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Martina Wied

Literaturquiz anlässlich 80 Jahre Bücherverbrennung

In der 11. Quizrunde wurde nach Martina Wied gesucht.

Neben dem Pseudonym der Schriftstellerin wollten wir diesmal wissen, wie in „Die Geschichte des reichen Jünglings“ der Vor- und Familienname des titelgebenden jungen Mannes lautet und wessen literarisches Porträt die Autorin in diesem Roman in der Person des Revolutionärs Iwanow zeichnet.

  • Martina Wied
  • Adam Leontjew
  • György Lukács bzw. Georg Lukács

Erinnerung:
Wenn Sie an die jeweils aktuelle Quizrunde erinnert werden möchten, senden Sie bitte einfach ein leeres Mail mit dem Betreff „Literaturquiz Erinnerung“ an das Literaturblog Duftender Doppelpunkt.

Falls die Informationen, die wir für Sie über Martina Wied im literarischen Rätsel des „Duftenden Doppelpunktes“ zusammengetragen haben, nicht ausreichen, sind Sie eingeladen, in folgenden Sites zu blättern:

  • Ceiberweiber: Annemarie Selinko, Martina Wied und andere.
  • eXil-archiv – Martina Wied.
  • Alle bisherigen Fragen, Antworten und die das Quiz begleitenden Beiträge finden Sie auf der Seite „Literaturquiz zur Bücherverbrennung 1933?.

    Die nächsten Quizfragen stellen wir am Mittwoch, dem 03. Juli 2013. Zu deren Beantwortung haben Sie bis Dienstag, dem 16. Juli 2013 um 12:00 Uhr Zeit.

    Die Preise und ihre GewinnerInnen

    Martina Wied: Die Geschichte des reichen Jünglings, Sisyphus Verlag, geht an Nicolaus H.

    Martina Wied „Die Geschichte des reichen Jünglings“ ist das Hauptwerk der großen, vergessenen österreichischen Schriftstellerin Martina Wied. In einem äußerst plastischen und spannenden Zeitgemälde der Zwischenkriegszeit in Polen beschreibt Wied das Schicksal und die geistige Entwicklung des sensiblen, vergrübelten Fabrikantensohns Adam Leontjew. Adam, eine Endzeitgestalt, die einen neuen Anfang sucht, flüchtet vor seinen persönlichen Miseren und den katastrophalen Folgen des Ersten Weltkrieges, an dem er teilnimmt, nacheinander in nächtliche Lasterhaftigkeit, wissenschaftliche Arbeit und in den Kommunismus. In bewundernder Gefolgschaft zu einem der legendären sozialistischen Agitatoren seiner Zeit – er ist der Persönlichkeit Georg Lukács’ nachempfunden, den Wied aus seinen Wiener Jahren persönlich kannte – lernt Adam das Projekt der proletarischen Revolution kennen. Seinen Weg findet er aber schließlich in der Entscheidung für einen radikal individualistischen Humanismus. Via Sisyphus Verlag

    5 Bändchen aus der Reihe „Jüdische Miniaturen“ aus dem Verlag Hentrich & Hentrich, gehen an Heike B.

    Anna Seghers „Es handelt sich erklärtermaßen um Miniaturen, essayistisch und feuilletonistisch im Stil, angereichert durch jeweils zahreiche Abbildungen, Momentaufnahmen aus dem großen Fundus der deutsch-jüdischen Beziehungsgeschichte. Nicht unerwähnt bleiben sollte ein eher banaler, gleichwohl praktischer Hinweis – die Miniaturen lassen sich allesamt in einem Zug herunterlesen.

    Zu empfehlen ist diese griffige Reihe zu einem günstigen Preis besonders einem jüngeren Lesepublikum. Und Lehrern mag die Kektüre in Zeiten wenig ausgeprägter Leseneugier als Unterrichtsmaterial ans Herz gelegt sein.“ Via Jüdische Allgemeine.

    Else Laker-Schüler: Die kreisende Weltfabrik, erschienen im Transit Verlag, geht an Ralf Sch.

    Else Lakser-Schüler „Ihr Ruhm basiert auf sehr poetischen und phantasiereichen Liebesgedichten, auf ihrer unkonventionellen Lebensweise, auch auf der Fähigkeit, geradezu schwärmerisch auf Personen zuzugehen, die sie als geistesverwandt ansah und dann in Gedichten und Briefen verewigte.
    Es gibt auch eine andere Seite der Else Lasker-Schüler, die viel zu wenig wahrgenommen wurde und wird: die der genauen Beobachterin des großstädtischen Lebens in Berlin. Es gibt eine Reihe von Prosatexten und Porträts aus den zehner und zwanziger Jahren, also aus der Zeit, in der Else Lasker-Schüler in Berlin lebte, die eine überraschend präzise formulierende Autorin zeigen und das Bild korrigieren, das von vielen Interpreten (à la »eine ganz nach innen gekehrte Seherin«) geprägt wurde. Sie ist hier als Autorin zu entdecken, die ihre soziale Umgebung mit allen Details und Widersprüchen wahrnahm, sie hinreißend genau beschreiben konnte und dann mit ihrer einzigartigen Ausdruckskraft zum Leuchten brachte.“
    Via Transit Verlag.

    Magdalena Kemper: Als Kind wünschte ich mir goldene Locken. Gespräche mit Überlebeden der Shoa, erschienen im Audio Verlag, geht an Sonja W.

    Als Kind wünschte ich mir goldene Locken Über 30 Jahre hinweg hat die rbb-Redakteurin Magdalena Kemper Zeitzeugen befragt. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben den Nationalsozialismus überlebt, im Exil oder im Untergrund. Sie berichten von der Angst, vom Verlust geliebter Menschen, von der eigenen Art der Vergangenheitsbewältigung – aber auch von Neuanfängen, unverhofftem Glück und der Liebe. Entstanden ist so ein berührendes und vielstimmiges Porträt deutsch-jüdischer Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert. Diese Sammlung einzigartiger Tondokumente von Gisèle Freund, Inge Deutschkron, Margot Friedländer, Hilde Domin, Gerhard Klein u.v.a. ist nun erstmals im Hörbuch zu hören. Mit Musik von Antonio Vivaldi, Louis Armstrong und Karsten Troyke sowie einem umfangreichen Booklet mit Fotos und Hintergrundinformationen. Via Audio Verlag.

    Lyrik der Nachkriegszeit (1945-196). Interpretationen zu wichtigen Werken der Epoche, erschienen im C. Bange Verlag, sowie
    Die Novelle Tristan von Thomas Mann, Heinrich Manns Künstlernovellen und Heinrich Heines Deutschland. Ein Wintermärchen, erschienen im Reclam Verlag, gehen an Claudia H.

    Lyrik der Nachkriegszeit Der Band Lyrik der Nachkriegszeit aus der Reihe Königs Erläuterungen Spezial ist eine verlässliche und bewährte Interpretationshilfe für Schüler und weiterführende Informationsquelle für Lehrkräfte und andere Interessierte: verständlich, übersichtlich und prägnant. Mithilfe der ausführlichen Informationen zur Epoche, den wichtigsten Vertretern und deren Werken sind Schüler fundiert und umfassend vorbereitet auf Abitur, Matura, Klausuren und Referate zu diesem Thema.

    Via C. Bange Verlag.

    Thomas Mann_Tristan

    Hier ist „Einfried“, das Sanatorium! Weiß und geradlinig liegt es mit seinem langgestreckten Hauptgebäude aus seinem Seitenflügel inmitten des weiten Gartens, der mit Grotten, Laubgängen und kleinen Pavillons aus Baumrinde ergötzlich ausgestattet ist, und hinter seinen Schieferdächern ragen tannengrün, massig und weich zerklüftet die Berge himmelan. (…) Ozon und stille, stille Luft … für Lungenkranke ist ‚Einfried‘, was Doktor Leanders Neider und Rivalen auch sagen mögen, aufs wärmste zu empfehlen.

    Via Reclam Verlag

    Heinrich Heine_Deutschland_Ein Wintermaerchen

    „Beruhigt euch“, schreibt Heine 1844 im Vorwort zu seinem Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen an die Adresse seiner patriotischen Landsleute. „Beruhigt euch. Ich werde eure Farben achten und ehren, wenn sie es verdienen, wenn sie nicht mehr eine müßige oder knechtische Spielerei sind. Pflanzt die schwarz-rot-goldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschtums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben …“

    Via Reclam Verlag

    Heinrich Mann_Kuenstlernovellen

    Gottfried Benn hat die Artistik der Erzähltechnik Heinrich Manns gerühmt und den Autor als den „Meister, der uns alle schuf“, gefeiert. In den drei Künstlernovellen sind diese Qualitäten in reiner Form zu greifen und am kontroversen Thema der scharfen und zugleich die Sache erhellenden Auseinandersetzung mit dem Ästhetiszismus exemplifiziert.

    Via Reclam Verlag

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    Brillis Wort zum Montag

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