Bücher spenden, Gutes tun! Mit Ihrer Bücherspende unterstützen Sie die Leseförderprojekte des "Wiener Bücherschmaus".

Nähere Infos: Wiener Bücherschmaus



Veza Canetti

Im 21. Teil des Literaturquizes wurde nach Veza Canetti gesucht. Im Rahmen dieses literarischen Rätsels finden Sie ausführliche Infos über die Autorin.

Die Fragen und Antworten

  • Welchen Namen trägt die Autorin vor ihrer Heirat? Veza Canetti, geb. Venetiana Taubner-Calderon
  • Nennen Sie zwei ihrer Pseudonyme: Veza Magd, Martha Murner, Veronika Knecht, …
  • Wie heißt ihr 1992 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführtes Stück? Der Oger
  • Wie lautet der Titel des 2. Bandes der Biografie ihres Mannes? Die Fackel im Ohr

Falls die Informationen, die wir für Sie über Veza Canetti im „Duftenden Doppelpunkt“ zusammengetragen haben, nicht ausreichen, sind Sie eingeladen, in folgenden Sites zu blättern:

Alle bisherigen literarischen Rätsel und die das Quiz begleitenden Beiträge können Sie auf der Seite „Literaturquiz zur Bücherverbrennung 1933“ nachlesen.

Das nächste Quiz veröffentlichen wir am Mittwoch, dem 20. November 2013. Zur Beantwortung der Fragen haben Sie bis Dienstag, dem 03. Dezember 2013 um 12:00 Uhr Zeit.

***

Die Preise und ihre GewinnerInnen

Veza Canetti: Der Oger aus dem Fischer Taschenbuch Verlag geht an Karin Z. in Chur.

Buchcover Veza Canetti Der Oger „Das Drama einer Ehehölle: Erst raubt Iger seiner jungen Frau ihr Vermögen, dann treibt er sie in den Wahnsinn. Aus dem angesehenen Bürger wird ein Menschenfresser, ein ‚Oger‘.
Veza Canettis Stück ist, ähnlich wie Ödön von Horvaths ‚Geschichten aus dem Wienerwald‘, eine bitterböse Milieustudie aus dem Wiener Kleinbürgertum. Über die Urauffühung am Zürcher Schauspielhaus fast sechzig Jahre nach seiner Niederschrift schrieb ‚Die Zeit‘: ‚Unmöglich, die vielen Gehässigkeiten, Sarkasmen, witzigen Dialoge zu beschreiben, die Veza Canetti auf knappem Raum entfaltet.‘“

Via Fischer Taschenbuch Verlag

Barbara Weidle und Ursula Seeber (Hg.): Anna Mahler. Ich bin in mir selbst zu Hause aus dem Weidle Verlag geht an Gaby Sch. in Coburg.

Buchcover Anna Mahler. Ich bin in mir selbst zu Hause Anna Mahler war eine äußerst starke Persönlichkeit, sie faszinierte ihre Zeitgenossen durch ihre Schönheit und ihre Klugheit: Elias Canetti hat ihr im ‚Augenspiel‘ ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt.

Das Buch, das anläßlich ihres 100. Geburtstags im Juni 2004 in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wien erscheint, basiert auf internationalen Recherchen und stellt bisher unveröffentlichtes Bild- und Textmaterial vor. Es präsentiert die Grenzgängerin zwischen Kunst, Musik und Literatur in wichtigen Facetten.

Via Weidle Verlag

Christoph W. Bauer: Die zweite Fremde. 10 jüdische Lebensbilder aus dem Haymon Verlag geht an Claudia W. in Wattens

Buchcover Christoph Bauer Die zweite Fremde „Zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Um in ihren Fluchtländern England und Israel Fuß zu fassen, galt es, ihre Muttersprache zu verdrängen, auch zu verheimlichen, denn Deutsch war die Sprache der Täter. So wurde ihnen die Fremde zur neuen Heimat, die alte Heimat zur zweiten Fremde.

Christoph W. Bauer ist ihren Lebenswegen bis in die Gegenwart herauf nachgegangen. Ausgehend von seinen Begegnungen und Gesprächen in England und Israel sind zehn Porträts entstanden, die zu einer Geschichte über Heimat, Entfremdung und Erinnerung zusammenfinden. In bewegenden Bildern erzählen sie von Abschied und Flucht, aber auch vom Leben danach und dem Blick aus der Ferne auf die ehemalige Heimat. Dabei lässt Bauer die Vertriebenen selbst zu Wort kommen, authentisch, ganz im Jetzt verwurzelt – so ist es eine Reise nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem auch durch die Gegenwart.“

Via Haymon Verlag

Götz Wienold: Planet Grynszpan. Mit einem Essay Herschel Grynszpan – eine andere Sicht aus dem Passagen Verlag geht an Heidi W. in Bozen.

Buchcover Goetz Wienold Planet Grynszpan „Herschel Grynszpan, Attentäter von Paris, den Nazis willkommener Vorwand für die Pogrome an deutschen Juden im November 1938 als zentrale Figur eines zeitgeschichtlichen Stücks. Statt einer geschlossenen Sicht von Ereignissen bietet es drei unterschiedliche Versionen: Tötete Grynszpan, um die Welt aufzurütteln? Stand das Opfer, ein deutscher Diplomat, in homosexuellen Beziehungen zu ihm und zahlte nicht? Oder – eine wenig verfolgte, doch nicht unwahrscheinliche Hypothese – wurde Grynszpan von Heydrich und dem SD angestiftet, damit der lange vorausgedachte Terror gegen die Juden in Gang gesetzt werden konnte? Die dramatische Figur Grynszpan erscheint weder als „Guter“, noch als „Böser“, noch in tragischem Zwiespalt. Unbestimmt und unbestimmbar steht er zwischen den drei Blicken auf Attentat und Folgen. Herschel Grynszpan, ein anstößiger Planet mit historischer Wirkung – eine große Rolle.“

Via Passagen Verlag

Peter Berczeller: Der kleine weisse Mantel aus dem Metro Verlag geht an Jürgen C.

Buchcover Peter Berczeller Der kleine weisse Mantel „Seine Liebesaffäre mit der Medizin begann im Alter von drei Jahren, als der in Wien geborene Peter Berczeller seinen Vater bei Hausbesuchen auf dem Land begleiten durfte. Der Arzt-Beruf des Vaters sollte auch seine Berufung sein. Aber nicht in seiner Heimat, sondern erzwungenermaßen in den USA … Peter Berczeller ist es gelungen, die beiden Erzählstränge – Geschichte der Emigration und Geschichte einer beruflichen Entwicklung – auf wunderbare Weise zu verflechten. Im Vordergrund steht über allem die Frage: Der Holocaust ist durch die intensive Bearbeitung des Themas für uns alle „verstehbar“ geworden – was aber ist mit den Leuten passiert, die nicht umgekommen sind? Peter Berczeller rettete und rettet Leben und schrieb darüber dieses Buch.“

Via Metro Verlag

Leontina Arditti: An meinem Ende steht mein Anfang. Ein jüdisches Leben in Bulgarien aus dem Milena Verlag geht an Joachim S. in Kiel.

Buchcover Leontina Arditti An meinem Ende steht mein Anfang „Leontina Arditti wurde 1929 in Sofia geboren. Ihre Autobiographie, die hiermit in deutscher Sprache vorliegt, erschien erstmals 1995 in dem bulgarischen Verlag Schalom.
Es ist die Geschichte ihrer Mädchenzeit und Jugend in der Zeit des Holocaust, die sie – aus der Perspektive des Mädchens – ausgesprochen plastisch, farbenreich und gefühlvoll erzählt.

Die Geschehnisse dieser Zeit und das Schicksal ihrer sowie vieler anderer jüdischer Familien in Bulgarien ist mittel- und westeuropäischen LeserInnen bislang noch weitgehend unbekannt. Eindrucksvoll schildert Arditti aus ihren Erinnerungen, wie die Rettung von 50.000 Jüdinnen und Juden während des 2. Weltkrieges möglich war.“

Via Milena Verlag

Veza Canetti: Geduld bringt Rosen. Erzählungen und Stücke aus dem Fischer Taschenbuch Verlag geht an Christine P.

Veza Canetti: Geduld bringt Rosen „Wie in ihrem Roman ‚Die gelbe Straße‘ sind es auch hier wieder die namenlosen und übersehenen Menschen, denen Veza Canettis genaue und zärtliche Aufmerksamkeit gilt. In ihren lakonischen Erzählungen und Stücken, darunter die letzten Manuskriptfunde aus dem Nachlass, schildert sie die Schicksale dieser Menschen im Wien der 30er Jahre – einfühlsam, witzig und unsentimental.

Der Band vereinigt zwei im Hanser Verlag ursprünglich einzeln erschienene Titel, den Erzählungsband ‚Geduld bringt Rosen« und den Band ‚Der Fund‘, der Erzählungen und kurze Theaterstücke versammelt.“

Via Fischer Taschenbuch Verlag

Veza Canetti: Die Schildkröten aus dem Fischer Taschenbuch Verlag geht an Susanne M. in Wien

Buchcover Veza Canetti Die Schildkroeten. Fischer Tasschenbuch „Dr. Andreas Kain, ein stiller jüdischer Gelehrter, lebt mit seiner Frau in einer Villa am Rande von Wien. Als die Nazis Österreich besetzen, planen die Eheleute, mit einem heimlich gekauften Flugzeug zu fliehen.

Veza Canettis Roman entstand kurz nach ihrer Flucht mit Elias Canetti nach England im Jahr 1938 – ein schockierendes und berührendes Zeugnis menschlicher Würde in einer Zeit allgegenwärtiger Niedertracht.“

Via Fischer Taschenbuch Verlag

Beiträge vor einem Jahr:
Brillis Wort zum Montag

Kommentieren: