Archiv für die Kategorie 'Brillis Wort zum Montag'

Mit dem Fischstäbchen Heinz auf Expedition

Montag, 21. August 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Eine neue Woche beginnt und ich bin fleißig damit beschäftigt, die Werbetrommel für den kulinarischen Schreibworkshop für
meine weltbeste Zweibeinerin Petra Öllinger zu rühren.
Start ist am 28. August und der Anmelde-Countdown läuft und läuft und endet am kommenden Mittwoch, den 23. August.

Für diese Woche schicke ich Ihnen einen Gedanken von Buddha und wünsche Ihnen noch eine wuffige Woche
Ihre Brilli

„Die Wesen mögen alle glücklich leben und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht.“

Satz-Braten und Buchstaben Suppe.
Sommer-Schreibworkshop mit Petra Öllinger

Das Fischstäbchen Heinz wird zum Held auf einer Tiefkühlexpedition. Erwin und Linda, zwei Gurkerln, verfallen plötzlich dem “Kalte-Buffet-Wahnsinn”. Am Würstelstand passiert ein Mord und Einspännerin- Hermi gibt ihren Senf zur Frage des existenziellen Nihilismus zum Besten: “Eh alles wurscht.” In diesem Sommer-Schreibworkshop frönen wir hemmungslos dem kulinarischen Schreiben. Wir schmecken ab, rühren um, brutzeln an was Buchstaben und Sätze hergeben. Wir verwenden Kochbücher als Ausgangsmaterial für unsere Texte, lassen uns von Gewürzen zu kreativen Ideen verführen und tauchen ein in kulinarische Literaturbeispiele wie Laura Esquivels Bitterschokolade, Manuel Vazquez Montalbans Paella oder Marcel Prousts Madeleine-Küchlein. Der Workshop ist für Text-Kochlehrlinge und Schreib-KochmeisterInnen gleichermaßen geeignet. Voraussetzung sind die Freude am Experimentieren mit Texten und am Austausch in der Gruppe.

Datum: Montag, 28. August bis Freitag, 1. September 2006

Uhrzeit: jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr

MindestteilnehmerInnenzahl: 6 Personen

Preis: 5 Vormittage € 80.-

Anmeldung und Veranstaltungsort:
VHS Landstraße
Hainburger Straße 29, 1030 Wien
Tel: 01/715 08 00, Fax: 01/715 08 00-12
E-Mail: vhs3-@gmx.at

Anmeldeschluß: 23. August 06

James Thurber, Walter Mitty, Danny Kaye, Hunde

Montag, 7. August 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Und was haben die gemeinsam?

Wieder ein Hinweis mehr, dass die Suche nach Hundeliteratur einen ganz woanders hinführen kann als geplant.
Als das war das Buch „Women and dogs“ und beim Ausfindigmachen des Verlages stieß ich auf James Thurber (der Kombination aus „men, women and dogs“ sei Dank).
James Grover Thurber war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Zeichner. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kurzgeschichten und Fabeln (unter anderem erklärte er Rotkäppchen zu einem handfesten Mädel, das sich auch vom Wolf nicht einschüchtern ließ), die er auch größtenteils selbst illustrierte.
Viele seiner Werke waren Ausgangspunkt für (Kurz-)Filme und TV-Shows, unter anderem schaffte es die Figur des Walter Mitty auf die Leinwand, verkörpert von Danny Kaye („The Secret Life of Walter Mitty“, 1947). Walter Mitty gerät darin in seinen Tagträumen in die absurdesten Geschichten. „The Secret Life of Walter Mitty“ stammt übrigens aus „My World – and welcome to it“, 1942.
Hunde kommen darin, soweit ich weiß keine vor, aber dafür in:
„Thurber`s Dogs“ (1953, zu Deutsch: “So spricht der Hund“, 1958)
„Men, Women and Dogs, a Book of Drawings“ (zu Deutsch: “Männer, Frauen und Hunde“, 1943)

Weitere wissenswerte Seiten zu James Thurber habe ich hier erschnüffelt:
Wikipedia über James Thurber
Eine sehr interessante englischsprachige Site über James Thurber inklusive seiner Hundecartoons
Thurber’s World

Und nun werde ich meine Schnüffelnase in diverese antiquarische Buchläden stecken, um „Thurber’s Dogs“ zu finden. Wäre doch geschnüffelt …

In diesem Sinne eine wuffige Woche
Ihre Brilli

PS: Meine Suchergebnisse zum Bildband „Women and dogs“ gibt’s dann nächste Woche.

Reiselektüre

Montag, 31. Juli 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Guten Morgen!
Für all jene, die ihren Urlaub schon hinter sich haben, oder sich noch darauf freuen, oder heuer im Sommer zu Hause bleiben, anbei eine kleine aber feine Auflistung interessanter Reiseliteratur (quasi als Anküpfungspunkt zu letzter Woche, als ich Ihnen Attilio Brilli – meinen Namensvetter – und seine Reisebücher vorgestellt habe).
Wohin es mich in diesem Sommer verschlagen wird? Ich habe noch keine Ahnung. Jedenfalls kühle ich meine Pfoten zur im Badezimmer oder im Stiegenhaus. Und manchmal träume ich vom Strand und vom Meer in Griechenland …

In diesem Sinne, eine wuffige Woche
Ihre Brilli

Forster, Ellinor; Stanek, Ursula & Von Schlachta, Astrid: „Frauenleben in Innsbruck. Ein historisches Stadt- und Reisebuch“, Verlag Anton Pustet, Salzburg

Gstettner, Egyd: „Februarreise an den Tejo“, Edition Atelier, Wien

Habinger, Gabriele: „Eine Wiener Biedermeierdame erobert die Welt.
Die Lebensgeschichte der Ida Pfeiffer“, Promedia Verlag, Wien

Hogdson, Barbara: „Die Wüste atmet Freiheit. Reisende Frauen im Orient. 1717 bis 1930“, Verlag Gerstenberg, Hildesheim

Hogdson, Barbara: Die Krinoline bleibt in Kairo. Reisende Frauen 1650-1900“, Verlag Gerstenberg, Hildesheim

Kisch, Egon Erwin: schrieb viele Reisereportagen unter anderem: „Aus Prager Gassen und Nächten“, „Prager Kinder“, „Die Abenteuer in Prag“, „Zaren, Popen Bolschewiken“, „Asien gründlich verändert“, „China geheim“, viele seiner Werke sind im Aufbau Verlag Berlin erschienen.

Körner, Irmela (Hgin.): „Frauenreisen nach Italien. Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts beschreiben das Land ihrer Sehnsucht“, Promedia Verlag, Wien

Korte, Sabine & Weigold, Matthias: „Irland. Begegnungen mit Ruinen, Sagen und Erdgeistern“, Goldmann Verlag, München

Lisa & Co: „Linzer Stadtführerin“, Edition Geschichte der Heimat, Grünbach/Freistadt, (siehe dazu auch die Buchbesprechung vom 25. Juli)

Maillart, Ella: „Auf kühner Reise“, Lenos Verlag, Basel

Schwarzenbach, Annemarie: „Alle Wege sind offen. Die Reise nach Afghanistan 1939/1940“, Lenos Verlag, Basel

Schwarzenbach, Annemarie: „Tod in Persien“, Lenos Verlag, Basel

Trollope, Frances: „Ein Winter in der Kaiserstadt“, Promedia Verlag, Wien

Twain, Mark: „Bummel durch Europa“, insel taschenbuch – Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main

Von Hörproblemen

Montag, 24. Juli 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Einen guten Morgen!

Aufgrund von gehörmäßigen Missverstädnissen, verwechseln mich Menschen häufig mit Prili („Was, der Hund heißt wie das Geschirrspülmittel?“), Willi oder Lilli. Ob es meinem Namensvetter Attilio Brilli auch so ergeht?
Der Autor mehrer literarischer Reisebücher wurde 1936 in Sansepolcro geboren. Er lehrt an der Universität von Siene amerikanische Literatur. Wunderbare Ausgaben seiner Werke sind im Verlag Klaus Wagenbach erschienen.
Als Reisen eine Kunst war
Das rasende Leben
Italiens Mitte

Übrigens, Klaus Wagenbach erhält am 13. November den Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz und Denken.
Schade nur, dass es ein „unabhängiger Verlag für wilde Leser“ ist, und nicht auch einer für wilde Leserinnen …

In diesem Sinne, eine wuffige Woche
Ihre Brilli

Ein wuffiges Willkommen.

Montag, 17. Juli 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen und Besucher des Blogs!

Ab heute finden Sie jeden Montag Kommentare zum literarischen Geschehen aus der Sicht eines Vierbeiners.
Darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Brilli, ich komme aus Griechenland und bin eine Mischung aus Hirtenhund, Schnauzer, Bobtail und sonst noch vielem.
Welche in einem literaturbegeisterten Haushalt lebt, kommt auch als Hündin nicht umhin, sich mit lesen, schreiben, lesen, schreiben, lesen, schreiben zu beschäftigen.
Hunde lesen ja bekanntlich mit der Nase, und die Perspektive ist auch eine etwas andere als jene von erwachsenen ZweibeinerInnen, wenn die Augen sich auf zirka 50 Zentimeter-Höhe befinden. Mal sehen, was sich so alles entdecken lässt.

Eine wuffige Woche,
Ihre Brilli

Brilli

Spruch zum Montag:
„Man kann in Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann erstaunlich viel aus ihnen herausstreicheln.“ Astrid Lindgren