Archiv für die Kategorie 'Journalismus'

„An den Rollstuhl gefesselt“

Donnerstag, 15. Januar 2009

„An den Rollstuhl gefesselt“ ist nach wie vor ein gängiger Ausdruck – vor allem in den Medien, bedauert Mosaik und bietet mit dem „Ratgeber: Sprechen und Schreiben über Behinderung“ einen kurzen Leitfaden für Journalistinnen und Journalisten.
Darin werden Phrasen aufgelistet, die unbedingt vermieden werden sollten und auch Alternativen aufgezeigt.

Mosaik – Betreuung, Förderung und Beratung von Behinderten Menschen: Rollstuhlfahrer gefesselt – Schreckliches Schicksal ist kein Einzelfall!

Via Bizeps

GÜNTER WALLRAFF

Dienstag, 25. November 2008
12.12.2008
18:00

Lesung & Podiumsgespräch mit Günter Wallraff

SCHÖNE NEUE ARBEITSWELT?

GÜNTER WALLRAFF IM GESPRÄCH

Termin
Freitag, 12. Dezember 2008, 18.00 Uhr

Ort
Architekturzentrum Wien im Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Begrüßung
BARBARA ROSENBERG
stv. Direktorin des Renner-Instituts

Lesung
GÜNTER WALLRAFF
Autor und Journalist

Podiumsgespräch
WOLFGANG KATZIAN
Abgeordneter zum Nationalrat, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten

Gesprächsleitung
KIM KADLEC
Journalistin (Pro7/Sat1 Austria News)

Inhalt
Wallraffs Sozialreportagen haben schon vor Jahrzehnten aufgerüttelt und verändert – und sie tun es noch heute. In der Veranstaltung des Renner-Instituts wird er unter anderem von seinen neuen Enthüllungsgeschichten aus der modernen Arbeitswelt berichten: aus Callcenters und von Lidl-Zulieferern, über das betrügerische Geschäft mit gutgläubigen KundInnen und über die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Und er wird auch einen Einblick in seine Recherche-Methoden geben, in seine langfristigen, kontinuierlichen Undercover-Untersuchungen, für die sein Name inzwischen zum Marken- und Qualitätszeichen („wallraffen“) geworden ist. Denn in all seinen Arbeiten hält er sich eindrucksvoll an den Grundsatz: nicht kurz einmal durchrauschen durch ein „Elendsgebiet“ und dann wieder weg, sondern: dran bleiben, kontinuierlich arbeiten, Verbesserungen mit den eigentlich Betroffenen durch Beharrlichkeit erreichen.
Im Gespräch mit dem Gewerkschaftsvorsitzenden Wolfgang Katzian wird es darum gehen, die Verallgemeinerbarkeit der wallraffschen Rechercheergebnisse und ihre Gültigkeit auch für Österreich zu diskutieren und politische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Um Anmeldung wird gebeten
Renner-Institut
T 01-804 65 01-27
rauscher@renner-institut.at

Siehe auch den Beitrag „Günter Wallraff“ vom 11. April 2007 im „Duftenden Doppelpunkt“

Salzburger Straßenzeitung Apropos

Mittwoch, 12. November 2008

„Apropos“, die Straßenzeitung für Salzburg, stellt in ihrer Novemberausgabe die Frage: Was ist Arbeit?
Die Antworten fallen vielfältig aus. Beleuchtet werden beispielsweise die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit von Arbeit und Entlohnung, die Veränderungen des Begriffs „Arbeit“ im Laufe der Geschicht. Ebenso wird das Thema Pausen und Müßiggang sowie Freude als wesentlicher Bestandteil der Beschäftigung und als Voraussetzung für ein gutes Gelingen der Arbeit thematisiert.
Nicht vergessen wird auf jene Menschen, die keine Arbeit haben; im Bundesland Salzburg sind dies zur Zeit 8.200 Menschen.

Vorangekündigt wird das zweite Straßenkochbuch, das am 28. November erscheinen wird. 12 der Apropos-VerkäuferInnen verraten ihre Lieblingsrezepte und was Essen und Genießen für sie bedeutet. Abgerundet wird das Kochbuch durch weitere, gute, gesunde und günstige Rezepte der LeserInnen von Apropos. Das Kochbuch gibt es um nur 8 Euro. Die Hälfte davon verbleibt bei den VerkäuferInnen.

Und wir freuen uns sehr, mit einem Hinweis auf die Anthologie „Rote Lilo trifft Wolfsmann“ – Literatur der Arbeitswelt und zwei Textauszügen vertreten zu sein: „Aus dem Leben einer Bibliothekarin“ von Marcela Vsetickova und „Der Wolfsmann“ von Christoph Aistleitner.

Apropos

Wikipedia – Straßenzeitungen

Geschlechtergerecht formulieren

Samstag, 25. Oktober 2008

Broschüre „Mehr Frauen in die Sprache. Leitfaden zur geschlechtergerechten Formulierung“ (pdf)

Info-Papier No 3. ZUM GESCHLECHTERBEWUSSTEN SPRACHGEBRAUCH. BMBF-Projekt „Neue Medien in der Bildung – Förderbereich Hochschule“

Via FemBio von Luise F. Pusch

Siehe auch die Beiträge „Sprachleitfaden Geschlechtergerechter Sprachgebrauch“ und „Geschlechtergerechte Sprache“ im Duftenden Doppelpunkt.

Radiokolleg Ö1/ORF – Sprache schafft Wirklichkeit. Am Ende des Beitrags finden Sie eine Literaturliste.

Feministische Medien – 25 Jahre an.schläge

Sonntag, 19. Oktober 2008
24.10.2008
19:00

Das Buch:
Horak, Gabi / Rudigier, Saskya / Susemichel, Lea (Hg.innen): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream. Ulrike Helmer Verlag 2008, 200 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-89741-265-1.

Wann:
Freitag, 24. Oktober, 19.00

Wo:
depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Feministische Medien haben die Welt verändert. Sie dienten nicht alleine der Formulierung von Forderungen, sondern als szeneinterne Foren auch der Formierung unterschiedlichster Frauenbewegungen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des feministischen Magazins an.schläge wirft ein Sammelband den Blick auf Geschichte und Gegenwart feministischer Medienvielfalt: vom Flugblatt zum Fanzine, von der Lesbenpresse zum TV-Magazin. Das Buch erhebt den Status Quo der mittlerweile höchst differenzierten medialen Landschaft und diskutiert dabei Ansätze, Probleme und Paradigmenwechsel feministischer Medienproduktion.

Seit 25 Jahren sind die in Wien produzierten an.schläge das einzige feministische Monatsmagazin im deutschsprachigen Raum. Seit 25 Jahren werden journalistische Herausforderungen ernst genommen und Blicke auf den Teil der Welt geworfen, der in traditionellen Medien oft nicht sichtbar ist: Den „privaten“ wie auch öffentlichen Lebensbereich von Frauen, Auswirkungen aller ökonomischen und politischen Entscheidungen auf Geschlechter (vgl. Gender Mainstreaming) sowie feministisch relevante, aktuelle Forschungsergebnisse aller wissenschaftlichen Disziplinen.

„Das erste Opfer des Krieges ist die … Emanzipation“

Samstag, 16. August 2008

Der Zusammenhang von Medien, Krieg, Geschlecht

Wann: 02. – 03. Oktober 2008
Wo: Universität Salzburg

Ziel der Tagung ist, die vielfältigen Verschränkungen und Interaktionen zwischen „Krieg“, „Medien“ und „Geschlecht“ aufzugreifen und entlang von fünf Perspektiven zu systematisieren:

Über die Tagungshomepage können Sie sich bis zum 10. 09. 2008 anmelden

Regulärer Kostenbeitrag: 40 Euro
Ermäßigter Kostenbeitrag: 20 Euro

Tagunghomepage: „Das erste Opfer des Krieges ist die … Emanzipation“

ÖZIV Medienpreis

Samstag, 16. August 2008

Auszeichnung für Beiträge über Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben/in der Wirtschaft.

Bereits zum dritten Mal wird der ÖZIV Medienpreis vergeben. Teilnahmeberechtigt sind journalistische Beiträge, die zwischen Oktober 2007 und September 2008 entstanden und in österreichischen Print- oder elektronischen Medien erschienen sind. Einsendeschluss ist der 30. September 2008.

ÖZIV Medienpreis

ÖZIV – Österreichischer Zivil-Invalidenverband

Inge Baldinger belegte 2007 mit „Sisis Seelenverwandte hat Sorgen“ den 2. Platz.

Austrian Newspapers Online

Mittwoch, 13. August 2008

4 Millionen historische österreichische Zeitungs- und Zeitschriftenseiten online.

Seit 1. Juli 2008 ist über ANNO – Austrian Newspapers Online, dem Digitalen Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek, auch die Tageszeitung „Neue Freie Presse“ online zugänglich. Anlässlich des 160. Geburtstages der Tageszeitung „Die Presse“ war es möglich, diesen so wichtigen Bestand für das österreichische Kultur- und Geistesleben in Kooperation mit der Tageszeitung zu digitalisieren und online zugänglich zu machen. Somit sind nun – fünf Jahre nach Gründung von ANNO – mehr als vier Millionen Zeitungs- und Zeitschriftenseiten online.

ANNO – Austrian Newspapers Online

Die Presse 1848-1896
Neue Freie Presse 1864-1937

Die Presse

Wikipedia – die Presse

China – Olympische Zensur

Donnerstag, 7. August 2008

Zensur und Datenschutz in China und anderswo

Anläßlich der Olympischen Spiele in Peking sehen sich auch ausländische JournalistInnen mit der Praxis der Internetzensur konfrontiert. Eine Praxis, die seit Jahren von westlichen Konzernen unterstützt wird, die sich auf diesem Wege ein extra Körberlgeld machen.

Neugierige DatenschnüfflerInnen soll es allerdings nicht nur in China geben. So sind die folgenden Infos für alle Menschen, die sich mit den Themen Datenschutz bzw. Zensur beschäftigen, von Interesse.

Das Global Internet Freedom Consortium (GIFC) bietet Ihnen Unterstützung bei der Umgehung von Zensur. Das GIFC hält entsprechende Werkzeuge zum Download bereit, während der Chaos Computer Club (CCC) mit dem „Freedom Stick“ einen USB-Stick als einfache Lösung für Betroffene anbietet.

Chaos Computer Club bietet Betroffenen Hilfe gegen Zensur in China

CCC – China – Privacy Emergency Response Team – deutsch / englisch

Global Internet Freedom Consortium (GIFC)

Kai Raven – Sicher und anonym im Internet mit Proxys

Virtuelles Datenschutzbüro

Österreichische Datenschutzkommission

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftrage

Burkhard Schröder – Kryptografie, Steganografie, Datenschutz und Anonymität im Internet

Siehe auch den Beitrag „Chinesische Literatur“ hier im Blog.

Televisuelle Repräsentationen des März 1938 in den 1960er Jahren

Freitag, 9. Mai 2008

gender studies@project space

Vortragsreihe „Medien, Medienformate und Geschlechterkonstellation“

Untergehen und widerstehen – Vortrag von Renée Winter.

Mittwoch, 14. Mai 2008, 19 Uhr
Kunsthalle Wien project space
Treitlstrasse 2, Karlsplatz
1040 Wien

Nicht nur 2008, auch in den 1960er Jahren wurde im österreichischen Fernsehen vor allem zu Gedenkdaten (Zeit-)Geschichte gemacht. Einen der prominenteren Bezugspunkte stellte dabei der März 1938 dar. Auf welche Arten wurde das vorhergehende austrofaschistische Regime, wurden Widerstand und Antisemitismus dargestellt und welche möglichen Funktionen können daraus für welche zeitgenössischen FernsehzuschauerInnen abgeleitet werden? Welcher Darstellungsstrategien von Vergangenheit bedienen sich die Sendungen? (mehr zum Vortrag auf gender die angewandte.

gender studies@project space ist eine Vortragsreihe des Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und der Koordinationsstelle für Genderfragen der Universität für angewandte Kunst Wien.

Koordinationsstelle für Genderfragen
Universität für angewandte Kunst Wien
1010 Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2
tel +43 1 71133 2155

MedienLÖWIN gesucht

Samstag, 3. Mai 2008

Journalistinnenpreis MedienLÖWIN

10. Österreichischer Journalistinnenkongress

Im Kontext des Journalistinnenkongresses geht es auch bei dieser Ausschreibung darum, Frauen zu stärken und ihre Fähigkeiten sichtbar zu machen. Gesucht werden redaktionelle Beiträge aller Medien (Print, HF, TV, online), die Frauen Mut machen und einen Fokus auf besondere Leistungen jener Frauen legen, die schlechtere Startvorteile haben. Hier könnte es sich um Frauen in klassischen Männerdomänen, um Migrantinnen, um Frauen mit vielen Kindern, um Alleinerzieherinnen, um ältere Frauen oder Frauen mit Behinderungen handeln. Die MedienLÖWIN freut sich auf kritische und journalistisch anspruchsvolle Berichterstattung sowie gendergerechte Sprache.

Die Beiträge sollen in deutscher Sprache (EU-weit) im Zeitraum Jänner 2007 bis Juli 2008 publiziert worden sein und gemäß den Ausschreibungsbedingungen spätestens zum Stichtag 15. August einlangen. Eine frauenbewusste fünfköpfige Jury wird aus den eingereichten Beiträgen die Gewinnerin ermitteln.

Ebenfalls ausgeschrieben wird der Zusatzpreis FinanzLÖWIN, der sich speziell an Wirtschaftsjournalistinnen richtet.

Teilnahmebedingungen Alle Ausschreibungsbedingungen zu MedienLÖWIN und FinanzLÖWIN 2008 sind im Detail abrufbar unter Ausschreibung Journalistinnenpreise auf medienfrauen.net.

„Die kunterbunte Kinderzeitung“

Montag, 21. April 2008

Für Kinder ab 5 Jahren erscheint seit Anfang Jänner 2008 „Die kunterbunte Kinderzeitung“.

In 40 Ausgaben pro Jahr greift „Die kunterbunte Kinderzeitung“ wöchentlich spannende Themen der Tagespresse auf und berichtet auf 4 Seiten mit kurzen Sätzen und vielen schönen Bildern altersgerecht darüber. Die kunterbunte Kinderzeitung fördert das regelmäßige Lesen und regt schon LeseanfängerInnen an, selbst zu lesen und zu entdecken – sei es zu Hause oder im Klassenzimmer. Berichte aus aller Welt, wissenschaftliche Entdeckungen, Meldungen aus dem Sport, lustige Ereignisse mit Tieren, die Wettervorhersage, Rätsel – eine richtige kleine Zeitung.

Auf der Site „Die kunterbunte Kinderzeitung“ finden Sie nähere Infos bzw. Musterexemplare zum Herunterzuladen.

OeZIV-Medienpreis 2008

Sonntag, 20. April 2008

Auch 2008 hat der Österreichische Zivil-Invalidenverband (ÖZIV) den Medienpreis für herausragende Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben und in der Wirtschaft ausgeschrieben.

Teilnahmeberechtigt sind journalistische Beiträge, die zwischen Oktober 2007 und September 2008 entstanden und in österreichischen Print- oder elektronischen Medien erschienen sind.

Einsendeschluss ist der 30. September 2008. Die feierliche Preisverleihung geht Mitte November 2008 in den Räumlichkeiten des Studios 44 der Österreichischen Lotterien über die Bühne.

Teilnahmebedingungen

Women on Air

Sonntag, 6. April 2008

Die Redaktionsgruppe Women on Air bietet heuer wieder einen Radioworkshop für Einsteigerinnen an, in dem interessierte Frauen die Grundlagen des
Radiomachens erlernen können.

Eingeladen sind:
Frauen jeden Alters mit Interesse für interkulturelle und entwicklungspolitische Themen; Studentinnen, Mitarbeiterinnen von NGOs, Journalistinnen aus anderen Medien…Unterschiedliche Sprachkenntnisse sollen übrigens kein Hindernisgrund sein in der Redaktion und am Workshop dabei zu sein. Es sind keine radiotechnischen Vorkenntnisse notwendig! Die Teilnahme ist über den gesamten Workshop-Zeitraum verpflichtend. Die Teilnehmerinnenzahl ist beschränkt auf 12 Personen.

Ziele und Inhalte des zweiteiligen Workshops:
Radioworkshop. In einem eineinhalb-tägigen Workshop werden technische und gestalterische Grundlagen der Radioarbeit vermittelt. Ziel ist das selbständige Gestalten von Radiobeiträgen im Rahmen der Sendereihe Globale Dialoge – Women on Air. Das Radioengagement der Teilnehmerinnen kann von der Gestaltung einer einmaligen Sendung bis zur kontinuierlichen Mitarbeit in der Redaktionsgruppe reichen. Bei Bedarf gibt es eine individuelle Nachbetreuung bei der Sendungsgestaltung durch erfahrene Radiomacherinnen von Women on Air.

Termine:
Sa, 19.4.2008, 17:00 – 20:00 Uhr
So, 20.4.2008, 9:00 – 17:00 Uhr
Ort:ORANGE 94.0, Klosterneuburgerstr. 1, 1200 Wien

Kosten: keine, Anmeldungen bis 15.4.2008 – Stichwort: Women on air

Nähere Infos unter „radio orange – woman on air“

Frauenzeitschrift Courage

Mittwoch, 20. Februar 2008

Von 1976 bis 1984 erschien die Berliner Frauenzeitschrift COURAGE. Ein überregionales, linksfeministisches und selbstverwaltetes Projekt. In den späten 1970er Jahren hatte die Zeitung eine Auflage von 70.000 Exemplaren. Dank der Friedrich-Ebert-Stiftung ist nun die komplette Courage digitalisiert und im Internet verfügbar.

Die Frauenzeitschrift Courage. Ein Essay von Dr. Gisela Notz

Online-Edition der COURAGE

Die Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung