Zum Seiteninhalt Zur Navigation Interne Suche Mit Stil und Farben

Archiv für die Kategorie 'Literaturpreise'

Eine ganze Frau – ohne Skalpell!

Montag, 20. Februar 2012

Kunst- und Literaturwettbewerb

With (he)art against FGM ruft in Kooperation mit der Romanautorin Silke Porath und dem Musiker und Menschenrechtsaktivist Bafing Kul bildende KünstlerInnen und LiteratInnen auf, sich zur weiblichen Genitalverstümmelung versus kosmetische Genitaloperationen künstlerisch und/oder philosophisch zu äußern. Das Projekt möchte mithelfen, bestehende Tabus aufzubrechen und ein neues Bewusstsein für die weibliche Sexualität zu schaffen. Unnötige Eingriffe am weiblichen Körper – ob in sterilen Krankenhäusern oder im afrikanischen Busch – müssen sobald wie möglich der Vergangenheit angehören.

Unter dem Motto „Eine ganze Frau – ohne Skalpell!“ können bis 31. August 2012 Bildwerke (max. 70 x 100 cm), Skulpturen, Gedichte, Sachtexte oder Kurzgeschichten eingereicht werden.

Weiterlesen »

LITERATURPREISE 2012

Samstag, 4. Februar 2012

Literarische Ausschreibungen – ein kleines Potpourri

  • Jokers Lyrikpreis
  • Aphorismen-Wettbewerb
  • Theaterstück „Occupy Volksbank“
  • Frau Ava Literaturpreis
  • Exil-Literaturpreise „Schreiben zwischen den Kulturen“
  • Literaturstipendium der Stadt Schwaz – „Stadtschreiber
  • Nähere Infos: Weiterlesen »

    Exil-Literaturpreise „Schreiben zwischen den Kulturen“ 2012

    Dienstag, 24. Januar 2012

    „Schreiben zwischen den Kulturen“ ist ein Literaturwettbewerb zur Förderung der Literatur von Autoren und Autorinnen, die aus einer anderen Muttersprache kommen und in deutscher Sprache schreiben.

    Teilnahmeberechtigt sind Personen, die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Alle Arbeiten müssen in vierfacher Ausfertigung und in deutscher Sprache eingereicht werden, vom Autor oder der Autorin selbst in deutscher Sprache verfasst und bis zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein.
    Alle Dichtungsgattungen sind zugelassen. Weiterlesen »

    Verleihung des 8. Lise Meitner-Literaturpreises

    Mittwoch, 23. November 2011
    28.11.2011
    18:30

    Der diesjährige Lise Meitner-Literaturpreis wird an die Biologin Gertraud Klemm für ihren Text „Wasserweib“ verliehen.

    Wann: Montag, 28. November 2011, 18.30
    Wo: Festsaal der TU Wien, 1040 Wien, Karlsplatz 13, Stiege 1, 1. Stock

    Der Hintergrund des Literaturpreises:
    „Die 1968 verstorbene österreichische Physikerin Lise Meitner stand Patin für den gleichnamigen, 1994 gergründeten Literaturpreis, der Autorinnen die Möglichkeit bietet, abseits der gängigen Klischees das Verhältnis von Frauen und Technik neu zu denken. Der Lise Meitner Literaturpreis bietet Raum für besonders hellhörige, spitzfindige, provokante und weitsichtige Perspektiven auf das Thema Geschlecht in Naturwissenschaft und Technik.“ Weiterlesen »

    Open Government Poetry Contest

    Mittwoch, 26. Oktober 2011

    Gedichte für Open Government, Open Data, Partizipation, Zusammenarbeit …

    Vielleicht eine alternative Beschäftigung zum PolitikerInnen-Händeschütteln und Bundesheerschauen am heutigen Nationalfeiertag. Einsendungen via Mail sind allerdings bis einschließlich 10.12.2011 möglich.

    Open Government ist ein Synonym für die Öffnung von Regierung und Verwaltung gegenüber der Bevölkerung und der Wirtschaft. Dies kann zu mehr Transparenz, zu mehr Teilhabe, zu einer intensiveren Zusammenarbeit, zu mehr Innovation und zu einer Stärkung gemeinschaftlicher Belange beitragen. Im angelsächsischen Sprachraum hat sich für diese Entwicklung, die besonders von den Web 2.0-Technologien geprägt wird, die Bezeichnung „Open Government“ durchgesetzt. Weiterlesen »

    KRITISCHE LITERATURTAGE

    Montag, 24. Oktober 2011

    KriLit ’11

    Zum zweiten Mal veranstaltet der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) am 4. und 5. November 2011 die „Kritischen Literaturtage“ (KriLit ), eine Literaturmesse abseits des kommerziellen Mainstreams.
    Ziel der KriLit im ÖGB ist es, Verlage mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Büchern, insbesondere aber unabhängige und kleine Verlage aus Österreich und im deutschsprachigen Raum dadurch zu unterstützen, indem sie im neuen Haus des ÖGB ihr Sortiment bewerben und verkaufen können. Ein entsprechendes Rahmenprogramm (Buchpräsentationen, Lesungen, Workshops etc.) soll interessierte BesucherInnen bei freiem Eintritt aus nah und fern anlocken.

    DIE „DUFTENDEN DOPPELPUNKTE“ AUF DEN KRITISCHEN LITERATURTAGEN

    Datum: Samstag, 5. November 2011
    Uhrzeit: 13.00 Uhr
    Ort: KriLit – Kritische Literaturtage im ÖGB, Johann Böhm-Platz 1, 1020 Wien. Erreichbar mit der U2, Station „Donaumarina“.

    Die „Duftenden Doppelpunkte“ freuen sich, bei der KriLit 2011 sechs PreisträgerInnen des 1. und des 2. Literaturpreises „Der Duft des Doppelpunktes“ mit ihren Texten zum Thema Arbeitswelt vorstellen zu dürfen.

    Anthologie "Rote Lilo trifft Wolfsmann" Eine Anthologie zum Thema Arbeitswelt: "Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel"

    Es lesen aus ihren Texten:

  • Alfred Cipera
  • Barbara Finke-Heinrich
  • Wilhelm Hengl
  • Hildegard Kaluza
  • Barbara Keller
  • Anna-Katharina Pelkner
  • Infos über die KriLit – Kritische Literaturtage

    Das Detailprogramm der KriLit

    Wir freuen uns auf Deinen Besuch der Kritischen Literaturtage und auf ein Kennelernen bei der Lesung!

    QUIZ-SPAZIERGANG – ERSTE ETAPPE

    Mittwoch, 6. April 2011

    Ein literarischer Quiz-Spaziergang in sechs Etappen

    Der 2. Literaturpreis „Der Duft des Doppelpunktes“ zum Thema Arbeitswelt und Sprache strebt unaufhaltsam seinem Höhepunkt zu.

    Preisverleihung und Präsentation der Anthologie „Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel“
    Wann: Freitag, 13. Mai 2011, 18.00 Uhr
    Wo: Lesesaal der AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien

    Um die Wartezeit zu verkürzen, startet heute, 6. April 2011, der literarische Quiz-Spaziergang. In dessen Rahmen stellen die „Duftenden Doppelpunkte“ Fragen in Zusammenhang mit dem Literaturpreis oder der einen/dem anderen AutorIn aus dem Bereich der „Literatur der Arbeitswelt“. Als Wegzehrung gibt es Bücher zu gewinnen.

    Überblick über die einzelnen Quiz-Etappen

  • Die Auflösung der Fragen der ersten Quiz-Etappe.
  • Die Fragen der zweiten Etappe.
  • Die Auflösung der Fragen der Zweiten Quiz-Etappe
  • Die Fragen der dritten Etappe
  • Die Auflösung der Fragen der dritten Quiz-Etappe

  • Die Fragen der vierten Quiz-Etappe
  • Erste Etappe

    Unter den TeilnehmerInnen, die alle Fragen zur gesuchten Autorin beantworten, verlosen wir am Montag, 11. April um 21:00 ein Exemplar des Buches: Erika Kronabitter, Mona Liza. Limbus Verlag, 2007.
    Wer auch die Bonusfrage korrekt beantwortet, hat zusätzlich die Chance auf eine süße Wegzehrung.

    Sollten Sie diesmal nicht der bzw. die glückliche GewinnerIn sein: Spazieren Sie gemütlich weiter. Es gibt noch fünf Etappen, um Ihr Glück am Schopf zu packen.

    Über die gesuchte Autorin

    Sie wurde 1889 in einer deutschsprachigen Familie in Ungarn geboren. Ab 1913 arbeitete se als Journalistin in Budapest. Nach dem 1. Weltkrieg bzw. dem Ende der Ungarischen Räterepublik im August 1919 mußte sie, als Linke und Jüdin besonders gefährdet, Ungarn verlassen. Sie emigrierte über Wien nach Berlin.

    Ab 1925 durchquerte sie drei Jahre lang den amerikanischen Kontinent. Bei ihrer literarischen Arbeit verließ Sie sich nicht auf den Blick von außen. Sie sammelte vielmehr in den unterschiedlichsten beruflichen Tätigkeiten, beispielsweise als Dienstmädchen und Zigarettendreherin, ihre Erfahrungen vor Ort.

    1930 erschien ihr sozialkritischer Reportage-Roman „Hotel Amerika“. Ihre Sozialreportagen aus Amerika veröffentlichte sie 1932 unter dem Titel „Eine Frau reist durch die Welt“.
    In ihren Texten zeigt sie immer wieder die schwierige Lebenswelt der Frauen, der Arbeiterinnen auf. Im Jänner und Februar 1933 erschien die Artikelfolge „Frauen im Sturm der Zeit“. Darin wird das Leben von acht Berlinerinnen „zwischen Arbeitsstätte und Stempelstelle“, wie es im Untertitel heißt, beschrieben.

    Eine der wenigen überlieferten Beschreibungen der Autorin stammt von dem Schweizer Otto Schudel: Sie war eher klein und zierlich, ernsthaft. Sie machte kein großes Wesen aus sich selber […] und wirkte eher durch ihre Persönlichkeit und Reife.

    Als die Scheiterhaufen der NationalsozialistInnen am 10. Mai 1933 mit den Büchern von Erich Kästner, Bertolt Brecht, Oskar Maria Graf, Thomas und Heinrich Mann, Jaroslav Hašek, Anna Seghers und vielen anderen brannten, ging auch der Roman der gesuchten AutorIn „Hotel Amerika“ in Flammen auf.

    Auf der schwarzen Liste der NazionalsozialistInnen befindlich, mußte Sie untertauchen und kam als Emigrantin nach Paris, wo sie sich bis 1940 aufhielt.

    Sie kehrte einige Male illegal in das nationalsozialistische Deutschland zurück. – Ihre Reportagen der Jahre 1936 bis 1939, in denen sie vor allem die Kriegsvorbereitungen in Deutschland aufzeigte, wurden in der Moskauer Exilzeitschrift „Das Wort“, der „Pariser Tageszeitung“ und in der Zeitschrift „Die Neue Weltbühne“ in Prag veröffentlicht.

    1937 druckte die Pariser Tageszeitung den Roman „Elisabeth, ein Hitlermädchen“. Wieder arbeitet die Autorin mit den Mitteln der Reportage. Sie stellt die offiziellen Verlautbarungen der Nazis der Alltagswirklichkeit ihrer Heldin gegenüber.

    Auch ihre letzte bekannte Veröffentlichung „Danziger Gespenstergeschichte“, ein Text über die Vertreibung der Danziger Juden und Jüdinnen, erschien in der „Pariser Tageszeitung“ am 30./31. Juli 1939.

    Im Mai 1940 wurde sie von den französischen Behörden im Lager Camp de Gurs in den französischen Pyrenäen interniert. Ihr gelang die Flucht über Toulouse nach Marseille, wo sie in extrem ärmlichen Verhältnissen im Untergrund lebte. Ihre Versuche, ein Visum für die Vereinigten Staaten zu erlangen scheiterten, da sie von den amerikanischen Behörden als Ungarin und somit als weniger gefährdet eingestuft wurde. Die letzten, die sie im Frühjahr 1941 in Marseille sahen, waren Anna Seghers, Alexander Abusch und Luise Kraushaar. Dann verschwand sie. Sie wurde entweder von den Nazis ermordet oder starb irgendwo in Südfrankreich, an Hunger, Krankheit und Erschöpfung.

    Die Quizfragen

  • Wie heißt die gesuchte Autorin?
  • In welchem Land liegt ihr Geburtsort heute?
  • Wie heißt ihr Roman, der als einziger zur Zeit über den Buchhandel erhältlich ist?
  • Nennen Sie einen Text der Autorin, der im Internet auffindbar ist.
  • Bonusfrage: Welcher Künstler, Meister der Fotomontage und entschlossener Gegner der NationalsozialistInnen, gestaltete den Schutzumschlag der Erstausgabe von „Hotel Amerika“?

    Ihre Antworten senden Sie bitte an das Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“. Alternativ zu diesem Textlink finden Sie ganz oben im rechten Menü der Site ein E-Mail-Symbol (Postlertasche).

    Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2011

    Freitag, 14. Januar 2011

    Über die Notwendigkeit von geschlechtergerechten Ausschreibungen

    „Publizistenpreis“. Gibt es in Deutschland keine Journalistinnen? Ach ja, sie sind, so sie nicht bereits ihrer natürlichen Bestimmung nachkommen und sich zu Hause unter anderem um den Nachwuchs kümmern, sicher mitgemeint …

    In der Ausschreibung des Publizistenpreises ist der weibliche Teil der schreibenden Zunft dann immerhin unter „Journalisten/innen“ zu finden. – Das Wort „Journalisten/innen“ erinnert allerdings ein wenig an einen Appendix: die schreibende Frau als intellektueller Wurmfortsatz des männlich determinierten deutschsprachigen Journalismus.

    Ein Preis wider dem Klischee von Dutt und Ärmelschoner, der ein zeitgemäßes Bild von Bibliotheken und den Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, fördern möchte. Zeigten die InitiatorInnen des Preises ein wenig mehr Sensibilität bei der Namensgebung und der geschlechtergerechten Formulierung der Ausschreibung, wäre es eine rundum begrüßenswerte Initiative.

    Die Ausschreibung:

    „Der Deutsche Bibliotheksverband schreibt gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) den Publizistenpreis der Deutschen Bibliotheken („Helmut-Sontag-Preis“) aus. Preisgeld:5.000 Euro.
    Dieser Publizistenpreis zeichnet Journalisten/innen oder Redaktionsteams aller Medien aus, die ein zeitgemäßes Bild von Bibliotheken, ihrem Umfeld und den sie beeinflussenden Entwicklungen vermitteln.“

    Um begründete Vorschläge wird gemeinsam mit einer aussagekräftigen Dokumentation der seit 2009 veröffentlichten, einschlägigen Publikationen ersucht. Auch Eigenbewerbungen sind möglich. Der Preis wird am 7. Juni 2011 im Rahmen der Eröffnung des 100. Bibliothekstages in Berlin verliehen.

    Vorschläge können bis zum 31.01.2011 eingesendet werden. Nähere Infos auf der Seite des „Deutschen Bibliotheksverbandes“.

    ***

    „Männer werden immer richtig eingeordnet, Frauen fast nie, denn in unserer Sprache gilt die Regel:

    99 Sängerinnen und 1 Sänger sind zusammen 100 Sänger.

    Futsch sind die 99 Frauen, nicht mehr auffindbar, verschwunden in der Männerschublade. Die Metapher bewirkt, daß in unseren Köpfen nur Manns-Bilder auftauchen,
    wenn von ‚Arbeitern‘, ‚Dichtern‘, ‚Studenten‘, ‚Rentnern‘ oder ‚Ärzten‘ die Rede ist, auch wenn jene ‚Rentner‘ oder ‚Ärzte‘ in Wirklichkeit überwiegend Ärztinnen oder Rentnerinnen waren.“*

    Zitat: Luise Pusch. Alle Menschen werden Schwestern. Frankfurt, M.: Suhrkamp. 1990. S. 85f.

    ***

    Argumente und Diskussionen zum Thema geschlechtergerechte Sprache auf dieStandard.at in einem eigenen Schwerpunkt: Gender/Sprache.

    Siehe auch den Beitrag „Geschlechtergerechte Sprache“ und „Geschlechtergerecht formulieren“ im „Duftenden Doppelpunkt“.

    LITERATURPREISE 2011

    Montag, 27. Dezember 2010

    Berg.Welten – Reisejournalismuspreis / Hörspielwettbewerb – Track 5 / Selma Meerbaum-Eisinger – Literaturpreis

    Berg.Welten – Reisejournalismuspreis

    Es gibt Berg.Welten.Wort, den Reisejournalismuspreis der Tirol Werbung, und Berg.Welten.Bild, die Auszeichnung für „Das beste Bergfoto des Jahres“. Beide Auszeichnungen werden mit jeweils € 5.000,- prämiert.
    Für Berg.Welten 2010 können Fotos und Artikel eingereicht werden, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 erscheinen.

    Einsendeschluß: 12. Januar 2011.
    Nähere Infos: Agentur Forcher: Furterzaunweg 4, A-6020 Innsbruck. T +43 512 393989, Mail: info@bergwelten.at, Internet: Info Bergwelten.

    Hörspielwettbewerb – Track 5

    Bereits zum siebenten Mal lädt die Ö1 Literatur- und Hörspielredaktion alle freien Produzentinnen und Produzenten ein, sich mit einem überwiegend deutschsprachigen Kurzhörspiel von drei bis maximal sieben Minuten Länge am Ö1-Kurzhörspielwettbewerb „Track5″ zu beteiligen. Pro Person können maximal zwei Arbeiten eingereicht werden, sie dürfen von keinem öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt worden sein. Das Hörspiel ist auf einer CD einzureichen.

    Einsendeschluß: 15. Jänner 2010.
    Nähere Infos: ORF – Track5

    Selma Meerbaum-Eisinger – Literaturpreis 2010/2011

    Nur 57 Gedichte hinterließ die junge Selma Meerbaum-Eisinger (geb. 15. August 1924), die am 16. Dezember 1942 im ukrainischen Arbeitslager Michailowska achtzehnjährig an Typhus verstarb: 57 Gedichte, die heute zur Weltliteratur gehören. Sie hinterließ Gedichte, die heute zum großen literarischen Erbe der ausgelöschten deutsch-jüdischen Kultur der Bukowina und Galiziens gehören.

    Schreibe in 9.000 Zeichen einen Beitrag zum Thema „Poesie der Lebensfuge – Schreiben in (ab)gebrochener Welt“ und lerne Selma Meerbaum-Eisinger kennen. Wenn du Autor bist, kannst du ein Preisgeld von 2.000 Euro gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind AutorInnen die bereits eine Veröffentlichung eines Werkes (Prosa oder Lyrik) in eine Druckmedium (Literaturzeitschrift, Anthologie oder eigenständiges Buch) vorweisen können.

    Einsendeschluß: 31.03.2011
    Nähere Infos: Bundesverband junger Autoren und Autorinnen

    Weitere aktuelle literarische Ausschreibungen sind hier im „Duftenden Doppelpunkt“ in der Rubrik LITERATURPREISE zu finden.

    exil-literaturpreis

    Donnerstag, 16. Dezember 2010

    „schreiben zwischen den kulturen“

    die exil-literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ sollen autorInnen, die nach österreich zugewandert sind ermutigen, sich mit ihrer lebenssituation literarisch auseinander zu setzen.

    ziel des projektes ist es, neue literarische talente in österreich zu entdecken und zu fördern. autorInnen, die auf grund ihres neuen, oft unverstellten blickes auf die deutsche sprache imstande sind, dieser neue impulse zu geben.

    teilnahmeberechtigt sind personen, die seit mindestens einem halben jahr in österreich leben. alle arbeiten müssen vom autor oder der autorin selbst in deutscher sprache verfasst und bis zum zeitpunkt der einreichung unveröffentlicht sein.

    alle dichtungsgattungen sind zugelassen. die texte sollen den umfang von zwanzig maschinschreibseiten nicht überschreiten und sich im weitesten sinne mit den themen integration, identität oder leben zwischen kulturen auseinandersetzen.

    Nähere Infos: Exil Literaturpreise

    Weitere aktuelle literarische Ausschreibungen sind hier im „Duftenden Doppelpunkt“ in der Rubrik LITERATURPREISE zu finden.

    Seiten: 123...2425nächste