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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brill mit rosa Halstuch

Gacks – Teil 2

Das war schließlich auch der Grund dafür, dass Hauskaspar I, sonst besonnen und gegen die Niederungen des Vierbeinerdaseins gefeit, das Ding zuerst fallen- und danach liegenließ.
Einige Zeitlang waren Gacksackerl aus so zarter und feiner Materie in Umlauf, dass sich die Hauskaspars jedes Mal beim Wegräumen die bange Frage stellten: „Wird es halten? Oder wird das Würstchen mit Karacho durch den Sackerlboden donnern?“ Zu unser aller Erstaunen blieb das Würstchen drin.
In jenen Zeiten, als noch nicht an fast allen Straßenecken Gacksackerlspender verfügbar waren, musste anderes herhalten: Sackerl aus der Obst- und Gemüseabteilung von Supermärkten, Sackerl, in denen Werbematerial an Türschnallen gehängt wird, Taschentuchverpackungen, Küchenrollen.

Einen Vorrat an Gacksackerln bei sich zu tragen – die Hauskaspars haben in jeder Hosentasche, in jeder Jackentasche, in sämtlichen Rucksäcken mindestens zwei Stück davon bietet – einige weitere Vorteile. Zum Beispiel im Frühling. Der Bärlauch ruft, das Scharbockskraut sprießt , man möchte diese Kräuter pflücken, um sie daheim zu verarbeiten und zu verzehren, hat jedoch nichts zum Einstecken mit, abgesehen von den – Sackerln.
Poop-Scoop, Sacchetto Igenieco, Opruimzakje, Coje Cacotas, Ramasse Crotte – aus vielen Ländern besitzen die Hauskaspars solcherlei Behältnisse.
In Frankreich pflückten sie eines mit besonders charmantem Aufdruck: „L’affaire est dans le sac? Alors, direct à la corbeille. Merci de votre geste!“ Darunter ist ein Hund gezeichnet mit einem Ausdruck im Gesicht, wie ihn wohl auch Zweibeiner nach dem Verrichten der „affaire“ kennen: mild lächelnd und sehr entspannt.

Ende

Gacks – Teil 1

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

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