Archiv für die Kategorie 'Literaturveranstaltungen'

Die Piroge – Buchpräsentation

Freitag, 25. September 2015

Abasse Ndione: Die Piroge. Aus dem Französischen von Margret Millischer. Transit Buchverlag, Berlin 2014, gebunden, 100 Seiten, 14,80 EUR

Wann: Donnerstag, 01. Oktober 2015, 19 Uhr
Wo: WERKL im Goethehof, Schüttaustr. 1, 1220 Wien
Zu erreichen mit der Ul, Station UNO-City + ca. 150 Meter zu Fuß

Ein kleines Fischerdorf in der Vorstadt Dakars, Senegal. Hier lebt Bay Laye, Kapitän eines Einbaumkanus. Das leichte, schlanke Boot ist eigentlich zur Fischerei gedacht,
doch Baye Laye soll, auch wenn ihm nicht wohl bei dem Gedanken ist, auf seinem Boot 30 Mann nach Spanien transportieren. Die Überfahrt ist gefährlich. Die Menschen, die er transportiert, kommen aus den unterschiedlichsten sozialen und ethnischen Gruppen und haben die verschiedensten Motive für diese Reise: Während die einen davon träumen, Musiker zu werden, hegen andere den Traum von einer Fußballerkarriere. wieder andere sind auf der Suche nach Ärzten und viele weitere verbindet der Wunsch nach finanziellem Erfolg und Wohlstand. Senegal ist ein Land unterschiedlichster Völker mit einem sehr jungen Durchschnittsalter. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 20 Jahre und gerade den jungen Menschen scheint die Überfahrt gen Europa der einfachste und plausibelste Weg, ihren Träumen, Zielen und Wünschen näher zu kommen. Mindestens eine Person aus jeder Familie wagt die Überfahrt in das verheißungsvolle Europa, in ihrer Vorstellung ein mit Hoffnungen und Träumen überladener Ort. Viele von ihnen haben das Meer noch nie gesehen, die meisten von ihnen wissen nicht, was sie erwartet.

Literatur-Spaziergang mit Herrn Leopold

Mittwoch, 17. Juni 2015

Herr Leopold PortraetWussten Sie, dass es beim Raimundtheater fliegende, belegte Brötchen gibt? Dass in der Webgasse beim fünften Gingkobaum links hinter den drei Schwammerln der Eingang zum Radiossender FM-AUS liegt?
Erleben und erlauschen Sie mit der 1. Bezirksschreiberin von Mariahilf, Petra Öllinger, fellsträubende Mäuse-Abenteuer von Herrn Leopold und Co. Neue Blicke auf Mariahilf sowie Käseproviant inklusive. Für kleine und große Zweibeiner.

Achtung: Bei Regen entfällt der Spaziergang.

Treffpunkt: vor dem Raimundtheater, Wallgasse 18-20
Datum: Samstag, 20. Juni 2015
Uhrzeit: 14.00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde
Teilnahme: kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Herr Leopold live bei den Wiener Bezirksfestwochen

Donnerstag, 21. Mai 2015

schau:zu_fuss – „Offenes Atelier mit Mäuserich Herrn Leopold“

Am Freitag den 29. Mai 2015 ab 19.00 Uhr gibt’s die Abenteuer – inklusive der Schilderung einer Zahnstocher-Attacke – von Herrn Leopold, Theophilus, dem Einäugigen Erwin und Frau Elsbeth live.

Die beiden akademischen MalerInnen Gerhard Cervenka & akad. Malerin Kathalin Szábo zeigen ihre Bilder im Atelier Cervenka – das gut zu Fuß erreichbar ist – und stehen im Anschluss gemeinsam mit der Bezirksschreiberin Petra Öllinger für Gespräche zur Verfügung.

Freitag, 29. Mai 2015, 19.00 Uhr, Atelier Cervenka, Luftbadgasse 11, 1060 Wien

Alle bisherigen Abenteuer von Herrn Leopold und Co. finden Sie hier.

Welttag des Buches

Mittwoch, 22. April 2015

Am 23. April findet zum 20. Mal der Internationale Welttag des Buches und des Urheberrechts statt.

Ein ausgezeichnetes Datum für den „Wiener Bücherschmaus“, ein weiteres Buch-Verschenkregal zu eröffnen; und zwar im Café TUNNEL in der Florianigasse 39 im 8. Wiener Bezirk.

Im TUNNEL feiert man den Welttag des Buches weiters mit einem Gewinnspiel – Tagesteller bestellen und schon is(s)t man mit dabei.
Um 14.00 Uhr startet die Hörbuch-Galerie. In Erinnerung an den Schauspieler, Synchronsprecher und Komiker Dirk Bachwird Walter Moers‘ Buch „Die Stadt der Träumenden Bücher“ zum Besten gegeben.

Der Eintritt ist frei.

Auf nach Zamonien!
Auf nach Buchhaim!

„Was wir fürchten“

Montag, 23. Februar 2015

Nach Jürgen Bauers erstem Roman „Das Fenster zur Welt“ zeigt er in seinem neuen Werk, was es heißt, wenn die mühssam erlangte Kontrolle über das eigene Leben zu bröckeln beginnt, wenn sich Verfolgungswahn und Angst (wieder) Bahn brechen, wenn die eigene Mutter einen für verrückt hält, wenn einem niemand glaubt, dass die Menschen um einen herum ein Geheimnis verbergen.
Georg, die Hauptfigur in „Was wir fürchten“ – den Feinschliff erhielt das Werk während Jürgen Bauers Aufenthaltsstipendium im Literarischen Collogqium in Berlin – , vertraut seine Geschichte jedoch jemandem an. Die Folge: „Schritt für Schritt wird Georgs Leben entblättert, bisherige Antworten werden infrage gestellt und müssen neu überdacht werden.“

Jürgen Bauer seines Zeichens u. a. Redaktionsmitglied bei „gift – Zeitschrift für freies Theater“ verfasst neben Romanen auch zahlreiche Artikel über Theater, Tanz, Perfomance und Kulturpolitik. Aktuell ist von ihm ein Beitrag zum Thema „Queeres Theater“ erschienen mit dem Titel „Bist du schwul oder bist du im Theater?“.

Was wir fuerchten Cover Übrigens, für Schnellentschlossene bietet sich am kommenden Mittwoch den 25. Februar 2015 im Literaturhaus Mattersburg, die Gelegenheit, mit dem Autor einen ersten druckfrischen Einblick in das zu erhalten „Was wir fürchten“.

Weitere Lese-Termine im Frühjahr 2015:
3. März: Literaturhaus Wien
13. März: Buchmesse Leipzig
17. März: Literarisches Colloqiu, Berlin
27. April 2015: Buchhandlung im Stuwerviertel

Über Jürgen Bauer

Jürgen Bauer: Was wir fürchten Septime Verlag, Wien 2015, 264 Seiten, € 22,50 (A)

Taube Nuss – Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen

Donnerstag, 29. Januar 2015

Alexander Görsdorf - Taube Nuss „Audienz – musikalische Hörberatung“ lädt zur Buchpräsentation von Alexander Görsdorfs „Taube Nuss“.

„Alexander Görsdorf ist schwerhörig, und Schwerhörigkeit sieht man nicht.
Deshalb muss er im Alltag nicht nur regelmäßig «Wie bitte?» fragen, sondern ist auch froh, wenn es ihm gelingt, unfallfrei einen Kaffee zu bestellen.
Immerhin: Frauen stehen auf ihn, denn er schaut ihnen auf die Lippen wie kein anderer.
Witzig, selbstironisch und ohne falsche Scham erzählt Alexander Görsdorf aus seinem Leben mit schlechtem Ton, das ihn immer wieder in schräge Situationen führt, aber auch in fremde Länder und unters Messer der Hightech-Medizin.“

Programm: Eintreffen und Apéritif ab 16:30 Uhr – Lesung um 17 Uhr – Frage- & Antwort-Gesprächsrunde – Autogrammstunde

Übersichtsplan Wann: Samstag, 7. Februar 2015

Wo: Hörsaal 1 der Musikwissenschaft, Universität Wien, Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9, 1090 Wien. Fussgängerischer Zugang über die Garnisongasse.

Beschallung sowie Induktionsempfang vorhanden!

Für einen freiwilligen Unkostenbeitrag steht ein Schweinderl parat …:-).

Mehr über Alexander Görsdorf.

Armin Baumgartner – Almabtreibung

Sonntag, 25. Januar 2015

Armin Baumgartner ist für die LeserInnen des „Duftenden Doppelpunktes“ kein Unbekannter.
Als wir 2007 den Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ zum Thema Arbeitswelt ausschreiben, ist er sofort bereit, seine Erfahrungen aus dem Literaturbetrieb zur Verfügung zu stellen und unterstützt als Tutor Johanna Vorholz, eine der zehn Preisträgerinnen des zweistufigen Wettbewerbs. Für die Anthologie „Rote Lilo trifft Wolfsmann. Literatur der Arbeitswelt“ , in ihr finden sich sowohl die Beiträge der PreisträgerInnen als auch der TutorInnen, stellt er den Text „Der Lohn“ zur verfügung
Als 2012 „Die Wucht des Banalen“ bei Kitab erscheint, freuen wir uns, im „Duftenden Doppelpunkt“, das Buch zu rezensieren. Der Beitrag erscheint mit dem Untertitel „Stamperl, Kredenz; und Karel Gott hängt neben Jesus“.

Armin Baumgartner ist ein unermüdlicher Schreiber. Für seinen Text „Das kupferne Fernrohr“ erhielt er 2014 den Alois Vogel-Literaturpreis.

Armin Baumgartner Almabtreibung Anfang 2015 nimmt Rudolf Kraus „Almabtreibung“ in der Bücherschau als einen „beunruhigenden Blick in die österreichische Seele“ wahr. Abschließend fasst er das Werk folgendermaßen zusammen: „Ein gewaltiger Text, voller Donnergrollen und ungestümer Schonungslosigkeit, aber gleichzeitig zart und verletzlich mit feinen poetischen Bildern.“

Baumgartner, Armin – Almabtreibung: Klagenfurt: Kitab 2014. 144 S. – br. : € 16.00, ISBN 978-3-902878-32-8

Die nächste Gelegenheit, Armin Baumgartner und „Almabtreibung“ kennenzulernen, ergibt sich am 30. Jänner 2015, gemeinsam mit Beppo Beyerl und Rudolf Kraus unter dem vielversprechendem Titel

Jetzt lachen wir noch

Wo: Gasthaus Assmayer, 1120 Wien, Klährgasse 3 (Ecke Aßmayergasse). Nähe U-Bahn-Station Längenfeldstraße,
Wann: Freitag, 30. 01. 2015, 19.30 Uhr
Wer: Armin Baumgartner, Beppo Beyerl, Rudolf Kraus

Die drei Wiederholungstäter Baumgartner, Beyerl und Kraus kehren traditionellerweise an den Tatort zurück und lesen diesmal explizit Texte über Abtreibung, Tod und Verschwinden.

In Zeiten von Kriegen, Krisen und Demokratieabbau hilft oft ein humoriger Blick auf das Schicksal der Menschheit.

Armin Baumgartner unternimmt in seiner Erzählung „Almabtreibung“ mit den Lesenden eine wahre Geisterbahnfahrt durch die österreichische Seele, bei der das Lachen allzu schnell gefriert.

Beppo Beyerl verschwindet nicht aus seinem Leben, sondern berichtet aus seinen „26 Verschwindungen, von Arbeiterzeitung bis Ziegelbehm“. Wer weiß schon, ob er da nicht selber vorkommt?

Rudolf Kraus dringt als Meister der integralen Lyrik an den Horizont seines Lebens und liest aus seinen Sprachminiaturen „tausend tode könnt‘ ich sterben“.

… dass es keiner schafft, jemandem zur Geburt eines mongoloiden Babys zu gratulieren

Samstag, 17. Januar 2015

Buchpräsentation

Barbara Kreilinger: „… dass es keiner schafft, jemandem zur Geburt eines mongoloiden Babys zu gratulieren.“ Behinderung, Mutterschaft und Gynäkologie im Kontext der embryopathischen Indikation

Die Autorin gibt in ihrer Arbeit 16 Frauen Raum, ihre individuellen Erfahrungen mit dem gesellschaftlichen Umgang mit Behinderung darzustellen. Ihre Gesprächspartnerinnen sind Frauen mit Behinderung, Mütter behinderter Kinder und Gynäkologinnen. Die Autorin verzichtet zugunsten einer qualitativen Erhebung der Lebenswirklichkeiten der Frauen auf einen vorbereiteten Fragekatalog und lässt die Frauen ihre jeweiligen Lebensumstände in deren eigenen Worten beschreiben. Damit entstehen äußerst authentische Zeugnisse der jeweiligen Befindlichkeiten. Wiener Verlag für Sozialforschung

Begrüßung: Thomas Hoppe, Verleger

Es lesen:

Heidrun Aigner
Bärbel Mende-Danneberg
Sabine Sölkner
Dorothea Brozek

Es spielt: Susanna Gartmayer – Bassklarinette

Wann: 27.01.2015

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien

Die Veranstaltung ist für alle Personen offen und für Rollstuhlnutzer_innen barrierefrei.