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Archiv für die Kategorie 'Literaturlinks'

März-Highlights im Literaturblog

Montag, 2. April 2012

Die einzelnen Beiträge zum Internationalen Frauentag waren im März mit insgesamt über 10.000 Aufrufen eine Klasse für sich. Innnerhalb des Themas Frauentag waren die E-Cards am gefragtesten.

Weiters wurden folgende 12 Beiträge im März am häufigsten aufgerufen:

Literarisches Gewinnspiel

Freitag, 30. März 2012

Der Schreibsalon der „Duftenden Doppelpunkte“ macht im April eine Exkursion auf den Wiener Westbahnhof und Sie können eine „Fahrkarte“ für diese Exkursion gewinnen.

Sie haben Freude am Schreiben? Sie wollen Ihre literarische Kreativität entdecken oder weiterentwickeln?

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ERICH FRIED

Montag, 21. November 2011

Erich Fried 6. Mai 1921 – 22. November 1988

Erich Fried über schreibende ArbeiterInnen und die Literatur der Arbeitswelt

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, lebte seit 1938 als jüdischer Emigrant in London und gilt als einer der bedeutendsten Lyriker des deutschen Sprachraums. Sein entschiedenes politisches Engagement (u.a. gegen den Vietnam- Krieg, die Politik Israels gegenüber den Palästinensern, die Formen der Terrorismus-Bekämpfung in der Bundesrepublik) hat ihn in vielen politischen Kontroversen geführt und ihm heftige Anfeindungen eingetragen. Er starb am 22.11. 1988

Auszug aus einem Gespräch, das Erich Fried anläßlich der Werkstattgespräche „Literatur und Politik“ am 13. Juni 1983 in Kindberg mit Erich Zwirner geführt hat: Weiterlesen »

Tagebuchtag 2011 – Schreibworkshop am 12. November 2011

Freitag, 11. November 2011

„Kein Tag ohne eine Zeile.“ (Plinius) – Schreibworkshop mit den „Duftenden Doppelpunkten“ im Rahmen des Tagebuchtages 2011

Plakat vom Tagebuchtag 2011

In diesem Schreibworkshop probieren wir verschiedene Ideen aus, unseren Alltag als Füllhorn literarischer/kreativer Inspirationen zu erleben. Wir besprechen auch, welche Möglichkeiten es neben Stift und Papier noch gibt, um unsere „Alltagsgeschichten“ festzuhalten.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Weiterlesen »

Materialen für die Friedenserziehung

Freitag, 4. November 2011

Resources for Peace Education – Ressources pour l‘éducation pour la paix – Recursos de educación para la paz

Martin Auer stellt sein Buch „Der seltsame Krieg“ unter einer Creative Commons Lizenz (Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen) kostenlos im Netz zur Verfügung.

Auf der Site „smashwords“ können Sie das Buch in deutscher Sprache und in den unterschiedlichsten Formaten herunterladen. Weiterlesen »

NATIONALFEIERTAG – 26. OKTOBER

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die ÖsterreicherInnen und ihr Nationalfeiertag

Zur Freude aller Berufstätigen fällt der Nationalfeiertag am 26. Oktober dieses Jahres auf einen Mittwoch.

Es ist wahrscheinlich, daß auch 2011 bei Weitem nicht alle ÖsterreicherInnen über den geschichtlichen Ursprung dieses Tages Bescheid wissen.
Laut einer IMAS-Umfrage im Auftrag der „Presse“ konnten 2008 nur noch 44 Prozent der ÖsterreicherInnen genau sagen, welches Ereignis dem Nationalfeiertag zugrunde liegt. 42 Prozent waren „so ungefähr“ dazu in der Lage.

Der 26. Oktober könnte ein Tag sein, an dem man sich an ein denkwürdiges Ereignis erinnert, aus der Geschichte lernt und die Gegenwart reflektiert. Ja, aber an welches Ereignis sollen wir uns erinnern? Ja, aber wozu sollen wir aus der Geschichte lernen und die Gegenwart reflektieren? Bevor man sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, frönt Herr und Frau ÖsterreicherIn an ihrem Nationalfeiertag lieber dem Wandern.

Alternativ dazu geht Papa mit den „lieben Kleinen“ am Heldenplatz Bundesheer schauen, inklusive ein bisserl Krieg spielen. Mit ein wenig Glück gibt es zum Abschluß aus der bundesheereigenen Gulaschkanone eine Portion Bohnengulasch. Dann kann man es für Mama zu Hause auch noch einmal knallen lassen.
Die hat in der Zwischenzeit nicht nur das Kochen erledigt, sondern zuvor einige „leibhaftige“ Abgeordnete im Parlament gesichtet und in der Hofburg Bundespräsident Heinz Fischer die Hand geschüttelt.
Wenn die „lieben Kleinen“ des Abends im Bett liegen, machen es sich Mama und Papa vor dem Fernseher bequem, trinken ein Glaserl Wein und knabbern ein paar Erdnüsse. Als gute StaatsbürgerInnen hören sie die Ansprache des Bundespräsidenten im TV. Wie jedes Jahr wird dieser seine Hand auf die schwärenden Wunden Österreichs legen und den Menschen ins Gewissen reden.
Am nächsten Tag hat man dann jedenfalls ArbeitskollegInnen und FreundInnen etwas zu erzählen, wie freundlich die PolitikerInnen gelächelt haben und welch geiles Gefühl es war, einmal in einem Panzer gesessen zu sein.

Den historischen Anlaß für den Nationalfeiertag bildet die Neutralitätserklärung Österreichs vom 26. Oktober 1955. Marco Schreuder bringt in dem Beitrag „Warum der 8. Mai und nicht der 26. Oktober Nationalfeiertag sein muss“ nicht nur die Chronologie der Ereignisse um diesen Tag in Erinnerung, er hinterfragt auch, warum nicht der 8. Mai 1945, die Befreiung vom Faschismus als nationales, identitätsstiftendes Ereignis gefeiert wird.

Ob nun 26. Oktober oder 8. Mai: Nehmen wir den Nationalfeiertag zum Anlaß, den durch den Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten zu gedenken und uns auch jener Menschen zu erinnern, die ihr Leben im Kampf gegen den Nationalsozialismus und für ein freies Österreich eingesetzt haben.

Veranstaltungen am Nationalfeiertag

Veranstaltungen am Nationalfeiertag

1954 – 1955 Der Weg zum Nationalfeiertag

TAG DER BEFREIUNG

Hauptsächlich in Wien wurde von 1946 – 1954 der 13. April als „Tag der Befreiung“ gefeiert.
Plakat der Sowjetischen Armee zur Befreiung Wiens am 13. April 1945

WARUM DER 26. OKTOBER

Am 15. Mai 1955 wurde der Staatsvertrag im Marmorsaal des Schlosses Belvedere von den Außenministern Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow (Sowjetunion), John Foster Dulles (USA), Harold Macmillan (Großbritannien), Antoine Pinay (Frankreich) und Leopold Figl unterzeichnet. Dieser Vertrag bildet sozusagen den Ausgangspunkt für die Ermittlung des Nationalfeiertagsdatums.

Staatsvertrag vom 15. Mai 1955 (B.G.Bl. 152/1955) betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich.

  • Staatsvertragsunterzeichnung 15. Mai 1955.
  • Am 27. Juli 1955 wurde die letzte Ratifikationsurkunde hinterlegt und der Staatsvertrag trat in Kraft.
  • Von diesem Datum an begann eine 90-Tage-Frist zu laufen (27. Juli + 90 Tage = 25. Oktober). Bis zu deren Ende musste der letzte Besatzungssoldat das Land verlassen haben.
  • Der erste Tag nach Ablauf dieser Frist war der 26. Oktober 1955. An diesem Tag erklärte Österreich in einem Verfassungsgesetz seine Neutralität.
  • Bundesverfassungsgesetz vom 26. Oktober 1955 über die Neutralität Österreichs:

    Artikel 1: Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen.

    TAG DER FAHNE

    Von 1955 bis 1964 wurde der Tag der Fahne gefeiert. In einem Erlaß forderte der Bundesminister für Unterricht, Heinrich Drimmel (ÖVP) die LehrInnschaft auf, den SchülerInnen am 25. Oktober die Bedeutung dieses Tages zu vermitteln und ordnete aus diesem Anlaß die feierliche Hissung der Nationalflagge an.

    Radiobotschaft von Sektionschef Eduard Chaloupka zum Tag der Fahne.

    NATIONALFEIERTAG

    1965 wurde der 26. Oktober zum Österreichischen Nationalfeiertag erklärt. Seit dem Jahr 1967 gilt an diesem Tag die Feiertagsruhe.

    Links zu den Themen Nationalfeiertag – Staatsvertrag – Geschichtswahrnehmung – Österreichische Nation

    Politissche Bildung.at – Infos (Dossier) zum Staatsvertrag und Nationalfeiertag

    www.staatsvertrag.at – eine akustische Webausstellung

    Literatur zum Thema der immerwährenden Neutralität Österreichs

    Demokratiezentrum Wien: 26. Oktober 1975: Eine halbe Million Österreicher auf dem langen Weg – 20 Jahre neutrales Österreich. Austria Wochenschau 44/75.

    Erna Appelt, Österreichische Geschichtswahrnehmungen

    Gustav Spann: Zur Geschichte des österreichischen Nationalfeiertages

    Dr. Alfred Klahr, 1904 – 1944 – zum 100. Geburtstag und zum 60. Todestag – Theorie der „österreichischen Nation“

    Heidemarie Uhl: Der Staatsvertrag – Ein Gedächtnisort der Zweiten Republik

    Frankfurter Buchmesse

    Mittwoch, 5. Oktober 2011

    12. bis 16. Oktober 2011

    Auf der Frankfurter Buchmesse werden rund 7.500 Aussteller aus 110 Ländern und rund 280.000 Besucher erwartet.

    Island

    Der diesjährige Ehrengast der Frankfurter Buchmesse: Island

    Sagenhaftes Island – Ehrengst der Frankfurter Buchmesse

    Isländische Literatur und AutorInnen

    NZZ Online: Das Island-Hoch. Wie sich die finanziell gebeutelte Saga-Insel die Frankfurter Buchmesse als kulturelle Zeitenwende imaginiert. (28.09.2011)

    Electronic Gateway for Icelandic Literature

    Wikisource: Die Edda (Simrock 1876) – Quellen und Volltexte

    Österreich

    158 Verlage aus Österreich werden sich heuer auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren: 123 mit einem eigenen Stand, weitere 35 sind am österreichischen Gemeinschaftsstand vertreten. (Halle 4.1 A128)

    Zum 23. Mal präsentiert die IG Autorinnen Autoren österreichische Verlage, Bücher und Autor/inn/en auf ihrem Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse. Diesmal werden Rund 600 literarische Neuerscheinungen von 151 österreichischen Verlagen zu sehen sein.

    Literadio: Live Übertragungen von der Buchmesse Frankfurt – das Programm.

    „Zittrige Zebras“

    Montag, 3. Oktober 2011

    Anton Mantler präsentiert lyrische Miniaturen

    Wann: Mittwoch 5. Oktober um 19 Uhr
    Wo: ATELIER A – Zum Blauen Pfau am Spittelberg: 1070 Wien, Kirchberggasse 17 / II

    Unter anderem wird berichtet vom Warten der geduldigen Penelope auf den listenreichen Odysseus, bis er sich doch noch von den Verführungs-künsten der geheimnisvollen Circe befreien kann, während ein Marsch-anska-Apfel unter den Tisch eines feinen Lokals in der Nähe der Donau-city rollt. Unterdessen reiten die Hofräte in die Blutgasse und die singen-den Witwen sind beim Domprälaten zur Chorprobe.

    „Zittrige Zebras“
    Lyrische Miniaturen

    Text: Anton Mantler
    Foto-Bilder: Fritz Ossberger
    Edition Tarantel

    Die Duftenden Doppelpunkte und der Sommer

    Dienstag, 5. Juli 2011

    Die Duftenden Doppelpunkte trainieren im Moment für die bevorstehenden Sommermonate und sind ab Herbst 2011 wieder im Auftrag von Literatur und (Sozial-)Wissenschaften im Einsatz.

    Wir wünschen einen schönen Sommer 2011

    Die Duftenden Doppelpunkte machen Sommerpause

    Auflösung der Fragen der sechsten Quiz-Etappe

    Montag, 16. Mai 2011

    Mit dem heutigen Abend geht die sechste und letzte Etappe des Literatur-Quiz zu Ende.

    Die Fragen waren nicht immer einfach zu beantworten und stellten manchmal auch für literaturinteressierte Menschen eine kleine Herausforderung dar. Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hat sich neben einer größeren Gruppe wechselnder TeilnehmerInnen, ein Personenkreis herausgebildet, der an allen sechs Etappen des Literatur-Quiz teilgenommen hat. Als kleine Anerkennung für dieses besondere Interesse verlosen wir unter diesen „LangzeitteilnehmerInnen“ ein Exemplar der Anthologie Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel“.

    Die sechste und letzte Etappe des Literatur-Quiz hat Gabriele gewonnen. Wir gratulieren! Das Buch Von Norbert Loacker, Der Zufällige, macht sich für den Postweg reisefertig.

    Den Sonderpreis, der unter jenen TeilnhemerInnen, die an allen Quiz-Etappen teilgenommen haben verlost wurde, geht an Bernhard. Wir wünschen mit der Anthologie „Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel“ ein anregendes Lesevergnügen.

    Herzlichen Dank allen RätselfreundInnen für ihr Durchhaltevermögen und für ihr Interesse.

    Die „Duftenden Doppelpunkte“

    Einen Überblick über die Fragen und Antworten der einzelnen Etappen.

    Hier die Antworten auf die Fragen der 6. Etappe

    1. DER RASTLOSE

    Der erste der beiden gesuchten Autoren ist einer der bedeutendsten Dichter der deutschen ArbeiterInnenklasse im 19. Jahrhundert. Er wird 1817 geboren und muß als junger Mann aus Deutschland fliehen.

    Wie heißt der Autor?

  • Georg Herwegh
  • Wie heißt seine berühmte Gedichtesammlung?

  • Gedichte eines Lebendigen, Band 1, 1841
  • Gedichte eines Lebendigen, Band 2, 1844
  • Zu welchem Lied hat er den Text verfaßt?

  • Zur Gründung des Allg. Dt. Arbeiter-Vereins schrieb Herwegh 1863 „Das Bundeslied“
  • 2. „WOHIN MAN BLICKT: RAUCHENDE SCHORNSTEINE, EISENHÜTTEN!“

    Ein weiterer bürgerlicher, der ArbeiterInnenbewegung sehr verbundener Autor, der genau beobachtend, scharfzüngig, aber auch mit viel Humor Gesellschaftskritik übt, wird 1822 geboren und stammt aus der selben Stadt wie Ferdinand Freiligrath.

    Wie heißt der gesuchte Autor?

  • Georg Ludwig Weerth (1822 – 1856)
  • Nennen Sie ein Werk des gesuchten Autors?

  • Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski; 1848
  • Wann stirbt er und in welcher Stadt ist er begraben?

  • Am 30. Juli 1856 in Havanna auf Kuba, wo er auch begraben liegt
  • 3. „QICK-EATING“ UND „SHORT-SLEEPING“

    Die vielseitige österreichische Autorin und Wahlberlinerin wird 1971 in Salzburg geboren und studiert dort Germanistik und Publizistik.

    Wie heißt die Autorin?

  • Kathrin Röggla
  • Wie lautet der Titel des Romans, der sich mit dem Thema „New Economie“ beschäftigt?

  • Wir schlafen nicht; 2004
  • 4. FLEISCHWÖLFE

    Die Inspiration zum Titel der Anthologie „Wir rufen auf! Penner, Fleischwölfe und arbeitsscheues Gesindel“ entstammt mehreren Texten im Buch. Die Fleischwölfe treiben sich in Sven Köthers SiegerInnentext der 2. Stufe – „Die Frechheit“- herum. Und der Rest des Titels?

    Abschließend möchten wir von Ihnen wissen, in welchen Texten der Anthologie die weiteren drei der titelgebenden Formulierungen „Wir rufen auf!, „Penner“ und „arbeitsscheues Gesindel“ vorkommen.

    WIR RUFEN AUF: Siri Kusch – Aufruf

    PENNER: Sven Köther – Die Liste

    ARBEITSSCHEUES GESINDEL: Anna-Katharina Pelkner – Abgehängt und überflüssig. Erwerbsloser Alltag

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