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Archiv für die Kategorie 'Infos aus der Wissenschaft'

Wissenschaftliches Publizieren mit Open Access

Donnerstag, 29. März 2012

Vor wenigen Tagen haben wir uns mit dem Thema Creative Commons in Zusammenhang mit schöngeistiger Literatur bzw. Lyrik beschäftigt. Da der Name „‚Duftender Doppelpunkt‘ – Infos aus Literatur und Wissenschaft“ verpflichtet, möchten wir heute das Thema Open Access ansprechen bzw. in Erinnerung rufen.

Open Access steht für den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet.
Insbesondere durch die Preisgestaltung im Bereich der wissenschaftlichen Zeitschriften erhielt Open Access einen kräftigen Entwicklungsschub. Aufgrund exorbitant steigender Kosten sind viele Bibliotheken nach wie vor gezwungen, Abonnements zu kündigen und dadurch die Literaturversorgung einzuschränken. Wenig Freude bereitet WissenschafterInnen und BibliothekarInnen auch die Tatsache, dass Forschungsergebnisse, die mit Steuergeldern finanziert wurden, nach ihrer Veröffentlichung durch einen Verlag – nochmals, teilweise wiederum mit Geld aus dem Steuertopf – gekauft werden müssen.

Open-Access-Zeitschriften ermöglichen im Rahmen des „goldenen Weges“/der „goldenen Strategie“ über das Internet weltweit einen kostenfreien Zugang zu ihren Inhalten. Die Texte durchlaufen einen Qualitätssicherungsprozess und die AutorInnen bzw. die Institution oder Fördereinrichtung kommen für die Publikationskosten auf. Beiträge dürfen unter Angabe des Urhebers/der Urheberin frei heruntergeladen, genutzt, kopiert, gedruckt oder verteilt werden.
Selbstverständlich werden neben den Beiträgen in Zeitschriften auch Monografien und Sammelbände via Open Access veröffentlicht

Auch immer mehr Verlage lassen im Rahmen des sogenannten „grünen Weges“/der „grünen Strategie“ (Self-Archiving) die zeitgleiche oder nachträgliche Archivierung digitaler Inhalte zu. Diese kann auf privaten Sites, einem institutionellen oder disziplinären Open-Access-Dokumentenserver erfolgen

Nähere Infos über die Bedeutung von „Gold“ und „Grün“ im Bereich „Open Access.

Der Beitrag „Open Acces“ im „Duftende Doppelpunkt“ bietet eine Reihe weiterführender Links.

Im Zusammenhang mit Open Access ist auch der Boykott des Elsevier Verlages von Interesse. In diesem Zusammenhang bietet Klaus Graf auf seinem Blog „Archivalia“ eine Reihe informativer Beiträge.

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Deutschsprachige Geschichtsblogs

Freitag, 16. Dezember 2011

Klaus Graf (Archivar und Historiker) und Mareike König (Bibliothekarin und Historikerin) haben die Blogosphäre im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft durchforstet.
Sie nehmen in ihrem Beitrag „Entwicklungsfähige Blogosphäre – ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs“ die derzeit noch kleine und überschaubare Präsenz von HistorikerInnen in diesem Bereich unter die Lupe.

Unter anderem wird in dem Beitrag auf das Blogportal hypotheses.org und den Aggregator „Planet Clio“ aufmerksam gemacht. Mit Hilfe des Blogportals soll eine vernetzte deutschsprachige, bloggende Fachcommunity entstehen. Mit Hilfe des Aggregators können Sie sich über die Beiträge verschiedener Geschichtsblogs einen raschen Überblick verschaffen.

Abschließend weisen die beiden auf die aus ihrer Sicht derzeit wichtigsten deutschsprachigen Geschichtsblogs in alphabetischer Reihenfolge hin.

8. März Internationale Frauentag

Dienstag, 8. März 2011

Anlässlich des 100. Internationalen Frauentages weisen wir, zusätzlich zu den drei aktuellen Beiträgen „E-Cards zum Internationalen Frauentag“, „100 Jahre Internationaler Frauentag“ und der „Literaturliste“, auf eine kleine Auswahl frauenspezifischer Artikel hin, die in den letzten Jahren im Literaturblog „Duftender Doppelpunkt“ veröffentlichten wurden.

„Brot und Rosen“ ist der Titel eines Liedes aus dem Jahre 1912. Es entstand bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen für bessere Löhne und gegen Kinderarbeit in Lawrence, USA.
Der Slogan Brot und Rosen wurde zum Leitspruch nicht nur der amerikanischen Frauenbewegung. In ihm werden beide Komponenten eines schönen, menschenwürdigen Lebens vereint. Brot als Grundlage, um nicht in Armut leben zu müssen und Rosen als der Ausdruck für das Schöne. Kleine Kulturgeschichte der Rose.

Frauen in Bewegung 1918-1938: Die Webpräsentation von Ariadne, der frauenspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle an der Österreichischen Nationalbibliothek. Ein Informationssystem und Webportal zur Vermittlung frauenpolitischer und frauenbewegter Aktivitäten der Ersten Republik und des ständestaatlichen Regimes.

Frauengeschichte. Die Site frauenwissen.at von Irmgard Neubauer bietet eine Fülle von interessanten Informationen. Sie finden dort beispielsweise Infos über die Amazonen, das Frauenleben im Mittelalter, die Beginen, Frauenleben in der Neuzeit, Special: die Hexen. Ein weiterer Bereich widmet sich dem Thema Frauendarstellungen an Hausmauern, als Skulpturen, Frauengrabsteine, Gedenktafeln, Straßennamen, Ortsschilder. Literaturempfehlungen, Verweise auf andere Sites und eine Sammlung von Frauenzitaten runden die Infos zum Thema Frauengeschichte ab.

Frauen wählet! Erst seit 1919 dürfen alle Frauen in Österreich wählen… Das Thema Frauenwahlrecht wird in der virtuellen Ausstellung „Frauen wählet!“ an Hand von zeitgenössische Fotos, Plakaten, Flugblättern, Illustrationen und Zeitungsausschnitte aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek aufbereitet.

ofra – online archiv frauenpolitik: Ausgewählte Dokumente (Fotos, Briefe, Plakate und Reden) zur österreichischen Frauenpolitik aus den Beständen des Johanna Dohnal Archivs und des Kreisky Archivs werden erstmals online präsentiert.

PREKARIAT: Bundesvernetzung von Frauen in Kunst und Kultur. Ein Reader und viele weiterführende Infos zum Thema Prekariat.

Prostitution – Sexarbeit – Menschenhandel: Weltweit sind rund 2,5 Millionen Menschen von Menschenhandel betroffen. 80% davon sind Frauen. Mit Menschenhandel werden jährlich 27 Milliarden Euro verdient. Mehr als mit Drogen oder Waffen. Der Beitrag bietet eine Umfangreiche Zusammenstellung von weiterführenden Infos zu den Themen Prostitution, Sexarbeit und Menschenhandel

Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2011. Über die Notwendigkeit von geschlechtergerechten Ausschreibungen. „Publizistenpreis“. Gibt es in Deutschland keine Journalistinnen? Ach ja, sie sind, so sie nicht bereits ihrer natürlichen Bestimmung nachkommen und sich zu Hause unter anderem um den Nachwuchs kümmern, sicher mitgemeint …
In der Ausschreibung des Publizistenpreises ist der weibliche Teil der schreibenden Zunft dann immerhin unter „Journalisten/innen“ zu finden. – Das Wort „Journalisten/innen“ erinnert allerdings ein wenig an einen Appendix: die schreibende Frau als intellektueller Wurmfortsatz des männlich determinierten deutschsprachigen Journalismus.

SEXARBEIT: Ergänzend zum Beitrag „Prostitution – Sexarbeit – Menschenhandel“ und den dortigen Hinweisen auf Datenbanken / Literatur / Dokumente und Hilfs- bzw. Selbsthilfeorganisation sowie gewerkschaftlichen Vertretungen der SexarbeiterInnen finden Sie hier eine kleine zusätzliche Literaturliste.

„Soweit in den Texten personenbezogene Begriffe verwendet werden, möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass diesen keine geschlechtsspezifische Bedeutung zukommt, wir aber aus Gründen der Textökonomie und Lesefreundlichkeit nur die männliche Schreibweise angeführt haben.“ Damit niemand mehr zu obenstehender Begründung für die ausschließliche Verwendung der männlichen Form in Texten greifen muss, gibt es das folgende Angebot: Sprachleitfaden Geschlechtergerechter Sprachgebrauch

Elektronische Zeitschriftenbibliothek

Mittwoch, 2. März 2011

Wissenschaftliche Volltext-Zeitschriften

Die „Elektronische Zeitschriftenbibliothek“ wird im deutschsprachigen Raum von zur Zeit 547 Bibliotheken und Forschungseinrichtungen eingesetzt.
Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über die von der jeweiligen Bibliothek lizensierten als auch über die im Internet frei zugängliche elektronische Zeitschriften zu informieren.

In der „Elektronischen Zeitschriftenbibliothek“ kann alphabetisch oder innerhalb von Fächern gesucht werden.

  • Sie umfaßt 52744 Titel, davon 7180 reine Online-Zeitschriften, zu allen Fachgebieten.
  • 27533 Fachzeitschriften sind im Volltext frei zugänglich.
  • Die an der „Elektronischen Zeitschriftenbibliothek“ beteiligten Einrichtungen bieten ihren NutzerInnen zusätzlich den Zugriff auf die Volltexte der von ihnen abonnierten E-Journals.
  • Die Zugriffsmöglichkeiten auf Volltextartikel werden durch verschiedenfarbige Punkte angezeigt:

  • Grün: Der Volltext der Zeitschrift ist frei zugänglich.
  • Gelb: Die Zeitschrift ist für eine Bibliothek lizenziert und für deren NutzerInnen im Volltext zugänglich.
  • Rot: Der Volltext der Zeitschrift ist gegen eine Gebühr nutzbar. Meist sind jedoch Inhaltsverzeichnisse und oftmals auch Abstracts kostenlos verfügbar.
  • Sie können verschiedene Anzeigeoptionen abrufen.

  • Alle Zeitschriften oder nur eine Auswahl, beispielsweise nur frei zugängliche oder lizenzierte Titel
  • Das Angebot einer der über 500 teilnehmenden Einrichtungen
  • ZEITGESCHICHTE

    Mittwoch, 9. Februar 2011

    Deutschland / Sowjetunion

    Die 100(0) Dokumente sind ein Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek. Auf der Site werden sowohl Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte als auch zur russischen und sowjetischen Geschichte (1917-1991) im 20. Jahrhundert vorgestellt.

    Das Projekt versucht anhand von ausgewählten Textdokumenten sowie mit Bildern, Audio- und Videodokumenten einen Einblick in die Geschichte beider Länder zu geben.

    100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert

    100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte (1917-1991)

    Hexenverfolgung

    Freitag, 28. Januar 2011

    Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung

    Das Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung und Magie versteht sich als wissenschaftliches Nachschlagewerk, das die neueren sozial-, kultur- und rezeptionsgeschichtlichen Ansätze der Hexenforschung so breit wie möglich einbeziehen will.
    Als Verfasser der einzelnen Artikel zeichnen ausgewiesene Hexenforscher verantwortlich. Die Prüfung und redaktionelle Bearbeitung der Beiträge soll dem Leser die Seriosität der Information gewährleisten.

    Hexenforschung im historicum.net
    Dämonologische und Hexenliteratur vor 1800 im Netz

    Ein erschröcklich geschicht Vom Tewfel. Wikisource: Ein erschröcklich geschicht Vom Tewfel vnd einer unhulden / beschehen zu Schilta bey Rotweil in der Karwochen M.D.XXX in Jar.

    Holocaust-Gedenktag

    Donnerstag, 27. Januar 2011

    Heute am 27. Jänner 2011 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 66. Mal.

    Der alljährlich an diesem Tag begangene internationale Holocaust-Gedenktag erinnert an die Befreiung vom Faschismus und soll zum Gedenken an die unzähligen, insbesondere jüdischen Opfer des nationalsozialistischen Terrors und zur kritischen Auseinandersetzung mit Neofaschismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit anregen.

    Durch eine UNO-Resolution sind seit 2005 alle Mitgliedstaaten aufgefordert, den 27. Jänner als offiziellen internationalen Holocaust-Gedenktag einzuführen.

    Die Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag vom 21. November 2005.

    Weitere Beiträge im Literaturblog zum Thema Holocaust bzw. Rassismus

    Gedenken an die Opfer des Holocausts: Ein kleine Zusammenstellung weiterführender Links.

    Mariahilfer Synagoge – für einen würdigen Ort des Gedenkens.

    JANUSZ KORCZAK – Arzt, Schriftsteller, Pädagoge: Er wurde gemeinsam mit seinen 200 Kindern und MitarbeiterInnen im August 1942 in Treblinka ermordet.

    Die Kinder vom Maison d’Izieu: Im April 1944 wohnen 44 jüdische Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern im Kinderheim. Durch Verrat wird der Gestapo (Geheime Staatspolizei) das Versteck bekannt gemacht. Am Morgen des 6. April werden auf Befehl von Klaus Barbie, dem Leiter der Lyoner Gestapo, alle Kinder mit ihren BetreuerInen deportiert. Die Kinder und fünf Erwachsene werden ermordet. Vier Mädchen und drei Buben waren aus Österreich.

    Novemberpogrome: Im gesamten Deutschen Reich wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet. Ungefähr 30.000 Juden und Jüdinnen wurden in Konzentrationslager verschleppt.
    Die Novemberpogrome stellen den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden / Jüdinnen seit 1933 zur systematischen Verfolgung dar. Nicht einmal drei Jahre später münden die Verbrechen der NationalsozialistInnen in den Holocaust.

    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands: Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands hat seine 2005 eröffnete Dauerausstellung ins Internet gestellt. Die Website bietet eine Fülle von Informationen über den Nationalsozialismus.

    Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise „Zigeuner“? Ursprünglich aus Indien kommend, waren die Roma von Beginn an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Auch heute noch erhalten „Zigeuner“ Morddrohungen, der Mob veranstaltet Hetzjagden auf sie, und von den Behörden werden sie abgeschoben. Zuletzt versucht Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mit der Ausweisung von Roma billiges „politisches Kleingeld“ zu machen.

    WE WANT MORE! Eine eisige Formulierung heizt die Diskussion um sprachlichen Rassismus an. „Ein heimischer Eishersteller wirbt mit rassistischen Stereotypen für den eisgekühlten ‚Mohr im Hemd‘“.

    WIRD DER MOHR IM HEMD ZUM GURKERL IM KNIE? Einige Gedanken zum Umgang mit sprachlichen Rassismen.

    Rassismus Report 2009: Der Rassismus Report ist die einzige jährlich erscheinende qualitative Datenquelle über Struktur und Ausmaß von Rassismus in Österreich.

    recensio.net

    Sonntag, 23. Januar 2011

    Mit recensio.net entsteht eine europaweit ausgerichtete, mehrsprachige Plattform für Rezensionen geschichtswissenschaftlicher Literatur. recensio.net ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) München, des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) und des Instituts für Europäische Geschichte (IEG) Mainz.

    recensio.net ist dem Open-Access-Gedanken verpflichtet. Alle Inhalte sind dauerhaft kostenfrei zugänglich. Im Fokus der auf der Plattform publizierten Rezensionen und Präsentationen stehen in Europa erschienene Publikationen zu europäischen Themen. Die Navigationssprachen der Plattform sind Englisch, Deutsch und Französisch, während die Rezensionen selbst in allen europäischen Sprachen verfasst sein können.

    Via Archivalia

    Im Blog „Archivalia“ finden Sie umfangreiche Infos zum Thema Open Access.

    BIBEL

    Montag, 17. Januar 2011

    Von der ältesten Biblel der Welt über die Gutenberg-Bibel zu aktuellen Ausgaben der Bibel

    Bibelportal – klassische Luther-Übersetzung, Gute Nachricht Bibel, Menge-Bibel, die offizielle deutsche Bibelübersetzung der katholischen Kirche, die Zürcher Bibel (2007), Elberfelder Bibel (2006), die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ), die Schlachter-Bibel 2000, die den Grundtext sinngemäß genau und in prägnantem Deutsch wiedergibt, die englische King James Version …

    Codex Sinaeticus – die älteste Bibel der Welt – Mitte des 4. Jahrhunderts – Ägypten.

    Über den Inkunabelkatalog (Drucke vor 1501) der Österreichischen Nationalbibliothek. Rechts unten auf der Seite ist der Link zum „Digitalisierungsprojekt Bibeln“ und ein weiterer Link direkt zur „Gutenberg-Bibel“ der ÖNB.

    Aus der Gutenberg-Bibel der Library of Congress

    Aus der Gutenberg-Bibel der Library of Congress

    Human Rights Day 2010

    Freitag, 10. Dezember 2010

    Tag der Menschenrechte

    Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“.

    Am Human Rights Day verleiht das „Europäische Parlament“ jedes Jahr den „Sacharow-Preis“, „Amnesty International“ nimmt den Tag zum Anlaß, auf Verletzungen der Menschenrechte hinzuweisen, die „Reporter ohne Grenzen“ zeichnen an diesem Tag kritische KollegInnen mit einem Menschenrechtspreis aus und „last but not least“ wird in Oslo der „Friedensnobelpreis“ vergeben.

    1948 wurde von der UNO Generalversammlung die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. Sie war eines der Instrumente, mit denen man nach Faschismus und Krieg eine neue menschenrechtliche Ordnung zu begründen suchte. Sie bildet die Basis, auf der seither viele Menschenrechtsabkommen aufbauen.

    Übersetzung der „Universal Declaration of Human Rights“ von Abkhaz bis Zulu (328 Sprachen)

    Das Lied von der Moldau – Bertolt Brecht – Gisela May

    Am Grunde der Moldau wandern die Steine
    es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
    Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
    Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

    Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne
    der Mächtigen kommen am Ende zum Halt.
    Und gehn sie einher auch wie blutige Hähne
    Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.

    Am Grunde der Moldau wandern die Steine
    es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
    Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
    Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

    Entwicklung de Menschenrechte

    Wie haben sich die Menschenrechte entwickelt?

    History of Human Rights (englischsprachige Site)

    Amnesty International – Jahresbericht 2010

    Vertiefende Materialien zum Thema Menschenrechte

    Menschenrechtsbildung für die schulische und ausserschulische Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Dadalos.org: Menschenrechte (mit Vertiefungsthemen und Materialien)

    Human Rights Day: Ausgewählte Lernmaterialien der Human Rights Education Associates (englisch)

    United Nations Cyber Schoolbus. Didaktische Materialien bereitgestellt durch die UNO (englisch und französisch)

    Handbuch Menschenrechte. Anleitung zur Umsetzung des Menschenrechtsansatzes in der OEZA

    Politische Bildung.at – Dossier Menschenrechte

    Weitere internationale Menschenrechtsabkommen

    Europäische Menschenrechtskonvention

    Amerikanische Menschenrechtskonvention, AMRK

    Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ab. Sie anerkennt nur diejenigen Rechte, welche im Einklang mit der Scharia stehen. Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari‘a nachgeordnet.“

    Arabische Charta der Menschenrechte.

    ASEAN-Charta der Menschenrechte

    Afrikanischen Charter der Menschenrechte und der Rechte der Völker

    Europäische Sozialcharta, ESC, Europäische Konvention zur Verhütung der Folte, EU Grundrechtecharta 2000, Interamerikanische Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Folter, Interamerikanische Konvention über erzwungenes Verschwindenlassen, Interamerikanische Konvention über Gewalt gegen Frauen, Afrikanische Flüchtlingskonvention, Afrikanische Charta über die Rechte und das Wohl des Kindes…

    Universalität versus kultureller Relativismus


    Jürgen Wallner, Universalität der Menschenrechte und kultureller Relativismus

    Thaler, Mathias (2003) Antworten auf den Kulturrelativismus. Eine philosophische Untersuchung aktueller Debatten zur Universalität der Menschenrechte. Universität Wien.

    Menschenrechtsorganisationen in Österreich – eine Auswahl

    Amnesty Österreich

    ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

    Die Asylkoordination Österreich

    European Training and Research Centre for Human Rights and Democracy

    SOS Menschenrechte

    ZARA – Zivilcourage und Antirassismus-Arbeit

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