliche Leute : die verfemten Berufe . – Bern [u. a.] : Franke , 1963 . – 294 S. Literaturangaben

Handbuch der Frauenarbeit in Österreich / hrsg. von d. Kammer f. Arbeiter u. Angestellte in Wien. [Aufbau u. Red.: Käthe Leichter] . – Wien , 1930 . – 674 S. Enthält unter anderem: Popp, Adelheid: Erinnerungen aus der Frühzeit der Arbeiterinnenbewegung und Boschek, Anna: Die Frauenarbeit in Österreich vor dem Krieg

Handwerksherrlichkeit : das Handwerk in Vergangenheit und Gegenwart / Otto Wutzel . – Linz : Trauner , 1992 . – 296 S. Literaturangaben . Oberösterreich / Handwerk / Brauchtum / Geschichte

Herbst des alten Handwerks : Meister, Gesellen und Obrigkeiten im 18. Jahrhundert / Michael Stürmer (Hrsg.) . – München [u.a.] : Piper , 1986 . – 360 S. . – (Serie Piper ; 515 ). Literaturverz. S. 335 – 342 . Deutschland / Frankreich / Handwerk / Geschichte 1667-1806 / Quelle

Krammer, Otto : Wiener Volkstypen : von Buttenweibern, Zwiefel-Krowoten u.a. Wiener Originalen . – Wien [u.a.] : Braumüller , 1983 . – 151 S.

Kretschmer, Sigrid : Wiener Handwerksfrauen : Wirtschafts- und Lebensformen von Frauen im 18. Jahrhundert / Sigrid Kretschmer . – Wien : Milena Verl. , 2000 . – 251 S. . – (Feministische Theorie ; 41 ). Zugl.: Wien, Univ., Dipl.-Arb., 1998 . Wien / Handwerk / Frauenarbeit / Sozialgeschichte 1700-1800

Lawson, Susanne : Von Marktfahrern und Standlern : das Wiener Marktwesen einst und jetzt / Susanne Lawson . – Wien : Compress-Verl. , [1989] . – 133 S. Literaturverz. S. [144] . Wien / Marktamt / Geschichte

Der Mensch des 19. Jahrhunderts / hrsg. von Ute Frevert … . – Frankfurt am Main [u.a.] : Campus-Verl. , 1999 . – 373 S. Literaturverz. S. [359] – 370 . – Europa / Sozioökonomischer Wandel / Mensch / Typologie / Geschichte 1789-1914 / Aufsatzsammlung

Palla, Rudi : Verschwundene Arbeit : von Barometermachern, Drahtziehern, Eichmeistern, Lustfeuerwerkern, Nachtwächtern, Planetenverkäufern, Rosstäuschern, Seifensiedern, Sesselträgern, Wäschermädeln und vielen anderen untergegangenen Berufen / Rudi Palla . – Komplett ill., aktualisierte Neuausg., 1. Aufl. . – Wien [u.a.] : Brandstätter , 2010 . – 263 S. Literaturverz. S. 257 – 259 . Handwerk / Beruf / Geschichte / Wörterbuch / Berufsbezeichnung

Rotwelsch : die alte Sprache der Gauner, Dirnen und Vagabunden / Roland Girtler . – 2., erweit. Aufl. . – Wien [u.a.] : Böhlau , 2010 . – 278 S. Literaturverz. S. 256 – 260 . Fahrender / Stadtstreicher / Gauner / Schausteller / Bettler / Prostituierte / Rotwelsch

Die verschwundene Arbeit : in Fotografien aus Berliner Sammlungen und Archiven / Sarah Jost / Gabriela Wachter (Hg.) . – 1. Aufl., Orig.-Ausg. . – Berlin : Parthas Verl. , 2008 . – 309 S. Berlin / Arbeitswelt / Geschichte 1900-1975 / Bildband

Vieser, Michaela : Berufe aus vergangenen Zeiten. Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern, 2010, Verlag: C. Bertelsmann

Von der Waschfrau zum Fräulein vom Amt : Frauenarbeit durch drei Jahrhunderte / Franz Severin Berger ; Christiane Holler . – Wien : Ueberreuter , 1997 . – 206 S. Literaturverz. S. 206 – [207] . Österreich / Frauenarbeit / Geschichte 1697-1997

Wadauer, Sigrid : Die Tour der Gesellen : Mobilität und Biographie im Handwerk vom 18. bis zum 20. Jahrhundert / Sigrid Wadauer . – Frankfurt am Main [u.a.] : Campus-Verl. , 2005 . – 418 S. . – (Studien zur historischen Sozialwissenschaft ; 30). Literaturverz. S. 387 – 418 . – Zugl.: Wien, Univ., Diss., 2001 . Gesellenwandern / Autobiographische Literatur / Geschichte 1780-1930

„Was nützt die Schusterin dem Schmied?“ : Frauen und Handwerk vor der Industrialisierung / Katharina Simon-Muscheid (Hg.) . – Frankfurt am Main [u.a.] : Campus-Verl. , 1998 . – 178 S. . – (Studien zur historischen Sozialwissenschaft ; 22 ) Literaturverz. S. 167 – 178 . Frauenarbeit / Handwerk / Geschichte 1500-1900 / Aufsatzsammlung

Winter, Max : Arbeitswelt um 1900 : Texte zur Alltagsgeschichte / von Max Winter. Stefan Riesenfellner (Hrsg.) . – Wien : Europa-Verl. , 1988 . – XI, 293 S. . – (Materialien zur Arbeiterbewegung ; 49 ) Arbeiter / Soziale Situation / Geschichte 1899-1910

TATORT ARBEITSPLATZ CHINA: ALBTRAUM SPIELZEUGFABRIK

Samstag, 27. November 2010
07.12.2010
18:00bis20:00

Sterben für Barbie und Co.

Schichtarbeit von 08:30 Uhr bis 24 Uhr täglich, oft non-stop über Monate, ohne freie Tage. Das chinesische Arbeitsrecht wird mit Füßen getreten, Arbeitsinspektoren belogen, die Löhne liegen weit unter den gesetzlichen Mindestbestimmungen.

Wann: Dienstag, 07. Dezember 2010, 18 bis 20 Uhr
Wo: Bildungszentrum der AK Wien, SR 28 A+B, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Anmeldung bei: Claudia Schürz, Weltumspannend arbeiten, claudia.schuerz@oegb.at, 0664/6145103

Zur Einführung in die Thematik werden Ausschnitte aus dem Film „Hauptsache billig“ gezeigt. Im Anschluss daran berichten zwei Delegierte aus China von der Spielzeugproduktion ihres Landes für den Export nach Europa und von der menschen- und arbeitsrechtlichen Situation in den chinesischen Fabriken. Möglichkeiten einer Produktion unter menschenwürdigen Bedingungen werden diskutiert.

ES BERICHTEN
Jin Wen: Ehemalige Wanderarbeiterin, die in Fabriken unterschiedlichster Branchen gearbeitet hat (Spielzeug, Elektronik) und sich, nachdem ihr klar wurde, dass ArbeiterInnen in China überall ausgebeutet werden, entschieden hat für eine NGO zu arbeiten und sich für die Rechte der chinesischen Arbeiterschaft einzusetzen.
CHAN Debby: Projektkoordinatorin der Hongkonger NGO “Students & Scholars Against Corporate Misbehaviour” (SACOM). SACOM ist eine Arbeitsrechtsorganisation und versucht durch das Aufzeigen der Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken auf die Ausbeutung von Arbeitskräften in China aufmerksam zu machen.

MODERATION:
Claudia Schürz (Weltumspannend arbeiten) und Claudia Bonk (Südwind). Veranstaltung mit Übersetzung ins Deutsche

WUSSTEN SIE,…

  • dass 90 % der Spielzeugimporte in die EU aus China kommen?
  • dass in Österreich jährlich für jedes Kind Spielsachen im Wert von rund 180 Euro gekauft werden?
  • dass für das Weihnachtsgeschäft 2010 in Österreich ein Umsatz von € 1,75 Mrd. erwartet wird?
  • dass in China 5 Millionen Menschen in der Spielzeugproduktion arbeiten?
  • dass jährlich in China mehr als 100 000 Menschen durch Arbeitsunfälle sterben, zu denen auch Tod durch Erschöpfung zählt?
  • LITERATURLISTE und INTERNETRESSOURCEN

    Literaturliste

  • Arrighi, Giovanni : Die verschlungenen Pfade des Kapitals : ein Gespräch mit David Harvey, Analysen mit Beverly J.
  • Silver zur Weltgeschichte der Arbeiterbewegung und zu China / Giovanni Arrighi . – Hamburg : VSA-Verl. , 2009 . – 94 S. Bibliogr. G. Arrighi S. [91] – 92. – Literaturverz. S. 92 – 94.
  • Brown, Ronald C. : Understanding labor and employment law in China / Ronald C. Brown . – 1. publ. . – Cambridge : Cambridge University Press , 2010 . – XIV, 332 S. Includes bibliographical references and index.
  • China : Wirtschaftsmacht vor dem ökologischen Kollaps ? / Hrsg. Jacob Radloff . – 1. Aufl. . – München : oekom verlag , 2008 . – 73 S. . – (Politische Ökologie ; 110).
  • China : verordnete Harmonie, entfesselter Kapitalismus / [Red.: Sven Hansen ; Barbara Bauer] . – Berlin : TAZ , 2007 . – 110 S. . – (Le monde diplomatique : Edition ; 1 ), Literaturverz. S. 110.
  • Cho, Hyekyung : Chinas langer Marsch in den Kapitalismus / Hyekyung Cho . – 1. Aufl. . – Münster : Westfälisches Dampfboot , 2005 . – 359 S. Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2004.
  • Dillmann, Renate : China : ein Lehrstück über alten und neuen Imperialismus, einen sozialistischen Gegenentwurf und seine Fehler, die Geburt einer kapitalistischen Gesellschaft, den Aufstieg einer neuen Großmacht / Renate Dillmann . – Hamburg : VSA , 2009 . – 388 S. + CD-ROM, Literaturverz. S. [382] – 388.
  • Eckhart, Herbert : Work‘n'China : Handbuch für ArbeitnehmerInnen / Herbert Eckhart ; Lydia Steinmaßl ; Sepp Wall-Strasser . – Wien : OGB-Verl. , 2008 . – 142 S.
  • Eifler, Ulrike : Neoliberale Globalisierung und die Arbeiterbewegung in China / Ulrike Eifler . – Stuttgart : ibidem , 2007 . – 178 S. Literaturverz. S. 137 – 160.
  • Erfolg! Erfolg! Erfolg! / [von der Wissenschaftlichen Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik e.V. Red.: Peter Ay …] . – Münster : Westfälisches Dampfboot , 2006 . – S. 252 – 403 . – (Peripherie ; 103 ), Aufsatzsammlung.
  • Herd, Richard : China’s labour market in transition : Job creation, migration and regulation / Richard Herd ; Vincent Koen ; Anders Reutersward . – Paris : OECD , 2010 . – 41 S. . – (Working papers / OECD, Economics Department ; 748 ), Literaturverz. S. 36 – 39.
  • Herd, Richard : A pause in the growth of inequality in China? / Richard Herd . – Paris : OECD , 2010 . – 29 S. . – (Working papers / OECD, Economics Department ; 748 ), Literaturverz. S. 25 – 27.
  • Hurst, William : The Chinese worker after socialism / William Hurst . – 1. publ. . – Cambridge : Cambridge University Press , 2009 . – X, 198 S. Literaturverz. S. 154 – 191.
  • Leonard, Mark : Was denkt China? / Mark Leonard. Aus dem Engl. von Helmut Dierlamm . – Dt. Erstausg. . – München : Dt. Taschenbuch-Verl. , 2009 . – 196 S. . – (dtv ; 24738 : Premium).
  • Mann, Jim : China Morgana : Chinas Zukunft und die Selbsttäuschung des Westens / James Mann. Aus dem Engl. von Andreas Simon dos Santos . – Frankfurt am Main [u.a.] : Campus Verl. , 2008 . – 145 S.
  • Pan, Yi : Aufbruch der zweiten Generation : Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China / Pun Ngai ; Ching Kwan Lee ; Übersetzung, Bearbeitung und Herausgabe: Ralf Ruckus …. . – 1. Aufl. . – Berlin : Assoziation A , 2010 . – 294 S. Literaturangaben.
  • Peters, Helmut : Die VR China: Aus dem Mittelalter zum Sozialismus : auf der Suche nach der Furt / Helmut Peters . – Essen, Ruhr : Neue Impulse , 2009 . – 580 S.
  • Philion, Stephen E. : Workers‘ democracy in China’s transition from state socialism / Stephen E. Philion . – 1. publ. . – New York ; London : Routledge , 2009 . – XII, 166 S. . – (East Asia ), Formerly CIP . – Literaturverz. S.[153]-160.
  • Sandschneider, Eberhard : Globale Rivalen : Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens / Eberhard Sandschneider . – München : Hanser , 2007 . – VII, 248 S., Literaturverz. S. 243.
  • Seinitz, Kurt : Vorsicht China! : wie das Reich der Mitte unser Leben verändert / Kurt Seinitz . – Salzburg : Ecowin-Verl. , 2006 . – 205 S., [16] Bl. . – (Augenzeuge der Weltpolitik ).
  • Wick, Ingeborg : Arbeits- und Frauenrechte im Discountgeschäft : Aldi-Aktionswaren aus China / Ingeborg Wick. Südwind, Institut für Ökonomie und Ökumene . – Siegburg : Südwind , 2009 . – 59 S. Literaturverz. S. 52 – 54.
  • Yih-Chyi, Chuang [Hrsg] : China and the world economy : China’s economic rise after three decades of reform / Yih-Chyi Chuang ; Simona Thomas . – Berlin [u.a.] : Lit , 2010 . – 156 S. . – (Berliner China-Hefte ; 37 ), Literaturangaben.
  • Internetressourcen
    Asienhaus – China-Programm
    Bundeszentrale für politische Bildung
    China Labour Bulletin
    Duisburger Arbeitspapiere Ostasienwissenschaften
    ILO – Internationale Arbeitsorganisation
    Internet Guide for Chinese Studies
    Le Monde Diplomatique
    Südwind – Magazin für internationale Politik, Kultur und Entwicklung
    weltumspannend arbeiten: entwicklungspolitisches Bildungsprojekt des ÖGB
    Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche

    Einzelnachweise
    Bundeszentrale für politische Bildung: China und die internationale Finanzkrise
    Le Monde Diplomatique: Die neue Welle sozialer Proteste in China von Isabelle Thireau
    Südwind-Magazin: Chinas Wanderarbeiter im Aufstand

    4. BLUE BEANIE DAY

    Freitag, 26. November 2010
    30.11.2010

    Oder: Wie ein blaues Mützerl lernte, das Haiku zu lieben

    Haiku Contest

    Jeffrey Zeldman startete heuer anläßlich des „4. Blue Beanie Day“ den Haiku Contest.
    Vos Virtual Network – Haiku For Blue Beanie Day

    Gerne können Sie Ihre Haikus auch unterhalb dieses Beitrags über die Kommentarfunktion veröffentlichen.
    Wer auf Twitter einen Blue Beanie Haiku schreibt: Bitte mit #bbd10 und #140a11y markieren.

    Links in die Welt der Haikus

    Deutsche Haiku-Gesellschaft
    Haiku heute
    ziemlichkraus – Haiku Haiku
    Lyrik-Lesezeichen: Haiku
    Haiku-Steg. Texte zur Haiku-Dichtung
    Gendai-Haiku. Zeitgenössische japanische Haiku-Dichter
    Hamburger Haiku Verlag

    Blue Beanie Day – für Webstandards und Barrierefreiheit

    Am 30. November posten weltweit Menschen Profilfotos, auf denen sie blauen Mützen tragen. Diese Kopfbedeckungen (englisch “blue beanies”) sind ein Symbol dafür, daß deren TrägerInnen sich für Webstandards und Barrierefreiheit (Accessibility) im Web einsetzen. Im deutschsprachigen Raum ist Robert Lender eine der aktivsten „Blaukappen“.

    Der Name „Blue Beanie Day“ ist eine Anspielung auf das Buch von Jeffrey Zeldman „Designing with Webstandards“. Auf dem Coverbild des Buches ist der Autor mit einer blauen Mütze abgebildet. Erfunden hat den Blue Beanie Day Doug Vos, Gründer der Facebook Gruppe „Designing With Web Standards“.

    Auch Sie können am 30. November für den Abbau von Barrieren und für eine bessere Zugänglichkeit von Informationen im Netz ein Zeichen setzen, indem Sie im Internet eine blaue Haube tragen und/oder beim Haiku Contest mitmachen.

    Georg Schober mit BlueBeanie-Muetze

    Darüber hinaus können Sie beispielsweise Tipps für mehr Barrierefreiheit bzw. für eine bessere Zugänglichkeit von Webangeboten geben, auf wichtige Links hinweisen oder Verbesserungsvorschläge für eine Website machen.

    Blaue Hauben für das Profilfoto

    Die “offizielle” Blue Beanie Haube via Jeffrey Zeldman
    Ein virtuelles Mützerl von Jana Herwig
    Eine Häkelanleitung für eine blaues Hauberl (“Blue Beanie”) von Nicole Kolisch.

    Wenn Sie mehr zum Thema Barrierefreiheit im Internet wissen möchten, besuchen Sie den lesenwerten Adventkalender der WEBKRAUTS, einem Netzwerks von deutschsprachigen WebworkerInnen, die sich für Webstandards und Accessibility einsetzen.

    Infos zum Thema „Stolpersteine im Netz“ finden Sie auch in der Kategorie „Barrierefreiheit“ hier im „Duftenden Doppelpunkt“.

    Schönheit und andere Körperbehaarungen

    Mittwoch, 17. November 2010
    19.11.2010
    20:00

    ORIGINAL LINZER WORTE auf dem Schönheitstrip

    Als Gast wird der wunderbare und stets flott gekleidete Martin Fritz, der bestimmt nicht zuletzt deswegen den FM4-Wortlaut gewonnen hat, begrüßt. Denn die Augen hören mit.
    Es werden der Inhalt der im Oktober gefüllten Klagemauer vorgetragen und die schönsten Wünsche daraus zu erfüllen getrachtet. Des weiteren wird es „Musik“ von der Blutgruppe geben, dem neuen Spin-Off der „Original Linzer Worte“. Die Tombola des Grauens muß wohl erst gar nicht erwähnt werden.

    Die Amputation von Herrn Buttingers Schnurrrrrrrrrbart wird als Höhepunkt des Abends zelebriert!

    Frau Minkasia und MitarbeiterInnen laden am Freitag, den 19. November 2010 um 20.00 Uhr ins literarisch historischen Hinterstübchen des beliebten Ausfluglokals „Grandhotel zum Rothen Krebsen“, Obere Donaulände 11, 4020 Linz.

    Original Linzer Worte – Text and the City. Vom Härtegrad her irgendwo zwischen Linzer Torte und LD-Stahl. Nachhaltiger als die Kulturhauptstadt und dreimillionenmal billiger. Der goldene Mittelweg zwischen Grottenbahnfahren und einer Altstadtschlägerei. Ein guter Kompromiss zwischen super und spitze.

    „Wiener Stadtgespräch Nr. 14“

    Mittwoch, 17. November 2010
    30.11.2010
    19:00

    Peter Huemer im Gespräch mit Oskar Negt

    Demokratie muss gelernt werden

    Es gilt, das Besondere der je eigenen Lebenswelt mit dem Allgemeinwohl der Gesellschaft dialektisch in Zusammenhang zu bringen. Deshalb vertrete ich die These: Demokratie muss gelernt werden – immer wieder, tagtäglich, ein Leben lang. Die Menschen werden nicht als politische Wesen geboren. Der Mensch als Zoon politikon, als politisches Lebewesen im Sinne von Aristoteles, ist das Ergebnis eines ständigen Erziehungs- und Lernprozesses, nicht eine anthropologische Konstante.

    Wo: Bildungszentrum der AK-Wien, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
    Wann: Dienstag, 30.November 2010, 19.00 Uhr

    Anmeldung bitte bis 28.11.2010 unter: Tel.: 01/501 65-2882 oder stadtgespraech@akwien.at

    Oskar Negt: „In dieser Gesellschaft brodelt es“ – Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie im „Spiegel“.

    Demokratie als Lebensform. Mein Achtundsechzig., Aus Politik und Zeitgeschichte, 31. März 2008

    ERINNERUNG AN PAUL CELAN

    Mittwoch, 17. November 2010
    23.11.2010
    19:00

    Gedichte von Paul Celan und ihre Interpretationen

    1. Wiener Lesetheater & 2. Stegreiftheater

    Wann: Dienstag, 23. November 2010, 19.00 Uhr
    Wo: Republikanischer Club, Rockhg. 1, 1010 Wien (Eingang Cafe Hebenstreit)

    Es gibt keine Zeile meiner Gedichte, die nichts mit meiner Existenz zu tun hätten; ich bin … auf meiner Art Realist. Paul Celan

    Vortrag: Werner Lang
    Die Gedichte werden gelesen von: Helga Golinger, Alice Kostron. Ulrich Einhaus, Erwin Leder

    Weiterführende Links:
    Celan liest Celan auf lyrikline.org

    Paul Celan – Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin

    Paul Celan – Die Todesfuge. Eine multimediale Annäherung

    Xlibris – Biografie und Gedichtinterpretation

    Schreibworkshop

    Montag, 15. November 2010
    13.12.2010
    18:00bis21:00
    14.12.2010
    9:00bis17:00

    Schreiben und erzählen mit Herz und Hirn

    Mit Petra Öllinger und Alexander Peer

    Jede/r hat etwas zu erzählen. Nur was? Und vor allem wie? Geschichten zu entwickeln bedeutet das Leben zu entwerfen.

    Wir probieren verschiedene kreative Möglichkeiten aus, eigene Geschichten effektiv zu gestalten. Die Schreib- und Erzählimpulse helfen auch dabei, die Wahrnehmung der Welt um uns zu „schärfen“.

  • Ich als Tier: Die Welt aus der Sicht eines anderen Wesens.
  • Sport und Wort: Wie sich körperliche Befindlichkeiten auf das Schreiben auswirken.
  • Hinter dem Gartentor: Bilder als Anregung für Texte.
  • Auf der Pirsch: Die Suche nach Geschichten in unserer unmittelbaren Umgebung.
  • Konflikte erzeugen Drama (Plotentwicklung, Theaterübung, die Story in 1 Satz etc.).
  • Erzähltechniken: Wie mache ich meine Story spannend? (Spannungselemente, unzuverlässiges Erzählen, Indizienromane etc.).
  • Der Stil ist unser Zuhause: Rhetorik und Fabulierlaune (Wortspiele und kurz ein Abriss zu rhetorischen Figuren von Anapher bis Zeugma).
  • In fremden Schuhen gehen: Texte anderer fortschreiben (Textanfänge fortsetzen, Satzbau und stilistische Eigenheiten übernehmen).
  • Tipps für Feedback und Analyse von Texten.
  • Die Methoden eignen sich einerseits für die kreative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ermöglichen andererseits, das schreibende Potential der Seminar-TeilnehmerInnen zu entfalten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

    Datum und Uhrzeit:
    Montag, 13. Dezember: 18.00 bis 21.00 Uhr & Dienstag, 14. Dezember: 09.00 bis 17.00 Uhr

    Veranstaltungsort: Institut für Freizeitpädagogik, Albertgasse 35/11, 1080 Wien. Tel.: 01/4000-83 415

    Preis: € 42.-

    Anmeldeschluß: Montag, 29. November 2010

    English Voices in Vienna

    Freitag, 12. November 2010
    15.11.2010
    16:15

    Lesung und Vortrag

    Gemeinsam mit dem Institut für Anglistik der Universität Wien lädt der Literaturverein Vienna Lit zu einer Präsentation des britischen Reiseschriftstellers Duncan JD Smith sowie zu einer Lesung des Wiener Anglisten Horst Prillinger ein.

    Duncan J.D. Smith
    Als „Stadterforscher“, Reiseschrifsteller und Fotograf berichtet der Brite Duncan J. D. Smith von der Entdeckung und Versprachlichung sonderbarer Orte, geheimer Plätze und versteckter Sehenswürdigkeiten in großen europäischen Städten. Smith lebt und arbeitet in Wien. Seine „Nur in …“ Reiseführer erscheinen im Brandstätter Verlag.

    Horst Prillinger
    Der Autor initiierte Horst Prillinger die Entstehung des kollektiven Romans Messages From the Lost Continent – ein literarisches Experiment, das er mit zwei weiteren Autoren durchführte. Der Wiener Bibliothekar ist zudem Autor des Kurzgeschichtenbands The Happiest Guy in the World, des Gedichtbands Cursed und eines Krimis mit dem Titel Mr Singh Has Disappeared.

    Wann: Montag, 15. November 2010, 16.15 Uhr
    Wo: Hörsaal C2, Campus AAKH, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4

    Der Eintritt ist frei.

    Humoristisches Quartett

    Samstag, 6. November 2010
    11.11.2010
    19:00

    Unter dem Titel: SPITZ MIT WITZ liest ein „Humoristisches Quartett“: BERNHARD HEINRICH, ERNST KARNER, INGRID KARNER und ANTON MANTLER

    Wann: Donnerstag, 11. November 2010, 19 Uhr
    Wo: in Goldschmieds Galerie HEINRICH, Thaliastraße 12, 1160 Wien www.gogagi.com

    Musikalische Zwischenspiele: Prof. ALFRED HERTEL (Oboe solo)
    Begrüßung und einführende Worte: Präsidentin Edith WACLAVICEK
    Eintritt frei, Spenden willkommen

    Veranstalter: Plattform Bibliotheksinitiativen Wien

    Netzwerk Memoria

    Donnerstag, 4. November 2010
    10.11.2010
    19:00

    Zehn Jahre “Netzwerk Memoria“

    Lesung / Diskussion: Faction oder Fiction – über den literarischen Umgang mit Erinnerung.

    Wann: Mittwoch, 10. November 2010, 19.00 Uhr
    Wo: Oberösterreichische Landesbibliothek, 4021 Linz, Schillerplatz 2

    „Welche Kriterien spielen eine Rolle, dass sich ein Autor für ein literarisches Verfahren entscheidet, das nahe an der historischen Quelle bleibt oder welche Motive sind ausschlagebend, dass sich ein Autor für die Fiktionalisierung eines Stoffes entscheidet?
    Über die verschiedenen literarischen Zugänge im Umgang mit authentischen Quellen sprechen mit Moderator Alfred Pittertschatscher: Rudolf Habringer, Irene Leitner, Walter Kohl, Andreas Weber.“

    Es lesen: Martin Leidenfrost und Martin Pollack

    Eintritt frei!

    Imbiss!

    Netzwerk Memoria

    NOVEMBERPOGROME 1938-2010

    Montag, 1. November 2010
    10.11.2010
    18:00bis18:30

    Gedenkfeier in Wien Mariahilf

    Wann: Mittwoch, 10. November 2010 um 18.00 Uhr
    Wo: vor dem Pensionistenwohnhaus Mariahilf, Loquaiplatz 5, 1060 Wien

    Frau Luise Buisman erzählt als Zeitzeugin über persönlich Erlebtes.
    Mitglieder der Initiative „Mariahilfer Synagoge – Für einen würdigen Ort des Gedenkens“ lesen aus Texten von jüdischen ExilautorInnen.

    Auf dem Grundstück, auf dem sich heute das PensionistInnenwohnhaus Mariahilf befindet, stand bis 1938 die Mariahilfer Synagoge. In der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 wurde sie zerstört. Heute erinnert eine Gedenktafel und eine virtuelle Rekonstruktion an sie.

    Gemeinsam wollen wir an diesem Abend auch ein Zeichen für die Humanisierung des Fremdenrechts und für ein friedliches Miteinander setzen. Wir laden alle, denen Demokratie und Menschenrechte ein Anliegen sind, zum Besuch ein! Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

    Das Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ bietet in den Beiträgen „Novemberpogrome“ und „Die Novemberpogrome 1938″ zusätzlich viele weiterführende Infos und Links.

    DER ORT DES TERRORS. DIE WELT DER NATIONALSOZIALISTISCHEN ZWANGSLAGER

    Sonntag, 31. Oktober 2010
    04.11.2010
    18:30

    SIEBENTE SIMON WIESENTHAL LECTURE

    Zeit: 04. November 2010, 18:30 Uhr
    Ort: Haus-, Hof- und Staatsarchiv, 1010 Wien, Minoritenplatz 1
    Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung unter stabpost@oesta.gv.at oder (01) 79540-115 bis 3.11.2010 erforderlich.

    Das Netz der Lager, das unter der Regie der SS schließlich fast ganz Europa überzog, war ein fixer Bestandteil des nationalsozialistischen Terrorsystems, bestimmte das Wesen der NS-Herrschaft. Von der britischen Kanalinsel Alderney bis in die Sowjetunion, vom Baltikum bis nach Griechenland reichend, gab es im NS-Machtbereich schließlich keinen Ort, an dem nicht in irgendeiner Form ein solches Lager existierte. Die Namen der großen Konzentrations- und Vernichtungslager sind heute zu den Synonymen des nationalsozialistischen Staatsterrors, zu den Metaphern des Schreckens, der Entmenschlichung und des rassistischen Massenmords schlechthin geworden. Doch paradoxerweise sind gleichzeitig die Spuren jener unzähligen kleinen Nebenlager dieses Systems, jenes Netzes, das diesen Terror bis in die kleinste Verästelungen eigentlich erst ermöglichte, getilgt worden – und damit oft auch aus dem kulturellen Gedächtnis Europas verschwunden.

    Wolfgang Benz wird in seinem Vortrag auf Grundlage seines gemeinsam mit Barbara Distel herausgegebenen, neunbändigen Standardwerks zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager dieses Wissen erneut systematisieren und zugänglich machen.

    Wolfgang Benz, Jahrgang 1941, ist Leiter des 1982 gegründeten Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin sowie Autor, Herausgeber und Verfasser unzähliger Monographien, Artikel, Beiträge und Essays zum Thema Nationalsozialismus und Antisemitismus, darunter die einschlägigen Standardwerke „Enzyklopädie des Nationalsozialismus“ und „Handbuch des Antisemitismus“.

    Via Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien

    „Handbuch des Antisemitismus“

    Das „Handbuch des Antisemitismus“ kann bei PaperC kostenlos gelesen werden.
    Band 1: Der erste Band Länder und Regionen enthält Artikel zur Judenfeindschaft in 85 Ländern und Regionen.

    Band 2: Der zweite Band des Handbuchs enthält mehr als 650 Biographien aus aller Welt von der Spätantike bis zur Gegenwart: Politiker, Wissenschaftler, Theologen, Künstler, Schriftsteller, Publizisten, Vertreter des Wirtschaftslebens, die ihre Judenfeindschaft öffentlich gemacht haben und damit Antijudaismus oder Antisemitismus förderten. Ebenso werden prominente Opfer wie Alfred Dreyfus, Habib Elghanian, Walther Rathenau, Emil Julius Gumbel vorgestellt und Vorkämpfer der Aufklärung und Toleranz wie Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing oder Christian Wilhelm von Dohm, die in der Abwehr von Judenfeindschaft eine wichtige Rolle spielten.
    Handbuch des Antisemitismus

    Band 3: Begriffe, Theorien, Ideologien. Der dritte Band widmet sich Begriffen, Theorien und Ideologien des Antisemitismus von A wie „Abwehr“ bis Z wie „Zwangstaufe“. 88 Autoren erläutern in 150 Beiträgen Termini und Metaphern wie „Arierparagraph“, „Rassenschande“ und „Wucherjude“; Stereotype wie „Brunnenvergiftung“, „Hostienfrevel“ und „Gottesmord“. Auch Phänomene wie Erlösungsantisemitismus, Holocaustleugnung und Antijudaismus werden behandelt. Das Handbuch setzt sich darüber hinaus ausführlich mit Theorien, Forschungsstrategien und politischen Kontexten der Judenfeindschaft – z. B. linker Antisemitismus, christlicher Fundamentalismus oder islamisierter Antisemitismus – auseinander.

    Buch Wien 10

    Samstag, 30. Oktober 2010
    15.11.2010bis21.11.2010

    Internationale Buchmesse 18. – 21. November

    Lesefestwoche 15. – 21. November

    Die Internationale Buchmesse BUCH WIEN 10 (18.–21. November 2010) und Lesefestwoche (15.–21. November 2010) stellt Verlage, Autoren und ihre Bücher auf der Messe Wien sowie an Schauplätzen in der ganzen Stadt vor.

    BUCH WIEN 10: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

    Die Buchmesse in der Halle D der Messe Wien bietet von 18. bis 21. November 2010 von 9.00 bis 18.00 Uhr bzw. Samstag von 10.00 bis 18.00 und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr ein umfangreiches Programm für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro. Kinder bis 14 Jahre besuchen die Messe bei freiem Eintritt, ein Ticket für SeniorInnen, StudentInnen sowie SchülerInnen kostet 4,50 Euro, in der SchülerInnengruppe 2,50 Euro. Der Lese(s)pass, ausgegeben vom Buchhandel, lädt beim Buchkauf zum ermäßigten Eintritt von 4,50 Euro auf die Messe Wien (gültig für einen Tag und eine Person).
    Öffentlich erreichbar ist die Messe Wien/Halle D mit der U-Bahnlinie U2 (Station Krieau).

    Lesefestwoche

    Die Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur bildet erstmals den Auftakt zur Lesefestwoche: Bundesministerin Claudia Schmied ehrt damit den in Paris lebenden Schweizer Schriftsteller Paul Nizon. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird jährlich vergeben.

    Gratisbuch-Aktion „Eine Stadt. Ein Buch“

    „Eine Stadt. Ein Buch“ mit Dai Sijies „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“. Im Rahmen der Aktion (18. 11. 2010) werden insgesamt 100.000 Bücher verteilt werden. Neben einer Lesung auf der Buchmesse zeigt das Admiral-Kino während der BUCH WIEN die gleichnamige Verfilmung des Romans.