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Brillis Wort zum Montag

Ein Hund ein Wort

Redaktionshund Brill mit rosa Halstuch

Gacks – Teil 1

Uuuuund: Knie beugen. Einsammeln. Uuuuund: wieder hoch. Wer sein Leben mit einem Vierbeiner teilt, ist meistens topfit. Das fängt schon an beim Gackihaufen aufklauben: mindestens dreimal täglich in die Hocke. Nebenbei trainieren die Zweibeiner beim Verknoten des vollen Gacksackerls ihre Fingerfertigkeit, und beim gleichzeitigen Halten von Gacksackerl, Leine, gelegentlich ergänzt durch Regenschirm oder Einkaufstasche, ihren Sinn für Koordination.
Es muss einmal festgehalten werden: Unsere beiden Hauskaspars sind in punkto Häufchenwegräumen vorbildlich. Sie scheuen sich nicht, im Dunkeln zwischen eng hintereinander parkenden Autos „herumzukriechen“, wenn Zwetschke bei der Abendrunde beschlossen hat, an der finstersten Stelle in der Gasse ihre Würstchen abzulegen. Sie tun sich keinen Zwang an, wenn es darum geht, den Durchfall-Flatschgack in das Sackerl zu bugsieren, weil ich, nun ja, etwas nicht ganz so Feines verspeist habe.
Ich entsinne mich jedoch, dass sie einmal das Sackerl schmissen. Genaugenommen, war es eine Wegräumapparatur aus Karton („Patent Pending Registered Model“), die die beiden auf eine Geduldsprobe stellte. Laut Anleitung musste man die seitlichen Laschen vom „Hundebeutel“! auseinanderklappen, links und rechts neben das Häufchen platzieren und es so in den Papierbeutel schaufeln. Was bereits bei normalgeformten Hinterlassenschaften eines großen Geschicks bedarf, ist bei Häufchen mit weicherer Konsistenz ein Ding der Unmöglichkeit. Die Saugfähigkeit des Materials ist nämlich begrenzt, gelingt es einem nicht, innerhalb kürzester Zeit einen Mistkübel zu finden, beginnt es durch den Karton zu tropfen.

Fortsetzung folgt …

Ein herzliches Wuff,
Ihre Brilli Paralia

Brillis Elektro Post

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