Archiv für die Kategorie 'Brillis Wort zum Montag'

Schwarze Pädagogik

Montag, 16. Oktober 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Rubrik „Brillis Wort zum Montag“!

Brilli hat sich kurzfristig zu einem Meditationsretreat zurüchgezogen. Zuvor aber wurde ich von ihr mit der Verantwortung für den heutigen Beitrag betraut. Mein Name ist Zwetschke, in Deutschland würde ich wohl Pflaume genannt werden, und teile Knochen und Wassernapf mit Brilli. Jene Menschen, mit denen ich zusammenlebe meinen, daß diese köstliche Frucht meinen Charakter auf das Trefflichste beschreibe. Weiterlesen »

Damit mehr Hähne nach ihnen krähen! Frauenstadtstadtspaziergang im dritten Bezirk – ein Rückblick

Montag, 9. Oktober 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Ein großes Plus unserer Coach Petra: Wir kommen viel herum – im Wald und auf der Heide. Für viele Stadthündinnen und -hunde leider keine Selbstverständlichkeit. Manchmal dürfen wir mit Petra auch durch die Stadt stromern und erschnuppern dabei sehr interessante Düfte und Gerüche, während unsere zweibeinige Begleiterin ein paar Zentimeter weiter oben spannende Stellen ortet. So zum Beispiel letzten Samstag, den 7. Oktober. Da fand im Rahmen von „Neue Blicke auf den dritten Bezirk“ der Stadtspaziergang statt. Eine Gruppe von Frauen (darunter auch die Teilnehmerinnen des gleichnamigen Schreibworkshops) machte sich unter der fachkundigen Kulturvermittlerin und akademischen Referentin für feministische Bildung und Politik, Petra Unger, auf den Weg, unsichtbare Frauenorte und Frauengeschichte zu entdecken.

Und ich lerne im Nachhinein, was es heißt in die Tastatur zu hauen, daß die Pfoten qualmen, denn mein heutiger Beitrag ist etwas länger als meine sonstigen Worte zum Montag. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen.

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Frauenorte – Frauengeschichte: Stadtspaziergang für alle

Montag, 2. Oktober 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Eigentlich wollte ich heute auf eine literarische Veranstaltung in einem Wiener Lokal hinweisen. Dass ich es aber lieber doch bleibenlasse, hängt damit zusammen, dass wir am Samstag eine herbe Enttäuschung erleben mussten in Bezug auf Gastfreundlichkeit (und wie mit KünstlerInnen umgegangen wird, die dort auftreten, das wollten wir uns gar nicht mehr ausmalen). Wenn Sie also auf der Suche nach einer Lokalität sind, wo Ihnen vermittelt wird, dass Sie hier nicht erwünscht sind und Ihnen zusätzlich schnoddrig zu verstehen gegeben wird: „Pech, wenn Sie was wollen, was nicht auf der Karte steht. Uns ist es völlig wurscht, ob Sie bleiben oder gehen.“, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an Petra, die gibt Ihnen gerne die Kontaktadresse.

Kein Nachteil ohne Vorteil – so wird der Hinweis auf einen Stadtspaziergang der besonderen Art eben heute schon hingewiesen.
Im Rahmen des Projektes „Neue Blicke auf den dritten Bezirk“ in Kooperation mit an.schläge – das feministische Magazin an.schläge (ich habe ja letzten Montag schon darüber berichtet) findet am Samstag, den 7. Oktober 2006 ein Spaziergang der besonderen Art statt: Die Stadtführerin Petra Unger wird uns Frauenorte und Frauengeschichte im dritten Wiener Bezirk/Landstraße näher bringen. Dieser Spaziergang wurde von ihr exklusiv für die an.schläge konzipiert!

Zeit: 15.00 bis ca. 17.00 Uhr
Teilnahmegebühr: Euro 7.- für Erwachsene, Kinder kostenlos
Treffpunkt: Hauptausgang bei der U-/S-Bahnstation Landstraße Wien Mitte (oben in der Halle, gegenüber den Bahnkartenschaltern, bei der Trafik).
Der Stadtspaziergang ist für alle offen!
Anmeldung bitte bei
Petra Öllinger , Tel.: 01/597 75 54

Frauentexte und Frauengeschichte im dritten Bezirk

Montag, 25. September 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Am vergangenen Wochenende fand der Schreibworkshop für Frauen „Neue Blicke auf den dritten Bezirk“ statt. In jeder Hinsicht ein Erfolg, wie Petra (meine Coach! 🙂 ) mir versicherte: kreative Frauen, wundervolle Texte und viel Spannendes in Bezug auf Frauengschichte im dritten Bezirk.

Übrigens, die Texte gibt es in den kommenden an.schläge-Ausgaben zu lesen und im November wird es auch eine live-Lesung geben, die Details folgen.

Und was hat dies alles mit Vierbeinern zu tun? Nun, unter anderem wurde entdeckt, dass Marie von Ebner-Eschenbach in der Landstraßer Hauptstraße 74 wohnte – und eines ihrer literarischen Werke hat etwas mit einem Vierbeiner zu tun – „Krambambuli“.

Lyrikwelt – Krambamboli.

Wikipedia – Krambambuli.

Welche/r nun neugierig auf mehr frauengschichtliche Hintergründe geworden ist – am 7. Oktober findet ein Stadtspaziergang im dritten Bezirk statt. Genaue Zeit und Treffpunkt werden noch bekannt gegeben.

In diesem Sinne, eine wuffige Woche
Ihre Brilli

Herzlichen Dank

Montag, 18. September 2006

Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle bei allen GratulantInnen für die Glückwünsche zu meinem Sieg bedanken. Hier einige Auszüge:

Karin S. aus Hamburg:
„Hallo Brilli, das hast Du ja ganz toll gemacht. Herzlichen Glückwunsch aus Hamburg! Und ein Küsschen auf Deine Schnauze!“

Anna C. aus Wien:
„Herzliche Gratulation!! Wie geht Zwetschke damit um? Aber Ihr habt das sicher alles gut im Griff!“
(Die Zwetschke hat es übrigens gelassen hingenommen, Anmerkung der Redaktion.)

Margit D. aus Rohr/OÖ:
„Hoffentlich hat sich die aufregung ausbezahlt, und brilli hat nicht nur einen pokal bekommen, sondern auch eine etxra mahlzeit.“
(Ja, es gab mehr als genug Leckerlis, reichte fast für einen Winterspeck unterm Fell, Anmerkung der Redaktion.)

Elfriede M. aus Wien:
„es ist wunderschön für brilli, dass sie gewonnen hat, sie sitzt auch siegesicher und dürfte sich ihrer sehr bewußt sein.“

Luise G. aus Linz:
„Herzlichen Glückwunsch an die grandiose Hundelady Brilli! Ich bin ja richtig stolz, dass ich sie schon an der Leine über die Linzer
Nibelungenbrücke führen durfte – ein Vergnügen, das ich gerne einmal wiederholen möchte… Für wann hat sie sich denn den Ingeborg-Bachmann-Preis zum Ziel gesetzt?“
(Sie arbeitet noch am eigenen literarischen Werk, über zeitliche Rahmenbedingungen hat sie uns noch nichts gesagt, Anmerkung der Redaktion.)

Saskya R. aus Wien:
Ich wusste es sofort, dass brilli eine siegerin ist!

Gewonnen!

Montag, 11. September 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherinnen!
Liebe Besucher!

Die Vorbereitungen zum Mischlingshundewettbewerb haben sich ausgezahlt.
Ich darf mit Stolz verkünden, dass ich letzten Samstag zweimal den ersten Preis gewonnen habe.
Einmal in der Kategorie „Hündin, 18 Monate bis 6 Jahre“ und das zweite Mal in der Kategorie „Tagessieger“.
Im Grunde hätten alle teilnehmenden Vierbeiner den ersten Preis verdient; alle waren einsame Spitze!

Petra und Georg sind sehr stolz auf mich.
Ich auf mich auch ein bisschen – und deshalb ruhe ich mich etwas aus auf den Lorbeeren, um nächsten Montag wieder etwas Literarisches auf die Beine stellen zu können.

Eine wuffige Woche
Ihre Brilli

Brilli mit Medaille und Pokal

Abwesenheitsnotiz

Montag, 4. September 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
Liebe Besucherin!
Lieber Besucher!

Ich befinde mich zur Zeit auf einem Vorbereitungskurs für den Mischlingshundewettbewerb, der am kommenden
Samstag ab 12.00 Uhr am Margaretener Platztl im 5.Bezirk stattfinden wird. Vielleicht haben Sie ja Zeit und Lust und kommen auch vorbei!?

Eine wuffige Woche,
Ihre Brilli

Essbare Hunde

Montag, 28. August 2006

Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze
„Heute Morgen habe ich meinen Hund gegessen. Sie fragen sich sicher, wie ich das tun konnte? Ich habe ihn wie ein gewöhnliches Kaninchen zerlegt. Das ist nicht schwer.“

Für einen Vierbeiner ist das schon ein bisschen schwer zu verdauen, genauer gesagt, der Roman, aus dem diese einleitenden Sätze stammen:
„Die Metaphysik des Hundes“ von Philippe Segur, erschienen im Picus Verlag.
Der Roman hält auf den ersten Seiten schon mal was der Buchdeckel verspricht: „In einer raffinierten Mischung aus groteskem Kriminalroman und der tiefgründigen Hinterfragung menschlicher Daseinsfor erzählt Philippe Segur die Geschichte eines jungen Mannes, der sich für ein wahres Hundeleben entscheidet, bis sein tierischer Freund und Lebensgefährte, der Straßenköter Knult, heimtückisch vergiftet wird …“

Für alle, die jetzt meinen, es sei doch absurd, dass ein Literatur-Blog-Rubrik-schreibender-Hund sich solchen Romanen widmet, bitte denken Sie mal an alle Werke, wo Zweibeiner abgemurkst werden.
So, und nun weiter in der Metaphysik essbarer Hunde …

Ihnen eine wuffige Woche,
Ihre Brilli